Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

Hunde, wollt ihr ewig leben?

Empfohlene Beiträge

Originalbeitrag
Mein Tierarzt meinte einmal zu mir: Wenn ihr nicht mehr könnt, dann setzte ich ein Ende.

Ein kaputter HH nutzt keinem kranken Hund etwas.

Finde ich ganz wichtig!

Extremst wichtig!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde Hunderollis völlig ok und würde sie für meine Hunde auch anfertigen lassen.

Dackel haben ja öfter mal Probleme mit der Hinterhand und ich finde wenn ich sehe wie der 2 jährige von Freunden mit sei em Rolli durch die Gegend rennt, das man den nicht einschläfern lassen muss.

Grenze wäre für mich wenn der Hund sich garnicht mehr richtig bewegt, nur liegt, keine Lebens Freude hat.

Oder Krankheiten wo dem Hund die Luft weg bleibt oder er zig Tabletten nehmen muss um überhaupt 5 min Gassi gehen zu können ohne Schmerzen.

Aber ich würde nie zu irgendwem sagen er soll sein Tier erlösen.

Und ich würde es mir auch von niemanden sagen lassen.

Jeder kennt sein Tier und sollte das selbst entscheiden.

Der eine Hund leidet mit Rolli ist depressiv und geht kein Meter und ein andere rennt rum als ob nix wäre.

Meine Hunde werden hoffentlich einfach alt und schlafen ein *hoff*

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kenne einen jungen Berner mit Rolli - super normaler Hund.

Würde ich auch leben lassen, er scheint gut mit der situation klar zu kommen.

In Berlin sah ich einen 14j alten Hund der wurde hinten mit einer Trageschlaufe untersützt, fast getragen, und hatte schutz schuhe an, aber bei der Freude die der zu Tage legte als er Jacky begrüßen durfte hätte ich es auch nicht über Herz gebracht das leben zu beenden.

Jedoch meinte die Besitzerin auch ganz offen das es zu ende geht, leider.

Der Hund schien nicht zu leiden.

Sowas sieht man irgendwie traurig und froh. Was tun wenn freud und leid so nah anneinander liegen?

Ich finde es situatons bedingt angepasst ein körperlich eingeschränktes leben gerne zu gewähren. Warum denn auch nicht?

Ein verängstigtes, schmerzhaftes und eindeutig unwilliges ist dann widerrum unwürdig. (auch bei Menschen)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag
Originalbeitrag
Mein Tierarzt meinte einmal zu mir: Wenn ihr nicht mehr könnt, dann setzte ich ein Ende.

Ein kaputter HH nutzt keinem kranken Hund etwas.

Finde ich ganz wichtig!

Extremst wichtig!!!

Unterschreib

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Tja das mit dem Lebenswillen ist so eine Sache. Wir standen vor so einer schweren Entscheidung. Unsere Omi, 16,5 Jahre war "eigentlich" gesund. Sie hatte die normalen Alterserscheinungen: fast blind, fast taub, hat sich nicht mehr viel bewegt und viel geschlafen. Mit 16 hat es dann angefangen, dass sie ihre Geschäfte nicht mehr draussen verrichten, weil sie das irgendwie vergessen hat ;-) Sie hat aber Appetit gefressen.

Was ich damit sagen will, wer entscheidet, ob der Hund Lebenswille hat? Sie hat jeden Tag ein bisschen mehr abgebaut. Als HH bekommt man das selber gar nicht so mit, weil man sie ja jeden Tag sieht. Das hinterherwischen wird normal. Für uns war das eine sehr schwere Entscheidung und ich konnte sie lange nicht gehen lassen.

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich auch sagen, ein Rolli käme nicht in Frage, wenn ich meine Wiebelwinde anschau aber ich weiss nicht, wie ich entscheiden würde, wenn ich in der Situation wäre (in die ich hoffentlich niemals komme).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Schwieriges Thema.

Also was für mich klar ist, leiden lasse ich meine Hunde nicht, nur damit ich sie noch hier habe.

Für mich nicht mehr tragbar ist:

- nicht mehr selbständig aufstehen, Geschäfte verrichten, essen

- Trotz Medis Schmerzen

- Bei Rolli und Prothesen kommt es für mich drauf an.

Einem 15 jährigen Hund würde ich den Stress nicht mehr zumuten, sondern schweren Herzens Abschied nehmen, ist der Hund 5 und braucht sowas, müsste ich das nochmal genau durchdenken etc. würds aber machen.

- Wenn einer meiner Hunde etwas hätte, das nur mit viel Leid und Schmerz und einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit heilbar ist, würde ich wohl auch Abschied nehmen.

Für mich ist sehr wichtig, das meine Hunde Lebensqualität haben, keine Schmerzen und keine Einschränkungen.

Aber ich denke das Hunde sehr wohl signalisieren, ob sie noch mögen oder nicht, als bei meinen beiden alten Hunden der Zeitpunkt gekommen war, schauten sie mich an und ich wusste es.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was bedeutet denn für dich "Einschränkungen"?

Wir leben hier jetzt seid 4,5 Jahren mit Einschränkungen.

Die Frage ist doch, wie erträglich sind diese Einschränkungen oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Tröte: sorry, habe mich wohl unklar ausgedrückt, ich meinte Einschränkungen, die die Lebensqualität extrem mindern oder gar nehmen.

Wenn Hund nichts artgerechtes mehr machen kann, dann finde ich einfach, es ist zuviel Einschränkung.

Der Hund meiner Mama ist handicapiert, er humpelt und hat ein versteiftes Vorderbein und keine Rute mehr, aber er lebt wunderbar, kann toben usw, nur sollte er halt keine Wanderungen machen oder mehr als 2.5h laufen.

Ich kenne auch Hunde die mit anderen Einschränkungen wunderbar leben.

Wenn mans genau nimmt sind auch Lindos Allergien eine Einschränkung ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Was ich damit sagen will, wer entscheidet, ob der Hund Lebenswille hat? Sie hat jeden Tag ein bisschen mehr abgebaut. Als HH bekommt man das selber gar nicht so mit, weil man sie ja jeden Tag sieht. Das hinterherwischen wird normal. Für uns war das eine sehr schwere Entscheidung und ich konnte sie lange nicht gehen lassen.

Zumindest eines ist sicher: die Tatsache alleine, dass ein Tier noch frißt, hat weder mit Lebenswillen, noch mit Lebensfreude, noch mit Lebendkraft, noch mit Lebensqualität zu tun. Deswegen ist der oft benutzte Satz: "solange es noch frißt und trinkt..." meist ziemlicher Blödsinn.

Umgekehrt ist eher was dran: Ein Tier dass gar nicht mehr frißt, oder trinkt dem man über einen längeren Zeitraum mittels Zwangsernährung Futter einflößen muß (kurze Zeiträume sind abhängig von der Grunderkrankung alsolut in Ordnung!), da kann man von sehr sehr wenig Lebensqualität ausgehen (massive Übelkeit ist kaum minder schlimm als ständige starke Schmerzen!)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich stand ja bei Maggie letztes jahr um diese Zeit auch vor solchen Entscheidungen.

Massive Spondylose-Anfälle, sie konnte sich kurzeitig nur mit Schmerzen bewegen, hat nicht richtig gefressen und auch abgebaut (sah sehr klapperig aus).

Ich hatte hier ein Video eingestellt um zu zeigen und eventuell Meinungen einzuholen und selbst hier wurde mir gesagt warum ich dien Hund nicht einschläfern lasse..sie leidet doch.

Wir hatten auch ne zeitlang Probleme mit der medikamentösen Einstellung, da nacheinander an unterschiedlichen Stellen und mit unterschiedlicher Schwere Ausbrüche verzeichnet worden sind.

Ich hab mir damals auch gesagt, wenn Physio und Schmerzkur nicht nach einer bestimmten Zeit anschlagen (sie ist zudem Narkose-Risiko-Patient, da krankes Herz), dann erlöse ich sie.

Mir gings sehr schlecht in der Zeit , ich litt mit meinem Hund und konnte mir doch nicht vorstellen wie es erst Maggie dabei gegangen ist.

Sie hat sich glücklicherweise wieder erholt und das sogar besser als die Prognosen vorrausagten..aber ich weiß nicht ob ich ihr das ganze (ging über mehrere Monate) nochmal antun wollen würde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Mayas Kampf zurück ins Leben

      Ich hatte im Thema Sauerlandtreffen schon kurz drüber geschrieben, hier nun also Mayas eigener thread.   Am Dienstag, den 9. April wurde Maya von einem wesentlich größerem Hund attackiert und geschüttelt. Nachdem der andere weg war, lag Maya regungslos, lautlos auf der Wiese. Lediglich ihre Augen bewegten sich. Vorsichtig nahm ich sie auf, eilte zum Auto und fuhr zum Tierarzt. Unterwegs rief ich an, damit man alles vorbereitete. Als wir in der laufenden Sprech

      in Hundekrankheiten

    • Leben im Alentejo

      Emma und ihr Mensch erzählen aus ihrer portugiesischen Heimat

      in Plauderecke

    • Tierheim Aixopluc: FOC, 4 Jahre, Epagneul Breton - hatte bisher nicht viel Glück im Leben

      FOC: Epagneul Breton, Rüde, geb.: Dezember 2013, Gewicht: 25 kg, Höhe: 56 cm   FOC wurde ursprünglich im Tierheim geboren, nachdem seine Mutter tragend abgegeben wurde. Nur drei Tage später gebar sie dort ihre Welpen, die auch bald ein Zuhause fanden. Nun aber kam FOC zurück. Seine Familie ist in eine Wohnung gezogen, in der keine Hunde erlaubt sind. Und scheinbar hatte er es dort auch nicht wirklich gut. Zunächst zeigte sich der hübsche Rüde ängstlich, bellte alle Menschen a

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Aus dem Leben einer Erdnuss

      Nun... es ist das dann doch mal soweit und das Krumpelchen bekommt seinen eigenen Thread. Hier folgen nun Bilder und Berichte aus dem Leben einer Erdnuss.   Heute waren wir fast die gesamte Runde im Freilauf unterwegs, fast habe ich mich sogar getraut davon mal Bilder zu machen... er war richtig gut drauf! Und ich dann doch zu vorsichtig Trotzdem hatten wir viel Spaß miteinander und das Licht im Wald war herrlich! Ich liebe es ja, wenn man die Sonne und gleichzeitig dunkle Wo

      in Hundefotos & Videos

    • Manchmal ist das Leben zu wahr, um schön zu sein!

      Achtung! Das wird jetzt waaaaahnsinnig viel Text!   Der eine oder andere wird es sicherlich schon mitbekommen haben, dass wir immer wieder Probleme mit Esmi´s Gesundheit haben. Manche sind sehr schwerwiegend, manche sind klein, aber dennoch zehren sie an ihren und auch meinen Nerven.   Ich habe diesen Thread eröffnet, um mir mal alles von der Seele zu schreiben, um mir einen Überblick zu verschaffen, um vielleicht noch die eine oder andere Idee einzusammeln und letztlich auch

      in Hundekrankheiten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.