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Hundeforum Der Hund
kascha

Absolut verfressen (Vorsicht lang)

Empfohlene Beiträge

Ich bin langsam echt am verzweilfeln :(

Habe lange überlegt, wie und ob ich diesen Beitrag überhaupt erstellen soll, denn auf der einen Seite denke ich mir, dass Jenna wohl kaum der einzige Hund sein wird, der so verfressen ist und andere kommen ja auch irgendwie damit klar, oder vielmehr kriegen es "in den Griff".

Aber auf der anderen Seite, habe ich sowas noch bei keinem anderen Hund erlebt und weiß auch langsam nicht mehr, wie ich vorgehen soll.

Ich fang einfach mal vorne an und beschreibe die Situation:

Also, schon zu Anfang ist mir aufgefallen, dass Jenna unglaublich verfressen ist und sie macht den Anschein, als könne sie einfach niemals satt werden.

Manchmal habe ich das Gefühl, der einzige Grund warum sie im Haus umher zieht oder nach draußen möchte, ist, weil sie auf der Suche nach Essbarem ist.

Wenn wir draußen sind, und sie sieht (auf meterweise Entfernung!) irgendetwas essbares auf dem Boden, bleibt sie stehen, spitzt die Ohren, hebt die Pfote (vorstehen??) und rennt so schnell sie kann zu der entsprechenen Stelle hin um dann letztendlich zu fressen.

Dabei ist es eigentlich mehr oder weniger egal, was dort liegt.

Sie frisst wirklich alles.

Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen: Alte, verrottete Blätter, tote Tiere (wie Mäuse, Vögel), Stöcke, jegliche Verpackungen (Pappe, Papier von Schokoriegeln), vergammeltes Obst, Brot, Hasen bzw. Katzenkot, Erde, Blumen, Palstik, Styropor, ganze Zuckerrüben, Rhababer..

Diese Liste ist eigentlich endlos.

Wenn ich alle Dinge, die sie draußen gefunden und gefressen hat, sammeln würde, könnte ich einen Supermarkt aufmachen "Wir führen ALLES "

Glücklicherweise konnte ich sie fast immer davon abhalten, die Dinge dann wirklich zu fressen.

Das erfordert allerdings eine 100%ige Konzentration meinerseits.

Ich muss ständig den Boden auf mögliche (un)fressbaren Gegenstände absuchen.

An erster Stelle steht für mich Jennas Sicherheit, denn ich möchte einfach nicht riskieren, dass sie irgendwann einem Vergifter zum Opfer fällt.

An anderer Stelle steht jedoch auch, dass sie meinen Anweisungen nicht gehorcht und ihr eigenes "Ding durchzieht".

Findet sie irgendetwas und hat es noch nicht aufgenommen, so reicht es oft aus, wenn ein eindeutiges "Nein" meinerseits kommt.Dann wird sie auch ordentlich gelobt.

Allerdings hält dieser Zustand nie lange an, denn kurz darauf findet sie wieder etwas neues.

Hat sie es schon im Maul, so kann ich "Aus" rufen, so viel und so lange ich will.

Das stört sie nicht im geringsten.

Im Gegenteil - Manchmal habe ich das Gefühl, sie genießt es dann noch mehr.

Wenn ich also versuche, ihr das Gefundene aus dem Maul rauszunehmen, bleibt sie ganz ruhig.

Sie hat mich noch nie angeknurrt oder ist irgendwie aggressiv geworden.

Sie versucht aber trotzdem ihre Beute gegen mich zu verteidigen, denn sie lässt nicht davon ab.

Stattdessen versucht sie mit geöffnetem Maul zu kauen und runterzuschlucken.

Es kam schon vor, dass wir über mehrere Minuten so dastanden.

Ich mit der Hand im Maul auf der Suche nach..ich will lieber gar nicht wissen, was es war :Oo , und Jenna die einfach nur dasteht und wartet, dass ich endlich aufgebe.

Und das habe ich dann auch getan. So konnte sie es genüßlich runterschlucken und sich auf die Suche nach neuem machen.

Warum ich ausgerechnet heute diesen Beitrag schreibe ist, weil sie sich eben auf dem Spaziergang so dreist wie noch nie verhalten hat und ich einfach so nicht mehr weiter machen möchte bzw. kann.

Wir waren auf dem Feld und sie ist wie eine bekloppte ins Gebüsch gesprungen und kam mit irgendetwas wieder hervor.

Ich konnte nicht erkennen, was es war.

Jedenfalls wollte sie dieses Ding gerade genüsslich verspeisen.

Ich rufe "Aus" und "Nein", sie schaut mich nur an und kaut weiter.

Also gehe ich hin, öffne ihr Maul (sie versucht natürlich weiter zu kauen) und will es ihr abnehmen.

Als ich es dann endlich geschafft hatte, warf ich das "Was auch immer" zurück ins Gebüsch.

Ich will gerade weiter gehen, da dreht Jenna um und rennt so schnell sie kann zu der Stelle, an die ich eben ihre Beute geworfen hatte.

Mega stolz steht sie also auf dem Weg und ist am fressen.

Ich rufe nocheinmal "Aus" doch natürlich interessiert sie das nicht im geringsten.

Sie schluckt und geht weiter.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass Jenna sehr wohl das Kommando "Aus" kennt und auch an anderer Stelle befolgt.

Wenn es zum Beispiel um ein Spielzeug geht, hört sie beim ersten Befehl.

Puuuhh.. Das war mal ein langer Bericht..

Ich bin mal gespannt wie ihr das Ganze seht und ob ihr vielleicht denkt, ich übertreibe oder reagiere über.

Außerdem bin ich für alle Tipps dankbar..

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Hallo Dani,

macht sie das von Anfang an?

Also Monty hat als Welpe auch immer erst alles in sein

Maul genommen, jedoch nicht gefressen (außer es wäre

was eßbares also Futter gewesen). Ich habe das von Anfang

an unterbunden, heute klappt es sehr gut.

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Also verfressen ist sie wie gesagt, von Anfang an gewesen.

Aber es kam nicht so deutlich bei den Spaziergängen zum Vorschein.

Klar hat sie ab und zu etwas draußen gefunden und gefressen, aber so richtig extrem ist es erst seit ca. 2 Monaten.

Warum dass so ist weiß ich nicht :???

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Hallo Dani,

das ist wirklich eine Plage. Ich hatte mal einen großen Münsterländer als Mitläufer, und der fraß Taschentücher, Pommesschalen mit Gabeln :o und wirklich alles, was er erreichte. Ekelhaft!

Und mal einen DD, der vor meinen Augen einen noch lebenden Vogel verschluckte-auch sehr genüßlich, wie es mir schien....

Heute würde ich so einem Hund erst mal einen Maulkorb verpassen, damit er sich nicht vergiftet. Dann würde ich gezielt mit dem Hund arbeiten, damit er alles an Lebensmitteln abgibt, was er findet. Bei uns hat es sich bewährt zu tauschen; zu Hause anfangen- später eine Strecke "spicken" und dann etwas viel besseres haben.

Gruß Tina

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Hallo Kascha,

les Dir mal http://www.polar-chat.de/topic.php?id=1772&highlight= die Beiträge von Karl durch .... :)

Ich habe das schon oft gesehen wie Micha/Daktari das macht... es dauert keine fünf Minuten und der Hund nimmt nie wieder was vom Boden ohne Deine Erlaubnis ..... :)

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(bearbeitet)

Habe mich grade durch den Link gelesen und es liest sich ja lustig, aber Hauptsache es funktioniert!

Wenn ich das schon früher gewusst hätte, da wäre mir manches erspart geblieben. Das hätte ich garantiert gemacht. So Müllschlucker sind erst mal gefährdet und noch eklig...

Gruß Tina

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Ich habs mir auch durchgelesen und werde es ausprobieren..

Hoffe es bringt was :(

Danke für den Link =)

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Hallo,

also ekelige Sachen hat Joey bis jetzt noch nicht gefressen (konnte bei zwei toten Mäusen noch frühzeitig "nein" rufen, Pferdeäpfel werden ignoriert)), aber ein halbes Salamibrötchen hat er mal im Wald gefunden, das ich ihm aus der Schnauze gepult habe, wo er noch am Kauen war, war GsD zu groß zum heil runterschlucken.

Was ist denn eigentlich von der Methode zu halten, die mir von früher her noch im Kopf rumgeistert (hab' ich nie selber ausprobiert, nur irgendwann früher mal irgendwo gelesen):

Man sollte von jemanden was für den Hund Leckeres auslegen lassen, was mit ganz scharfem Innenleben versehen ist (also, mit scharf meine ich natürlich KEINE Rasierklingen, sondern Pfeffer oder Chili oder so was)!

Kann mir kaum vorstellen, dass das hilft, da Hunde viele Sachen meist ja im Ganzen runterschlucken und ob das dann für den Magen gesund ist???????????? Und wenn er es kaut k......t er doch bestimmt auf der Stelle oder was weiß ich, was da passieren kann.

LG

UTE

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Hallo Kascha,

das mit den 5 Minuten ist bei Micha so .... :)

Du brauchst eine deutliche Körpersprache, es ist nicht so einfach das selber zu machen, wenn man es noch nie "live" gesehen hat.

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Dass das nich einfach ist, glaube ich..

Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es etwas bringt - zumindest nicht, wenn ich es mache.

Aber schaden kann es ja auch nicht.

Bin für jeden Tipp dankbar, weil ich finde, so kann und sollte es nicht weiterlaufen.

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