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Hundeforum Der Hund
Myrna

Wie das Maßregeln von großen Hunden bei kleinen Hunden abgewöhnen?

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Außer Angst hatte der Kleine meiner Freundin zum Glück gar nichts' sodass wir dann auch friedlich unseren Spaziergang fortführen konnten ohne weitere Kontroversen.

die Hunde haben es untereinander auf hündisch geklärt - also viel Rauch um nichts... ;)

eine 8-monatige Dackel-Yorki-Hündin knurrt und bellt alle fremden Hunde an?

Uijuijui - hier hat die Halterin aber augenscheinlich absolut kein Auge dafür, dass sie sich einen Pöbelhund großzieht...dass die Kleine sich wie Rambo fühlt, kann ich gut nachvollziehen... :Oo

Deine Schäfi hat ja dieses Verhalten schon lange mitbekommen - dass sie einmal kurz und schmerzlos sagt: " Zwerg - mit mir nicht" - war vorprogrammiert.

Deine Freundin sollte schleunigst einen kompetenten Hundtrainer zu Rate ziehen, denn auch ihr 2. Hund wird auf Dauer unter dem Verhalten des Yorki leiden - und wenn sie nichts dagegen unternimmt, hat sie irgendwann mal 2 Hunde in Auseinandersetzungen mit anderen Hunden.

Dieses Problem wirst auf Dauer übrigens auch du selber bekommen - wenn ihr regelmäßig gemeinsame Spaziergänge macht, bildet ihr auch ein Rudel - bekommt da einer der Hunde Ärger, schalten sich die Anderen mit ein... :(

Was du machen kannst, wenn du möchtest dass deine Hündin zu einem Hund wird, der sich seiner Stärke bewußt ist und diese deshalb kleineren, schwächeren Hunden gegenüber nicht demonstriert: Lebe es ihr vor! Ignoriere pöbelnde Hunde und gehe ihnen weiträumig aus dem Weg, immer, konsequent. Mit ihren 9 Monaten probiert deine Hündin sich aus, gib ihr Halt und bestärke sie, wenn sie sich an deinem nicht-pöbel-Verhalten orientiert.

Wenn die situation jetzt nicht so schnell abgelaufen wäre, hätte z. B. ein kurzes "Fein" mit anschließendem Heranrufen in dem Moment, als sie das 1. Knurren der anderen Hündin ignorierte deiner Hündin den Rücken gestärkt und die Situation friedlich aufgelöst.

Aber wie die Anderen schon sagten: Es wäre Aufgabe deiner Freundin gewesen, ihren Hund schon beim ersten Knurren zurecht zu weisen.

Im Übrigen: es ist absolut natürliches, hündisches Verhalten, Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen - Hunde haben in ihrer Kommunikation nicht umsonst ein eindeutig größeres Repertoire an Beschwichtigungssignalen als an Drohgebärden... ;)

Weshalb auch ein wirklich souveräner Hund seine Stärke demonstriert...indem er sie NICHT demonstriert... ;)

Edit: Textwand gegen Textwand... :D

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Edit: Textwand gegen Textwand... :D

Dafür aber einen sehr aufschlussreichen Text! Herzlichen Dank dafür!

Nachdem, was ihr hier geantwortet habt (ganz lieben Dank dafür übrigens!), werde ich jetzt sicher noch intensiver mit meiner Hündin arbeiten, versuchen, schneller einzugreifen, um solche Situationen aufzulösen, bevor (!) sie eskalieren, und ihr noch mehr Gelassenheit vorleben.

Meiner Freundin ist das Problem mit ihrer kleinen Hündin ja bekannt, vor allem, weil sich auch die große mittlerweile anstecken lässt und jedesmal mitbellt, sobald ein anderer Hund kommt. So befürchtet sie natürlich auch, dass es irgendwann mal zum "Rudelkampf" führt.

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Eas kann aber nicht sein, wenn ein kleiner Hund knurrt, sich ein großer über ihn hermacht und dann heißt es mal wieder der Kleine ist unerzogen. Ich denke es muß nicht sein, dass er sein Spielzeug verteidigt oder seine Leckerlies, aber das machen auch viele große Hunde.

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@ LuzieRonja

Sicherlich hast Du recht wenn Du das so schreibst. Aufgrund der Schilderung komme ich aber zu dem Schluß das der Auslöser klar der kleine Hund war.

Und wenn ich dann das Alter der einzelnen Hunde beachte dann ist bei beiden Hundeführern viel Management am Hund gefragt.

Deine Sichtweise ist für mich Verständlich aber leider auch die, die uns Hundehalter oftmals sehr viel Ärger bescheren.

Kurz und knapp alle Hunde gehören erzogen ob groß oder klein.

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Alles klar bin ich deiner Meinung. Und du darfst mir glauben viele HH mit kleinen Hunden tun alles dafür um das Kläffen oder pöbeln zu unterbinden. Es dauert nur und man braucht viel Geduld und ich glaub da geben einige auf. Ich hab nicht aufgegeben und siehe da nicht mal ein Golden Retriver, die er gar nicht mochte, kann ihn aus der Ruhe bringen.

Nur DSH, aber er spürt bestimmt, dass ich vor denen auch Angst habe.

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Kleinhundehalter mit pöbelden Hund sind des öfteren Gast bei mir.

Das Kläffen ist recht einfach abzustellen. Die Arbeit danach dem Hund positive Hundekontakte zu ermöglichen und diese auch zu managen erfordern dann ein wenig Übung und natürlich das lesen können der beteiligten Hunde.

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Das Kläffen ist recht einfach abzustellen

Echt :???

Wir haben hier auch so eine kleine Fußhupe, durch einen dummen Zufall kam es da vor einiger Zeit mal zu einem leinenlosen Kontakt (der Hund wird sobald andere Hunde in Sichtweite kommen, immer angeleint und macht dann einen riesen Krawall); seit diesem Kontakt sorgen meine beiden Jungs für diesen "positiven Kontakt", das Gebell ist zumindest meinen Beiden gegenüber schon deutlich weniger geworden - aber ganz weg?

Verrätst du den Trick???

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Naja,Amy ist Goku gegenüber auch eine "fusshupe"! Aber......sie (will)die Hosen anhaben! Goku ist : 61 cm,32kg! Amy dagegen : 46 cm,15kg, sie ist die jenige die ehr Zähne zeigt,Goku dagegen ehr ruhig und gelassen! Er ist der jenige der Amy zum Spiel usw auf fordert! Und die kleine "Ratte" meint " ok dann zeige ich's dir mal"!! Aber "noch"alles im spielen!

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Wie bekomme ich meine Hündin dazu, dass sie akzeptiert, das hier eine Grenze für den kleinen Hund ist und dieses auch annimmt?

Kannst du nicht.

Wenn die Yorki-Dame es nicht von sich aus schafft, diese Situation zu dominieren, sich also durchzusetzen mit ihrem Anliegen, dann ist das eben so. Wieso sollte sich dein Hund von ihr beeindrucken lassen, wenn sie doch offenbar die schlechteren Argumente hat? Und das ist NICHT unbedingt (für jeden Hund) eine Frage der Größe.

Möchte man nicht, dass hündisch kommuniziert wird, dann muss man als Mensch früher einschreiten und darf sich nicht so passiv machen.

ZB hätte deine Freundin sowohl das Gepampe ihrer Hündin unterbinden können und/oder gleichzeitig deinen Hund daran hindern an ihr zu schnüffeln und nach Leckerchen zu suchen.

Man kann als HH das Anliegen seines eigenen Hundes unterstützen, wenn man es für richtig hält (zB den Fremdhund mit ner sachten Handbewegung fort schicken, wenn er aufs Knurren des eigenen Hundes nicht angemessen reagiert).

Oder man zeigt beiden Hunden gleichermaßen an, dass man sich im Dunstkreis des Menschen nicht so aufführt und um Ressourcen streitet, die EINDEUTIG nicht den Hunden gehören ;)

Oder man lässt der Natur freien lauf und geht am Ende evt mit einem Hund weniger nach Hause.

Muss jeder selber wissen und ist sicher auch situationsbedingt.

Macht euch keinen Kopf. Die Hunde machen sich auch keinen.

Ich schließe mich der Meinung an und würde konkret den Hunden signalisieren, dass man diese Art der Kommunikation nicht duldet. Hunde können sich schliesslich auch auf eine subtilere Art und Weise erklären.

Bei den Größenunterschieden ist zu Recht Vorsicht geboten und deshalb würde ich als Halter des kleinen Hundes eh besonders daran arbeiten, dass der kleine Hund gemäßigter reagiert.

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Mein Schäfer hat gelernt sich Welpen und kleinen Hunden gegenüber anders zu verhalten als größeren Hunden gegenüber. Ganz einfach indem ich streng gemaßregelt habe sobald er die gleiche Show wie bei großen Hunden abgezogen hat. Kleine sind keine Konkurrenz und ich denke dass er das sehr wohl unterscheiden kann. Hunde suchen sich ja gern mal Schwächere zum Mobben raus (meiner nicht, der ist immer arschig), also können sie auch unterscheiden wer schwächer und wer stärker ist.

Meiner darf sich bei Kleinen in der Regel nicht wehren, was auch sehr gut klappt. Ich halte ihm Zwerge vom Hals, wenn sie nicht lieb sind und laufe Bögen mit ihm. Nur einmal hab ich ihm zuviel zugemutet. Osterfeuer, mehrere freilaufende Hunde und ein Flexidackel. Der Dackel hatte es auf meinen Schäfer abgesehen und die Halterin ließ ihm die volle Flexilänge und lief uns immer wieder nach anstatt ebenfalls auszuweichen. Der Dackel nutzte jede Gelegenheit um meinen in die Füße und Brust zu zwicken. Wir zogen uns immer weiter zurück, Frauchen kam trotz Bitte meinerseits wieder näher, Dackel biss wieder zu und dann verlor er mal eben Bodenhaftung. Aber selbst da hat Ewok auf Kommando brav ausgespuckt. Der Dackel war dann übrigens den Rest des Abends sehr artig.

"Ich denke es muß nicht sein, dass er sein Spielzeug verteidigt oder seine Leckerlies, aber das machen auch viele große Hunde."

Große Hunde kassieren unter Umständen aber ebenfalls Prügel von ihren Artgenossen. Auch kleine Hunde sollten einschätzen können wann sie kleine Brötchen backen sollten. Mein Beagle wäre nie so dämlich sich mit einem Schäferhund anzulegen. Ausser es ginge vielleicht um einen Knochen, dann lohnt es sich aus seiner Sicht in den Tod zu ziehen.

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