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Hundeforum Der Hund
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Kommentare der Passanten

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Hallo,

Weiß nicht, ob's hierhin gehört, wenn nicht, bitte verschieben:

Alle Leute um mich herum deuten das Verhalten meines Welpen ständig.

- er geht auch auf Erwachsene Hunde offen zu

- bellt diese an, knurrt, will auf ihren Rücken springen

- berammelt auch schon mal kleinere Hunde, oder versucht es

- hat kein einziges Mal nach seiner Familie geweint

- tobt mit älteren Junghunden ohne Scheu und lässt sich von denen auch auf den Rücken drehen

- hat ohne Leine einen großen Radius und nur schwachen Folgetrieb

Die meisten Passanten (Hundehalter) finden ihn ganz schön frech, mutig, selbstbewusstes Kerlchen, etc und meinen es sei ein "Alpha-Welpe", und da würde mich ja noch was erwarten...

Mein Vater (Jäger) meint, es sei ein "Kopf-Hund" (aus Erzählungen, freut sich drauf, ihn kennenzulernen)

Auch in der Hundeschule meint man ja, wir sollte den Hund oft genug unterwerfen (Schnauzgriff und ab und an seitlich fixieren)

Meinen Mann verunsichern die Kommentare, er hat keinerlei Hundeerfahrung und glaubt naürlich den anderen Hundebesitzern.

Gibt es sowas wie Alpha oder Kopfhund - und wenn nicht, warum werde ich immer wieder drauf angesprochen?

Ich selbst finde den Hund in Ordnung, freu mich, dass er so selbstbewusst ist und nicht ängstlich.

Bei mir ist er sehr lieb, lässt sich z.B. Zecken am Bauch von mir gut entfernen (die am Auge gestern hab ich allerdings rausgeholt, als er schlief...) - und auch bei den Kindern ist er inzwischen ruhig und leckt statt zu beißen.

Meine Familie hatte immer recht starke, selbstbewusste Hunde...

Seh ich das zu rosarot?

LG

Geeesche

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Laß dich nicht verunsichern... :)

Sei froh, dass dein Welpe aufgeschlossen ist und offen auf alles zu geht. Aber: zeige ihm Grenzen auf, so wie einem Kind auch.

Grundsätzlich gibt es - wie bei Menschen auch - unterschiedliche Charaktere: der eine ist eher vorsichtig zurückhaltend, der andere forsch und nach vorne. Das ist rasseunabhängig so. Hat G. Bloch auch drüber geschrieben, ich weiß nur grad nicht in welchem Buch.

Alpha-Gedöne: ist überholte Theorie. Wirf ihn bloß nicht "ausreichend oft" auf den Rücken, und auch den Schnauzengriff sollte man seinlassen, denn man kriegt das als Mensch NIE so hin, wie ein anderer Hund die Schnauze mit dem Fang umfasst. Das sind auch überholte "Erziehungsmethoden". ICH würde das nicht tun.

Wenn du Hundebegnungen hast, dann schau, dass alles im Rahmen bleibt. Ein souveräner Althund wird angemessen seine Grenzen klarmachen, auch wenn der Lütte vor Übermut nur so strotzt. Ein erwachsener Hund, der klar kommuniziert, hilft bei der Erziehung, indem er dem Kleinen klar macht: so nicht!!! Und das ist dann gut so.

Ermögliche ihm solche kontrollierten Begegnungen, die Erfahrungen braucht er und so lernt er "HUND", von einem Menschen kann er das nicht.

Wenn dein Hund dich und deine Familie respektiert, dann ist alles gut.

Bleibt er auf (s)einem Platz, den du ihm zuweist? Altersensprechend lange natürlich ;)

Respektiert er dein Eigentum: Schuhe, was sonst noch so in seiner Reichweite ist?

Gibt er dir etwas, wenn du es haben möchtest? (Aber nicht andauernd dem Hund das Fressen "zum üben" wegnehmen, das macht dich unberechenbar).

Akzteptiert er dass er bestimmte Dinge, die du nicht möchtest, nicht darf? In die Küche, ins Bett, whatever...

Das sind wichtige Dinge, die nicht durch Schnauzengriff oder Alphawurf klargemacht werden.

Vertrauen, Bindung, FÜHRUNG und Liebe. Das sind die Zauberworte.

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Hm ,

Originalbeitrag

Auch in der Hundeschule meint man ja, wir sollte den Hund oft genug unterwerfen (Schnauzgriff und ab und an seitlich fixieren)

Hundeschule würde ich wechseln.

DEIN Bauch hat mehr Ahnung...

LG Jörg

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Ach,

Originalbeitrag

...

Mein Vater (Jäger) meint, es sei ein "Kopf-Hund" (aus Erzählungen, freut sich drauf, ihn kennenzulernen)

könntest du bitte , dir von deinem Vater , diesen Begriff erläutern lassen und berichten ???

Danke !

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wirklich gutes Benehmen hat dein Welpe anderen Hunden nicht. Da würd ich dran arbeiten und das geht am einfachsten und effektivsten eben mit einem souveränen Althund. Einem Hund der klar kommuniziert, klare Grenzen setzt, nichts durchgehen lässt und ihm auch mal die Meinung sagt. Und wichtig, er muss sie ihm sagen können!

ich kenn kopfstarke Hunde, also Hunde die sich etwas in den Kopf setzen und das dann so lange durchziehen bis sie Errfolg haben. Weiß allerdings nicht ob du das mit einem Kopfhund meinst

und bitte bitte bitte höre nicht auf die ganzen dummen Tipps. Hunde/Wölfe werden nicht auf den Rücken gelegt, sondern unterwerfen sich freiwillig. Wenn du den falschen Hund hast, erzeugt Gewalt Gegengewalt und du hast schneller Löcher in der Hand als dir lieb ist. Und wenn dein Hund dir jetzt schon zeigt (welche Rasse hast du eiegntlich und wie alt ist der Hund?), dass er ohne dich auch gut klar kommt, dann musst du ihn überzeugen, dass dein Weg immer der bessere ist. Dass er dir vertrauen kann, dass du ihm Sicherheit gibst. Und Gewalt ist das Letzte mit dem man das Vertrauen solch eines Tieres gewinnt..

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Originalbeitrag

(welche Rasse hast du eiegntlich und wie alt ist der Hund?), .

Labbi 11 Wochen alt ;):D

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Tja, Kopf-Hund, darüber rätsel ich auch noch, denn er hatte bis jetzt nach eigenen Angaben nur " Kopf-Hunde" :so

Ich werd ihn noch mal fragen, aber ich glaube, er meint einfach souveräne selbstbewusste Rüden...

Bin mir sicher, er macht sich insgeheim große Sorgen, weil Frauen doch eigentlich nicht so sichere Hundeführer sein können :D

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Ach ja, Golden Retriever, 11 Wochen, der denkt er sei ein Labbi :winken:

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und was an dem Verhalten ist souverän? Selbstbewusst ok, weil er wohl noch nie den falschen Hund getroffen hat und schlechte Erfahrungen gemacht hat. Würd da wirklich aufpassen, gibt Hunde, die tolerieren so ein Verhalten überhaupt nicht und Welpenschutz gibt es nur im eigenen Rudel

Ein Golden Retriever der denkt er wäre ein Labrador Retriever? Sorry dafür hab ich mich mit den Rassen zu wenig beschäftigt um dir folgen zu können.. welchen Unterschied meinst du..

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Huhu :winken:

tja, dann geht es Euch genau wie mir vor einigen Monaten.... schade, dass es überall diese Menschen und Hundeschule´s gibt, die einen verunsichern, Angst machen und bescheidene Erziehungstipps geben.

Mir wurde "damals" das Gleiche gesagt. Sam sei dominant (mit 10 Wochen!!!), hätte Potential für einen "Red-Zone-Hund" und würde sich nicht die Bohne um meine Korrekturen scheren. Ich solle ihn auf die Seite legen und fixieren. Ich solle ihn zwicken, zerren und zu Boden drücken usw.... Und diese Argumente und Tipps bekam ich von insgesamt 3 Hundeschule´s.

Da denkt man als Hundeanfänger dann natürlich, dass was dran sein muss....

Leider hindert man mit solchen Erziehungsmethoden nur den Aufbau von Bindung und Vertrauen.

Natürlich hat jeder Hund seinen eigenen Charakter. Man muss seinen Hund aber erst kennenlernen, seine Sprache verstehen. Genauso wie ein Hund uns erst kennenlernen muss und unsere Sprache verstehen lernen muss. Meist ist der Hund der Schnellere :)

Unser Sam ist selbstbewusst, orientiert sich allerdings an uns. Er testete eben schon sehr früh aus, was er darf und was er nicht darf. Und ich musste erstmal einen Weg finden, wie ich ihm zeigen kann, dass er eine Grenze überschreitet. Durch seitliches Fixieren oder ähnlichem hatte er nur gelernt, dass er mir nicht vertrauen kann. So habe ich also auf alle Tipps gesch.... und hab nach meinem Bauchgefühl gehandelt. Und siehe da, unsere Kommunikation funktionierte!!

Jetzt ist Sam 7 Monate alt, mal hört er prima, mal geht garnichts. Aber hey, er ist noch jung und auf dem Weg zum Erwachsen werden. So what :Oo

Ich kann Dir nur sagen, dass Sam ein sehr ausgeglichener, wesensstarker und devoter Hund ist, gegen all die Vorwarnungen, die ich damals zu hören bekam!

Es liegt nun an Dir, was Du aus Deinem Hund machst, wie Du Eure Kommunikation ins Laufen bringst, die Bindung vertiefst und Vertrauen schaffst!

Unbedingt neue Hundeschule suchen würde ich Dir auch empfehlen. Ich bin nun übrigens bei der 5ten und hoffe, wir sind nun endlich "angekommen" :)

Richtiges Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden muss von Anfang an gefördert werden. Wie schon vorgeschlagen wurde von Junie, am besten durch einen souveränen Althund, der eine gute Körpersprache hat und gerecht und punktgenau eins auf den Deckel gibt. So einen Hund zu finden, ist leider nicht ganz einfach... bin hier auch noch auf der Suche :Oo Auch wenn Sam keine Probleme im Umgang mit Hunden hat, so ein tolles Vorbild wünscht man jedem Hund!

Allein durch den Kontakt zu anderen Welpen und Junghunden reicht einfach nicht aus. Denn die lernen in Spielstunden lediglich Kräftemessen und wildes Toben. Es sei ihnen ja gegönnt, doch rüpelhaftes Verhalten kommt bei Althunden halt garnicht gut an und kann böse ins Auge gehen...

Also hört auf Euer Bauchgefühl, steckt Grenzen und sucht einen Weg, wie ihr Eurem Schnuff verständlich machen könnt, was ihr von ihm erwartet. Nur dann kann er Eure Kommandos befolgen und verstehen, wenn er mal nen Anschiss einkassiert :)

Öhm, gibts irgendwo schon nen Bilderthread? :kaffee::D:Oo

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