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polar-chat.de  Der Hund
Moonchild77

Was bin ich genervt von meinem Hund

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Menno Mädls (und Jungs, falls welche mitlesen),

was bin ich genervt von meinem arroganten, verschnöselten und rüpelhaften Hund!!!! Ich könnt schreien und heulen vor Wut. Ja ich geb´s zu, ich hab ihn schon angeschrien und ich hab auch schon geheult. Aber es hilft nix! Ich werd´die Aggros nicht los, weil sich´s täglich aufs Neue anstaut.

Sam pupertiert seit ca. 4 Wochen hoch 10!!!!

Es funktioniert garnichts mehr!!!

Möchte ich uns eine fröhliche Zeit machen und spielen, fängt er an, mich anzumachen (an mir hochspringen, Nase am Boden ...) Somit muss ich ihn maßregeln und das Spiel ist zu Ende, oder ich muss um seine ungeteilte Aufmerksamkeit kämpfen, damit sein Fokus bei mir bleibt.

Doch, sollte es nicht eigentlich andersrum sein???? Ne, stattdessen zeigt er mir den Mittelfinger!!

Gassi gehen ist ein Graus, er zieht und zerrt, ich wechsle ständig die Richtung und sobald uns ein Hund entgegen kommt, flippt er an der Leine aus. Er ist nicht ansprech,- oder ablenkbar, gemeinsames Spielen, Toben und Balgen geht draußen nicht mehr. Jedes Mauseloch muss beschnuffelt werden und Rückruf ist ein noch nie gelerntes Kommando!

Das Schlimme ist:

ich kann ihn momentan einfach nicht leiden :(

Wieso missverstehen wir uns so? Warum guggt er mich mit dem Arsch nicht mehr an, dieser Rotzlöffel???

Ich bleibe jeden Tag konsequent, ich bestehe auf das Ausführen der gegebenen Kommandos, bzw. fordere sie ein, wenn er versucht, sich drum herum zu schlängeln. Aber so langsam geht mir die Kraft aus und um auch positive Erlebnisse zu haben, versuche ich täglich, Dinge mit ihm zu machen, die gut klappen, die er perfekt kann. Eigentlich!!! Ständig versucht er, sich selbständig zu machen, aus einem sozialen Spiel will er ein Solitärspiel machen usw....

So doof und langweilig findet mich ja nicht mal mein pupertierender Sohn!!!

Tja, nun liegt er da, schläft und grunzt und überlegt wahrscheinlich, wie er mich nach dem Aufwachen gleich wieder schikanieren kann :Oo

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Hallöchen als aller erstes fühl dich mal gedrückt....

Mensch das ist natürlich echt frustrierend.

Aber ich brauche mal ein paar Infos über deinen Rüpel.

Wie alt ist er und wie lange habt ihr ihn schon.

So wie du es schilderst, scheinst du draußen absolut nicht interessant genung für ihn zu sein und alle anderen Umweltreize sind definitv spannender als du.

Das anpöbeln und hoch springen ist für ein Anzeichen, dass er die absolut nicht voll nimmt.

Hört sich absolut demotivierend an, bekommt man meistens aber gut in den Griff.

Ich finde es aber super das du dich nciht hängen lässt und immer weiter machst.

Aber vielleicht herrschen dadurch das Kommunikationproblem. Der HUnd versteht dich einfach nciht und du verstehst ihn nicht?

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Glaub mir, du hast mein volles Mitgefühl!! Habe das auch gerade (fast) durch...

Aber: warum sollte es dir besser gehen, als allen anderen? Sorry, für die ganz verschämte Schadenfreude:))))

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Entschuldige wenn ich lachen muss, aber irgendwie hört sich das Ganze schon fast niedlich an ;)

Ist aber nicht böse gemeint, ich kann dich gut verstehen. :kuss:

Du sagst du hast einen pubertierenden Sohn - dann erinnere dich mal an seine ganze Kindheit. Gab es da nicht auch mal Zeiten, wo du dachtest, es klappt einfach gar nichts?

Ich kann mich bei meinen Kindern gut an solche Zeiten erinneren und durchlebe sie auch heute noch :D

Was hat mir geholfen?

Wenn ich bemerkt habe, dass ich nur noch am Schimpfen bin - egal ob Hund oder Kind - hab ich mir bewußt gemacht, dass ich mich in einem Teufelskreis bewege.

Mein Schimpfen zeigte offensichtlich keine Wirkung mehr und ich wurde nicht mehr für voll genommen.

Also war mein 1. Schritt, mich wieder auf das Positive zu besinnen. D.h. ich hab ganz bewußt nach Dingen gesucht, die meine Kinder (oder meine Hunde) gut gemacht haben. Diese hab ich über einen oder mehrere Tage (je nach Nervenkostüm :D ) notiert.

Irgendwie hat mir das geholfen wieder eine positive Einstellung zu finden. Aus dieser positiven Haltung heraus gab es dann wieder neue Erziehungsansätze, die lockerer und humorvoller waren.

Tja, und plötzlich lief alles wieder entspannter.

Ich drücke dir und Sam die Daumen :)

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Das klingt wirklich seeeehr angestrengt und genervt ^^

Ich kann dir zur Pubertät eines Hundes nichts wirklich hilfreiches sagen, da wir unseren Melendi schon mit zwei Jahren bekommen haben...aber interessanterweise hatte er nach ca. 3 oder 4 Monaten bei uns auch über ein paar Wochen eine Phase, in der erziehungstechnisch ziemlich wenig lief...

er war wohl zu dem Zeitpunkt richtig "angekommen" und fing an, sich für seine Umwelt zu interessieren und dann war ich beim Spaziergang halt plötzlich total abgemeldet und zurück kommen war ja soooo langweilig ;)

Daraufhin gab es immer wieder gar keinen Freilauf mehr, dafür aber mehr kleine Gehorsamsübungen und nach einiger Zeit merkte ich, dass es wieder besser wurde (irgendwie fast von selbst ^^) und mittlerweile kommt er auf Zuruf wieder zu mir und ich bemerke, dass er mich wohl wahrnimmt, auch wenn seine lange Cockernase halt doch den Großteil der Zeit am Boden klebt :D

Kopf hoch! Das wird schon wieder werden :yes:

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Originalbeitrag

Glaub mir, du hast mein volles Mitgefühl!! Habe das auch gerade (fast) durch...ich schon länger

Aber: warum sollte es dir besser gehen, als allen anderen? Sorry, für die ganz verschämte Schadenfreude:))))

:klatsch: tja, wo wir alle mal durchmussten, musst du jetzt auch durch! Klingt blöd, ich weiß, ist aber mal so.

Aber bei uns gibts auch jetzt noch manchmal Zeiten, wo ich sie beide (6 und 6,5 jahre) an die Wand klatschen könnte, z. B. heute Nacht. Da wollten sie um 0.30 Uhr pinkeln, dann wollten sie partout nicht mehr in die Wohnung, so schlief einer im Keller und der andere imTreppenhaus :motz: .

Und ich konnte nicht einschlafen, weil ich immer horchen musste, ob nicht doch einer wieder in die Wohnung kommt :Oo

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Der Fernseher bellt. :D

Der Hund zeigt das falsche Programm. :D

Verkehrte, verdrehte Welt. :D

So und nun mal ganz ehrlich bei einem Hund must du so lange er lebt am Ball bleiben.

Sie versuchen immer wieder Linien zu übertreten.

Was hilft ?

Konsequenz.

Gruß

Michael und die Wuffelbande

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(bearbeitet)

Danke für Eure Mitgefühl. Und die entgegengebrachte Schadenfreude nehm ich natürlich nicht übel, ich weiß ja, wie es gemeint ist ;) Und zudem bekommt man dann so ein "Zusammen sind wir stark"-Gefühl :)

Sam ist 8 Monate alt, wir haben ihn, seit er 8 Wochen alt ist. Und natürlich versucht er halt, seine Grenzen auszutesten. Unter anderem dann halt auch: Was passiert, wenn ich Muddi mal nicht für voll nehme? Dann mach ich einen Drohstampfer und gut ist´s. Oder er schnappt sich beim Apportieren das Spiele und will sich irgendwo damit in den Schatten legen und darauf rumkauen. Ist ja alles ganz "normal", auch das er testet, ob er wirklich ordentlich an der Leine laufen muss und und und... mich nervts halt einfach momentan so dermaaaaaßen... ^^ Größere Sorgen würde ich mir machen, wenn er ohne Pupertät so ein Verhalten an den Tag legen würde :think:

Das er beim Gassi gehen alles andere interessanter findet, liegt überwiegend am Erwachen der Jagdlust und der Hormone, so wurde mir das zumindest erklärt. Viele neue Gerüche, flüchtende Mäuschen, markierte Grasbüschel usw.... ich nehm das nun nicht allzu persönlich... oder sollte ich doch???

Ich bestehe aber halt darauf, wenn er Fuß laufen soll, dass er das dann auch macht ohne Wenn und Aber. Und da braucht´s dann halt starke Nerven, um ruhig und souverän zu bleiben.... :kaffee:

ArcheNoah, ich kann verstehen, dass Du lachen musstest. Kann ich bestimmt in einiger Zeit auch :)

Positive Erlebnisse, unbeschwertes Toben, wenn auch nur kurz und kuscheliges Kontaktliegen, all das bau ich schon in unseren Tag mit ein und das hilft mir vermutlich beim Durchhalten. Und ich hoffe, dass Sam irgendwann die Außenreize nicht mehr ganz soooo spannend findet und auch da dann die Orientierung bei mir sucht, wie er es zuhause macht *träum*

Edit:

Danke, dass ihr mich hier bissi auffangt und mich zum Schmunzeln bringt!!!! :kuss:

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Ich hab mal irgendwann in einem Artikel sehr anschaulich gelesen, wie das Gehirn sich in der Pubertät verändert. Es werden neue, sinnvollere Verknüpfungen geknüpft. Dh wenn die Verknüpfung zum "Sitz" früher über drei Ecken ging, bildet das Gehirn jetzt eine neue, direktere Verbindung.

Nur leider, ist wie mit Baustellen, dauert es, bis die Verknüpfung fertig ist. Und leider hat niemand daran gedacht, dass es ein wenig dauert und hat die umständliche Verknüpfung um drei Ecken schon gekappt. Ergo: Gehirn weiß nicht, was "Sitz" heißt. Manchmal gelingt es über Umwege doch zum zukünftigen Verknüpfungspunkt vorzudringen, das dauert. Und manchmal gelingt es halt nicht.

Emil ist jetzt knapp 1 Jahr und auch mitten dabei. Ich übe mich auch in Humor...dieses Bild der fehlenden oder vorübergehend völlig dämliche Wege gehenden Verknüpfungen hilft mir weiter, meistens. Manchmal, wenn er völlig zu ist und ich gestresst, hilft mir mein Humor aber auch nicht mehr.

Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, Kommandos, deren Verknüpfung gelöscht scheint, 1-2 Tage soweit es geht zu vermeiden. Meist sind sie dann wieder da. Und, als kleiner Hoffnungsschimmer: Das Aus war bei uns geschlagene 10 Tage weg (es war zum Kotzen!), und kam dann, völlig unerwartet, verbessert wieder. Das fand ich ziemlich cool!

Ich finde, wenn ich ruhig und gelassen bin, diese Zeit momentan äußerst witzig, Hund ist irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch, mal toootal erwachsen, mal noch ganz klein und anlehungsbedürftig, mal albern und mal erhaben über Albernheiten, die ihn früher (oder auch gestern) noch fasziniert haben.

Er ist pöbelig, rotzig, weiß alles besser und kann alles alleine, dann wieder hat er Angst vor einem gelben Sack und braucht meine Nähe und Unterstützung.

Ich kann Deinen Frust verstehen, gestern gerade hatte ich so einen Gang, wo ich die erste Hälfte überhaupt gar nicht an den Hund rankam, er auf nix hörte, meinte fliegenden Enten hinterher zu müssen (was er seit Kindertagen nicht mehr getan hat, jedenfalls fliegenden), sich fürchterlich aufzuregen, als ich es verboten habe, mich anzubrüllen, wenn ich ein Kommando von ihm verlangte. Ich hätt heulen können.

Letztendlich hab ich mich ins Gras gesetzt und ihn mal eine Viertelstunde machen lassen. Er hat wie verrückt ein Loch gebulddelt, sich unheimlich aufgeregt, meine Versuche ihn runterzuholen scheiterten, wahrscheinlich auch weil ich langsam am Siedepunkt war.

Also Zigarette an, Hund ignorieren, selber durchatmen.

Als wir eine Viertelstudne später weiter gingen, war das Tier wie ausgewechselt, war voll bei mir, arbeitete freudig mit, achtete auf mich usw.. Völlig anderer Hund *g*

Wir werden das überstehen, Sam und Du und Emil und ich. Aber genervt darf man durchaus mal sein, wahrscheinlich sinds die Hunde von uns auch und eventuell ja auch von sich selber *g*

LG

Sina

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ACH MENNO ,fühl dich mal gedrückt.

Ich kann das gut nachvollziehen,habe hier auch so einen Banausen.

Der Bursche wird zwar nun 3 Jahre ,da aber HSH ( sein Vater wurde mit 4

Jahren so langsam erwachsen )haben wir z.Z. auch manchmal,

" sehr viel Spass " miteinander.

Wir haben unsere 5 Katerlis auf dem Hof ,da gehen wir nun schon Wochen

gesittet dran vorbei ,eigentlich .....

Tja ,vorgestern meinte der Bursche ,Frauchen müsste doch eigentlich mal

wieder ordentlich rennen :D Kater gesehen und losgesprintet ,ich

musste notgedrungen hinterher ,ich war auch so richtig stinkesauer. :motz::motz:

Manche Tage ist ALLES super und man freut sich wie Bolle und dann kommen

die Blöden ,wo man sich fragt ,wieso tu ich mir das Alles an :???:Oo

Kopf hoch - kann nur BESSER werden =)

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