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Hundeforum Der Hund
doris23

Stresshund?

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Hallo Zusammen !

Ich hab mit meinem kleinen Chihuahua-Pinscher Mischling, 9 Monate ein

größeres Problem! :???

Geboren ist er in Serbien. Mit 11 Wochen hatte er schon 4 verschiedene Besitzer als ich

ihn dann bei mir aufnahm. Verständlich dass er total ängstlich war.

Inzwischen hab ich ihn jetzt schon seit Jänner dieses Jahres und es wird immer schlimmer !

Wenn Besuch kommt dreht er voll durch, bellt, knurrt, zwickt, ..... das ganze dauert dann

sicher mal eine halbe Stunde bis er sich etwas beruhigt hat. Doch wenn sich der Besucher

bewegt oder aufsteht fängt das ganze von vorne an.

Der Kontakt zu anderen Hunden funktioniert ohne Leine, in der Freilaufzone, ohne Probleme,

nur wenn er angeleint ist kläfft und bellt er ohne Ende, bis er den anderen Hund nicht mehr sieht !

Er kann auch nicht alleine bleiben, aber zum Glück hab ich ja einen großen Hund, Herdenschutzhund-Mischling, den er sehr gerne mag und ohne Probleme bei ihm bleibt!

Die Tierärztin gab mir Bachblüten für ihn mit, aber die halfen gar nichts ! Jetzt hat sie

mir Relax Liquid tropfen gegeben damit er ruhiger wird ! Welpenschule, Spielgruppe,...

haben wir auch schon probiert , das Problem ist dass er niemand zu sich heran lässt! Nur

meine Tochter, mein kleiner Sohn und ich dürfen alles mit ihm machen, er hat auch große

Angst vor meinem älteren Sohn, ob mein Mann ihn anfassen darf das ist unterschiedlich mal ja mal nein !?

So, hat jemand auch so einen "Stresshund" wie die Tierarzt ihn nannte ? Wenn ja dann wär ich für jeden Rat dankbar :klatsch:

Lg Doris

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Oh je das klingt aber nicht gut...

Ich würde mir auf jeden Fall einen Hundetrainer suchen, der kann dir bestimmt weiter helfen :)

Bellt er denn den Besuch auch aus Angst an ?

Wenn ja würde ich versuchen den Besuch mal mit was positiven zu verbinden zum Beispiel der Besuch bringt Leckerchen mit oder einen knochen oder spielt mit ihm oder ähnliches, hast du das schon mal ausprobiert ? Wie reagiert er da ?

Viel mehr Tipps kann ich da auch nicht zu geben wünsche euch aber viel Erfolg ! :)

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Hallo!

Wir haben vom Tierarzt Zylkene

http://www.medpets.de/zylkene/

empfohlen bekommen und ich habe davon schon mehrere positive Erfahrungsberichte gehört.

Wie mussten es bei unserem Angsthasen dann aber nicht ausprobieren, er hatte eine Schilddrüsen-Unterfunktion, die wohl zum grossen Teil seine teilweise panischen Reaktionen hervorgerufen hat.

WICHTIG:

Diese Mittel wie Zylkene z.B. sind aber immer nur sinnvoll, wenn sie zeitgleich mit einem Training verbunden werden, sie können einfach helfen , den Hund in seinen Angstzuständen überhaupt aufnahmefähig zu machen.

Ansonsten würde ich - an Eurer Stelle- den Kleinen im Moment solchen Situationen wie Besuch einfach nicht aussetzen, wenn er da so fürchterlich hochdreht.

Könnt Ihr ihn nicht an einen Platz in einem anderen Zimmer z.B. gewöhnen, wo er in solchen Situationen seine Ruhe hat?

Ich denke, Ihr solltet Euch an jemanden (Trainer) wenden, der sich den Kleinen mal anschaut und Euch dann mit Rat und Tat vor Ort zur Seite stehen kann, mit einer 0815 Hundeschule (Welpenschule, Spielgruppe) wird es da nicht getan sein, das könnte in Eurem Fall eher kontraproduktiv sein.

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Danke für Eure Antworten ! Das mit Leckerlis geben hab ich schon probiert, das

funktioniert leider nicht weil er von niemand fremden was annimmt ! Es ist ein panisches Angstbellen, Tierarzt meinte er hat große Verlustängste und wahrscheinlich

wurde er misshandelt, denn auf gewisse Gesten reagiert er total panisch.

In einem extra Raum geben, geht schon, aber nur wenn meine Tochter bei ihm

dabei bleibt ! Untersuchung wegen Schilddrüse haben wir eh nächste Woche, auch

ein CT vom Schädel soll gemacht werden, um gesundheitliche Probleme auszuschliessen!

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Zylkene hätte ich auch empfohlen. Zusätzlich vielleicht DAP-Spray auf einem umgebundenen Halstuch aufgesprüht.

Zusätzlich würde ich ein Entspannungssignal konditionieren.

Kannst du mal deine PLZ posten? Dann könnte man vielleicht einen guten Trainer empfehlen.

Die Schilddrüse checken zu lassen finde ich auch sinnvoll. Gut das du das vorhast.

Werte brauchst du folgende :

T4 µg/dl

Normwerte (referenzbereich) : 1,4 - 3,5 Mittelwert :2,45

freies T4 ng/dl

Normwerte : 0,85 - 2,3 Mittelwert : 1,575

T3 ng/dl

Normwerte : 35 - 70 Mittelwert : 52,5

freies T3 pg/ml

Normwerte : 1,6 - 3,5 Mittelwert :2,55

und TSH

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So würde ich das auch machen, erstmal ausschliessen, dass es womöglich körperliche Ursachen für sein Verhalten gibt.

Falls es dann tatsächlich ein Verhaltensproblem ist, frag doch Deinen Tierarzt dann mal wegen Zylkene und such Dir zeitgleich jemanden, der sich mit "solchen" Hunden auskennt, vielleicht weiss Dein Tierarzt ja einen Verhaltenstherapeuten, den er empfehlen könnte.

Ich glaube, bei Eurem Hund ist es nicht hilfreich, wenn der Besuch versucht, ihn mit Leckerchen z.B. zu ködern, wahrscheinlich empfindet er jegliche Art der Beachtung durch Fremde als Bedrohung.

Habt Ihr schon mal überlegt, ihn gaaaanz langsam und vorsichtig an eine Box zu gewöhnen, vielleicht würde es ihm Sicherheit geben, wenn er sich dahin zurückziehen könnte?

Bei Simon (unserem Ex-Angsthasen) hätte das allerdings nicht geklappt, wenn der das Gefühl hatte, eingesperrt zu sein oder nicht ausweichen zu können, auch an der Leine z.B., hat das seine Angst eher noch verstärkt.

Die Box muss dann natürlich auch absolut tabu sein für Fremde, ich würde sogar im Moment sagen, auch für Deinen grossen Sohn und Deinen Mann.

Und versucht im Moment, eben solange bis ihr wisst, was Ihr machen könnt, solche Angstsituationen einfach möglichst zu vermeiden, man kann da wirklich ganz viel falsch machen, auch wenn man die besten Vorsätze hat.

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Danke für Eure Tipps !

Die Idee mit der Box find ich gut, einfach als Rückzugsort und Sicherheit :)

Daran hab ich noch gar nicht gedacht, weiß zwar nicht wie er drauf reagieren

wird, aber einen Versuch ist es wert ;)

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Wenn sie die Gelegenheit sich langsam daran zu gewöhnen, wird sie die gut finden.

Zumindest ist das meine Erfahrung, bei meinem Pflegling hatte ich das eingeführt.

Der hat die gerne genutzt, um sich sicher zu fühlen.

Jetzt habe ich keine mehr, Jule brauchte keine

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