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polar-chat.de  Der Hund
meibo

Endoskopie des Magen-Darm Traktes

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Hallo,

ich habe einen 6 Jahre alten kastrierten Chihuahua-Rüden.

Er wiegt 3 KG. Ich habe Ihn bekommen als er knapp 2 Jahre alt war.

Bei der Züchterin hatte er angeblich nie etwas.

Ich wollte damals eigentlich einen Welpen kaufen, habe dann aber Ihn unbedingt haben wollen.

Von Anfang an hatte er immer mal wieder (so alle 6-8 Wochen) Erbrechen oder Durchfall.

Es fing jedes Mal damit an, dass er nicht fressen wollte.

Wobei ich objektiv sagen muss, dass er noch nie ein besonders guter gewesen ist.

Gegen den Durchfall bekam dann immer eine krampflösende Spritze (Buscophan oder ähnliches) und es war dann auch wieder gut.

2010 war es jedoch zum ersten Mal so schlimm, dass er mehrer Tage in der Klinik war und an den Tropf musste.

Seit dem wiederholt es sich weiterhin regelmässig mit der Fressunlust, etc.

Am Anfang habe ich Royal Canin Chihuahua gefüttert, seit 2010 bekam er nur noch Hills Z/D und seit 2 Monaten nur noch Hills I/D.

Vor 1 Monat war es so schlimm, dass unzählige Untersuchungen gemacht wurden: Ultraschall, grosses Blutbild, Kotprüben über mehrere Tage.

Das Ergebnis war, dass nichts festgestellt werden konnte.

Nun vor 10 Tagen find es wieder an mit sehr flüssigem Durchfall, Übergeben, nicht fressen wollen.

Er wurde letzte Woche 3 Tage stationär aufgenommen und es wurde ein Ultraschall des gesamten Bauchraumews gemacht,

Blutuntersuchung sowie eine Endoskopie des Magen-Darm Traktes.

Während der Endoskopie wurden Gewebeproben entnommen.

Nun ist er 2 Tagen wieder zu Hause, aber gestern mussten wir wieder in die Klinik, weil er total schlappwar und sich 1 Mal übergeben hat.

Er hat eine Spritze mit Cerenia bekommen, mehr kann man derzeit nicht tun, da das Ergebnis der Gewebeprobe abgewartet werden muss.

Zu fressen bekommt er nun seit 3 Tagen Vet Concept Kanninchen.

Seit er wieder zu Hause ist, frisst er zwar, aber er ist irgendwie überhaupt nicht munter.

Ich mache mir totale Sorgen, was bei der pathologischen Untersuchung bei heraus kommt.

Stellt sich auch hierbei gar nichts heraus, denn die endoskopische Untersuchung war i.O.,

bleibt nach Aussage der Klinik dann nur noch der Schritt den Bauch aufzuschneiden und

"hinein zu schauen", da von den Untersuchungsmöglichkeiten alles ausgeschöpft ist.

Kann mir jemand meine schlimmsten Befürchtungen nehmen ?

Gibt es nicht doch noch etwas "Harmloses" als Erklärung der Symptome ?

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Das kommt mir ziemlich bekannt vor. Bei Olivia hieß damals auch die letzte Diagnose......aufschneiden und reinschauen(sie wog damals auch knapp 3kg)

Mein Rat, suche Dir mal einen guten Tierheilpraktiker...meine hat Olivia vor 7 Jahren das Leben gerettet!

Bei Ihr lagen zwar noch andere Probleme vor(Leber -Niere- Milz haben versagt) aber der Darm hängt da meistens noch mit dran. Bei ihr ist der Darm zu lang, denn ihre ganzen Vorfahren waren/sind Zwerge nur sie ist ein Toy geworden. Alle anderen Organe haben sich der Größe angepasst, nur der Darm nicht. Jetzt hat sie keinerlei Probleme mehr, da sie durch die Futterumstellung für die Niere/Leber auch ihren Darm entlastet.

Ein Versuch ist es wert.

Gute Besserung für die kleine Fellnase!

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(bearbeitet)

Hat auch jemand von den Ärzten an Morbus Addison gedacht? (Spezieller Funktionstest für die Diagnostik nötig)

Ist die Schilddrüse in Ordnung?

Was sagt die Bauchspeicheldrüse - wurde da mit speziellen Bluttests geschaut, normales Blutbild sagt oft nix aus (cTLI für Pankreasinsuffizienz, cPLI für Entzündung der BS (Pankreatitis))

Klingt etwas abwegig, aber bevor man den Hund öffnet, auch noch einen Test wert - Neosporose, das kann sich auf ziemlich alle Organe auswirken. Lahmt er denn evtl. manchmal auch bissl, oder läuft "komisch", oder steht "komisch", oder lehnt sich gern an beim stehen, hat er manchmal leichte Verhaltensauffälligkeiten (sieht Sachen, deie nicht da sind oder stört sich an Dingen, die sonst uninteressant sind)? Der Hund meiner Freundin hat Neosporose, war ein ziemlich langer Weg bis zur Diagnose, er hatte von allem ein bisschen und das nicht immer, am auffälligsten war sein periodischer Durchfall - seit er die Medikamente dagegen bekommt, hat er damit keine Probleme mehr...

Alles Gute! Crissy

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also,

es ist bzgl. der Blutuntersuchung Folgendes gemacht worden:

-hämatologisches Prpfil

-Bestimmung klinisch-chemischer Blutparameter -spot chem VET -Panel (Bun, Crea, sGPT, ALP,TP,Glu)

-Untersuchung auf spezifische canine Pankreaslipase

davor eine Kotuntersuchung mit Kot von mehrerern Tagen

alles war unauffällig

auch schliesst die Klinik Diabetis (weil er sehr viel trinkt seit einigen Tagen) oder eine Krankheit der Nieren aus

Kann sich jemand vorstellen, dass es am Futter liegt ?

-Royal Canin Chihuahua bekam er von 2006 bis 2010 und wurde mir von der Züchterin empfohlen und bekam er 2 jahre lang von Ihr, bevor ich Ihn bekam-laut Aussgae, gab es keine Probleme

-Hills i/d= habe ich von 2010 bis 05.2012 gefüttert, auf anraten der 1. Tierklinik

-Hills z/d= bekommt er seit 06.2012 ausschliesslich, angeblich ist das doch ein Futter gerade für eine unverträglichkeit..

-VET-Concept Kanninchen bekommt er seit 3 Tagen (einschliesslich heute) und wurde von der

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Originalbeitrag

Kann sich jemand vorstellen, dass es am Futter liegt ?

Ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, die ich vorm Aufschneiden ausschließen würde! (Mittels Ausschluß-Diät!)

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Hallo,

erstmal Deinem Wuff Gute Besserung.

Ich kann Deine Sorgen, Ängste und Nöte sehr gut nachvollziehen da ich diese mittlerweile seit 2 1/2 Jahren aushalte.

Unser Ersthund war von Beginn an krank und ich bin der Meinung das er schon bei der VK krank war. Bekommen haben wir ihn mit 8 Wochen.

Ziemlich schnell fing die Gleiche Symptomatik an wie bei Dir, verteilt auf zwei Jahre jedoch ohne stationäre Aufenthalte.

Meine Vermutung ist ebenfalls die Bauchspeicheldrüse sofern nicht getestet worden ist.

Wir haben ALLES gemacht. Ausschlußdiät mit Frischfleisch über ein Jahr, Hill z/d gefüttert ( damit wurde es tatsächlich besser aber der Hund wollte das nicht mehr fressen- jetzt steht es hier ungenutzt na danke :motz: )., verschiedene Trockenfuttertter und Nassfutter. Alle Kot- und Blutuntersuchungen usw.

Als man dann aufschneiden wollte habe ich STOP gesagt und mich belesen und belesen.

War eine harte Zeit mit viel Stress, Sorgen und wenig Schlaf meinerseits.

Schlußendlich habe ICH die Ursache gefunden. Unser Hund hat eine Maisallergie. Egal ob in Trockenfuttertter, Nassfutter, Leckerlie, Wurmtablette etc. NICHTS darf Mais enthalten.

Seitdem wir konsequent darauf achten ist solange er nichts aufnimmt nichts mehr passiert.

Selbst Trockenfuttertter umstellen ( passiert gerade von Dr. Clauders auf Josera ) geht wieder.

ICH würde versuchen ihn mit Medis oder Heilpraktiker fit zu machen wenn das geht und das z/d erstmal füttern. Es ist für solche sensiblen Hunde gemacht. Wenn er wieder stabil ist kann man weiter sehen.

Ich drücke die Daumen das alles wieder gut wird :kuss:

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Hallo,

mein Hund hat eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung die nur durch den cTLI-Wert festgestellt wurde.

Ausserdem hatte er noch eine Entzündung der Galle mit Verschlammung der Flüssigkeit und einer Zubildung in der Galle selber.

Das Ganze ist medikamentös behandelt worden und, obwohl diese Zubildung sich bisher noch nicht vollständig zurückgebildet hat, ist davon inzwischen nichts mehr am BB zu erkennen.

Das können wir nur durch regelmässigen Ultraschall beobachten, wie es sich entwickelt.

Sein bisheriges Dosenfutter hat er zwar gut vertragen und verdaut, aber da es relativ wenig Fett und Protein enthält hat Benno leider nicht mehr davon zugenommen.

Also hat uns der Tierarzt auch probehalber mal das I/D empfohlen, weil das wäre gerade für BSD und Magen-Darm Probleme bestens geeignet. Wir haben davon Dose und Trockenfutter gegeben.

Nach ca. 3 Wochen mit dem ID hat er zwar ein paar Gramm zugenommen, aber es kam nur noch gelber Schleimdurchfall aus meinem Hund. Es wurde quasi von Tag zu Tag weicher. Seit 4 Tagen gebe ich ihm wieder sein altes Dosenfutter und der Output ist wieder völlig OK.

Woran es nun liegt und was er davon nicht vertragen hat, wissen wir nicht.

Gute Besserung Deinem Hund!

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Das was du schreibt hört sich an, als würdest du meinen Hund beschreiben. Wir hatten die gleiche Symptomatik mit Fressunlust, Übergeben, selten Durchfall. Einmal hatte er eine Panktreatitis, aber dies konnte ausgeschlossen werden. Im März gibt es ihm sehr schlecht und er war eine schreckliche lange Woche in der Klinik und bekam sämtlich Untersuchungen gemacht. Das Ergebnis war, dass er angeblich eine IBD (eine chronische Entzündung des Magen-Darm-Traktes) hat, da bei der Magen und Darmspiegelung wohl einige wenige nekrotische Stellen entdeckt wurden. Bobby wurde seitdem mit einem starken Entzündungshemmer behandelt, der aber keinen durchschlagenden Erfolg brachte. Unser Tierarzt meinte dann, das könne nicht sein mit der IBD, da das Medikament sonst angeschlagen hätte.

Er gab zu, auch nicht zu wissen, was Bobby fehlt. Er vermutete nun eine besondere Form der Epilepsie (über die man so gut wie nichts im Netz findet), die sich ausschließlich über Erbrechen und Durchfall äußert. Bobby bekommt nun seit einiger Zeit ein Antiepileptikum und seitdem geht es ihm besser. Er erbricht zwar hin und wieder immer noch, aber nicht mehr so häufig und vor allem nicht mehr mit den Bauchschmerzen, die er zuvor hatte.

Vielleicht sprichst du deinen Arzt auch mal darauf an.

Auf das Futter achte ich auch besonders, da unser Tierarzt meint, dass vor allem Rind ein häufiger Allergieauslöser sei, genauso wie Getreide (v.a. Weizen). Auch auf den Fettgehalt muss ich achten. Ich füttere schon seit einiger Zeit nur noch Futter mit einer einzigen Proteinquelle, ohne Getreide und wenig Fett. Bobby bekommt das gut. (Dr. Alders Landfleisch Lamm, Kartoffel und Wildapfel).

Ich wünsch deinem Kleinen gute Besserung, und dass ich bald wisst, was er hat. Sicher bin ich mir bei meinem Bobby auch nicht, ob es wirklich die Epilipsie ist, aber immerhin geht es ihm mit den Medikamenten und dem Futter wesentlich besser.

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Hallo, :winken:

das Ergebnis ist nun da: er hat eine chronische Gastroenteritis und muss nun

für die nächsten Wochen noch Medikamente bekommen.

Ich bin sehr froh, dass man Ihm helfen kann und ausserdem ist er wieder sehr viel

lebhafter.

Das neue Futter von Vet Concept (Kanninchen-Kartoffel) frisst er auch sehr gut.

Die Klinik sagte, die Ursache kann zum Einen eine Empfindlichkeit sein,

zum anderen eine sehr grosse Sensibelkeit-

wobei ich mir das nicht erklären kann, denn der Kleine ist unser Sonnenschein

und wir tun alles für sein Wohlbefinden...

Vielen Dank an alle, für Eure Anteilnahme =)

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