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Hundeforum Der Hund
Myrna

Warum hat der deutsche Schäferhund einen so schlechten Ruf?

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Gerade die Schutzdienstausbildung hat sich in den 90 Jahren zum Wehrbereich gewandelt.

Jedenfalls in Berlin.Nachdem Herr Raiser Bundessieger wurde.

Früher wurden die Hunde über Beute angearbeitet.

Erst im Jahre 1995 wurden die Bestimmungen auf der HZS.geändert.

Da ich viele Hunde auf den Hzs.vorgeführt habe,weiß ich von was ich rede.

Meine letzte Zuchthündin Franka vom Kristallsee lief im Jahre 1995.

Ich denke schon es liegt viel an der Ausbildungsweise.

Viele Junghunde schon ins Meideverhalten schicken ,kann schon schlimm enden.

Dazu vielleicht noch unerfahrene Hundeführer,die sich nicht trauen vom Platz zugehen.

Somit HH.und Hund im Loch.

Nur mein Gedankengang zum Ruf des DSH.

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Viele Junghunde schon ins Meideverhalten schicken ,kann schon schlimm enden.

Dazu vielleicht noch unerfahrene Hundeführer,die sich nicht trauen vom Platz zugehen.

Somit HH.und Hund im Loch.

Nur mein Gedankengang zum Ruf des DSH.

Huhu Jule,

kannst du mir das bitte etwas genauer definieren? Inwiefern Hunde ins Meideverhalten schicken? Und wie meinst du: Hundeführer, die sich nicht trauen, vom Platz zu gehen?

Ich versteh nicht, wie das gemeint ist. Danke im Voraus für deine - hoffentliche - Antwort:)

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Das hausgemachte, von Menschen gemachte, Problem ist, dass wir knuddelige Möpse (Z.B.) züchten, denen leider von uns diese starre, degenerierte Mimik angezüchtet wurde, weil wir sie ja ach so knuddelig finden. Und dann wundern wir uns, dass diese Rasse so oft an die Backen bekommt...

Und ich glaube nicht, dass wir Hunden "Fremdsprachenkurse" geben können, sondern dass wir ihnen nur Gelassenheit antrainieren können.

meine haben es gelernt diese Hunde zu lesen, hatten noch keine Probleme mit Vertretern dieser Rassen. Also sowohl der Wolfhund, als auch der im Vergleich zum Wolfhund auch schon in Mimik und Körpersprache degenerierte Schäfer. Aber egal.. ich find die Sozialisierung auf möglichst alle Rassen von Anfang an eben sehr wichtig um solche Rasseprobleme zu vermeiden. Klar, wenn ein Hund solche Rassen nicht kennt, dann versteht er sie falsch, aber das ist dann mM der Fehler des Halters und nicht des Hundes..

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Auch Fremdsprachen kann man demHund beibringen.

Meine wuchs in Ungarn in der Boxer und Bulldoggen Rettung auf, daher kann sie mit denen umgehen.

Ansonsten finde ich es einfach wichtig, dass alle Hunde möglichst viele verschiedene Rassen kennen lernen, um eben zu vermeiden, dass sie auf manche merkwürdig reagieren.

Es gibt nun mal auch Rassen, die eingeschränkt sind, damit müssen wir leben.

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meine haben es gelernt diese Hunde zu lesen, hatten noch keine Probleme mit Vertretern dieser Rassen.

Wobei ich hier mal die Frage in den Raum werfen möchte, wie Hunde lernen, eine starre Mimik zu lesen? Sie sehen also: "Oh prima, da kommt ein Mops. Nach dessen Mimik zu schließen, würde ich ja normalerweise auch gleich mal in Imponierstellung gehen; aber ist ja ein Mops, der schaut immer so aus, in jeder Situation, also bin ich mal freundlich..."

Oder vielleicht doch etwa so: "Da kommt wieder dieser kleine Aggrozwerg, aber mein HH meint, die sind es nicht wert, dass ich draufhalte. Den ignorier ich mal geflissentlich oder zeige ihm, wie freundlich ICH trotz seines fiesen Gesichtsausdruckes sein kann"

By the way: Aggrozwerg nur aufgrund der starren Mimik, bitte nicht missverstehen, können sooo liebe und Süße sein!

Ich denke, eher Letzteres könnte der Fall sein. Und dann LESEN sie eben nicht in der Mimik, sondern sind von ihrem HH zur Freundlich-/Gelassenheit konditioniert worden.

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ein Mops schaut nicht in jeder Situation gleich aus.. sie tragen ihre Schwänze zusammengerollt nach oben, aber sie können sie auch ausrollen. Gibt einiges was sich auch bei einem Mops verändern kann. Und klar, der eigene Hund muss sensibel genug sein um Feinheiten lesen zu können.. aus der Thematik könnte man fast einen eigenen Thread machen..

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Höhö, dann mach ich das doch gleich mal...^^

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Ein kleines Beispiel :

HH mit Junghund auf dem Platz.Helfer schleicht sich geduckt an.

Hund soll keine Unterstützung erleben.

Junghund meidet.

HH (Anfänger) weiß sich nicht wirklich zuverhalten.Erst durch bellen wird der Hund bestätigt.Richtig?

Nun wird so ein Hund von Anfang an im Wehrbereich gearbeitet.Was ich noch nie mochte.

Übungsbetrieb beendet .HH und Hund sind sich selbst überlaßen.Für mich eine nicht wirklich gute Ausgangsposition.

Schon kann es..ich schreibe kann es .. zum Streß im Normalleben kommen.

Wehrbereich gehört zur Ausbildung ohne Frage aber nicht bei Anfängern.

Und genau das wurde in den 90 Jahren eingeführt.

Ich hoffe ich konnte es einigermaßen erklären.Wenn nicht frag einfach nochmals nach.

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Danke Jule, das war auch für mich verständlich.

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Na dann hab ich es ja so gut wie richtig erklärt.Lach

Spaß beiseite, ich denke dies führt auch oftmals zum schlechten Ruf des DSH.

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