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Toxoplasmose - hat jemand Erfahrungen?

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Haben in der Hundeschule einen 6 Monate alten Golden Retriever, der erst eine Grippe zu haben schien und dann plötzlich nicht mehr laufen konnte.

Freitag kam dann nach Verdacht auf Staupe, dann doch nicht, dann Gendefekt und anderen Mutmaßungen die Aussage, dass er wohl Dienstag eingeschläfert wird, weil nichts mehr zu machen ist und auch keiner richtig weiß, was er hat.

Der Besitzer der Klinik hat dann entschieden, auf eigene Kosten noch eine CT zu machen, von der er sich eigentlich schon nichts mehr versprach, einfach um alles auszuschließen, bevor er einen so jungen Hund einschläfern muss.

Grad klingelte es an der Türe, das Herrchen stand davor, der Hund steht seit Wochen erstmalig wieder, wenn man ihn hinstellt und mit etwas Glück wird er wohl doch überleben.

Diagnose: Toxoplasmose.

Nun googel ich grad und wollte aber auch parallel einfach wissen, ob hier jemand Erfahrungen mit dieser Krankheit hat.

Freitag hab ich furchtbar geweint, nachdem ich am Telefon die Faktenlage gehört hatte, aber ich habe Daumen gedrückt wie verrückt. Mensch, das wäre echt sooooooo schön, wenn der kleine Süße überlebt, das kann ich Euch gar nicht sagen.

LG Anja

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Oh Anja, dann drück ich mal alle Daumen, dass dem kleinen Mann geholfen werden kann und er die Sache überlebt!

Gehört hab ich das Wort *Toxoplasmose* zwar schon, hab aber null Ahnung, woher die Krankheit kommt und wie sich bemerkbar macht.

Wenn du was genaueres weisst, wäre es schön, wenn du uns berichten würdest!

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Erfahrungen...nein...GOTTSEIDANK nicht!

Dennoch drücke ich feste die Daumen das er es schafft!

Wenn Du schon gegoogelt hast, dann wirst Du ja das meiste schon wissen, im "Praktikum der Hundeklinik" steht, das bei schnell einsetzender spezifischer Therapie und Fehlen von schweren neurologischen Symptomen die Prognose realtiv günstig ist...

LG Steffi und Danu

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Hm, Toxoplasmose kenne ich nur im Zusammenhang mit Katzen und Schwangeren.

Ich wusste gar nicht, dass Hunde das auch bekommen können.

LG Manuela

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So ähnlich ging mir das auch gerade als ich den Beitrag gelesen habe!

Ich drück auf jeden Fall die Daumen, dass der Zwerg wieder auf die Beine kommt!

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Ich kenne das von Katzen ! Aber man kann sich daran anstecken ! Ich hatte das auch schon :Oo

Aber ich weiss nicht wie das beim Hund ist ! Meine Hatten das zum Glück nicht !

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Ich kenn Toxoplasmose auch hauptsächlich wegen Katzen und rohem Fleisch.

Ich bin ja schwanger und bin Toxoplasmose negativ. Das heißt, ich hab es noch nie gehabt.

Deswegen muss ich nun in der Schwangerschaft besonders bei Katzen aufpassen. rohes Fleisch steht allerdings bei der Übertragung noch vor den Katzen.

Deswegen sollten Schwangere kein halbrohes Fleisch essen und bei Zubereitung von Fleisch auf Sauberkeit achten und die Hände anschließend gründlich waschen.

Bei Ungeborenen kann Toxoplasmose zu gesundheitlichen Schäden führen. Dazu zählen Organverstümmelungen, Augenprobleme, Epilepsie, und und und.

Das ist schon heftig.

Beim Menschen kann Toxoplasmose mit Antibiotika behandelt werden. Allerdings muss man Toxo nicht zwingend merken. Denn es kann auch still verlaufen.

Ansonsten äußert sich Toxo mit Grippe ähnlichen Symptomen, geschwollenen Lymphknoten, leichtem Fieber etc.

Ich hoffe, dass ich davon verschont bleibe.

Gruß Steffi

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Ich hab davon gehört aber auch nur im Zusammenhang mit Katzen.

Ich hoffe das der kleine es schafft und finde es gut das der Besitzer alles getan hat um ihn zu retten :)

Lg Birgit

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Ich kenn Toxoplasmose auch hauptsächlich wegen Katzen und rohem Fleisch.

Ich bin ja schwanger und bin Toxoplasmose negativ. Das heißt, ich hab es noch nie gehabt.

Deswegen muss ich nun in der Schwangerschaft besonders bei Katzen aufpassen. rohes Fleisch steht allerdings bei der Übertragung noch vor den Katzen.

Deswegen sollten Schwangere kein halbrohes Fleisch essen und bei Zubereitung von Fleisch auf Sauberkeit achten und die Hände anschließend gründlich waschen.

Bei Ungeborenen kann Toxoplasmose zu gesundheitlichen Schäden führen. Dazu zählen Organverstümmelungen, Augenprobleme, Epilepsie, und und und.

Das ist schon heftig.

Beim Menschen kann Toxoplasmose mit Antibiotika behandelt werden. Allerdings muss man Toxo nicht zwingend merken. Denn es kann auch still verlaufen.

Ansonsten äußert sich Toxo mit Grippe ähnlichen Symptomen, geschwollenen Lymphknoten, leichtem Fieber etc.

Ich hoffe, dass ich davon verschont bleibe.

Gruß Steffi

Also Es kann diese bei Kindern vorkommen . Ne Bekannte hatte das auch als Kind und es hat sich auf ihre Sehkraft ausgewirkt .

Ich hatte damals sehr starke Kopfschmerzen .

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Also ich habe bisher so viel heraus gefunden, dass die Erreger hauptsächlich in Katzenkot vorkommen. Dass der Kleine in einem Neubaugebiet, wo sehr viel Sand vorkommt, Katzenkot gefressen hat, ist sehr wahrscheinlich. Das geht ruckzuck und fällt nicht auf, denke ich.

Die Frage stellt sich mir, wie rechtzeitig die Medikation nun erfolgte, da dieses Herumstochern zuvor eben viel wichtige Zeit verbraucht hat. Möge er es überleben und möge er wieder komplett gesund werden.

Was mir auch noch sehr zu denken gibt, ist, dass das Frauchen schwanger ist. Und gerade für Schwangere -bzw. das ungeborene Kind- ist Toxoplasmose hoch riskant.

Auch in diesem Fall muss ich leider mal wieder die Erstbehandlung der zur Hilfe gebetenen Tierarztpraxis sehr in Frage stellen.

1) Die Idee für die Staupe kam von den Besitzern, nicht von ihr

2) Die Behandlung mit 3 Ampullen je 75 Euro auf VERDACHT gegen Staupe wurde von den Besitzern nach 2 Stück abgebrochen, weil sich nichts tat und der Hund weiterhin gelähmt blieb

3) Eine weitere Überweisung an eine Klinik bei Ratlosigkeit unterblieb, statt dessen zeigte man sich beleidigt über das nicht mehr Abrufen der 3. Ampulle

4) Es waren bereits über 500 Euro durchgeflossen, ohne eine konkrete Diagnose, ohne eine Überweisung, ohne letztlich IRGENDETWAS Greifbares

Die Leute sind dann von sich aus in eine andere Praxis gegangen, wo man nicht mehr lange fackelte und den Hund direkt in eine Klinik in Lüneburg überwies. Dass auch dort letztlich die Inititative des Professors das Leben des Hundes rettete, weil bei den Besitzern das Ende der finanziellen Möglichkeiten erreicht war und die Prognosen einfach sehr schlecht waren, spricht für die Klinikleitung. Dieser Arzt wollte für SICH, für die Wissenschaft und natürlich auch vermutlich für den kleinen Hund ganz sicher sein, bevor er ein Leben beendete, und stellte seine finanziellen Interessen hintenan.

Ich schreibe das für alle, die irgendwann mal mit komischen Symptomen ihres Hundes in einer Tierarztpraxis am Ende der Welt stehen und denken, das war's jetzt.

LG Anja

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