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Hundeforum Der Hund
anne-kathrin87

Ständiges Bellen

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Hallo ihr lieben Leute...

da ich mich ja schon lange nicht mehr gemeldet habe,wollte ich auch erstmal berichten das sich,durch eure Hilfe,echt einiges geändert hat...mein Kleiner hat jetzt sein eigenes Körbchen,in das er sich auch selbst zurück zieht wenn er seine Ruhe haben will.Er darf nicht mehr auf die Couch :( und nicht mehr ins Bett...das ist zwar für mich nicht so toll aber dadurch tanzt er mir nicht mehr so auf der Nase herum....

er ist vom Wesen her viel ruhiger und entspannter geworden.Das Spielzeug bekommt er auch nur noch auf Zuteilung,dadurch ist er nicht mehr rund um die Uhr so aufgedreht..

jetzt hat sich aber,in den letzten Monaten,ein neues Problem ergeben...Attila bellt mittlerweile wahnsinnig viel...damals hat er nur gebellt wenn er im Fernseh mal einen Hund oder ein Pferd gesehen hat aber jetzt bellt er bei jeder Kleinigkeit....Tiere,Tierstimmen (ob im Radio,Fernseh oder in seiner Umgebung) bestimmte Lieder oder Tonarten die er nicht zuordnen kann....

ich weiß nicht so richtig wie ich reagieren soll,bis jetzt hab ich dann geschimpft mit ihm aber das scheint er gar nicht wahr zu nehmen....

Habt ihr vielleicht mal wieder eine Idee oder einen Tip für mich bzw uns?

Ich danke euch schonmal jetzt...

Grüße von mir und dem frechen Attila :winken:

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Hi anne-kathrin.

Ganz einfach "belle" zurück. Schimpfen ist so eine Sache, da es zu 99% ein "menschliches" Schimpfen ist, so wie man mit anderen Menschen schimpfen würde. Da lacht dich dein Hund nur aus, es muss mehr "Agression" in deine Stimme.

Das heißt NICHT schreien, sondern ernster und bestimmter sein. Was nicht heißt, dass es dann auf Anhieb klappt. Ein Hund wird testen, WIE ernst du es wirklich meinst, ob und wann du nachgibst.

Rudelführer sein ist nicht einfach, man muss sich erstmal selbst glauben, das Zeug zum Rudelführer zu haben, bevor man von seinem Hund verlangen kann, es auch zu Glauben.

Gruß Shiny.

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Ist sein Nervenkostüm aus irgend einem Grund nicht in Ordnung?

Ist er evtl. überreizt? Bellen kann Stress anzeigen.

Ich kenne nervöses Gebelle von Hunden, die innerlich nicht zur Ruhe kommen. Das kann zB auch aus einer ständigen Erwartungshaltung entstehen.

Oder kann es sein, dass dieses Verhalten aus Langeweile entstanden ist?

Wie ist sein Tagesablauf, was erlebt er?

Ich find immer wichtig zu verstehen warum ein Hund ein Verhalten zeigt, anstatt es einfach "abzustellen".

LG Antonia

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Ich find immer wichtig zu verstehen warum ein Hund ein Verhalten zeigt, anstatt es einfach "abzustellen".

Hi Juline. Das ist aus meiner Sicht schnuppe, warum der Hund Bellt. Anne-kathrin ist der Rudelführer, sie gibt im Rudel den Ton an. Sie entscheidet, wann gebellt wird und aus welchem Grund. Der Hund hat sich nach dem Rudelführer zu Richten, nicht ann-kathrin nach dem Hund. Denn dann wäre der Hund Chef und das ist nach meiner Sicht die falsche Schiene.

Gruß Shiny.

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Und wenn Du ein Kind hättest, dass die ganze Nacht schreit, würdest Du es dann auch schreien lassen ohne Dich um den Grund für das Schreien zu kümmern, nur damit das Kind nicht "Chef" ist? :???

Ich sehe es so wie Antonia! Es gibt so viele verschiedene Arten von Bellen, und ebenso viele Gründe dafür, mit denen man individuell umgehen sollte.

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Hi Shiny. Wenn mit einem Hund etwas nicht stimmt und er zeigt daraufhin auffälliges oder problematisches Verhalten, kann ich das zwar deckeln, aber oft tritt dann ein anderes Problemverhalten auf.

Wenn dieses Bellen wirklich eine doofe Angewohnheit ist, um an Aufmerksamkeit zu kommen, ja dann kann man es vllt abtrainieren und fertig.

Wenn es aber zB ein Ausdruck von Stress oder Unterforderung ist, dann tust du weder dir selbst noch dem Hund einen Gefallen, wenn du es in Scheffmanier und mit Zitat von dir: "Aggression in der Stimme" verbietest.

Ein Hund wird testen, WIE ernst du es wirklich meinst, ob und wann du nachgibst.

Ach, nicht alle Hunde wollen ihren Menschen dominieren ;)

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Originalbeitrag

Und wenn Du ein Kind hättest, dass die ganze Nacht schreit, würdest Du es dann auch schreien lassen ohne Dich um den Grund für das Schreien zu kümmern, nur damit das Kind nicht "Chef" ist? :???

Ich sehe es so wie Antonia! Es gibt so viele verschiedene Arten von Bellen, und ebenso viele Gründe dafür, mit denen man individuell umgehen sollte.

So ein blödsinn, ein Menschen Kind ist ja mal was ganz anderes, Immer diesem Tiere mit Menschen auf eine Stufe stellen :wall:

Der Hund hat nicht zu kläffen wenn das Oberhaupt es nicht will.

Wenn meine rumkläffen fliegen sie raus in den Garten! Fertig ist!

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Man gut, dass hier Meinungsfreiheit herrscht... :kaffee:

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Ich denke mal Dein Hund ist wie meiner sehr unsicher..... ;) .....wenn er sich meldet....(also bellt) wenn jemand fremdes im Haus ist, dann zeig ihm das Du es gut findest das er sein Rudel warnt.

Wenn es aber immer und zu jedem Anlass ist, da kann ich Dir nur den Tipp meiner Hundeschule-Trainerin weitergeben......nehm Dir eine Sprühflasche......und immer wenn er bellt, wenn er das nicht soll.....dann gibst Du einen kurzen Strahl aus dieser Flasche ab (im besten Fall, so das er nicht sehen kann das es von Dir kommt) ....mit einem laut vernehmlichen Ksch-laut......so das Du ihn irgendwann so auf diesen Laut konditioniert hast.....das es dann mal so ist, das Du nur noch diesen Laut abzugeben brauchst, und er sofort aufhört zu bellen.... ;) .....ich hoffe Du verstehst was ich meine.... :D

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Und wenn Du ein Kind hättest, dass die ganze Nacht schreit, würdest Du es dann auch schreien lassen ohne Dich um den Grund für das Schreien zu kümmern, nur damit das Kind nicht "Chef" ist?

Hi Norwich.

Erstensn ist das Schreien eines Kindes nicht mit dem Bellen eines Hundes gleichzusetzen. Zweitens kommt es auf das Alter des Kindes an, es ist ein Unterschied ob ein Baby wegen Hunger schreit oder ein Kleinkind aus Trotz oder Dickköpfigkeit schreit. Und ja, bei einem ältern Kind würde ich das durchaus genauso machen; gerade aus dem Grund weil das Kind nicht Chef ist.

Wenn es aber zB ein Ausdruck von Stress oder Unterforderung ist, dann tust du weder dir selbst noch dem Hund einen Gefallen, wenn du es in Scheffmanier und mit Zitat von dir: "Aggression in der Stimme" verbietest.

Hi Juline.

Wenn es Stress oder Unterforderung ist, liegt das Problem am Hundehalter, nicht am Hund. Bei einem guten Rudelführer hat der Hund keinen Stress, weil der Rudelführer aufmerksam ist, die Umgebung im Auge hat und dem entsprechend "Anweisungen" gibt.

Für rangniedrigere Tiere entsteht bei einem guten Rudelführer also erst garkein Stress. Weil rangniedrigere Tiere nur die Aufgabe haben, sich nach dem Rudelführer und seinen "Ansagen" zu Richten, sonst nichts weiter. Und bei Unterforderung das gleiche in Grün, auch das liegt am Rudelführer.

Mein Hund hat immer gekläfft, sobald jemand mit dem Auto in den Hof fuhr oder wenn die Haustür auf und zu ging. Selbst beim Klingeln der Haustür oder dem Telefon schlug er an. Daraufhin habe ich ihn zur Schnecke gemacht (nennt sich "unterwerfen" dürfte hoffentlich bekannt sein was das bedeutet?) es brauchte ein paar Male, weil er natürlich gucken wollte wie ernst ich es wirklich meine.

Aber nun ist Ruhe. UND wenn der Hund ständig kläfft, ist es deutlich mehr Stress für ihn, als wenn er im "Standby" ist und sich um nichts weiter Kümmern braucht, als um die "Ansagen" von seinem Rudelführer. Wäre diese Stellung geklärt, würde der Hund relaxed und ausgeglichen sein.

Die Grundlage besteht also erstmal darin, die Stellung von Rudelführer und rangniedrigerem Tier klar zu Machen. Und das muss vor allem dem Hund glasklar sein. Erschreckend, dass in 95% der Patchwork-Rudel ein Hund der Chef ist, und nicht der Mensch. Auch wenn der Mensch das oft vielleicht denkt, er wäre der Chef...

Ich sehe es so wie Antonia! Es gibt so viele verschiedene Arten von Bellen, und ebenso viele Gründe dafür, mit denen man individuell umgehen sollte.

Hi mopslove.

Das hat nichts mit "ich sehe das so und so zutun" sondern das sind allgemeine Grundlagen, um ein Rudel führen zu können. Bei Hunden gibt es keine 5 verschiedenen Wege, wie man ein guter Rudelführer sein kann. Es gibt einen einzigen, und um den führt kein Weg dran vorbei. Wir sind hier beim Thema Rudelführung, und nicht bei Walldorfpädagogik für Hunde.

Man gut, dass hier Meinungsfreiheit herrscht...

Hi Norwich.

Nur problematisch, dass das nichts mit "Meinung" zutun hat, sondern feste Grundlagen sind. Die eigentlich jeder Hundehalter kennen, beherrschen und anwenden sollte um seinem Rudel der Rudelfüher zu sein, der er denkt zu sein aber in den meisten Fällen nicht ist. Wow, erstaunlich wieviel Halbwissen manche Hundehalter doch besitzen....

Shiny & gute Nacht erstmal.

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