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Hundeforum Der Hund
saxonia

Angst vor dem eigenen Hund?

Empfohlene Beiträge

Liebe Forenteilnehmer,

gab es schon Situationen wo ihr Angst vor dem eigenen Hund hattet oder wo euch euer eigener Hund gebissen oder angeknurrt hat.

Ich denke hier an die klassischen Situationen:

- Hund hat sich in seinen Markknochen so verliebt, daß er ihn nicht wieder hergeben will und rein vorsorglich mal die Zähne fletscht.

- Hund findet was im Gelände, nimmt es ins Maul und will es nicht wieder hergeben und kein Mensch weiß was es ist.

- Hund findet im Garten einen Igel, der Jagdinstinkt kommt durch, er wird verbellt und untergraben und nicht an der Leine

- Hund ist der Auffassung, keiner fasst mir in mein Maul

- Hund findet das rektale Fiebermessen nicht erbaulich

- Hund glaubt ein gewisser Platz im Haus, in der Wohnung, steht ihm alleine zu

- pubertierender Hund will das Rudel führen

etc.

Grund für diese Frage ist, daß ich immer mehr Leute kennenlerne, die mit den vorgenannten Situationen überfordert sind und aufgrund eines einfachen Knurrens "ihres" Hundes erklären sie würden mit dem Hund nicht zurechtkommen.

Gruß

Thomas

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Ich wurde bereits mehrfach von einem meiner Hunde angeknurrt, hatte aber dabei nie Angst....

Nu wusste ich nicht wirklich, was ich da ankreuzen soll.

Die Situationen hatten immer was mit Futter zu tun und jedesmal war es mein eigener Fehler...

Ich gestatte meinem Hund diese Art der Kommunikation.

Grüßle

Antje

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Ich wüsste auch nicht was ich hier ankreuzen sollte.

Mein Hund hat mich zwar auch schon mal angeknurrt, weil ich ihn z. B. im Tiefschlaf versehentlich geweckt habe, aber davor habe ich keine Angst gehabt (war ja mein Fehler).

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(bearbeitet)

Hi Thomas!

Ich wurde zwar schon angeknurrt, hatte aber noch nie Angst vor meinem Hund. Fanja meinte als jüngerer Welpe immer knurren zu müssen, wenn ihr was nicht gepasst hat. Wir haben das dann ignoriert und einfach mit dem weitergemacht, was wir vorhatten, sei es Knochen wegnehmen, hochheben oder sonstwas. Wir haben überhaupt kein Geschrei oder irgendwelche Alphawürfe gebraucht, sondern sind einfach ruhig und souverän geblieben, um ihr zu zeigen, dass wir sie gar nicht ernst nehmen. Das hat gewirkt - jetzt knurrt Fanja nur noch im Spiel, und dieses Spielknurren kann man sehr gut vom "Ernstfallknurren" unterscheiden.

Unser Beagle Ciska, mit dem ich aufgewachsen bin, hat auch ab und an geknurrt (v.a. wenn man sie aus dem Bett werfen wollte) und auch mal in die Luft geschnappt, aber Angst hatte ich auch als Kind nie vor ihr. Auch wenn sie völlig verzogen war, ist sie nie wirklich aggressiv geworden.

Viele Grüße, Iris

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Mir fehlt da eine Antwort zum ankreuzen, nämlich das eindeutige Nein.

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Hallo Ihr Lieben,

wie Einige von Euch ja vielleicht wissen, war Aysha ein ziemlich bösartiger Hund als sie zu uns kam. Sie scheute auch nicht davor zurück uns ,Jessy (Mausejule) und mich zu Beißen.

Mit sehr viel Geduld und viel Schweiß und Tränen haben wir sie aber Gott sei Dank in den Griff bekommen.

Heute passiert es noch manchmal, das sie ihre gute Kinderstube vergisst und uns anknurrt. Aber das macht sie nur wenn sie am Buddeln ist und wir sie am Halsband da wegholen wollen. Aber Beißen tut sie mitlerweile nicht mehr.

Wir haben auch keine Angst vor ihr und zeigen ihr das auch deutlich.

Viele liebe Grüße Muck und Pepples

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Mir fehlt da eine Antwort zum ankreuzen, nämlich das eindeutige Nein.

Jo mir auch!

Vielleicht noch mal neu starten das Thema.

LG Meike und Gio

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ich wurde zu Anfang häufiger von Giselle gebissen, hatte aber keine Angst.

Ihr Vorbesitzer hat sie oft am Halsband festgepackt und sie dann mit einem Stock verdroschen.

Zu Anfang, wenn ich sie am Halsband festhielt, hat sie zu fest zugebissen - die Narben hab ich heute noch. Ich habe dann aber nicht losgelassen, sondern sie ruhig weitergehalten und ruhig mit ihr gesprochen, bis sie sich entspannt hat, während das Blut den Arm runterlief.

Hat geholfen. Nach 2-3 Mal war damit Schluss.

Nur zum Schluss mit ihre Hirntumor hat sie mir einige weitere Narben verpasst.

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ich hab zwar angeknurrt angeclickt, aber ganz richtig ist es nicht, weil

1. es war noch kein Knurren, sondern Lefzenziehen von meinem Rüden.

2. hatte ich keine Angst.

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Nur als kurze Zwischenbemerkung:

Eigendlich interessieren mich weniger die Superhundebesitzer, deren Hund zu 100 % in der Spur läuft, sondern diejenigen die schon einmal Angst vor ihrem eigenen Hund hatten oder haben. Ich habe auch keine Angst vor meinen Hunden und jeder hat "einmal" das Recht zu brummeln. Ergo sum braucht es doch kein "Nein" Kästchen.

Gruß

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