Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

Verteidigung

Empfohlene Beiträge

Originalbeitrag

Es ist ganz einfach so: Egal unter welchen Umständen, Du darfst Deinen Hund nicht als "Waffe" einsetzen.

Wenn Du eine Pistole hättest, dürftest Du einen Angreifer trotzdem nicht erschießen oder verletzen.

Es wird wohl mildernde Umstände geben (wenn Du beweisen kannst, in Notwehr gehandelt zu haben!), aber Körperverletzung bzw. Totschlag wäre es trotzdem.

Beim Hund als "Waffe" bzw. als Schutz genauso!

Im "Recht" sein bedeutet nicht zwangsläufig, Recht zu bekommen ;)

:) und was ist wenn ich z. B. beweisen könnte, das ich alles getan habe, um meinen Hund festzuhalten? Aber er doch mit den Täter in Kontakt kam?

Ich glaube ich bastel mir echt so ein Schild... vl. sogar merhere :motz: dann vergeht diese netten Gäste hoffentlich ihr Vorhaben schnell ..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also zu der Einbrecher-Geschichte hätte ich gerne mal ein Urteil zum nachlesen. Das finde ich nämlich nirgends und es wäre doch mehr als befremdlich, wenn so etwas wirklich richterlich entschieden worden wäre.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aber was heißt denn den Hund als Waffe einsetzen ?

Setzt das nicht voraus, dass ich ihn absichtlich schicke/ihn ableine/ein Kommando gebe/nicht versuche den Angriff zu verhindern etc.?

Ich bin mir aber (theoretisch) sehr sicher, dass sich das alles im Zweifelsfall schlecht trennen lässt.

Nehmen wir an, ein kräftiger Kerl überfällt eine Frau von hinten, hält sie fest, würgt sie vielleicht... da bin ich dann vermutlich doch mit etwas anderem beschäftigt als die Leine bloß festzuhalten.

Und da wäre ich dann auch überzeugt, dass der Typ, der mich mit einer Nylonstrumpfhose zu würgen versucht, vermutlich nicht nach der Uhrzeit fragen will.

Eine Pistole würden viele von uns eher illegal mit sich herum tragen.

Ein Hund ist legal, ich darf ihn halten und draußen führen. Auch ohne Sicherung (meistens).

In der Regel bin ich also machtlos und kann mich nicht um den Hund kümmern, auch wenn ich es gern wollte. Insofern hinkt der Waffenvergleich in meinen Augen, denn ich mache nicht willentlich davon Gebrauch.

Genauso auch beim Einbruch.

Hat denn jeder (für den Fall, dass ein Einbrecher kommt, damit er den dann schützen kann *äähja*) mindestens zwei Türen verschlossen, hinter denen der Hund dann sein Leben fristet?

Hätte ich etwas zur Hand und ein Einbrecher stünde mir gegenüber und würde keine Fluchtanstalten machen, dem würde ich wohl auch die Bratpfanne über den Kopf ziehen.

Und wenn ich schlafe, dann schickte ich meinen Hund ebenfalls nicht.

Verkehrte Welt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Aber was heißt denn den Hund als Waffe einsetzen ?

Setzt das nicht voraus, dass ich ihn absichtlich schicke/ihn ableine/ein Kommando gebe/nicht versuche den Angriff zu verhindern etc.?

Ich bin mir aber (theoretisch) sehr sicher, dass sich das alles im Zweifelsfall schlecht trennen lässt.

Nehmen wir an, ein kräftiger Kerl überfällt eine Frau von hinten, hält sie fest, würgt sie vielleicht... da bin ich dann vermutlich doch mit etwas anderem beschäftigt als die Leine bloß festzuhalten.

Und da wäre ich dann auch überzeugt, dass der Typ, der mich mit einer Nylonstrumpfhose zu würgen versucht, vermutlich nicht nach der Uhrzeit fragen will.

Eine Pistole würden viele von uns eher illegal mit sich herum tragen.

Ein Hund ist legal, ich darf ihn halten und draußen führen. Auch ohne Sicherung (meistens).

In der Regel bin ich also machtlos und kann mich nicht um den Hund kümmern, auch wenn ich es gern wollte. Insofern hinkt der Waffenvergleich in meinen Augen, denn ich mache nicht willentlich davon Gebrauch.

Genauso auch beim Einbruch.

Hat denn jeder (für den Fall, dass ein Einbrecher kommt, damit er den dann schützen kann *äähja*) mindestens zwei Türen verschlossen, hinter denen der Hund dann sein Leben fristet?

Hätte ich etwas zur Hand und ein Einbrecher stünde mir gegenüber und würde keine Fluchtanstalten machen, dem würde ich wohl auch die Bratpfanne über den Kopf ziehen.

Und wenn ich schlafe, dann schickte ich meinen Hund ebenfalls nicht.

Verkehrte Welt.

Ja genauso denke ich auch, ich würde meinen Hund nicht schicken, aber wenn ich meinen Hund nicht zurückhalten kann, da ich festgehalten werde/mich im Kampf befinde, wie sieht die Sachlage aus?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aja... ich weiß ich bin auf dem Gebiet ziemlich unwissend, ich vermute eh das das nicht legal ist, aber früher/oder heute (illegal/legal) wurden Hunde als Wachhunde eingesetzt? Ich nehme mal an früher gab es die Regelung nicht, und wo kein Kläger da kein Richter.

Und wie siehts aus bei Polizei-Hunden? Die werden doch auch auf Angriff trainiert bzw im Ernstfall auch zum beißen, wenn sie Gefahr erkennen? Ich hoff ich mach mich jetz nicht lächerlich, habe aber wirklich keine Ahnung!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Also zu der Einbrecher-Geschichte hätte ich gerne mal ein Urteil zum nachlesen. Das finde ich nämlich nirgends und es wäre doch mehr als befremdlich, wenn so etwas wirklich richterlich entschieden worden wäre.

Geht mir auch so.

Aber ich hab es tatsächlich schon sehr oft so gehört. Wäre interessant, wie dann im Einzelfall enstchieden wird.

Es berührt mich zwar nicht, weil ich nen Hund habe, der eh nix und niemanden stellt, aber ich finde das unglaublich schrecklich, wenns echt so ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Da dein Hund dich beschützt denke ich mal,wirst du keine Strafe bekommen.

Zumindest nicht bei einem tätlichen Angriff auf deine Person.

Im Groben müßtest Du zum Wesentest.

Bei einem Wohnungseinbruch sieht die Sachlage schon etwas anders aus.

Bei Bekannten von mir wurde in deren Laube eingebrochen.

Pech für den Einbrecher .Ein Rotti war in der Laube.

Der Beitzer rief die Polizei da überall Blut war.

Vom Einbrecher keine Spur.

Er wurde belehrt...Er könne von Glück sagen,wenn dieser sich nicht meldet und Schadensersatz fordern würde.

Er wäre verpflichtet seinen Hund auch dort zu sichern.

Obwohl es einwandfrei ein Einbruch war und ein Warnschild am Tor hing.

Begründung...es könnte sich ja um eine Hilfe suchende Person handel.

Also diese Begründung find ich seltsam, da du ja sagtest, derjenige ist in die Laube rein, wenn ich Hilfesuchen würde, würde ich am Wohnhaus klingeln. Und man sieht ja anhand wie derjenige reingekommen ist, wenn z. B. ein verriegeltes Schloss ist, und der "Einbrecher" bricht es auf, also wenn ich Hilfe suchen würde, würde ich nicht im Stande sein ein Schloss aufzubrechen, hätte ja gar nicht das Werkzeug dazu :Oo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Beitrag wurde vom Moderatoren-Team entfernt

Urheberrecht

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

alleine die Tatsache das viele Hunde in Mietwohnungen normaler Ausstattung und Größe gehalten werden halte ich zwei verschlossene Türen für denkbar unrealistisch.

Ich gehe mal von meinem bescheidenen Heim aus :D

3 Zimmer Wohnung, normale Wohnlage (nicht gehoben , nicht Brennpunkt), offene Bauweise, d.h. keine Küchentür, keine Wohnzimmertür (sondern verglaster Durchgang). Küche, Diele, Badezimmer , Schlafzimmer, Kinderzimmer und Wohnzimmer.

Das würde ja implizieren das ich meine normale Wohnungstür abschließen müsste und den Hund ebenfalls in einen Raum mit Tür und Schloß.

Wer bitte schließt seinen Hund in einen Raum ein, bei einer 3 Zimmer Wohnung so nach dem Motto : "Könnte ja wer kommen der nicht angemeldet ist ..."

Gut bei meinem Yorkie wären die verletzungen überschaubar wenn er überhaupt was machen würde aber ich finde das auch verkehrte Welt. :Oo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@2712, die II.

Dankeschön!

Man muss hier Strafrecht und Zivilrecht trennen. Strafrechtlich sollten die Verfahren in der Regel eingestellt werden (wenn man den Hund nicht auf jemanden hetzt). Aber Zivilrechtlich würde man (so mein Verständnis) auf alle Fälle belangt werden wenn der Hund jemandem Schaden zufügt. Da in den Landeshundeverordnungen steht: Ein Hund ist so zu Halten und Führen das von Ihm keine Gefahr ausgeht,so oder so ähnlich dürfte es überall geregelt sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Ressourcen-Verteidigung

      Huhu Ich hab seit heute die Huskyhündin meiner Freundin für übers Wochenende hier. Eigentlich ein sehr unkompliziertes Mädel , doch wie sie mir auf dem Spaziergang eben gezeigt hat ist sie sehr stark beim Ressourcen Verteidigen.. Situation : Ich habe mit ihr und dem Futterdummy gespielt , sie hatte keine Lust ihn mir zurück zu bringen und ließ ihn liegen , dann schickte ich Jester , den Rüden meiner Mutter den Dummy holen , gerade als er ihn mir dann bringen wollte stürzte sie sich auf ihn un

      in Aggressionsverhalten

    • Verteidigung von Ressourcen

      Hallo, also ich hatte ja schonmal einen Thread zu unseren beiden Hunden eröffnet (hier nachzulesen Probleme bei der Vergesellschaftung ) und bräuchte nun mal wieder Rat. Heute hatten wir also einen Termin bei einer Hundetrainerin. In der Stunde selbst ist gar nicht mal soviel vorgefallen, direkt zu Beginn der Stunde wurden beide Hunde abgeleint und erkundeten erst einmal das Gelände, während wir mit der Trainerin sprachen bzw. und dem Trainer, es waren nämlich zwei anwesend. Die Trainerin

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Angriff ist die beste Verteidigung?

      Huhu Ihr Lieben, ich bräuchte mal einen Tipp. Unser Wauzi (Maltesermix) ist glaube ich ein bisschen größenwahnsinnig. Je größer der Hund je agressiver verhält er sich an der Leine. Ein Beispiel: Wir laufen auf einem Feldweg (8m Flexi) und wir sehen das uns ein Mann auf dem Fahrrad mit zwei Schäferhunden entgegen kommt. Mein Mann ruft unseren Kleinen bei Fuß. Was er auch wunderbar macht und laufen weiter. Als die Hunde auf gleicher Höhe sind springt unserer nach vorne und bellt und knurrt wi

      in Aggressionsverhalten

    • Ressourcen-Verteidigung

      Hallo, etwas lang, ich hoffe, es liest überhaupt jemand... es geht um meinen Hund Grisu, Australian Shepherd, 2 Jahre alt. Wie der Titel schon sagt, er verteidigt Ressourcen. Ich habe ihn von Welpe an, er ist Zweithund zu einer älteren Hündin. Zwischen den beiden gibt es keine Probleme. Auffällig war es für mich erstmals, als er etwa 8 Monate alt war. Wir waren als Zuschauer auf einer Hundeausstellung, wo auch Futtermittelanbieter Proben in Näpfen anboten. Grisu fraß, es näherte sich ein Hu

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Futterneid/Verteidigung oder wie?

      Hallo Fories! Eine Frage! Maniya (5,5 Monate) war heut mit mir auf dem Hundeplatz. Sie ist ziemlich vorsichtig und lieb zu anderen Hunden. Ich habe an meinem Rollstuhl jedoch immer einen Beutel mit Trockenfutter dran und hinter mir hatte ich extra für den Platz eine Tupperdose mit Putenbrust. Maniya isst Trockenfutter nicht so, deshalb bekommt sie zum Training etwas Besseres. Heute ist es 3 mal passiert, das sie richtig giftig andere Hunde weggeschnappt hat, wenn ich ihr etwas gegeben

      in Junghunde

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.