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Hundeforum Hundeforum
sara

Ordentliches an der Leine gehen mit Holly, Auweia!

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hallo,

wie ich ja schon geschrieben habe, ist unsere Holly eine ängstliche Spanierin. Sie will halt nicht aus der Wohnung. Wir haben sodann eine Trainerin gebeten, uns Hilfe zu geben. Zum Thema Gassigehen sagte sie uns, wir führen den Hund links, die Leine locker hinten am Po vorbei halten. Wenn der Hund zieht, stehen bleiben, bis er von selbst weitergeht. Da Holly ja ausser morgens immer bockt und nicht will, stehe ich manchmal, bei Wind und Wetter schon eine Stunde in der Gegend rum, bis sie sich beruhigt hat und mitgeht, also freiwillig. Für sie gibt es nur Flucht oder Bocken, wenn sie es dann mal schafft, ihre ängstlichkeit zu überwinden, geht sie evtl. pieschern oder mehr und dann beginnt das selbe von vorne. Sie wird gelobt und bekommt auch ihr Futter nur im Freien und aus der Hand. 6 Wochen üben wir nun schon mit ihr, aber mit sehr kleinen Erfolgen.

Ich wollte nur mal nachfragen, was ihr davon haltet, weiß, dass das Thema hier schon rauf und runter geschrieben wurde, aber ich bin mit meinem Latein am Ende, und auch mit den Nerven und brauche eine kleine Aufmunterung,

p.s. - Bilder einstellen hat noch nicht geklappt, leider,

vielen dank im voraus

Lg

Sara

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Ich glaube ich würde gar nicht so viel Wirbel drum machen.

Geschirr dran, Leine einklicken und dann einfach losgehen, kein Locken, kein Loben, einfach zu gehen - und sicherlich am Anfang mitziehen - als wäre das Gehen das selbstverständlichste der Welt.

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Hallo und dankeschön für deine antwort.

Also ein Geschirr geht nicht bei Holly, sie ist mir schon aus zweimal durchgerutscht. Sie bockt und zieht sich raus, deshalb haben wir ein halsband genommen.

das mit dem mitziehen mache ich ja manchmal, muß ich zu geben, aber das wäre halt falsch, sagt die trainerin, wir müssen ja bei Holly alles anlernen, sie war ja freilebend und auch in einer Tötungsstation in Spanien. Sie kennt ja nix, sie erstarrt ja zur Salzsäule, so nach dem Motto, ups, was´n das jetzt wieder, sie guckt sich alles stundenlag an, sei es die Laterne oder der Briefkasten, mal geht sie weiter, mal nicht. Sie ist hart im nehmen, egal ob es zig-grad in Sonne sind oder es regent wie aus Eimern, ich verbrenn mir den Kittel oder bin naß wie.......

aber ich geb die Hoffnung nicht auf,

weiterhin alles Gute

LG

Sara

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Bei manchen Hunden klappt auch der "nach Hause Trieb". Hab ihr schonmal versucht Holly bis z. B. zur nächsten Ecke zu tragen und dann mit ihr heimwärts zu laufen. Bei einigen Hunden funktionierts.

Andere Möglichkeit ist ein "Begleithund", d. h. das jemand mit seinem Hund mitgeht, den Holly gut kennt. Vielleicht wird sie dann auch sicherer.

Ansonsten habe ich leider auch keine Ahnung :D und kann dir nur noch viel Erfolg wünschen. Ich hoffe Holly bekommt den Dreh.

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Hey,

also ich würde auch nicht ewig vor der Laterne stehen bleiben, dadurch verstärkst du meiner Meinung nach ihre Angst noch.

Ich habe bei meiner Arbeit gute Erfahrungen gemacht indem ich erstens zügig gegangen bin und zweitens dem Hund durch anfassen oder offensichtliches Bemerken des Gegenstandes die Sicherheit gegeben habe, dass ich die Situation im Griff habe.

So wie du die Situationen beschreibst lässt du sie in der Situation allein und sie muss ihre Angst aus eigenem Antrieb überwinden. So wird sie aber kein Vertrauen in dich aufbauen.

Gerade bei der Arbeit mit Angsthunden ist eine souveräne Ausstrahlung das Ah und Oh.

Schade war heute bei einer Kundin in Hahnstätten, sonst hätten wir uns mal treffen können.

Lg sabrina und Tango

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Hallo

Wir haben ein eher aengstliches Welpen gross gezogen. Oft bin ich zu dem Angst verusachenden Gegenstand hin(8m Flexileine) und in die Hocke gegangen und habe Shyla zu mir gerufen. Auch sind wir fuer Wochen immer den genau gleichen Weg gegangen. ca500m zu einem Park. Das heisst, wir brauchten zwei Wochen, bis wir zum Park kamen. Alles toben und rennen fand in unserem Garten statt.

Auch sind wir 3-5 mal am Tag auf den selben Weg gegangen dafuer nur 10-20Minuten. Sie war allerdings ein "nach Hause Trieb" Hund. So 15 Minuten von zu Hause weg laufen, umdrehen, und wir waren in einer Minute zu Hause.

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Also ein Geschirr geht nicht bei Holly, sie ist mir schon aus zweimal durchgerutscht. Sie bockt und zieht sich raus, deshalb haben wir ein halsband genommen.

Hallo.

Geschirr geht schon.

Zieh ihr ein Geschirr an und ein Halsband mit Zugstopp, aus dem sie im Notall nicht rauskommt.

Dann verbindest du den Brustring beim Geschirr mit dem Halsband.. mit einer Koppel.. einem Stück Kette mit zwei Karabinern oder einem Stück Leder mit zwei Haken.. wie auch immer.

Wenn der Hund nun aus dem Geschirr schlüpft hängt das GEschirr noch am Halsband dran und der Hund kann nicht weg.

Also nur als Notallabsicherung... dann kannst du sie im Geschirr führen, was bei Ängstlichkeit auf jeden Fall besser ist.

Wie ist deine Wohnsituation?

MUSST du von zu Hause aus loslaufen?

Könntet ihr ein Stück mit dem Auto fahren? Irgendwohin, wo es nicht so aufregend ist?

Dann könntet ihr euch langsam an die richtigen Angstmacher herantrauen und vor allem zwischendurch mal etwas entspannter miteinander draußen sein.

LiebeGrüße

Antje

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Hallo,

es gibt Geschirre da zieht sich kein Hund heraus. Schau mal unter Windhundhalsband/Geschirr die werden Mass gefertigt und die hintere Schlinge liegt hinter dem Brustkorb. Da kann sie bocken wie sie will, das sitzt. Herum gerupfe am Hals ist bei angst sicher nicht gut. Egal ob sie nun rupft oder du. Und nimmt die das Futter denn überhaupt draussen? Sollte mich wundern, wenn sie wirklich so unsicher ist.

Ich denke ich würde auch einfach gehen, nicht allzu weit und zu Anfang sie weg fahren/tragen und zurück nach Haus laufen lassen. Oder auch einen Hundekumpel suchen an dem sie sich orientieren kann. Was mich etwas wundert, sie geht morgens Problemlos mit aber den Rest des Tages nicht? Ich meine wenn der Hund angst hat hat er sie doch immer und nicht Tageszeit abhängig. Vllt noch Geräusch abhängig aber doch nicht nur nach 7 Uhr oder so.

Gruß Iris

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guten morgen euch allen und vielen lieben dank für die tollen Antworten,

Ilona: so werden wir das jetzt öfter mal machen, Danke

Marlies: - Trieb nach Hause... dem durften wir nicht nachgeben, denn, wenn sie zog, mussten wir stehen bleiben.

Sabrina: auch das machen wir, aber mal geht es und mal nicht, selbst wenn der Gegenstand schon xmal angelaufen wurde, resgiert sie immer mal wieder bockig.

Elisabeth : zu mir rufen geht gar nicht, sie reagiert fast nie, evtl. weiß sie noch nicht, was ich von ihr will.

Antje: Danke für den Tipp m.d. Geschirr. Und ja, ich muß von zu Hause loslaufen, wir wohnen aber fast im Grünen, also so 2 Minuten, dann wird es ruhig, aber durch die Anwohner schon mal "laut".

Iris: uns wundert so ein morgentliches Verhalten auch. Evtl. liegt es daran, das sie dann ganz schnell mal "muß", sie hält es ja von Anfang an die Nacht über durch.

Jetzt haben wir viel Geld für die trainerin ausgegeben und hier bekomme ich Tipp´s von Euch, die mir ganz logisch erscheinen.

Nochmals ganz lieben Dank und wir werden einige Tipps ganz sicher nutzen.

LG

Sara

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Zieh ihr ein Geschirr an und ein Halsband mit Zugstopp, aus dem sie im Notall nicht rauskommt.

Dann verbindest du den Brustring beim Geschirr mit dem Halsband.. mit einer Koppel.. einem Stück Kette mit zwei Karabinern oder einem Stück Leder mit zwei Haken.. wie auch immer.

Wenn der Hund nun aus dem Geschirr schlüpft hängt das GEschirr noch am Halsband dran und der Hund kann nicht weg.

Ich gehe im Moment auch mit Shelly mit Geschirr UND Halsband!

Habe eine Leine mit je einem Karabinerhaken am Ende: Der eine Haken kommt ins Halsband, der andere ins Geschirr.

Selbst wenn sie ein Heidentheater wegen z.B. einer Katze machen würde, sie kann mir nicht rausrutschen. Vorteil: das Gewicht des Hundes verteilt sich beim eventuellen Ziehen, und man kann ihn wesentlich besser halten! ;)

Ausserhalb des Ortes bleibt nur noch der Haken im Geschirr, und Shelly läuft wesentlich ruhiger, ordentlicher und nicht mehr ziehend neben mir! :D

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