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Was ist für euch ein Gassigang? Ablauf - Gestaltung - Länge - Intensität?

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Was ist für euch ein Gassigang?

Vermehrt treffe ich momentan Hundebesitzer, die sich auf eine Parkbank setzen, ab und an einen Ball werfen und dann wieder nach Hause gehen. Wenn ich nach 20-30min nochmal an der Parkbank vorbei komme sitzen diese Hundebesitzer immer noch da.

Oft sehe ich auch eine Gruppe von Hundebesitzern, die ihre Hunde um sich herum laufen lassen und ansonsten steht man beieinander und plauscht. Auf die Hunde wird eher wenig geachtet, es entstehen aber auch keine Konfliktsituationen.

Warum ich eure Definitionen will? Tja, für mich ist ein Gassigang etwas ganz anderes. Wenn ich "Gassi" gehe, dann ist das für mich mit gemeinsamer Bewegung verbunden. Das heißt ich bewege mich mit den Hunden, sie lesen nebenher Zeitung (schnüffeln), sind offline und eventuell baue ich irgendwo eine Trainingseinheit ein. Treffen wir Hunde darf sich durchaus mal bespielt werden, aber generell geht es mir um gemeinsame Bewegung und um das Miteinander.

Die klassische Runde um den Block oder zur gegenüberliegenden Wiese zähle ich daher für mich nicht als Gassi. Und das Parkbank sitzen und Ball schmeißen auch nicht. Das sind für mich eher die Null-Bock-Tage(die durchaus auch legitim sind).

Habt ihr einen bestimmten Ablauf bei der Runde? Also erst Bewegung, dann eine Runde Nasenarbeit, dann wieder Bewegung oder ähnliches? Oder geht ihr "nur" und übt ganz getrennt vom Gassi? Wie lang sind eure Runden? Wie steht es mit der Intensität? Ist es euch wichtig, dass die Hunde auch mal Hunde sind und nur schnüffeln oder sollen sie immer stramm vorwärts gehen?

(Ich bitte bei allen Antworten zu berücksichtigen, dass Hunde Individuen sind und so auch innerhalb einer Rasse große individuelle Bedürfnissunterschiede bestehen können)

Raus damit!´:)

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Also wir dürfen ja noch nicht so wie wir wollen...mein Hund ist noch nicht ausgewachsen.....darum müssen wir noch bischen auf die Zeit achten....

Bei uns findet beim Gassi alles statt. Freilauf, Leinenlauf, Übungen, spielen..... Reihenfolge passe ich der "Runde" an..... ich achte auch immer darauf, das Sammy mal kommandofreie Zonen hat.... wo ich ihn einfach mal laufen lasse ( muss die Umgebung passen, klar) ....

Ich finde es ganz wichtig, das man die Zeit zusammen auch "geniessen" kann....

Ich gehe manchmal Vormittags manchmal Nachmittags..... ich suche immer eine Zeit, wo ich weiss das ich keine Eile habe.....dann kann ich schon mit der nötigen Gelassenheit los.

Wenn dann aus einer geplanten Stunde, zwei oder mehr werden... weil man andere Hunde trifft, oder an einem Bach die Zeit "verbummelt".... dann ist das alles nicht schlimm.

Ich liebe meine tägliche "lange" Runde mit dem Hund....

und er geniesst das auch..( ja ich weiss, kann er nicht sagen, aber ich merke das ;) )

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Wenn ich mit Jacki meine Runde drehe, mache ich Programm (wenn überhaupt) nach Lust und Laune und Umstand: mal absitzen, mal Platz, mal an der Leine laufen, Rückruf sowieso - das ist schon alles. Ansonsten gehe ich gerne querfeldein, da hat Jacki richtig Spaß dran.

Die 2. Variante ist ja Mitlaufen am Pferd - da bleibt für langes Zeitungslesen wenig Zeit - aber Jacki liebt es mit meinem Stütchen um die Wette zu laufen...

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Hm, also jetzt mal abgesehen von Sonderfall Berta gehe ich eigentlich nur spazieren und die Hunde bzw. Alma läuft mit und schnuppert hier mal und schnuppert da... oder rennt mal übers Feld oder steht vor (wovor auch immer, Amseln meist).

Alma hat aber eigentlich auch immer einen (selbsterteilten) Auftrag.

In der Regel gehe ich aber für die Hunde spazieren und will nicht möglichst schnell von A nach B. Also dürfen sie ausgiebig schnuppern, im Wasser planschen oder was auch immer sie wollen. Ich richte mich da schon nach denen!

Schnuppern ist sowieso die Hauptbeschäftigung meiner Hunde, es sind eben Jagdhunde, die haben immer die Nase am Boden.

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Hm, auch bei uns ist es noch nicht so, wie ich es mir wünschen würde. Emil ist nun 10 Monate alt und er ist weiterhin nach etwa einer Dreivertelstunde "geistig hinüber".

Nun passiert auf seinen Gängen, durch die vorhandene Jagdleidenschaft und meine Arbeit damit, natürlich auch viel, wir machen viel Suchspiele (etwas verstecken (da gehört dann auch Impulskontrolle zu, weil Hund liegenbleiben muss, bis Frauchen den Dummi oder den Bonbon versteckt hat und erst wenn Frauchen wieder neben ihm steht und "Such" sagt, losrennen darf, es wird etwas geworfen (Bonbon ins hohe Gras) und auch dies darf meist erst auf KOmmando gesucht werden, will heißen Hund wird abgesetzt, Bonbon fliegt, Hund muss eventuell nochmal Platz machen, und dann "Such". Außerdem finden bei etwa 40% der Abrufe (die zum Glück weiterhin ziemlich erfolgreich sind, es hängt aber dennoch weiterhin eine Schleppe dran) Such- oder meistens Hetzspielchen mit mir statt.

Also, der Hund ist gut beschäftigt *g* Und verständlicherweise nach einer recht geringen Zeit platt. Würde ich ihn allerdongs gämmeln lassen, hätte er vermutlich recht schnelle Erfolge beim Jagen. So verbiete ich das Jagen und biete gleichzeitig Alternativen (ich lenke nicht ab, nicht falsch verstehen!).

Was Du allerdings auch bei uns auf nahezu jedem größeren Gang sehen wirst, ist, wie ich auf einer Bank oder eigentlich eher auf dem Boden hocke, den Hund neben mir und "Pause" übe, also übe, sich zu entspannen, da liegt immernoch ein großes Augenmerk drauf bei uns...und das sieht gewiss merkwürdig aus...

Andere, annehmbare Hunde treffen wir selten an Stellen, an denen ich die Schleppe loslassen mag (oder abmachen gar). An Schleppe spielen ist mir zu heikel und mit shcleppender Schlepp geht auch nur bei bestimmten Spielen, so dass ich viele Spiele abbreche, wenn es in Gerangel übergeht...dadurch, dass er aber täglich mit der Hündin meiner Eltern zusammen ist und häufig in die Spielgruppe in der Hundeschule geht, halte ich das für vertretbar. Besser als Negativerfahrungen...

Grundsätzlich bestand ein Hundegang für mich immer aus gemeinsamen Gehen und Erleben. Natürlich habe ich auch mal am Bach gesessen und das gefühlt 100. Mal einen Ball geschmissen (mein verstorbener Rüde liebte Schwimmen über alles, für den hätte es nicht mehr so viel anderes geben müssen *g*). Aber mich irgendwo hinsetzen und den Hund machen lassen, das ging nie und das ist für mich auch nicht das, was einen Gang ausmacht. Für kurze Sequenzen, ja, Schnüffeln lassen etc, ein Loch ausheben etc, aber nicht als alleiniger Ganginhalt.

Ich hoffe, dass Emil bald etwas nervenstarker ist und ihn die Gänge nicht mehr so schlauchen. Wobei, viel länger sollte er ja eh nicht sein, er wächst ja auch noch...vondaher, reden wir in ein paar Monaten nochmal darüber *g*

LG

Sina

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Bei uns besteht Gassi aus ganz viel nach Herzenslust schnüffeln, buddeln (wobei ich da schon manchmal ungeduldig werde, wenns nicht weitergeht :D ) über die Wiese rennen und meinetwegen kann Buxi jeden einzelnen Grashalm markieren.

Im Frühjahr/Sommer sitze ich auch ganz gerne mal eine Weile auf einer Wiese, dann kann sie in Ruhe ihr Gras mampfen, soviel sie will und ich gucke derweil nach den Blumen. :) So ein entspanntes Miteinander find ich genauso schön und wichtig wie die gemeinsame Bewegung. Im Winter sind wir dann mehr in Bewegung, schon alleine damit mir nicht kalt wird. ;)

Manchmal nehme ich die Futterdummys mit, oder die Beißwürste oder ähnliches, dann spielen wir ein bisschen bzw. machen Spaß"arbeit". Aber richtig üben tu ich nur ganz ganz wenig, sie ist ja auch ein mehr oder weniger "fertiger" Hund. Eigentlich finde ich die Runden richtig gut, wenn ich kaum etwas zu ihr sagen muss.

So stehende Menschengruppen mit Hunden drumrum finde ich ziemlich doof, ich bin jedes Mal froh, da unbehelligt vorbeizukommen. Buxi mag es nämlich gar nicht von mehreren Hunden gleichzeitig bedrängt zu werden.

Einen bestimmten Ablauf gibt es weniger, das einzige wäre vielleicht, dass oft an denselben Stellen an- bzw. abgeleint wird. Find ich ein bisschen blöd, aber ergibt sich eben durch die Umgebung so.

Stramm vorwärts gehen müssen wir nur an Wandertagen, denn da müssen wir ja irgendwann ans Ziel kommen.

Was die Länge der Runden angeht ist das extrem unterschiedlich und reicht von 3x tgl. 20-30 Minuten an ganz knappen Tagen bis 2-3 Stunden und Wandertagen mit 7-10 Stunden. Ich lege da ziemlichen Wert auf einen flexiblen Hund. Die durchschnittliche große Runde hat sich bei ca. 1,5 Stunden eingependelt.

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Zu der Dauer: Als Junghund war Jacki 30 - 60 Minuten unterwegs (letzteres mit Pause), weil die auch schnell "leer" war. Inzwischen können es 2-3 Stunden laufen mit mir/uns sein (ohne Pause), am Pferd max. 1,5 - 2 Stunden, dann ist Pause angesagt.

Edit: Manchmal reicht es auch nur für ein Stündchen. GsD haben wir eine großen Garten, da kann man den Hund auch ganz gut beschäftigen.

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Zu der Dauer: Als Junghund war Jacki 30 - 60 Minuten unterwegs (letzteres mit Pause), weil die auch schnell "leer" war. Inzwischen können es 2-3 Stunden laufen mit mir/uns sein (ohne Pause), am Pferd max. 1,5 - 2 Stunden, dann ist Pause angesagt.

DAS gibt Hoffnung!!! *g*

LG

Sina

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Jacki war zu der Zeit noch sehr unsicher insgesamt. Je sicherer sie wurde, desto "belastbarer" wurde sie. Natürlich auch körperlich. Um ihr zu helfen, bin ich zu Anfang immer nur denselben Weg gegangen (auch mit Pferd) und habe das Ganze dann erweitert.

Jetzt ist es wurscht, wo wir langgehen, die hat da kein Problem mehr mit.

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Mh das ist bei uns unterschiedlich.

Gassi dauert bei mir eine Stunde oder länger, die nächtliche 15min Runde zähle ich da nicht dazu.

Was dabei gemacht wird hängt von vielem ab, vom Wetter, der Runde, Lust und Laune etc..

Immer eingebaut ist Freilauf und Kopfarbeit.

Woraus letztere besteht kommt dann aber drauf an.

Manchmal sind UO- Sachen oder Nasenarbeit, Suchspiele etc.

Wenns z.b. draussen sehr kalt ist, dann eher Suchspiele wo Hund sich bewegen kann.

Sonst tobe ich auch gerne mal ne Runde mit über die Wiese :D

Die Hunde untereinander spielen eh immer mal ne Runde.

Es gibt aber auch Tage da laufe ich eine Stunde nur, ohne was zu machen die Hunde offline und fertig, z.b. wenn ich krank bin, mag ich mir nicht noch spiele überlegen.

Wenns sehr warm ist wie heute, gehe ich mit ihnen an den Fluss, da ist die reine Laufzeit nur ca. 30min, den Rest verbringen wir an ''unserem'' Strand, wo ich dann meist auch irgentwas mache, z.b. müssen sie Guddis aus dem Wasser ''retten'' oder wir spielen Tauziehen oder so was.

Aber ich setze mich schon auch mal 5min wo hin und rauche eine.

Also bei uns ist das sehr unterschiedlich, aber nur auf ne Bank setzen oder nur wo hinstehen und labern, ne das mach ich eigentlich nie, wär mir zu öde ;)

Edit: Achja insgesamt sind wir pro Tag ca. 3h unterwegs.

Also so im Durchschnitt, gibt Tage da ists dann mehr und Tage da ists ein bissl weniger.

Als Liam noch nicht ausgewachsen war (bekam ihn mit 9 Monaten) ging ich max. 45min am Stück und musste (und muss immer noch) je nach dem aufpassen, das er nicht aufdreht, er ist ein kleiner hibbel.

Von den 3h sind sie meist 2.5-alles frei.

Aber das kommt natürlich drauf an, wo wir gehen ;)

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