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Hundeforum Der Hund
Junikind

Pöbeln wenn Nachbarn sich im Treppenhaus bewegen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

gleich mal vorweg - parallel zu diesem Thread bin ich auf der Suche nach einem GUTEN Hundetrainer, habe auch schon Anfragen geschickt und telefoniert, manche haben aber nicht gleich am nächsten Tag Zeit und wir haben auch keinen Notfall. Will da in Ruhe nach einem guten schauen.

Deshalb dachte ich, ich höre mal was ihr für Erfahrungen habt und wie ihr ein solches Problem in den Griff bekommen habt.

Kurz zusammengefasst: Zlavia ist seit März hier aus dem TH. Vergangenheit schlechte Erfahrungen v.a. Angst vor Männern und Gegenständen (Rollator, Wanderstock, Plastiktüte in Hand), Jogger, Inlineskater, Kühe..... Hauptbeschäftigung damals, im Zwinger am Zaun entlang rennen und alles anbellen was vorbeiläuft.

Unterwegs haben wir das inzwischen ganz gut im Griff. Heißt, sobald ich jemand sichte, der was in der Hand hält, Skatet, joggt oder einen Mann mit "komischer" Körperhaltung lasse ich sie sitzen, lenke sie ab und gebe Leckerchen. So auch bei den Kühen. Da hat sie sich anfangs "gröhlend" in die Leine gehängt und hat schier die Herde aufgescheucht.

Schnell war klar, der Grund dafür ist eigentlich Unsicherheit.

Wenn sie jetzt Anstalten macht auf die Kühe zu stürmen, laß ich sie Platz machen, wir schauen uns in Ruhe die Kühe an, essen Leckerlis, laufen ruhig weiter. Klappt super :D ......

So - nun zum Haus. Man erkennt die Gefahr nicht im voraus (Türe geht plötzlich auf - Nachbar kommt raus), man geht zur Haustür, steht Nachbarskind davor etc. Es ist eng, man kann kaum ausweichen.

Der Vermieter hat im Haus eine Gartenbaufirma, d.h. viele Männer laufen manchmal vorbei, wenn man zur Tür raus kommt.

Sie agiert (Zlavia) so schnell, daß ich nicht reagieren Kann (ODER: wohl nicht richtig reagiere - da Schreck, Angst der Nachbar bekommt die Krise etc.)

Dazu sei gesagt, daß der Vermieter Panik vor ihr hat. Er ist eigentlich Hundeerfahren (hatte Schäferhunde), ha sie aber als sie neu war (nach dem Genuss von Feierabendbier) ohne Vorwarnung streicheln wollen. Da hat sie lautstark mit vorpreschen ihre Meinung dazu kundgetan. Seither "rennt" er fast panisch davon, wenn er uns im Treppenhaus begegnet.

Wir fahren bald in Urlaub, wenn das mit dem Trainer erst hinterher klappt, will ich natürlich den Vermieter und die Nachbarn informieren und bitten, daß sie evtl. bereit sind da "mitzuarbeiten".

Aber bis dahin freue ich mich über Tipps und Erfahungen......

Langer Text - Danke für's lesen!!!! :winken:

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Keiner? Schade - Schubs mal nach oben......

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(bearbeitet)

O.K. ich antworte mir wieder selbst ;)

Verstehe schon, daß hier keiner mit einem Patentrezept rausrücken will......

Nee, im Ernst, hatte lediglich an Erfahrungswerte mit ähnlichen Situationen gedacht. Selbst reagiert man ja manchmal leicht planlos wenn man Angst hat, man nervt die Nachbarn in der Situation.

Statt ruhig zu bleiben passiert es mir dann eben manchmal, daß ich sie "vorbeizerre", "entschuldigung" murmle und ein "das sollst du doch nicht machen" hinterhersetze. Was ich draussen nie tun würde, weil mir da die Leute eher wurscht sind, ich mich dadurch mehr auf den Hund konzentriere etc.

Aber wenn's halt der Vermieter oder die Nachbarskinder sind hat man halt gleich im Hinterstübchen, daß man keinen Ärger mit dem Vermieter will und die Nachbarn nicht denken sollen, daß man eine "reißende Bestie" hat.

Deshalb dachte ich lediglich an Austausch wie ihr das geregelt habt (oder kennt keiner sowas :??? )

Das wir da professionelle Hilfestellung brauchen läuchtet ein - wohl aber erst nach dem Urlaub umsetzbar.

Und für den Urlaub hoffe ich einfach, daß sie am Wohnwagen in Urlaubsentspannung kommt ;)

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Ich weiß nicht, ob es Dir weiterhilft, aber Lou kann ich gut mit Leckerchenbeutel vor der Schauze ablenken. Also: es kommt jemand, ich halte ihm den Beutel vor die Nase und locke ihn hinter dem Beutel aus der Situation heraus, wobei ich natürlich unentwegt "fein" oder "guter Junge" zu ihm sage. Er ist so versessen auf Futter, dass er - wenn er nicht schon aufgeregt ist! - darauf gut reagiert. Kann ja bei Euch auch ein Spielzeug sein, mit der Du den Hund lockst oder so?

Vielleicht damit durch den Flur locken auch wenn niemand in der Nähe ist, damit Zlavia den Flur mit was Tollem verknüpft? Ihr rechtzeitig Futter vor die Füße werfen? Bei Lou wirkt das meistens.

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Wie korrigierst Du Deinen Hund denn in solchen Situation?

Das geht imho nicht damit, wenn man dem Hund Futter vor die Füße schmeisst, sondern, indem man dem Hund klar macht, dass a) die Situation selbst unter Kontrolle hat, B) solche Ausraster absolut unerwünscht sind und c) dieser Mensch das Recht hat, dort zu sein ohne dass Herr/Frau Hund einen Rappel bekommt.

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Hallo :winken:

Leckerlis funktionieren da eben leider nicht mehr. Das klappt, wenn ich die Situation rechtzeitig erkenne gut, wen das aber so plötzlich passiert nicht mehr. Sie reagiert dann auch extrem schnell.

Außerdem findet sie es glaube ich Klasse, daß der Vermieter Schiss hat :( Habe ihn auch schon angesprochen aber der (also der Vermieter) hat sich da irgendwie in seine Panik eingeschossen.

Er sagt oft schon wen er mir ohne Hund begegnet "wo ist den die Kampfbestie" - natürlich nur scherzhaft aber trotzdem doof :???

Es ist glaube ich vor allem das plötzliche, also man geht runter und zack geht die Tür auf oder man tritt vor die Türe und steht schon jemand.

In der Wohung haben wir sie soweit, daß sie nur noch leise vor sich hin pruddelt wen die Kinder durch's Treppenhaus laufen oder sonst wer, da schießt sie nur noch selten vor.

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Also ich halte von dem ganzem ablenken absolut gar nix!

Willst du den Hund sein Leben lang ablenken? Ich denke nicht oder? ;)

Also das mit den Kühen finde ich schon gut. Den Weg finde ich in Ordnung aber im Haus würde ich drastischer vorgehen.

Vll mit Wasser anspritzen damit sie aus diesem Tunnelblick (Ich nenne es so weil die oft kaum was anderes wahrnehmen, weil die sich so rein steigern) raus kommt und du sie dann in dem moment wo sie vor Schreck ruhig ist lobst.

Man kann es schlecht sagen weil man nicht weiß wie sie bei was reagiert. Bei meinem Hund hat es auf jeden fall so funktioniert. Oder kleine PET Flasche mit Schrauben drin entgegen schmeißen. Nicht auf den Hund sondern nur daneben damit sie mal aus dem Gebelle raus kommen.

Ich weiß ja nicht wie du sie sonst bei irgendwas abbrechen kannst. Du musst halt ihre Intensität überbieten und mehr "Kraft und Druck" aufwenden als sie. Ist wie beim Seil ziehen einer muss die Gleiche Kraft + 1 aufwenden wie der andere um zu gewinnen.

Ich hoffe es war ein wenig verständlich ;)

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Ich denke da hilft auch nur richtig üben. So dass jeder vorbereitet ist außer der Hund.

Einfach irgendeine Freundin oder Freund anheuern das man immer die Tür aufmacht und rein kommt und du deinen Hund weg drängst und deutlich machst, dass das nicht erwünscht ist. Daran das Leckerlis nichts mehr bringen siehst du, dass das ablenken nix bringt. ;)

Versuch den richtigen Weg zu finden wie du deinen Hund runter bekommst und übe das immer und immer wieder bis sie es versteht.

Das Problem jetzt ist halt noch das du in der Situation auch etwas überfordert bist, eben weil es dir unangenehm ist usw. Deswegen geh aktiv da ran und provozier das damit deine Fellnase das verstehen kann.

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Ich habe mal 4 Monate in einem Mietshaus gewohnt, wo ein Bobtail sich genauso verhalten hat, wirklich schlimm und aus Laien-Sicht extrem aggressiv, aus Erfahrener Sicht Unsicherheit erkennbar, aber das änderte nichts daran, dass man immer befürchten musste, gebissen zu werden.

Ich bin ausgezogen - es wurde nur schlimmer und kein bisschen besser. Der randalierte auch hinter der geschlossenen Wohnungstür, die ganze Zarge war schon im Eimer.

Ich wuerde mal versuchen, den Weg nach draußen in Teilstücke zu trennen - drei Schritte, Platz. Entspannen. 4 Schritte, Platz, entspannen. 3 Schritte ... Etc.

So hast du den Hund immer unter Kontrolle. Der Hund lernt, sich im Flur abzulegen und Ruhe zu bewahren. Du musst nicht mal eben schnell vorbei drängeln. Erstmal abends oder früh morgens üben, wenn niemand stoert. Nachbarn informieren, dass ihr übt und sie den Hund bitte weder anschauen noch ansprechen sollen, wenn ihr euch trefft.

Ist aber echt aufwendig, weil Du schon bis nach draußen 10 oder 15 Minuten brauchen wirst ...

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Vielleicht ist das der Fehler, das ich hier im Treppenhaus nicht so durchgegriffen habe.... Falsche Rücksichtnahme auf Nachbar oder wie auch immer.

Das Problem war, daß wir sie eben anfangs etwas vorsichtiger behandeln mussten. Fester schneller Handgriff ins Geschirr (bei 33 kg muß das manchmal sein, damit ich sie halten kann) hat sie anfangs als "vielleicht will sie mich schlagen" angesehen, das hat uns im Vertrauen eher wieder zurückgeworden.

Zwischenzeitlich ist das nicht mehr so - aber vielleicht hat es sich dadurch eingeschlichen.

Wir üben auch gerade an der Leinenpöbelei, wenn andere angeleine Hunde vorbeikommen. Da machen wir gute Fortschritte, seit wir die "Samthandschuhe" ausgezogen haben.

Aber das Wasserspitzen hasst sie wie die Pest (falsch sie hat panische Angst davor) und ich will ja auch nicht wieder das Vertrauen zerstören, deshalb möchte ich das nicht tun. Bei anderen funktioniert das bestimmt....

@sunny1288: So machen wir's mit der Türklingel, da geht sie manchmal auch ab wie Luzie, jetzt klingeln mein Mann und ich uns dumm und dusselig, machen dann die Tür auf und stehen plötzlich da, da verschlägt es ihr dann manchmal die Sprache weil sie so verduzt ist... ;) Heißt das klappt zum Glück (mit Ausnahmen) schon ganz gut.

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Danach hatten wir uns darauf verständigt: Ok, das machen wir nicht nochmal, sollten wir uns aber zufällig in der Situation befinden oder im Garten ineinanderrennen, lassen wir beide einfach los um das erstmal zu entzerren und dann nimmt jeder seinen Hund raus. Ich muss dazu sagen, ich kenne ja meinen Hund und weiß, dass er nicht beißt. Der andere wiegt 15kg mehr und ist wehrhaft. Sonst hätten wir das ja nicht so vereinbart. Meiner rannte also hin, zog sein mieses Programm ab und ich hab gerufen, sie soll ihren loslassen. Stattdessen war sie mega hysterisch, hatten ihren Hund noch kürzer genommen (der sich mega aufgeregt hat) und hat meinen geschubst usw. was ihn noch mehr hat hochfahren lassen. Sobald ich da war, hab ich meinen natürlich da rausgenommen. Ich will der Nachbarin da keine Schuld zusprechen, aber ich hatte erstmal kurz gewartet, dass sie ihren losmacht und wollte den Hunden Raum geben. 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Es war meine Schuld (hat aber nicht gereicht dass ich das einmal gesagt hab...) und mein Hund ist der schwierige, wenn es um das gemeinsame Wohnen in einem Haus geht. Soweit klar. Was dann kam, hat mich nur noch verletzt: Mein Hund springe ja auch den anderen Nachbarn an (letztens haben sie noch "verstanden, dass der Hund den Typen nicht mag"),  geht sofort auf andere Hunde los, ihr Hund müsse ja darunter leiden, der sei ja so gut erzogen, er habe sie ja auch schon angesprungen, das könne ja nicht wahr sein etc. Die wollten quasi von mir hören, dass mein Hund ganz ganz böse ist und ich unfähig, ihn zu führen.   Dabei verstehen wir uns eigentlich gut und haben quasi eine Allianz gebildet gegen die Leute hier, die gegen Hunde im Haus sind. Wir unterstützen uns da gegenseitig auch was Gassigehen angeht. 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