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Hundeforum Der Hund
Kenai85

Hund möchte nicht spazieren gehen

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Hallo ihr Lieben,

ich habe eine Frage an euch und hoffe auf ein paar hilfreiche Ratschläge.

Es geht um meinen 4 Monate alten Labrador. Er ist mein erster Hund. Wenn ich mit ihm Gassi gehe, dann freut er sich auch und geht auch ein paar Meter mit mir, nur dann bleibt er einfach stehen und will nicht weiter. Wenn ich dann umdrehe, hat er es auf einmal ganz eilig nach Hause zu kommen. Das macht er allerdings erst seit zwei Tagen. Wenn meine Mutter mitgeht bzw vorgeht, dann geht es besser, aber vorher ging er auch mit mir allein ohne Probleme. Zurzeit ist es ja doch etwas warm, könnte es daran liegen? Ich suche mir deshalb schon extra Zeiten aus, wo es nicht ganz so warm ist. Ich gehe Morgens, Mittags und Abends mit ihm jeweils ungefähr eine viertel Stunde. Ziehen tut er kaum. Er geht eigentlich sehr schön an der Leine für sein junges Alter.

Heute Morgen wollte er auch nicht weitergehen, da war es noch nicht so warm. Im Haus ist er teilweise sehr wild und aufgedreht, hat aber auch seine ruhigen Phasen und schläft noch relativ viel. Draußen ist er aber auch teilweise vorsichtig. Mit Hunden ist er Feuer und Flamme und versteht sich eigentlich mit jedem Hund gut, nur vor anderen Menschen ist er scheu und lässt sich eigentlich nur von uns streicheln. So war er aber schon seit wir ihn bekommen hatten. Anfangs sind wir dann in die Stadt mit ihm, da war er auch ganz ruhig und entspannt und hatte keine Angst.

Was könnte, außer das warme Wetter, für seine Unlust beim Spazieren gehen verantwortlich sein?

Liebe Grüße

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Woher kommt der Hund denn? Ich finde es für einen Labrador äußerst ungewöhnlich, dass er Angst vor Menschen hat. Das soll so nicht sein und zeigt, dass da wahrscheinlich irgendwas in den ersten Lebenswochen passiert ist, was nicht so toll war. Vielleicht waren die Elterntiere aber auch nicht wesensfest.

Ist vor zwei Tagen was vorgefallen? Mit wem war er zuletzt draußen, als er sich noch "normal" verhielt, also gern Gassi ging? Ich denke eher, dass er Angst vor irgendwas hat als dass es ihm zu warm ist.

Besucht ihr eine Hundeschule?

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(bearbeitet)

Wir haben ihn von einem Züchter. Der züchtet nur Golden-und Labradorretriver. Wir haben ihn jetzt 6 Wochen und etwas vorgefallen ist beim Spazieren gehen nicht. Und ich habe auch beide Elterntiere gesehen, die wirkten nicht ängstlich oder so etwas.

Also einen ängstlichen Eindruck macht er beim Spazieren gehen nicht. Er bleibt einfach stehen und geht nicht weiter.

In die Hundeschule gehen wir.

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Wenn die Elterntiere normal freundlich wirkten, denke ich noch eher, dass etwas vorgefallen ist. Ihr müsst das gar nicht mitbekommen haben. Das kann eine banale Sache wie z.B. eine Mülltonne sein, die den Hund erschreckt hat und die verbindet er nun mit eurer Route.

Was macht der Hund denn, wenn ihr ganz woanders Gassi geht, also mit dem Auto z.B. in den Wald fahrt und dort unterwegs seid? Hat er da dann auch Angst oder ist er dort normal?

Gelahmt hat er auch bislang nie, oder? Nicht dass es was körperliches ist und niemand das als mögliche Ursache bedenkt.

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Also Auto fahren ist für ihn gar kein Problem. Da hat er auch noch nie irgendwelche Probleme damit gehabt. Wenn wir beispielweise in die Stadt oder woanders spazieren gehen, macht er keine Probleme. Er geht mit uns und lahmen ist mir noch nicht aufgefallen. Seine Eltern waren HD und ED frei. Bei ihm ist es ja dann nicht ganz so wahrscheinlich, dass er es trotzdem bekommt. Von Krankheiten bei ihm weiß ich bisher nichts, aber so ist er auch top fit. er spielt viel, rennt rum wie ein Irrer und kann von der einen zur anderen Coutch springen. Im Haus ist er wie gesagt oft sehr wild und stürmisch. Draußen ist er eigentlich sehr brav und ist wie gesagt sehr scheu anderen Menschen gegenüber. Woher das kommt, weiß ich nicht. Fremde bellt er auch mal an, wenn sie mit ihm reden, wirkt aber dabei nicht ängstlich. Also er steht nicht da mit eingezogenem Schwanz. Er hat einer aufrechte Haltung und wedelt mit dem Schwanz, doch wenn der Fremde sich dann nähert, haut er ab. Die Leute, die er kennt, liebt er und ist wie ausgewechselt. Wenn Leute an ihm vorbei gehen ist er etwas misstrauisch und versucht sich ihnen nicht zu nähern, und wenn die Person dann vorbei gegangen ist, will er der Person nach und schnüffeln.

Was aber auch noch sehr ungewöhnlich für einen Labrador ist, dass er Angst vor dem Wasser hat. Ich hab ihm extra in so ein größeres Becken Wasser eingefüllt, aber als ich ihn reingesetzt hab, ist er weggelaufen. Die Leute, die auch Hunde hatten und mit denen ich mich unterhalten habe, meinten, dass sich das legen würde und er ja noch jung sei. Morgen fahre ich mal mit der Familie an einen Fluss, da kann er mal etwas Vertrauen aufbauen. Vielleicht legt sich die Angst noch, mal abwarten ... :kaffee:

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Da er woanders keine Angst beim Gassi hat, würde ich tatsächlich davon ausgehen, dass auf eurer Gassistrecke irgendwas komisches passiert ist. Irgendwas, das für ihn komisch war, für euch gar nicht. Vielleicht stand 'ne Mülltonne anders als sonst, vielleicht ist euch jemand entgegen gekommen, der ihm unheimlich war, ... das kann bestimmt alles mögliche sein.

Ich würde ganz normal dort entlang gehen und auf keinen Fall auf ihn einreden, im Sinne von: "Es wird ja alles gut, keine Angst" oder so, denn damit würdest du seine vermutlich bestehende Angst nur verstärken. Einfach souverän und selbstsicher eures Weges gehen, dann wird das mit der Zeit besser.

Das Anbellen von Fremden klingt für mich auch nach Angst. Ängstliche Hunde stehen nicht zwingend mit eingezogenem Schwanz da, sondern können auch aus Angst bellen. Als Marley mal Angst vor jemandem hatte, hat sie ihn auch nur angebellt, obwohl sie gar nicht ängstlich aussah. Für einen Fremden hätte das sicher nicht ängstlich gewirkt.

Ich habe Marley als Welpe zu ihrem Glück, was Wasser angeht, gezwungen. Wir wohnen an der Ostsee und ich wollte, dass sie nicht nur ins Wasser geht, sondern auch schwimmt. Ich habe sie also ins tiefere Wasser getragen, abgesetzt und bin mit ihr zusammen wieder an Land gegangen/geschwommen. Zudem habe ich sie mit Leckerlis ins Wasser geführt, denn dann -oh Wunder- war das Schwimmen auch kein Problem. Nach ein paar Tagen war ihre "Schwimmangst" weg und seitdem schwimmt sie ständig.

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Okay, vielleicht legt sich die Angst zu Fremden noch. Sobald man ihn mit Leckerlis besticht, geht es auch bei Fremden, zumindest bei den meisten klappt das.

Wenn wir einfach weitergehen, bleibt er ja stehen. Ich habe ihn dann auch schon mitgezogen und ein Geschirr gekauft, dass ich ihm nicht so den Hals zuziehen muss. Einmal hat es auch geklappt, als ich ihn die ganze Zeit gelobt hatte, als er einfach ging und nicht stehen blieb. Die Leute dachten wohl auch ich sei nicht ganz dicht als ich ihn für jeden Schritt gelobt habe, aber es hat funktioniert. Er ging schön an der Leine. Heute hat das leider nicht funktioniert.

Mit dem Wasser habe ich noch nicht so viel ausprobiert, er ist ja noch jung und bei uns in der Nähe gibt es leider keine Seen oder andere Gewässer, wo man seine Hunde schwimmen lassen darf :(

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