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polar-chat.de  Der Hund
Shainra

Richtige Erziehung bei Hundewelpen

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Hallo zusammen!

Ich hätte mal so fragen zwegs Hundeerziehung von Welpen!

Vor vielen Jahren hatte ich schon mal einen Schäferhund denn ich mit

knapp einen Jahr bekommen habe und habe mit ihm auch die Hundeschule

besucht, also habe ich da schon etwas erfahrung. Nur wie gesagt war er schon

knapp ein Jahr!

Jetzt habe ich einen süßen kleinen 12 Wochen jungen Welpen und möchte in der

Erziehung nichts falsch machen weil die erste Zeit denn Hund ja prägt und er sich

viel merkt denk ich mal!

1. Frage:

Trotz Gassigehen, hat er mir kurzt danach auf meinen Teppich gemacht! Er hat aber

draußen auch sein Geschäft gemacht!

Wie kann ich ihm beibringen das es falsch ist wenn er das macht ohne das ich dabei was

Falsch mache?

2. Frage:

Er spielt super gerne mit der Stoffwindel, also so ein Tuch! Jetzt passiert es hin und wieder,

dass er vor lauter spielen dann die Handerwischt und glaubt er kann dann mit der Hand spielen.

Ich sage ihm dann immer "AUS", aber letztens war er so aufgedreht vom gassigehen, das es

nicht mal mit "AUS" was brachte!

Wie kann ich ihm da am besten klar machen, dass er das nicht darf?

Danke schon mal für eure Antworten,

grüße

Silke

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Zu Frage 1:

- draußen loben

- drinnen in dem Fall unkommentiert lassen

- es sei denn, man sieht, dass er pinkeln will oder gerade pinkelt - dann nimmt man ihn schnell hoch und bringt ihn nach draußen - macht er draußen, loben

Du wirst auf Dauer sicherlich erkennen können, wann er muss.

Vielen jungen Hunden fällt es schwer draußen zu machen, drinnen ist es sicherer.

Im Allgemeinen gilt, so oft wie möglich raus gehen mit dem Welpen, vor allem nach dem Schlafen, Fressen, Spielen, Trinken - da ist die Chance, dass er muss, am größten und Du schaffst so möglichst viele belohnenswerte Situationen.

Die belohnenswerten Situationen müssen so häufig wie möglich geschaffen werden, je öfter der Kleine draußen macht und belohnt wird, desto schneller wird er es lernen.

Es bietet sich außerdem an, einen Begriff dafür zu etablieren, dann klappt es später sogar "auf Kommando".

Zu Frage 2:

Der Hund versteht Deine Worte nicht. Du kannst ihm gezielt ein Aus (z.B. fürs Hergeben von Gegenständen) antrainieren und zusätzlich ein "Nein" als Abbruchsignal. Das solltest Du sowieso so früh wie möglich anfangen, denn gerade ein Abbruchsignal, wenn es gut gelernt wird, ist später unabdingbar.

Dass der Hund spielerisch in die Hand beißt, ist normal, die Beißhemmung muss er erst lernen. Normalerweise würde er das jetzt von Eltern und Geschwistern lernen, wie fest er spielerisch zubeißen darf.

Du hast mehrere Möglichkeiten: Spiel abbrechen, weg gehen und Hund alleine weiter spielen lassen, Hund kurz und knapp maßregeln (wie es seine Eltern und seine Geschwister machen würden) und auf jeden Fall zusätzlich ein Abbruchsignal beibringen, dass der Hund ja eh lernen sollte.

Hat er gelernt, mit einem Wort eine Handlung zu verknüpfen, kannst Du ihn auch mit einem Wort abbrechen., aber bis er das gelernt hat, dauert es.

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Vreni hat ja schon geantwortet.

In der Wohnung fühlen sich Welpen erstmal sicherer oder die haben vor lauter Außenreizen das Pipimachen vergessen - das war bei Jacki auch so.

Von daher habe ich oft genug nur auf der Wiese im Garten gestanden und Baum gespielt - d.h. ich habe gewartet bis das Geschäft erledigt war. Anpinkeln lasse ich mich natürlich nicht... :D

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Originalbeitrag

Zu Frage 2:

Du hast mehrere Möglichkeiten: Spiel abbrechen, weg gehen und Hund alleine weiter spielen lassen, Hund kurz und knapp maßregeln (wie es seine Eltern und seine Geschwister machen würden) und auf jeden Fall zusätzlich ein Abbruchsignal beibringen, dass der Hund ja eh lernen sollte.

Hallo Vreni!

Dann bin ich ja bei meiner ersten Frage eh auf einen guten Weg! Jedesmal wenn er

draußen was gemacht hat, hab ich ihm immer gelobt!

Bei meiner zweitern frage: Wie meinst du das genau mit maßregeln?

lg silke

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Wir haben AUA gesagt und das Spiel dann abgebrochen.

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(bearbeitet)

Hallo!

Danke für eure hilfreichen Antworten!!!

Ich hät jetzt wieder eine frage ^^

Wie siehts es aus mit Hundetraining mit 12 Wochen, also sitz, platz, hier usw.?

Eine Freundin sagte mir, das ich ihm nicht soviel auf einmal beibringen soll!

Ein Hundetrainer, denn ich gestern (da war ich auf besuch meines Schwiegervaters) gesehen

hatte, der hat seinen 10 Wochen jungen Welpen schon eininges beigebracht!

Der kann schon sitz, platz, hier und was weis ich noch!

Er sagte mir, dass er ihn schon mit 6 Wochen bekommen hat und er dann ein

Polizeihund wird! Kann ich meinen liebling jetzt auch schon mehr beibringen oder ist es zuviel

auf einmal? Wie seht ihr das?

Ich bin jetzt etwas überfragt o.O!

Achja hätte da noch eine frage:

Wie kann ich meinen Hund beibringen, alleine zu bleiben?

Also, wie soll ich da am besten anfangen?

ATM bin ich noch zuhause und auf Arbeitssuche, aber wenn ich wieder eine Arbeit habe,

müsste mein Hund vormittags alleine sein, bzw je nachdem wie ich dann arbeiten muss, bis meine Tochter von der Schule nach Hause kommt.

Ich hätte ja gedacht, das ich kleinweise anfage so mit 15 min. dann 25 min. und das dann von Tag von Tag erhöhen und meine Tochter soll dann als erster ins Haus kommen und ihm

begrüßen. Was haltet ihr davon?

Danke für eure Antworten

grüße Silke

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Sitz und Platz im Ansatz ist relativ schnell beigebracht, fällt bei mir aber eher unter Dressur als unter Erziehung.

Sitz und Platz KÖNNEN würde bei mir bedeuten, dass man es in JEDER Situation abfragen kann und das kann ein so junger Hund nicht leisten.

Die Ansätze kann man ihm jetzt natürlich schon beibringen, aber ich persönlich würde nicht allzu viel Zeit darauf verschwenden, denn jetzt geht es doch erst mal um ganz andere Dinge, die ich für wichtiger halte: Hausstandsregeln beibringe, wie soll der Hund sich seiner Umwelt gegenüber verhalten, was soll er dürfen, was nicht.

Als erstes würde ich einem Welpen immer erst beibringen, auf Kommando in sein Körbchen zu gehen und dort auch, wenigstens kurz, schon zu bleiben. DAS ist etwas, das man im Alltag immer gut gebrauchen kann. Ebenso wie Warten an Türen und im Auto vor dem Aussteigen und erst auf ein Auflösewort geht es weiter.

Nein und Aus würde ja schon erwähnt, das wird man später auch immer brauchen können.

Für alles, was man beibringen will, gilt: klein und mit kurzen Sequenzen anfangen, später schwieriger machen, Ablenkung steigern und Kommandos verlängern, irgendwann Futterbelohnung ausschleichen und auf Kommandos bestehen. Wichtig ist, Kommandos immer auch aufzulösen.

Ich würde immer das üben, was im Alltag gerade so anfällt und sich anbietet. Training ist ja nicht statisch, sondern Erziehung ergibt sich im Alltag und findet 24 Stunden ein Hundeleben lang statt. Erziehung hat vor allem etwas mit Beziehung zu tun. Wie ernst nimmt mich der Hund insgesamt, bin ich transparent und verständlich für ihn, vertraut er mir und lässt sich gerne führen usw.?

Überleg Dir, was Du später von dem Hund willst, was soll er können, was brauchst Du im Alltag, wie soll er sich in bestimmten Situationen verhalten. All das übst Du dann jetzt schon in kleinen Schritten ein.

Sitz und Platz kann man später auch machen. Fuß finde ich nicht so wichtig, Leinenführigkeit schon.

Jetzt in dem Alter lernt ein Hund willig, gut und schnell. Blödsinn aber auch und alles, was ich jetzt durch gehen lasse, kostet mich nachher viel mehr Arbeit.

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Hallo Verni ^^

Warst schon wieder schneller als ich ^^

hab noch eine Frage hinzugefügt

*smile*

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Hallo Verni!

Ah, dann bist du der gleichen Meinung wie meine Freundin!

... Ebenso wie Warten an Türen und im Auto vor dem Aussteigen und erst auf ein Auflösewort geht es weiter.

Fein, dann mach ich es hier schon mal nicht falsch :-)

Wenn wir über die Straße gehen wollen, sag ich ihm schon bevor er rübegeht :"Halt"

und beim Heimkommen, damit ich ihm die Leine abnehmen kann, sag ich ihm auch: "Warten"

:-)

Danke für deine Antwort :-)

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Nimm nicht so viele Begriffe, Halt und Warte macht für den Hund von der Handlung her keinen Unterschied, er soll ruhig stehen bleiben. Dafür kannst Du ein Wort nehmen.

Alleine bleiben fängt man am besten schon innerhalb der Wohnung an, eigentlich auch ganz selbstverständlich im Alltag. Durch die Wohnung gehen, hier und da mal ne Tür zwischen Hund und Dir zu machen, in den Keller Wäsche machen, Müll raus bringen, all solche Sachen, wo Du für den Hund mal kurz aus der Sicht bist, sind schon der Ansatz zum Alleine bleiben.

Aus dem Haus gehen kannst Du dann irgendwann dran hängen, lieber in ganz kleinen Schritten anfangen, 15 Minuten können noch zu lange sein.

Lass ihn in der Wohnung nicht immer überall mit hin gehen, erkläre vielleicht einen oder zwei Räume auch bei offener Tür zu Tabuzonen (Küche, Bad), wo der Hund an der Schwelle warten muss. Das schafft ein bisschen Distanz zu Dir und erleichtert auch das spätere alleine bleiben.

Schränk seine freien Bewegungen auch mal ein, schick ihn mal weg von Dir, aus einem Raum raus oder in sein Körbchen.

Wenn Du wirklich so viele Basisfragen hast, kann ich Dir ein ganz tolles Buch empfehlen: http://www.amazon.de/Was-ein-Welpe-lernen-muss/dp/327501689X/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1346047656&sr=1-5

Kostet nicht viel, ist aber sehr ergiebig und gut geschrieben. Wenn man die Empfehlungen dort annimmt und versteht, dürfte eigentlich nicht ganz viel schief gehen:-)

Vom gleichen Autorenteam gibt es noch weitere Bücher zu Themen wie Ausdrucksverhalten, Pubertät, Problemverhalten lösen usw.

Überleg Dir jetzt wirklich gut, in welche Richtung es für Dich und Deinen Hund gehen soll, welche Wörter Du etablieren willst für welches Verhalten (lieber weniger, aber dafür sauber aufgebaut - das dauert alles) und dann wird das schon klappen.

Wenn Du jetzt mit Struktur und sicherem Verhalten Deinerseits an die Erziehung gehst, wirst Du es in der Hundepubertät sicherlich leichter haben.

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