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Hund abrufen

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Hallo,

ich habe seit 5 Wochen einen Beagle-Australian Shepherd Mix, meine erste "eigene" Hündin..bzw sie lebt mit mir und meinem Lebensgefährten, sowie einem Kater.

Da ich gern alles richtig machen möchte (und sicher so ziemlich alles falsch gemacht habe in den ersten Wochen) habe ich viel gelesen und hoffentlich schon die ersten Fehler rausbekommen (wie sollte man auch von allein darauf kommen dass so ein aufgeregter aktiver Hund nur 15 Minuten raus soll o0)

Also dachte ich mir, dass auch eine Welpenschule ganz sinnvoll wäre - ahnungslos wie ich bin.

Ich habe und versuche noch, dem Hund die ersten Kommandos beizubringen - Sitz / Platz / Aus und Zu mir ..dazu kommen noch Nein und Bleib

Bisher dachte ich auch, dass es ganz gut klappen würde - aber ich habe jetzt 2mal Welpengruppe hinter mir.

In der Gruppe werden die Welpen zwischenzeitlich in einen Kreis (mit Mensch natürlich ) gesetzt und ein Welpe aufgenommem umd in die Mitte gesetzt - der Besitzer soll den Hund dann rufen, der hoffentlich glücklich auf sein Herrchen zustürmt...

Bei meiner Hündin sah das so aus: Erst einmal zu allen Hunden - beim ersten Versuch ist sie mit einem anderen Hund zusammen ausgebüchst..wurde zurückgesetzt und ich sollte weggehen...hat meinen Hund jedoch auch nicht interessiert.... irgendwann hat sie sich erbarmt und kam zu mir.

Beim zweiten Besuch in der Welpengruppe sah es dann so aus: erts die anderen Hunde geprüft, dann zurück in die Mitte geholt worden und als ich sie wieder ruf hat sie sich entspannt hingelegt, statt zu mir zu kommen - was mache ich falsch? Sie wird schon als Problem bezeichnet (ich hoffe sie meinen eher dass ich ein Problemfrauchen bin, da ich sicher was falsch mache - aber sie sprachen von Problemhund)

Die Kleine ist nun 15 Wochen und ich frage mich was ich falsch mache, besser machen kann.

Mit Leckerlies wollte ich es nicht übertreiben - ich hab getrocknetes Straußenfleisch zerkleinert - denn ganz ohne habe ich gar keine Chance :(

Zu Hause kommt sie zu 95% wenn ich sie rufe... im Feld war ich ganz stolz als sie sogar eine Ente ignorierte und zu mir kam..das war jedoch VOR der Welpengruppe...

Heute ist sie mit ihrer Huskyfreundin ausgebüchst (die wohnt im Nebenhaus) und auf mein Rufen kam der Husky und nicht Yuna - meine Hündin :(

Was kann ich tun, dass mein Hund kein "Problemhund" mehr ist..oder ich kein Problemmensch mehr bin..oder wir keine Problemkonstellation mehr :(?

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Was kann ich tun, dass mein Hund kein "Problemhund" mehr ist..oder ich kein Problemmensch mehr bin..oder wir keine Problemkonstellation mehr :(?

Ganz einfach: die Hundeschule wechseln ;):D

Im Ernst, wenn die dir da solch einen Blödsinn erzählen, dass ein so junger Hund ein Problemhund ist, dann haben die keine Ahnung.

Laß dich bloß nicht verrückt machen. Alles normal und im grünen Bereich

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Ich frage mich grade, was du von einem 15 Wochen alten Welpen alles verlangst ...

Ein sicherer Abruf und dann auch noch in einem Umfeld wie einer Welpengruppe ist doch etwas arg viel verlangt.

Dass der Hund bei dieser (meiner Meinung nach recht sinnbefreiten) Kreisübung erstmal zu den anderen Hunden gerannt ist ist völlig normal. Warum sollte er auch zu dir kommen? Du bist doch IMMER und ÜBERALL da und somit bei Weitem nicht so interessant wie die anderen Welpen.

Als der Hund sich bei der zweiten Stunde in den Kreis gelegt hat, was hast du da gemacht? Und vor Allem, was hat die Trainerin zu der Situation gesagt? Hast du sie auf deine Zweifel angesprochen? Immerhin ist sie diejenige die dir bei Problemen am Besten helfen kann, da sie dich und den Hund live erlebt.

Jetzt mal zum Hund im Allgemeinen ... du hast einen Beagle-Aussie-Mix ... ergo wenns ganz schlecht läuft einen Sturkopf mit einer ordentlichen Portion Jagdtrieb.

Wenn du Glück hast, dann hat er die Verfressenheit des Beagles, damit hast du schonmal ganz viele Möglichkeiten.

Wichtig ist, dass der Hund IMMER (zumindest in der Welpen- und Junghundzeit) eine positive Verknüpfung mit der Rückkehr zu dir hat. Also immer wenn er kommt gibts ein ganz tolles Leckerlie und viel Lob.

Um die Bindung zu stärken spiele viel mit ihm GEMEINSAM ... als kein Bällchen werfen, sondern eher Zerrspiele und so. Auch Gehorsamsübungen tragen zur Stärkung der Bindung bei.

Sollte dein Hund sich auch in reizarmer Umgebung, also wenn ihr allein seid, AKTIV von dir wegbewegen, dann ist auf jeden Fall Schleppleine angesagt. Alles Andere wäre unverantwortlich

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Die Sache mit dem Problemhund habe ich irgendwie überlesen ... da schließe ich mich Junie an ... ich würde die Hundeschule wechseln

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Von einem 15 Wochen alten Hund einen 100%igen Abruferfolg zu erwarten..... ist wie wenn Du von einem Baby mit 15 Wochen erwartest, das es aufs Töpfchen geht....

:kaffee:

EDIT: Meiner ist bald 8 Monate, und ich ärgere mich auch oft, wenn der nicht so macht wie ich will, obwohl er für sein Alter super folgt............. man muss sich manchmal auf das Alter besinnen, und aufhören zu viel zu erwarten ;)

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Was ich da genau gemacht habe weiß ich gar nicht mehr soo genau..ich glaube sie gerufen und dabei entweder in die Hände geklatscht oder auf den Boden...

Bei "Platz" zeige ich oft mit der flachen Hand in Richtung Boden, wenn sie mich erstmal ansieht als wolle sie fragen: und was willst du jetzt genau von mir.

Alle anderen Hunde sind schnurstracks (mehr oder weniger) zu ihren Herrchen gelaufen :(

Wir haben 2 Einfamilienhäuser nebeneinander ..die sollen in naher Zukunft beide zusammen komplett umzäunt werden..dass die beiden Hunde viel freien Auslauf haben..außerdem sind um uns herum Felder..bis zur Straße ist es ein ganzes Stück - dafür jedoch Hasen im Feld..tagsüber, wenn ich mit ihr unterwegs bin..hab ich sie immer an der Leine..meißt normal..ganz selten mit Schleppleine im Feld.

Manchmal nachts, wenn es nur fix zum Pipi machen geht, gehen wir kurz ohne Leine raus .. dann leg ich ihr aber zb aus Trockenfutter eine Spur zum Haus zurück oder wir machen ein Wettrennen oder irgend etwas in der Art.

Die Trainerin meinte nur, ich solle mich interessanter machen - aber wie soll ich denn noch anstellen?

Mittlerweile ist mein Freund zuhause und ich geh morgens mit ihr und bin nachmittags zurück:

Ich habe morgens eine kurze Runde etwa 5 Minuten mit ihr..nachmittags spielen wir oder ich zeige ihr irgend etwas... Zerrspiele waren jedoch nicht dabei (hatte was von empfindlichen Welpenmäulern gelesen)...

Ball bringen..so 3-5 Mal..oder ein Futtersäckchen ...

Oder wir spielen mit so einem Hundekuscheltieraffen, der danach auch weg kommt... und halt Ausflüge zu Seen (sie hasst Wasser :) bisher..kann sich das noch ändern?)...zu einem kleineren Markt..oder bin bin mit ihr und dem Husky im Garten (da hören Beide auch immer auf meinen Ruf)...ich versuche alles zu erforschen was Welpen laut vieler Bücher alles gesehen haben müssen...

abends kommt immer ein längerer und mehrere Miniausflüge hinzu (so alle 2 Std halt raus).

Für den längeren Spaziergang versuche ich mir alles mögliche auszudenken und es fließen Wettrennen usw mit ein, aber mir gehen auch da langsam die Ideen aus :( Hier übe ich auch das zurückrufen,wenn es Sinn zu machen scheint (also bevor sie den anderen Hund sieht oder bevor sie anstalten macht zur Ente zu rennen)

Wenn sie hört gibt es entweder ein Leckerlie..ein Wettrennen oder eine Lobeshymne..

über weitere Vorschläge wäre ich mehr als dankbar :(

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Schleppleine, Schleppleine, Schleppleine. Gib dem Hund gar nicht erst die Möglichkeit, dir nicht zu folgen. Jedes Rufen, das der Hund ignoriert, lässt ihn denken: "Ach, ist ja egal, wenn die Olle ruft." ;)

Ich habe die Schleppleine die erste Zeit deutlich zu wenig genutzt, nämlich fast gar nicht. Die Quittung bekam ich einige Monate später. Das Ende vom Lied war, dass meine Hündin von etwa 6 bis 12 Monaten NUR an der Schleppleine lief, mit ganz wenigen Ausnahmen, nämlich in eingezäunten Gebieten/Gärten.

In den Monaten haben wir den Rückruf intensiv trainiert, u.a. mit einem Futterdummy. Seitdem klappt es so gut, dass sie oft freilaufen darf. ;)

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Ich glaube auch das du die Hundeschule wechseln solltest, das hört sich ja übel an wenn sie deinen Hund als Problemhund bezeichnen.

Ich übe derzeit auch ständig den Rückruf und muss sagen, mit ner ganz besonderen Belohnung klappt es meist auch besonders gut ;).

Meist nehme ich den Futterbeutel mit Fleisch drinn oder aber ihr Lieblingsspielzeug ( Ich lasse sie ganz kurz damit spielen) Meine kleine hat auch Jagdtrieb und ist draussen oft sehr abgelenkt, aber wenn sie erstmal weiss, das ich den Ball zur Belohnung dabei habe, kann sie ganz aufmerksam sein...

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Das er in so einer Situatin nicht kommt deutet nicht auf "Problemfrauchen" oder Problemhund hin - es ist ein Problem.

Was aber gelöst werden kann und muss.

Der Hund scheint mehr auf andere Hunde als Menschen fixiert zu sein, oder?

Kenn ich... Meiner hat noch mit 2j alles ausgeblendet wenn er einen Hund sah... (hund und weg)

Ich hab dann mit dem Hund 1j (hatte ihn mit 1j bekommen) nur Schleppleine gemacht.

Dabei gabs dann auch ärger für nicht kommen (kann man bei einem so jungen Hund der es warscheinlich noch nicht bewusst macht aber nicht machen.)

Ihn aus dem Spiel abzurufen kann ich bis heute auch nicht immer, vorallem nicht wenns richtig wild ist... Finde ich aber ok.

Wenn ich weitergehe sag ich ihm bescheid "Jacky komm!" und er rennt mir dann nach einigen (bis zu 30-50m) nach.

Mir reicht es ihn 10m vor dem Zusammentreffen mit einem Hund noch anhalten zu können.

Ich würde mit kleineren reizen anfangen - z.b fremder Mensch kommt entgege - abruf. (viel lob)

Wenn das klappt - Hund sieht Hund in 100m - Arbruf (und viiiel lob)

Dann in einigen Monaten - fremder Hund in 50m - Abruf.

Ich hab mit über 300m entfernung angefangen...

Auf dem Hundeplatz hat meiner nie mit einem anderen Hund Gespielt oder kontakt haben dürfen (wir sind ja direkt in eine Erwachsenen gruppe da Hund schon 1j) das geht für ihn auch klar und er büchst mir nichtmal bei Nahem vorbeilaufen aus.

Also - viel üben und das Wort "Problemhund" durch "herausforderung" oder sowas ersetzen :)

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Woe strafst du denn deinen Hund?

Dann wird wohl die Schleppleine unser neues Lieblingsspielzeug.

Wenn Sie hört und zu mir kommt, bleibt sie manchmal in einem Abstand von vielleicht 25 cm sitzen - wie ist das denn zu bewerten? Dass sie doch wieder schnell abhaun kann, wenn "ihr" es passt?

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