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Hundeforum Der Hund
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Aufzug fahren = Horror

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Hallo,

vor wenigen Wochen kam Henry aus Serbien zu mir. Wir wohnen im 13ten Stock, in einem Haus mit 19 Stockwerken und zwei Aufzügen.

Anfangs war alles wunderbar, irgendwann waren wir sogar so weit, dass sich Henry beim Aufzug fahren brav hingesetzt hat bis wir unser Ziel erreicht haben. Irgendwann hat er dann aber angefangen zu bellen wenn er gehört hat das der Aufzug kurz vor dem ankommen ist, ich nehm an einfach weil er gemerkt hat das Aufzug gassi gehen bedeutet. Beim hoch fahren macht er das nicht und ist nach wie vor super! Ich fing dann an, erst in den Aufzug ein- und auszusteigen wenn er ruhig war. Er war im Aufzug dann immernoch total unter Strom, zum teil aber wenigstens ruhig... zumindest bis wer zugestiegen ist oder wir unten an kamen.

Mir ist das zum einen extrem peinlich, zum anderen kann ich auch verstehen das Leute vielleicht sogar Angst bekommen wenn der Aufzug hält und da wer mit zwei Hunden, wovon einer rum bellt wie ein irrer, drin ist. Oft kommen dann auch noch dumme Sprüche, die mir sehr auf das Gemüt schlagen etc.

Vor allen meinen Freund, der Hunde mäßig recht unerfahren ist, belastet die Situation mit Henry sehr.

Wir haben hier einen sehr strengen Hausmeister, der alles direkt bei der Hausverwaltung meldet. Ich bekam letzte Woche ein Schreiben, dass mir die Hundehaltungs Erlaubnis entzogen wird, wenn sich die Situation im Aufzug nicht ändert.

Deswegen laufe ich mittlerweile mit den Hunden die 13 Stockwerke nach unten. Ich denk aber das das absolut nicht gut für die Gelenke ist und generell kein Dauerzustand bleiben kann. Ich hab aktuell bisschen die Hoffnung das ich wenn ich das nun eine Zeit so mache, Henry vllt die Verknüpfung Aufzug=bellen vergisst. :Oo Wobei ich eigentlich weiss das das eher unwahrscheinlich ist. Ich wär wirklich sehr sehr froh und dankbar, wenn vielleicht gute Lösungsansätze hätte. :kuss:

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War vielleicht keine so gute Idee sich solch einen Hund anzuschaffen, wenn man in einem Hochhaus im 13 ten Stock wohnt.

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War vielleicht keine so gute Idee sich solch einen Hund anzuschaffen, wenn man in einem Hochhaus im 13 ten Stock wohnt.

Sehe ich auch so !

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Und ich sehe es leider genauso. Du sagst, der Hund kommt aus Serbien. Kam er aus dem Tierschutz?

Als ich mir Anfang letzten Jahres Gedanken um einen eigenen Hund gemacht habe, stand das Thema Hund aus dem Tierschutz auch zur Debatte. Da ich aber in einer Mietswohnung lebe (dritter Stock, aber ebenfalls Aufzug), habe ich mich ganz bewusst für einen Welpen von einem guten Züchter entschieden, weil ich wollte, dass der Hund von Anfang an alles kennenlernt, was hier wichtig werden könnte: Straßenlärm, Fahrstuhl, Autofahren, ...

Über merkwürdige Umstände, nämlich eigentlich als Gassigeher, kam ich kurz vor meiner Hundeanschaffung zu einem ganz armen Würstchen. Das war ein Berner Sennenhund, der Zuhause geschlagen wurde und den das Ordnungsamt einziehen wollte. Er wurde auf mich überschrieben und ich hatte in Erwägung gezogen, ihn zu behalten. Das ging aber einfach nicht, weil er nicht in dieses Haus gepasst hätte. Weder bekam ich ihn in mein Auto noch in den Aufzug. Zudem hatte er Angst vor Männern und ich zwei männliche Mitbewohner.

Letzlich ist dieser Hund über eine Schutzorganisation zu einer Familie mit Einfamilienhaus und Garten gekommen. Er passte hier nicht rein und wäre bei mir wenn überhaupt erst nach längerer Eingewöhnung glücklich geworden. Nicht alles, was man selbst gern hätte, passt auch.

Ich finde Rücksicht auf die Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus sehr, sehr wichtig. Marley hat noch nie innerhalb unserer 4 Wände gebellt. Den Fahrstuhl kennt sie seit ihrer 9. Lebenswoche. Er ist das normalste der Welt.

Vielleicht könntet ihr woanders Fahrstuhlfahren üben? Dort, wo das Gebelle nicht ganz so sehr stört? Wenn er es aber nur macht, wenn es nach unten geht, bringt das ja auch wieder nichts...

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Ja und nun? Die Fellnase hat ein neues Zuhause. Zurückgeben?

Ich bin in Hundeerziehung sicher kein Profi. Aber ich würde Tipps, wie man ihm das Bellen abgewöhnen kann, für sinnvoller halten.

Und ob die Hausverwaltung wirklich nach der Schilderung die Hundehaltungserlaubnis widerrufen kann, könnte nur ein Blick in den Mietvertrag klären können.

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Ich halte viel davon, sich vor der Anschaffung eines Tieres Gedanken zu machen und nicht am Ende zu sagen: "Huch, nun habe ich hier einen bellenden Hund und das geht so nicht." Man muss doch damit rechnen, dass mit einem Tierschutzhund, der plötzlich in einer Wohnung im 13. Stock leben soll, nicht alles glatt gehen könnte.

Wenn sich das Problem nicht sehr schnell in den Griff bekommen lässt, müsst ihr vermutlich umziehen. Um dies vielleicht noch umgehen zu können, würde ich sofort morgen einen Hundetrainer kontaktieren, der ins Haus kommt, um sich das Problem vor Ort anzusehen.

Vielleicht greifen da ja Rüttermethoden wie z.B. die Wasserflasche. Das würde ich mir aber ggf. vom Trainer zeigen lassen.

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Ich hab mir fast gedacht das so Kommentare kommen würden. Finde ich aber nicht richtig.... Umso dankbarer bin ich für den Beitrag von Challenger. :klatsch:

Der Henry ist vom Tierschutz und war in Serbien Kettenhund. Er kannte vorher also gar nix, ist aber trotzdem dafür recht cool. Angst hat er vor gar nix, er ist aber sehr sehr neugierig und dabei sehr Eigenständig. Ich glaube definitiv nicht, dass Henry angst hat oder sonst irgendwas! :) Das er im Aufzug bellt, ist die pure Freude raus zu kommen.... Beim gassi gehen ist er auch nicht besonders unproblematisch.... aber ich würde mir keinen Hund vom Tierschutz holen, wenn ich einen unproblematischen Hund haben wollen würde.

Mir ist es auch sehr wichtig mit Hund nicht negativ aufzufallen, nicht nur in den eigenen 4 Wänden, sondern überall... deshalb will ich das Problem auch angehen und nehm da Rücksicht auf mein Umfeld.

Ich brauch hier wirklich nix in Form von (Hund im Hochhaus, unüberlegt angeschafft etc. etc.) Obwohl ich in einem Hochhaus wohne, ist es hier perfekt für Hunde.... direkt vor der Haustür fängt ein riesen Gassi gebiet mit Feld, Wald, See, großen Wiesen etc. an. Dazu hab ich eine perfekte Aussicht.... Dennoch würde ich jederzeit, wenn sich meine Hunde hier nicht wohl fühlen würden umziehen! Stadthunde haben es da deutlich schlechter....

Ich habe wegen meinem anderen Hund, der ein absoluter Problem Hund war meine Hundetrainer Ausbildung gemacht.... Daher denke ich brauch ich auch nicht zwangsläufig einen Hundetrainer. Außer es gäbe vllt. einen der tatsächlich Ahnung von so einem Aufzugproblem hat, ich hab die leider nicht....

Von Wasserflaschen Methoden und auch Rütter, halte ich leider gar nix.... :Oo

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Ich finde manche Aussagen echt blöd. auch wenn es ein Tierschutzhund ist, kann so was ja super von funktionieren gehen. Man steckt doch in den Hunden nicht drin.

Wer sagt denn, dass wenn man sich einen Welpen heranzieht, dass es auf Dauer immer klappt. Der kann auch mal in die Phase kommen das ihm dieses und jenes nicht nicht gefällt.

Üben kann man dann evtl. in Bahnhöfen oder Einkaufszentren wo Fahrstühle vorhanden sind.

Ich habe auch ein Tierschuthund und der ist Aufzug ohne probleme gefahren.

Trainieren kann man alles, wenn man bereit ist was dafür zu tun.

LG Katy und Fellnase Tommy

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Hm ich weiß nicht ob es etwas bringen würde, aber könnte man es nicht so machen, dass man statt bis ins EG nur eine Station runter fährt? Sobald sich jetzt die Tür öffnet und der Hund bellt, würde ich "nein" sagen- und zurück in den Fahrstuhl gehen, evtl sogar wieder bis nach oben fahren und den Hund in die Wohnung verfrachten, bis er wieder runter gefahren ist. Das eben so lange widerholen, bis der Hund ruhig bleibt und ansprechbar ist- dann loben. Das wäre in diesem fall meine Vorgehensweise. Ob sie etwas bringen würde- kann ich nicht sagen. Evtl lässt sichd er Hund auch durch ein Signal unterbrechen?

LG

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Ich belächel so doofe Aussagen einfach nur. :)

Danke für deine Idee. Das Problem ist, mit "fremden" Aufzügen hat er kein Problem... es ist ausschließlich "seiner" beim runter fahren. :winken:

Und auch nur, weil Henry so extrem hoch fährt. :wall:

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