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Hundeforum Der Hund
Mondblume

Welpe und Kleinkinder - geht das?

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Hallo,

schon lange schlummert in uns der Wunsch unsere Familie durch einen Hund zu erweitern.

Unsere Traumrasse ist ein Golden Retriever.

Eigentlich dachten wir, dass nun DER Richtige Zeitpunkt dafür wäre und haben uns mit einer Züchterin getroffen, die momentan in der Wurfplanung ist.

Die Züchterin meinte, wir wären ihr sympatisch, aber sie wolle auch so ehrlich sein und fände den Zeitpunkt noch zu verfrüht aufgrund des Alters der Kinder und weil Welpen eben noch nicht unterscheiden würden zwischen Erwachsenen und Kindern und die Kinder dann einfach auch sehr häufig vom Welpen gebissen und gekratzt werden.

Wenn wir jedoch sagen würden, das wir trotzdem einen Welpen wollen, könnten wir uns ja nochmals treffen und dies besprechen.

Unsere Situation ist folgende:

Mein Mann arbeitet voll, ich wäre die Hauptbezugsperson für den Hund. Ich arbeite an 2 Tage die Woche für 4 Stunden am Vormittag, bin die restliche Zeit zu Hause.

Unsere Kinder sind 4 und 2,5 Jahre alt und gehen zu dem Zeitpunkt an dem der Hund in den Haushalt kommen würde am Vormittag und Nachmittag im Kindergarten.

An den beiden Vormittagen die ich arbeite, würden die Nachbarn den Hund für die paar Stunden nehmen, auch bei Krankheit im Haushalt.

Ich würde mir die Morgen nur für den Hund freihalten.

Unser Herz sagt, ja zu einem Hund, aber der Verstand rattert nun seit Tagen und wägt die FÜR und WIDER ab und ich weiß jetzt einfach nicht ob es so abwegig ist mit kleinen Kindern einen Welpen zu haben.

Wir sind uns durchaus bewusst, dass der Welpe ein 3. Kind ist qusi, nachts raus muss und öfters ein Chaos veranstalten wird ;) .

Aber wir wollen eben auch nicht, dass Hund und Kinder einen Knacks bekommen, weil der Welpe kneift, die Kinder als Spielpartner sieht und, und, und.

Brauch jetzt einfach mal ein paar Meinungen von Leuten die das Abendteuer gewagt haben und wie die Erfahrungen waren!

Danke! Vielleicht hilft es, eine klare und feste Entscheidung zu treffen!

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bei einem Hund reicht ein Morgen nicht.

Solange du Hund und Kind nicht alleine lässt sehe ich keinen grund der dagegen spricht.

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Man kann schon bei sehr jungen Welpen sehen, ob sie ehre vorsichtig im Umgang mit anderen / Schwächeren sind oder kleine Rowdy´s. Entsprechend müßt ihr Euch nach einem Wurf umschauen, in dem ein Hund ist, der von seiner Veranlagung her (menschenbezogen, freundlich, vorsichtig, sanft....) zu Euch passt. Dabei darf er keinesfalls unsicher sein!

Alles weitere ist dann Erziehung.

Von dieser Seite aus sehe ich da kein Problem.

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Das der Morgen alleine nicht ausreicht, ist mir bewusst. Ich meinte damit, dass der Morgen nur dem Hund alleine gehört, ohne Kinder. Quasi nur Hundezeit wo er seine Aufmerksamkeit nicht teilen muss mit den Kindern.

Und das Kinder und Hunde nicht alleine gelassen werden ist auch verständlich. Hatten überlegt, dass Spielzimmer der Kinder durch ein Türgitter Hundesicher zu machen und dafür ein anderes Plätzchen Kinderfrei für den Hund.

Würde gerne einfach mal Erfahrungen hören.

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Meine Maus war 9 Monate als ein Welpi ins Haus kam.

Beide sind ohne Blesuren groß geworden :)

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Was dir bewusst sein muss: Wenn ein Welpe muss, dann muss er sofort. Er wird nicht warten, bis du dem Kind die Schuhe angezogen oder es nur aus der Badewanne gehoben und abgetrocknet hast.

Welpe und Kleinkinder geht mMn nicht gut, wenn man keinen Garten hat. Immer erst das Kind anziehen, ehe man mit dem Hund raus kann, weil man ein kleines Kind auch nicht allein in der Wohnung lassen kann, ist tierischer Stress. Zumal Kinder dann auch nicht jedes Mal mit wollen ...

Ich habe bewusst gewartet, bis mein jüngstes Kind alt genug war, um auch mal 10 Minuten allein zu Hause zu bleiben, und auch sonst recht selbstständig war.

Wir hatten allerding bis zu diesem Jahr auch keinen Garten, ansonsten hätte ich den Hund früher geholt.

Kratzer, kleine Bisse und Beulen vom Umrennen werden aller Erziehung zum Trotz passieren - ja. Welpen sind ungeschickt und müssen lernen, ihre Zähne zart einzusetzen. Kinder müssen lernen, dass es blöd wird, wenn man den Hund zu hoch puscht oder gar ärgert. Den Kindern macht das idR sehr wenig aus - da wird einmal laut geplärrt und dann weitergespielt ;), das Problem sind die Erwachsenen. Kommst du damit klar, dass dein Kind auch mal "etwas abbekommt"?

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Meine Tochter war 3 als unsere Ellie eingezogen ist. Ich fand es wichtig, dass ich eine Rasse angeschafft habe, die gut in unser Familienleben passt und die auch mit Kindern gut umgehen kann. Von Anfang an war mir wichtig, dass beide Seiten, also Kind und Hund ihre Grenzen gegenüber dem Anderen lernen. Kind durfte nicht mit dem Hund grob umgehen oder ihn als reines "Spielzeug" betrachten, Hund durfte niemals mit Kind grob umgehen und lernte von Anfang an (auch wenn jetzt einige sicher wieder schimpfen) dass ein Mensch egal welcher Größe ihm jederzeit und egal was wegnehmen darf. Spieli, Futter oder sonstwas. Gerade bei Größeren Hunden finde ich das extrem wichtig, weil man sich niemals darauf verlassen kann, dass ein Kind so etwas nicht einmal vergißt, oder ein Besucherkind sich nicht richtig verhält. Bei uns hat das alles prima funktioniert, aber ich rate dir, den Aufwand nicht zu unterschätzen und vor allem die Erziehung des niedlichen Welpen nicht schleifen zu lassen, denn schnell wiegt er doppelt so viel wie deine Kinder und dann mit der Erziehung anzufangen ist in vielen Fällen zu spät. Dann wird der Hund lästig, weil er dauernd das Kind umwirft und die Kinder plötzlich Angst vor dem Hund haben usw. (Diesen Fall gab es hier in der Nachbarschaft) Also, sei von Anfang an konsequent, dann wird sicher alles gut klappen :winken:

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Danke für die Antworten!

Also, wir haben einen ca. 350qm großen Garten, komplett eingezäunt und ebenerdig erreichbar, so dass der Hund alleine auch kurz raus kann wenn er sofort muss.

Dann fängt direkt neben unserem Garten die Felder und Wiesen an.

Würde dann natürlich auch eine Welpenspielgruppe, Hundeschule besuchen, die wäre Samstags so das mein Mann auch mitkönnte, oder da nach den Kindern schauen kann.

Und Erziehung ist bei einem Hund eben so unerlässich wie bei einem Kind.

Ich denke eigentlich, dass wir uns wirklich des Aufwandes bewusst sind und schon alles gut durchdacht und geplant haben um allen soweit wie möglich gerecht zu werden.

Aber die Züchterin hat mich jetzt einfach total durcheinander gebracht!

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Hi,

ich finde das auch nicht kritisch solange Du Kinder und Welpen unter einen Hut kriegst.

Damit meine ich beiden Parteien deutliche Grenzen zu zeigen. Die Kinder dürfen den Hund niemals bedrängen und der Hund nicht die Kinder.

Ansonsten finde ich Eure Voraussetzungen ideal. Die Kinder musst Du selbst einschätzen, das kann ausser Dir hier niemand.

LG

Andrea

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Die Züchterin wird vermutlich ihre Erfahrungen gemacht haben: Da tackern kleine Zähne einmal (oder zwei mal oder immer wieder) ein Stück tiefer, und oft wird in der Familie gleich die Abgabe des jungen Hundes gefordert.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Pubertät. Auch der friedlichste Hund kann da mal austesten, ob es ihm Vorteile bringt, ein Kind anzuknurren, um an sein Eis zu gelangen.

Ich finde, es klingt ganz verantwortungsbewusst, dass die Züchterin da kritisch hinterfragt und euch dazu anregt, es nochmal gut zu überdenken.

Viele tun das nicht, verkaufen einfach den Welpen und stehen ein paar Wochen oder Monate später vor dem Problem, dass die Familie den Hund zurück- oder weggeben will.

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