Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

Hunde, wollt ihr ewig leben?

Empfohlene Beiträge

Ich bin auch nach mehreren Tagen nicht sicher, was ich zu diesem Thema schreiben soll.

Nach meinem Unfall gab man mir weniger als 10% Überlebenschance, einer Freundin hat man sogar schon gesagt, ich wäre tot.

Trotzdem lebe ich, kann alles machen, nur eben im Rolli.

Aber das war ein sehr langer Weg, den ich meinem Hund nicht unbedingt zumuten möchte.

Denn im Gegensatz zu mir, weiß mein Hund nicht, warum er leidet.

Wenn er ein paar Tage oder auch wenige Wochen Schmerzen hat, danach aber wieder relativ gut zurecht kommt, dann ja.

Aber wenn die Heilung mehrere Monate in Anspruch nimmt, in denen ich meinen Bewegungsjunkie ruhig halten müsste, und in denen sie Schmerzen hätte, die man nur bedingt in den Griff bekommt, wäre es etwas anders.

Es ist ein sehr schwieriges Thema.

Einen Hunderollstuhl finde ich in manchen Fällen eine Sache, die ich mittrage, in anderen finde ich es völlig falsch.

Eine Amputation bei einem jungen Hund, würde ich machen, bei einem älteren, wäre es vom Hund abhängig.

Generell finde ich es schwer, und möchte nicht so schnell in die Lage kommen, solche Entscheidungen treffen zu müssen.

Für mich ist der wichtigste Punkt, will mein Hund nur leben, um mich nicht zurück zu lassen? Steht er nur auf, weil er mir einen Gefallen tun möchte? Oder kämpft, er, weil er leben will.

Eine klare Aussage, was ich machen würde, habe ich nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Für mich stellt sich gerade die Frage, ob man wirklich das Leid eines Menschen und das Leid eines Hundes vergleichen sollte??????? :think: :think: :think:

Schwierig, schwierig. :??? :??? :???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Für mich ist es ein Unterschied, denn ich wusste, wofür ich täglich bei der Krankengymnastik leide.

Mein Hund weiß das nicht, der lebt im hier und jetzt.

Deshalb würde ich ihn nicht über längere Zeit leiden lassen...

Denn auch wenn ich weiß, dass die Schmerzen irgendwann mal vorbei gehen.

Ist ein schwieriges Thema und ich finde, dass es jeder für sich und seinen Hund entscheiden muss.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist ein schwieriges Thema und ich finde, dass es jeder für sich und seinen Hund entscheiden muss.

Das sowieso :kuss:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eigentlich denk ich sollte man es nicht vergleichen nur Grenzen verschieben sich deshalb macht es mich traurig wenn man schon vorher bestimmt sagt für mich kommt das nicht in Frage.

Ich war vorher extrem energiegeladen und jetzt muss ich lernen mit den Handicaps zu leben das ist jetzt die echte Herausforderung.

Ich war in den letzten 11 Monaten manchmal echt verzweifelt aber die Behinderung ist im Kopf am schlimmsten.

Das haben Hunde ja nicht also warum keine Orth/prothese für mich hängt davon Lebensqualität nicht ab.Ein Hund der sein Leben geniest dem ist doch ein Rolli egal während ein Hund der innerlich den Kampf aufgegeben hat doch nur noch fürs Herrchen /Frauchen weitergequält wird. Den Unterschied erkennt man aber doch nicht an einem Hilfsmittel.

lg Bj

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Für mich stellt sich gerade die Frage, ob man wirklich das Leid eines Menschen und das Leid eines Hundes vergleichen sollte??????? :think: :think: :think:

Schwierige Frage, manchmal denke ich, dass Tiere wesentlich besser mit Leid umgehen können und einen Zustand wesentlich schneller so hinnehmen, wie er ist, eben weil sie nicht nach dem "Warum" fragen.

Ich frage mich auch immer, ob der Tod nicht nur für Menschen etwas derart Schreckliches ist, weil wir darum wissen und er für Tiere einfach "dazugehört" bzw. gar nicht mitspielt...

Aber ob das so stimmt oder diese Vorstellung nicht nur "verklärte Naturromantik" ist... Keine Ahnung :???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir Menschen können ja auch vorausdenken und uns z.B. ein Leben im Rollii in etwa ausmalen. Ein Hund kann das nicht. Der lebt im Jetzt und Hier und zerfließt auch nicht in Selbstmitleid wie ich das tun würde...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Klar, nimmt ein Tier die Behinderung eher an, bzw. denkt nicht in der Richtung, was wäre wenn, wieso ich, warum und co.

Aber ein Tier versteht eben auch nicht, wieso es gerade leidet, und weiß nicht, dass das Leiden nur vorrübergehend ist.

Bei den Ungarn, von denen ich Jule habe, gab es einen Rüden, der eine Querschnittlähmung hatte und seine Hinterbeine nur hinterher schleifen konnte.

Die Pfoten wurden verbunden, damit sie nicht wund werden, es wurde Krankengymnastik gemacht und andere Therapien. Fast ein Jahr wurde intensiv mit ihm gearbeitet.

Heute lebt er in D, rennt sogar Kaninchen hinterher.

Trotzdem finde ich das nur ein extrem Beispiel und würde vermutlich nicht so handeln.

Denn dieses Jahr war für den Hund nicht einfach.

Genau weiß ich es aber nicht, denn solch eine Situation hatte ich mit einem eigenen Tier noch nicht, Jule ist das erste Tier, dass ich völlig alleine habe.

Hoffentlcih bleibt sie noch sehr lange gesund.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke, es ist ein Unterschied, ob ein Hund Einschränkungen hat, oder Schmerzen.

Mit Einschränkungen kann ein Hund sicher besser umgehen weil er eben im Moment lebt und nicht trauert um das was früher war.

Wenn er aber Schmerzen hat, oder gar die Behandlungen Schmerzen verursachen ist das für einen Hund schwerer zu ertragen, da er ja nicht in die Zukunft denken oder planen kann.

Aber die Entscheidung zu treffen ist wirklich grausam...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es ist eine unendlich schwierige Entscheidung über das Leben oder Sterben eines anderen Lebewesens zu entscheiden, ob es überhaupt richtig ist, sie für jemanden anderen ob Mensch oder Tier zu treffen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Wir wissen nicht, was nach dem Sterben kommt, der Gedanke mag vordergründig tröstlich sein, dass unsere Hunde über eine Regenbogenbrücke in ein Paradies kommen, aber tun sie das?

Wann ist ein Leben mit Einschränkungen, nicht mehr lebenswert, dazu gibt es sehr viele unterschiedliche zT extreme Sichtweisen, das ist mir klar, entsprechende Diskussionen erlebe ich auch in meiner Familie. Jeder Mensch hat dazu seine ureigene Position. Und wie es tatsächlich ist, weiß niemand von uns.

Ich würde mir nur wünschen, dass der Vorgang des Einschläferns nicht oft (bedeutet nicht immer ud von jedem) so harmlos dargestellt oder kommentiert wird, es ist letztlich das Töten eines Lebewesens, es beim Namen zu nennen kann auch dazu führen, eine bewusstere und verantwortungsvollere Entscheidung für das Eine oder Andere zu treffen und mit dieser dann auch besser leben zu können.

Mich würde interessieren, wieviel Hunde noch eines natürlichen Todes sterben, im Verhältnis zur Tötung durch Einschläferung hat jemand dazu Zahlen? Ist das bei Katzen ähnlich?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Manchmal ist das Leben zu wahr, um schön zu sein!

      Achtung! Das wird jetzt waaaaahnsinnig viel Text!   Der eine oder andere wird es sicherlich schon mitbekommen haben, dass wir immer wieder Probleme mit Esmi´s Gesundheit haben. Manche sind sehr schwerwiegend, manche sind klein, aber dennoch zehren sie an ihren und auch meinen Nerven.   Ich habe diesen Thread eröffnet, um mir mal alles von der Seele zu schreiben, um mir einen Überblick zu verschaffen, um vielleicht noch die eine oder andere Idee einzusammeln und letztlich auch

      in Hundekrankheiten

    • Mayas Kampf zurück ins Leben

      Ich hatte im Thema Sauerlandtreffen schon kurz drüber geschrieben, hier nun also Mayas eigener thread.   Am Dienstag, den 9. April wurde Maya von einem wesentlich größerem Hund attackiert und geschüttelt. Nachdem der andere weg war, lag Maya regungslos, lautlos auf der Wiese. Lediglich ihre Augen bewegten sich. Vorsichtig nahm ich sie auf, eilte zum Auto und fuhr zum Tierarzt. Unterwegs rief ich an, damit man alles vorbereitete. Als wir in der laufenden Sprech

      in Hundekrankheiten

    • Leben im Alentejo

      Emma und ihr Mensch erzählen aus ihrer portugiesischen Heimat

      in Plauderecke

    • Tierheim Aixopluc: FOC, 4 Jahre, Epagneul Breton - hatte bisher nicht viel Glück im Leben

      FOC: Epagneul Breton, Rüde, geb.: Dezember 2013, Gewicht: 25 kg, Höhe: 56 cm   FOC wurde ursprünglich im Tierheim geboren, nachdem seine Mutter tragend abgegeben wurde. Nur drei Tage später gebar sie dort ihre Welpen, die auch bald ein Zuhause fanden. Nun aber kam FOC zurück. Seine Familie ist in eine Wohnung gezogen, in der keine Hunde erlaubt sind. Und scheinbar hatte er es dort auch nicht wirklich gut. Zunächst zeigte sich der hübsche Rüde ängstlich, bellte alle Menschen a

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Aus dem Leben einer Erdnuss

      Nun... es ist das dann doch mal soweit und das Krumpelchen bekommt seinen eigenen Thread. Hier folgen nun Bilder und Berichte aus dem Leben einer Erdnuss.   Heute waren wir fast die gesamte Runde im Freilauf unterwegs, fast habe ich mich sogar getraut davon mal Bilder zu machen... er war richtig gut drauf! Und ich dann doch zu vorsichtig Trotzdem hatten wir viel Spaß miteinander und das Licht im Wald war herrlich! Ich liebe es ja, wenn man die Sonne und gleichzeitig dunkle Wo

      in Hundefotos & Videos

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.