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Hundeforum Der Hund
stesslein

Was ist das eigentlich immer mit der Leber?

Empfohlene Beiträge

vielleicht hat jemand im Forum eine Erklärung für mich.

Ich habe mich ja seit dem Tod meiner kleinen Peggy hier in diesem Forum angemeldet.

Es hat mir Kraft und Trost gegeben, mit Gleichgesinnte hier auszutauschen und Trost zu

erhalten.

Seit dem lese ich täglich hier über alle möglichen Themen. Auch über Krankheiten und Abschied nehmen von seinen treuesten Freunden. Aber immer wieder lese ich, dass die meisten kranken Hunde immer wieder an der Leber erkranken und daran auch sterben. Meine Peggy hatte auch einen schweren Leberschaden und ist letztendlich auch daran gestorben. Ihre Leber wurde immer größer und sie ist dann an muliblen Organversagen gestorben. Nie werde ich diese Nacht vergessen und ich muss schon wieder weinen. Ich habe sie noch in den Armen gehalten. Es ging von einer Minute auf die andere.

Ich habe mit einer Züchterin von Maltesern telefoniert und sie sagte, dss u.A. auch vielerlei Sorten von Trockenfutter auf die Leber gehen würde. Auch dieses Frontline gegen Zecken würde sich auf die Leber schlagen.

Ich bin noch nicht soweit, dass wir einen "neuen" Hund aufnehmen. Aber wenn es soweit ist, möchte ich dem vorbeugen damit wir dieses vermeiden können.

lg Sylvia

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Bei Olivia war es Trockenfutter und Expot, was bei ihr zu Organversagen(Leber, Niere, Milz) geführt hat. Gott sei Dank hat sie es mit Hilfe einer Tierheilpraktikerin und konsequenter Ernährungsumstellung geschafft. Das ist jetzt 7 Jahre her und zur Zeit ist sie fit wie ein Turnschuh! :klatsch:

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(bearbeitet)

Meine persönliche Überzeugung (nein, es gibt keine wissenschaftliche Studie dazu): Die Leber als Entgiftungsorgan des Hundes leidet unter all dem Gift, was einem Hund im Laufe seines Lebens so zugemutet wird. Industriefutter mit chemischen Vitaminen, Konservierungsstoffen usw., Parasitenmittel, häufige Wurmkuren, zu häufige Impfungen, dazu kommen noch die unvermeidbaren Gifte (Autoabgase uns Co.) in der Umwelt... mich wundert es nicht, dass all das nicht spurlos am "modernen" Hund vorbeigeht.

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Ich seh das auch so wie Jasbandu,

Leber und Nieren filtern so ziemlich alles, was das Lebenwesen zu sich nimmt.

Oral (über den Mund/die Verdauungsorgane), nasal (über die Nase, z.B. Abgase, die meisten Hunde sind da ja viel näher dran als wir, auch Nikotin halte ich bei Hunden die passiv mitrauchen müssen für erwähnenswert) und über die Haut.

Die meisten Hundefutter sind voll von chemischen, bzw. syntheischen Zusätzen.

Die Vitamine sind fast immer synthetisch und nicht natürlichen Ursprungs.

Vitamine werden im Übermaß zugesetzt, denn viele reagieren auf Sauerstoff, und sobald die Tüte geöffnet ist, gehen die langsam kaputt. Deshalb setzt man mehr zu, als eigentlich notwendig, damit auch am Ende des Haltbarkeitsdatums noch die deklarierte Menge drin ist.

Und es stimmt eben auch nicht, dass Vitamine in hoher Dosierung unschädlich sind und so einfach wieder ausgeschieden werden: erstens gehen die durch Leber und Nieren, und zweitens hat ein Übermaß an Vitaminen durchaus negative Folgen.

Es gibt eine Studie, da hat man Rauchern sehr hoch doisertes Vit. E verabreicht. Diese Gruppe hat häufiger Krebserkrankungen entwickelt als die Rauchergruppe ohne Vit. E.

Außerdem ist Trockenfutter ein serh hoch verarbeitetes Produkt. In der menschlichen Ernährung weiß man ja auch, dass mit hoher Verarbeitung der Ausgangsprodukte das Endprodukt = Lebensmittel nicht besser wird... eher im Gegenteil.

Hört sich an wie ein Plädoyer fürs Barfen... aber auch ich füttere Trockenfutter.

Hauptnahrung ist aber ein Trockenfutter ohne synthetische Vitamine.

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hallo zusammen,

das ist ja alles sehr aufschlussreich.

Meine Kleine hatte seit 2011 eine Bauspeicheldrüsenentzündung und das Cushing seit Mai 2012. Ich mache mir solche Vorwürfe. Sie hat seit der Bausp.Entzündung nur das i/d vom Tierarzt bekommen. Das gibt es ja auch als Trockenfutter und nass. Ich habe ihr Pute, Rind, Reis usw. alles gekocht, was eben als "gesund" gilt. Ich mache mir solche Vorwürfe und denke immer, vielleicht habe ich sie durch mein Unwissen umgebracht, Sie hatte auch eine Herzinsuffizienz und ich habe ihr tägl. ihre Tabl. reingestopft, die sie nicht mochte. Habe Unmengen an Geld beim Tierarzt gelassen, weil ich dachte, es ist so richtig. Wäre ich nur zu einem Heilpraktiker gegangen.

Doch nun ist eh alles zu spät. Sie könnte noch leben und das tut so weh.

lg sylvia

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Meine Mandy (Labrador Mix - 11 Jahre) ist an einem unerkannten Lebertumor gestorben.... Sie war ansonsten kerngesund. Nun habe ich Emily und bei ihr werde ich jedes Jahr ein großes Blutbild und ein Screening des Bauchraumes machen lassen.

Die Tierärztin meinte, dass dies keiner machen würde aber ICH werde es machen. hätte ich das damals gemacht würde mein Mädchen heute noch leben.....

Leber ist halt sehr schwierig festzustellen -Das geht nur über bestimmte Blutwerte und über ein Screening....

Macht Euch bloß keine Vorwürfe!!! Meine Maus war auch immer beim Tierarzt und alles und trotzdem hatte man den Tumor, der angeblich schon JAHRE in ihr gewuchert haben muss nicht festgestellt....

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Wurde ja schon erwähnt - alles wird über die Leber gefiltert. Und da kommt 'ne Menge zusammen. Meine Hündin hatte die letzten Jahre auch massive Leberprobleme. Hier waren es die vielen Schmerzmittel, die sie die letzten Jahre immer wieder bekommen hat wegen ihrer diversen Gelenkerkrankungen.... Ganz übel war es mal nach einer längeren Cortisonbehandlung.

Aber ich denke oft ist es die Summe mehrerer Ursachen: Essen, Medikamente incl. Spot ons, Umweltgifte etc.

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(bearbeitet)

Die Leber ist das Organ im Körper, in dem die meisten Stoffwechselvorgänge ablaufen. Ganz natürliche Vorgänge! Natürlich kann durch Fütterung die Leber mehr "zu tun" haben, als "normal" (aber was ist schon normal?), z.B. durch zuviel Fett, durch zu viel Protein bei relativen Kohlenhydrat-Mangel (Energiegewinnung fast ausschließlich über Proteine).....

Aber das "Hauptproblem" ist meiner Meinung nach, dass Hunde heute ziemlich alt werden und dass man die Möglichkeit der Diagnostik hat. Auch wenn jeder den "Hund der Uroma, der immer nur Reste bekommen hat und 20 Jahrealt wurde...." kennt, im Schnitt werden Hunde (genau wie auch Menschen deutlich älter als vor einigen Jahrzehnten.

Die Leber ist das Organ in das fast alle Krebsarten metastasieren.

Und die Leber ist ein Organ, das unglaublich viel kompensieren kann, so dass kleinere Veränderungen weder dem Hund noch dem Halter aufallen. Bei degenerativen Störungen kann die Leber sich auch recht gut wieder regenerieren (im Gegensatz zur Niere z.B.), aber irgendwann wird eine chronische unbemerkte Leberinsuffizienz dekompensiert und dann entwickelt sich das leider sehr schnell, gerade weil fast alle Stoffwechselvorgänge auf die Leber angewiesen sind.

Ich glaube nicht, dass Trockenfutter ein so großer Faktor istbei der Anzahl der Lebererkrankungen. Auch nicht Vitamine (synthetisch oder natur).

Edit: Dauerhafte Medikamentengabe (meist unersätzlich, aus Spaß macht das ja keiner) ist natürlich schon eine starke Belastung für de Leber. Das beinhaltet aber weder Impfungen noch Wurmkuren (so sie nicht wöchentlich durchgeführt werden ;) ) sondern z.B. Schmerzmittelbehandlung beim arthrotischen Hund (wo ich, wenn möglich Akupunktur den Vorzug geben würde) oder sonstige Dauertherapien.

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Originalbeitrag

Habe Unmengen an Geld beim Tierarzt gelassen, weil ich dachte, es ist so richtig. Wäre ich nur zu einem Heilpraktiker gegangen.

Doch nun ist eh alles zu spät. Sie könnte noch leben und das tut so weh.

lg sylvia

So kannst du das auch nicht sehen. Habe meine Hündin damals (bis auf Schmerztherapie wenn es nicht anders ging) homöopathisch behandelt, ihre Leber übrigens auch, das hat uns schon geholfen aber man kann auch mit Heilpraktiker oft nur noch unterstützen, nicht unbedingt alles "heilen".... Somit kannst du dir da den Vorwurf nicht machen.

Ich wusste auch, daß ich mit den Schmerztabletten der Leber weiter schade - aber ich kann meinen Hund ja auch nicht leiden lassen....

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Originalbeitrag

Ich wusste auch, daß ich mit den Schmerztabletten der Leber weiter schade - aber ich kann meinen Hund ja auch nicht leiden lassen....

Nein, denn für das Tier ist die Qualität des Lenes 1000mal viel mehr wert als die Quantität! An die (möglichst lange) Lebensspanne klammern nur wir Menschen uns!

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