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polar-chat.de  Der Hund
gast

In welchem Alter sind Eure Kinder ausgezogen ?

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Ich hätte nie gedacht, das ich mich jetzt schon mit dem Thema befassen muss.

Mein Mittelkeks ( wird im Oktober 19) hatte mit 3 weiteren Kumpels von ihm die grandiose Idee eine WG zu gründen, und will ausziehen.

Wir haben unsere Kinder zur Selbstständigkeit erzogen, und eigentlich würde ja nichts dagegen sprechen.

ABER: Er hat noch ein Jahr Schule, und will nächstes Jahr Abi machen.

Zu Hause hat man ja alles noch gewissermaßen unter "Kontrolle" .....

Die Gründe dafür verstehen wir..... er hat einen sehr weiten Schulweg, muss sehr früh raus, und würde sich eine Menge Zeit sparen , wenn er da wohnen könnte, wo auch die Schule ist.

Wohnung haben sie auch schon ( bzw hätten sie schon, wenn es dann umsetzbar ist)....

Jetzt geht es ja auch noch ums "finanzieren"....

Er würde sich wünschen, dass wir seinen WG Anteil übernehmen ( 250 Euro warm), für seinen Lebensunterhalt möchte er selber sorgen ( Nebenjob hat auch jetzt schon).....

Er hat hoch und heilig versprochen die Schule nicht zu vernachlässigen.

Die Eltern der anderen 3 Jungs haben alle das ok schon gegeben...

Wir sind uns nicht sicher....

Wir haben halt bedenken, dass die Schule drunter leidet...

Er ist Diabetiker und sollte nicht unbedingt jeden Abend Party machen.....

Wir vertrauen unserem Junior, wollen aber nur das Beste für ihn...

Würdet ihr ihn ziehen lassen?

Bzw wie habt ihr das bei Euren Kindern gemacht?

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Ich bin ja keine Mama, alerdings denke ich, daß das in eurem Fall schon Sinn machen würde, auch wenn die mögliche Gefahr "abends Fete machen" besteht - aber das kann auch ein Jahr später losgehen (wenn es denn überhaupt ein- oder zutrifft). Da könnt ihr eurem Sohn schon vertrauen.

Und weniger Fahrerei so kurz vor dem Abi ist ja auch nicht ganz verkehrt.

Wie gesagt - ich bin keine Mama und sehe das aus ganz weiter Ferne...

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Weiß er denn, was für Arbeit auf ihn zukommt? Selber einkaufen, kochen, putzen, Wäsche machen? Und das alles vor dem Abi? Meine Tochter ist nach dem Abi ausgezogen zum Studieren und es war für sie schon eine große Umstellung. So kurz vor dem wichtigen Abi würde ich das vielleicht nicht machen, danach ist studienbedingt sowieso ein Schnitt.

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Meine Tochter ist ( mit 19 Jahren ) direkt nach dem Abi ,zum Studium ausgezogen.

Für mich hätte es keinen grossen Unterschied gemacht ,ob ein Jahr früher

oder später,beim Studium können sie genauso gut oder schlecht ihren Weg

gehen.

Habe Unsere 2 auch zur Selbstständigkeit erzogen und immer gesagt ,für

ihr Leben sind sie selbst verantwortlich und wenn sie 'ne Klasse

wiederholen müssen -auch nicht schlimm .

Sie haben immer Alles ,wenn auch manchmal auf den letzten Drücker ,daran

gesetzt nicht sitzenzubleiben.

Wir unterstützen unsere Tochter ,wohnt mit ihrem Freund zusammen auch

finanziell.

Den Rest verdient sie sich bei einem Pizza -Dienst.

Ich würde ihn " ziehen lassen ".

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(bearbeitet)

Schwierig...

Bin ja selbst "erst" 23...

Und ich wohne noch Zuhause, Grund hierfür ist mein Studium.

Ich bin glücklich und froh darüber diesen Luxus geniessen zu dürfen, daheim zu wohnen und nicht neben dem Studium noch für meinen Lebensunterhalt arbeiten zu mûssen und einen eigenen Haushalt zu führen.

Solange ich mich noch in der Ausbildung befinde, fühle ich mich selbst auch ehrlich gesagt noch nicht bereit allein im Leben zu stehen.

Meine Mutter sagt immer, ich soll das alles genießen solange ich das kann, einen Haushalt führen und das alles muss ich in meinem Leben noch lange genug.

Und wenn ich an meine Abivirbereitungszeit denke, ich wäre glaube ich total überfordert gewesen, hätte ich noch einige andere Dinge nebenher erledigen müssen.

Hört sich jetzt zwar so an, als könnte ich nicht selbständig sein, aber ich kann das auch sein :)

Solange ich das noch nicht muss, genieße ich es einfach nicht alles selbst machen zu müssen.

Frag deinen Sohn doch mal ob er überhaupt weiss was denn so alles auf ihn zu kommen wird

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Hallo,

kann dich und deine Sorgen gut verstehen....

Mein Bub ist mit 21 ausgezogen, er hatte grade sein Abi und ein FSJ bei der "Lebenshilfe"

begonnen...

Er zog in eine WG in unserer nächsten Stadt(wir wohnen im Landkreis),und ich denke das es für uns alle eine sehr gute Entscheidung war. Vorausgegangen waren viele Auseinandersetzungen,nach dem Umzug folgte eine sehr ruhige Zeit(er meldete sich kaum), und jetzt (2,5 Jahre später) ist es genau richtig!

Finanziell bekam er die Miete und etwas Taschengeld, hatte ja auch das Geld vom FSJ.

Alles in Allem: Lass den Jungen ziehen, und vertrau ihm.

Es ist doch wie bei unseren Hunden: An der langen Leine kommen sie immer wieder zu uns zurück.

So , dass war das Wort zum Mittwochabend,gute Nacht,

Silvia

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Also ich kann nur soviel sagen. Ich bin mit 18 ausgezogen... und es war das beste was ich gemacht habe.

Über Schule usw reden wir jetzt mal nicht... wird jetzt alles nachgeholt. ABER ich hab sie nicht vernachlässigt, weil ich ausgezogen bin, sondern weil ich BEI meiner Mutter noch lebte.

Weiß nicht ob dir das hilft...

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Wie schafft er das denn vom Stundenplan? Meine Tochter hatte dreimal die Woche bis 17 Uhr Unterricht und dann noch Kursarbeiten. Nebenbei Arbeiten wäre nicht gegangen.

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Evchen, den neuen Stundenplan hat er noch gar nicht.

Hier sind ja noch Ferien....

Er hat einen Nebenjob, schon länger , wo er sich gut mit den Schulzeiten absprechen kann....

Wenn er nebenzu nicht mehr arbeiten KÖNNTE....die Unterstützung ist nicht das Problem...

Wir haben eigentlich nur Bedenken wegen der Schule.....

Er nimmt das schon sehr Ernst, dass wissen wir ja....

Aber die 3 "Kollegen" sind halt nicht gerade ein Umgang den man sich unbedingt wünscht.

Wir vertrauen unserem Sohn, er uns auch.... er fühlt sich zu Hause schon wohl.... findet aber die Idee jetzt so toll, dass er aktuell gerade in meinem Büro sitzt und mir ein Ohr "abkaut" ;)

Seine beiden Brüder streiten sich jetzt schon um sein Zimmer :D

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Aber die 3 "Kollegen" sind halt nicht gerade ein Umgang den man sich unbedingt wünscht.

Das ist bislang für mich das einzige KO Kriterium.

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