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Hundeforum Der Hund
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Kommentare der Passanten

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Behandele ihn mal nicht als Befehlsempfänger sonder als Partner. Und das Wort Partner meine ich auch so wie ich es schreibe. Dann wirst du sehen, das sich nur allein dadurch viel in der Beziehung zum Hund ändert.

Ist dann in deinen Augen der Hund ein demokratisches Wesen?

Originalbeitrag

Ein Kopfhund denkt mit und er hat bessere Sinne als wir. Ein Kopfhund arbeitet viel mit dem kopf und kann mitunter auch schon mal sehr faul sein,wenn es um körperliche Bewegung geht.

Dann hab ich wohl einen Kopfhund :think:

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er ist ein Wolfhund, ich hab nie versucht ihm Befehle zu geben. Hab bis jetzt immer auf Kooperation gehofft. Wobei ich das Glück habe, dass wenn er nicht kooperiert hat, er einen Anschiss von unserer Schäferhündin bekam.. also aktuell läuft es sehr gut, aber ich hab einen heiden Respekt vor der Aufgabe..

Was mir bei ihm eben besonders aufgefallen ist, ist sein tendentiell devotes Verhalten. Also er begrüsst jeden Hund sehr unterwürfig, sehr vorsichtig, achtet auf kleinste Details. Zweimal hatten wir die Situation in zwei verschiedenen Welpenstunden, dass Welpen entweder total überfordert oder sogar gemobbt wurden. Hiro ist dann hin, auf dem Bauch kriechend, total beschwichtigend und hat ihnen das Mäulchen geleckt. Wenn sie geschnappt haben, hat er sich auf den Rücken geworfen, wirklich extrem unterwürfig. Ist dann aber auch weg, aber nicht weit weg von den Welpen. Hat andere Hunde, die im Spiel auf die Beiden zugerannt sind abgeblockt und ist dann wieder zum Welpen gekrochen und hat ihn beschwichtigt. Hat nicht lange gedauert bis er dann raus kam und sie langsam angefangen haben zu spielen. Da war Hiro um die 8 Wochen, der andere war ein Jack Russell mit 12 Wochen

Anderer Fall war letzten Sonntag. Wir waren zum zweiten Mal zu Besuch in einer Junghundestunde, das erste mal vor 1 1/2 Monate. Hiro wurde nicht wirklich großartig beachtet, er rannte/tobte mit als wäre er immer dabei. Dann kam ein kleiner Wuschel und ein Ridgeback wollte ihn sich leider etwas genauer anschauen, war dem Kleinen viel zu viel. Vor allem als der andere Wolfhund auch noch kam. Die Halter/Trainer sind sofort eingeschritten, leider wiederholte es sich noch 2-3 Mal und der Hund verkroch sich dann bei einer Bekannten des Frauchen unter dem Stuhl. Hiro ist dann zu ihm hin., ähnliches wie beim Jack Russel. Also beschwichtigen vom Feinsten. Bald hat er dann mit Hiro getobt, wirklich richtig schön, mit einander verfolgen, Hiro anspringen und am Ende hat die ganze Gruppe mit einander gespielt. Also der Wuschel mitten drinnen..

Ich fand die soziale Ader von Hiro toll, aber ich konnte es nicht wirklich beurteilen. Ansonsten ist er sehr kopfstark, wenn er ein Spielzeug möchte, Futter.. er bekommt es. Er wartet so lange ab, er beschichtigt den Hund bis er es bekommt, er rammt ihn weg mit dem Körper.. hat da viele Möglichkeiten seinen Kopf durch zu setzen..

aber er ist ein kleiner Bub.. mal gucken was noch werden wird..

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Aus irgendeinem Grund ist immer jeder Welpe megadominant und will mit acht Wochen schon die Weltherrschaft an sich reissen wenn man nach der Meinung mancher Spezialisten fragt ;-)

Ich habe mal gelesen (ich glaube im Bloch) dass ein Wurf hauptsächlich aus Durchschnittshunden besteht und es nur wenige Kopfhunde (allgemein als Alphas bezeichnet) und Sensibelchen (Omegas) gibt, die in natürlich gewachsenen Rudeln früher oder später abwandern. Darum hat man es mit diesen Exemplaren eher schwer, weil sie ihrer Natur entsprechend irgendwann versuchen sich zu verselbstständigen wenn man ihr Wesen nicht ausgleichen kann.

Aber die meisten Welpen sind einfach normale Welpen. Manchmal frech, manchmal schüchtern, immer neugierig und immer süß ;-) Ich würde da nicht viel auf Kommentare von Aussenstehenden geben.

Mein Beagle wurde immer als sehr dominanter übergriffer Welpe bezeichnet. In Wirklichkeit ist er ein sehr unsicherer Hund. Über den Schäferwelpen hat sich mein Umfeld oft lustig gemacht weil er das Verhalten zeigte, das Junie auch von ihrem Welpen beschreibt . Die ersten Lebensmonate extrem vorsichtig und devot erscheinend hat er mit anderen Hunden extrem klar kommuniziert und sich extrem deeskalierend verhalten. Heute mit zwei Jahren ist er ein selbstbewusster Hund mit einem Schuss zuviel Energie. Also auch ganz anders als die Allgemeinheit der Ratschlaggeber ihn eingeschätzt hat.

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So, hier die Erklärung meines alten Herrn, 70 Jahre, schon immer Jäger gewesen, schon immer Hunde gehalten (Deutsch Drahthaar und Jagdteckel):

der "Kopf-Hund" ist dasselbe, wie ein "Alpha-Welpe", nämlich der ranghöchste Welpe aus dem Wurf, der, der das Sagen hat und die anderen Welpen dominiert.

Könnte man sicher und relativ schnell am generellen Verhalten erkennen. Anscheinend auch, ohne den Wurf zu kennen. Wären in der Regel sehr souveräne Hunde, sehr selbstbewusst, eher eigenständig und keine aggressiven Beißer.

Gibt es auch bei Pferden und Hühnern. Also wenn ich das nächste Mal ein dominantes Huhn sehe, weiß ich, es ist das Kopf-Huhn. Oder Alpha-Küken :D

Vielen Dank für das Nachfragen (hoffe hab damit nichts hier losgetreten).

Hätte aber noch eine paar weitere Fragen speziell in Richtung Zucht: Hat dein Vater sich immer bewußt solche Hunde ausgesucht? Bzw. stand er in Kontakt mit den Züchtern oder hat er früher mal selbst gezüchtet? Wurden solche Hunde seinerzeit von den Züchtern als Deckrüden oder eben bei Hündinnen zur Deckung auserwählt?

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Hi,

Also soweit ich weiß, hat er sich immer bewusst solche Hunde ausgesucht (egal, wie man sie jetzt nennt). Hat sich z.B. Bei seinem letzten Dackel danach entschieden, wie sich der Hund verhält: er ließ die in Frage kommenden Rüden in den Garten des Züchters setzen mit Tunnel, Wippe etc und beobachtete, wie sie mit der Situation umgehen - der eine Hund preschte direkt auf alles los, andere wirkten eher ängstlich, und einer wartete ganz ruhig ab und sondierte erstmal die Lage. Den hat er dann genommen.

Persönlichen Kontakt mit dem Züchter im Vorfeld hatte er aber sicher nicht, also mit vielen Besuchen etc. Zuchtlinien angeschaut hat er sicherlich. Also recherchieren, kontaktieren und abholen ;)

Auch danach hatte er sicher keinen engeren Kontakt mehr zu den Züchtern.

Er sagte noch, dass er immer eher eigenständige Hunde möchte, nicht solche mit Kadavergehorsam.

Wobei der meiner laienhaften Meinung nach ja wohl eher anerzogen als angeboren ist...

Wie dem auch sei, der jetzige Hund passt zum Halter als hätten die zwei sich lange gesucht. Eigenbrötlerisch, stur und in den allermeisten Fällen mit sich selbst mehr als zufrieden :so

LG

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und einer wartete ganz ruhig ab und sondierte erstmal die Lage. Den hat er dann genommen.

dann wissen einige hier schon mal genau, welchen Typ Hund dein Vater grundsätzlich bevorzugte.

Er sagte noch, dass er immer eher eigenständige Hunde möchte, nicht solche mit Kadavergehorsam.

Wobei der meiner laienhaften Meinung nach ja wohl eher anerzogen als angeboren ist...

stimmt, Kadavergehorsam ist anerzogen. Nur machen einen manche Hunde das sehr sehr leicht und bei anderen geht es überhaupt gar nicht.

Dein Vater bevorzugt den Typ, bei dem es mit rechten Dingen überhaupt nicht geht.

Wenn auch du so einen Hund erwischt hast, versuche es erst gar nicht. Es wäre schade drum.

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Wie gesagt, das zu beurteilen traue ich mir noch nicht zu. ich sehe bei meinem Hund schon sehr viel mehr Wille, überhaupt mal mitzuarbeiten oder was für mich zu machen. Dackelchen von Vater lebt weitgehend in seinem eigenen Kosmos - es sei denn, es geht zur Jagd.

Er hatte immer schon sehr ernsthafte Hunde, die definitiv lieber arbeiten als spielen, so aus meiner Sicht.

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Wir hatten inzwischen ein paar sehr nette Begegnungen im Wald, wo unser Welpe sich (nach ein paar Anschissen durch die anderen Hunde) sehr respektvoll und gar nicht rüpelig erwachsenen Hunden genähert hat. Vorher kläre ich nach wie vor, ob der andere Hund mit Welpen klarkommt bzw ich meinen hinlaufen lassen kann.

Um einen erwachsenen und sehr imposanten Schäfer-Rüden, der alle anderen Hunde gekonnt ignorierte, machte er die ganze Zeit einen großen Bogen und ließ ihn völlig in Ruhe.

Das fand ich sehr interessant anzuschauen, und hatte natürlich meine Kamera mal wieder nicht dabei...

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Auch wenn meine Antwort spät kommt, aber trotzdem noch mal vielen Dank für die schöne Beschreibung, wie sich dein Vater seinen aktuellen Hund ausgesucht hat.

Jeder nach seiner Fasson, die von deinem Vater sagt mir auf jeden Fall zu. Obwohl ich mir auch vorstellen kann, dass viele die "Drauflosprescher" sich rausgesucht hätten.

Das hier gefällt mir aber sehr gut :D

... Dackelchen von Vater lebt weitgehend in seinem eigenen Kosmos - es sei denn, es geht zur Jagd....

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