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Hundeforum Der Hund
Shiny

Aggression gegenüber Menschen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hi Leute.

Es geht um einen 10 jährigen Mischlingshund, welcher auf Angst begründete "Agression" gegenüber Menschen zeigt. Nur gegegenüber Menschen, nicht gegen Artgenossen. In seiner unbekannten Vergangenheit scheint er sehr schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Ich weiß, dass ich "freiwillige" bräuchte, um ihm zu Zeigen, dass ihm andere Menschen nichts böses wollen. Aber diese "feiwilligen" habe ich nicht, es möchte sich niemand dazu bereit erklären.

Also habe ich nach Büchern über das Thema Agression bei Hunden gesucht. Nur wird dabei hauptsächlich auf Agression gegenüber Artgenossen eingegangen, was hier nicht vorliegt. Und eine richtige Agression ist es zudem auch nicht, sondern lediglich auf Angst begründet.

Menschen die angst Frei und selbstsicher auf ihn zugehen, macht er nichts. Sie können ihn streicheln, knuddeln etc. alles ohne Probleme. Aber sobald jemand zögerlich auf ihn zugeht, unsicher ihm gegenüber ist, schnappt er. Dabei beißt er nicht, er zwickt in den Ärmel und geht dann sofort wieder zurück.

Er kann auch problemlos mit in die Stadt oder ins Einkaufszentrum, selbst Bus und Bahn sind kein Problem. So lange niemand direkt auf ihn zugeht, ihn ansieht, macht er nichts. Man kann auch direkt eng an ihm vorbei laufen zb. im Einkaufszentrum oder über ihn drüber steigen, alles problemlos selbst bei fremden Menschen.

Gut, im Grunde liegt es auch daran, dass die Menschen "falsch" auf ihn zugehen. Aber ich kann nicht tausenden fremden Menschen auf der Straße ausführlich erklären, wie sie auf diesen Hund zugehen sollten, wenn sie ihn streicheln oder von vorne angucken wollen. Also brauche ich eine Möglichkeit, um dem Hund zu Erklären, dass ihm all diese Menschen nichts tun.

Habt ihr Tips, Erfahrungen oder Meinungen dazu?

Gruß Shiny.

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Um ehrlich zu sein, würde ich mit dem Hund zu einem Trainer gehen.

In die Stadt und Bus sowie Bahnfahren würde ich nicht machen, so lange der Hund so reagiert.

Eben weil man die Menschen nicht kontrollieren kann und jede Art von Aggression vermieden werden sollte.

Dass dem Hund jemand aus seiner Sicht falsch begegnet, wird immer wieder passieren, es sei denn, Du kannst jeden Kontakt zu Fremden Menschen vermeiden.

Such Dir einen guten Trainer und arbeite daran, dass Dein Hund weniger Streß hat.

Bau Vertrauen auf, dass er sich sicher ist, dass Du alles regeln wirst.

Aber geh zu einem Trainer.

Zu Lesen reicht bei so massiven Verhaltensproblemen leider nicht aus.

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Du scheinst ja auf die Rudelführersache zu stehen. Na dann, benimm dich wie ein Rudelführer. Führe dein "Rudel" (den Hund) nicht in Situationen, die ihn überfordern.

Erkläre den Menschen nicht wie sie auf ihn zugehen sollen sondern das sie ihn in Ruhe lassen sollen bzw. vermeide solche Situationen.

Und Suche dir nen Hundetrainer.

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Hi.

Danke für eure Antworten.

Es ist nicht mein Hund, also bringt es leider nichts, wenn ich mit diesem Hund zu einem Trainer gehe; bzw wenn der Hund mich als Rudelführer sieht. Momentan hat dieser Hund keinen Besitzer, ich kann ihn aber nicht aufnehmen, da ich mein Rudel nicht vergrößern werde.

Mit diesem Verhaltensproblem wird dieser Hund jedoch keinen Besitzer finden, wer nimmt schon einen Hund von dem er am Anfang gleich gezwickt wird...

Für mich ist es kein Problem, der Rudelführer für diesen Hund zu sein und das Fehlverhalten zu Unterbinden. Aber es ist sinnlos, wenn sich der Hund dann an mir als Rudelführer orientiert, alles gut funktioniert, der Hund dann einen Besitzer bekäme und diese Problematiken dann wieder anfangen würden.

Somit müsste ich oder ein Trainer dies mit einem potentiellen Besitzer angehen, was aber widerum nicht geht, da solch einen Hund anscheinend erst gar niemand adoptieren möchte.

Und nun?

Gruß Shiny.

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Es ist nicht mein Hund ....

:kaffee:

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Sorry, aber ich bin heir raus, bringt ja nichts.

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Naja, Du hast DIch doch auch des Hundes angenommen :think:

Sucht doch einfach ganz intensiv nach jemandem, der ihm eben nicht unsicher begegnet, da ist es ja kein Problem, so, wie Du schilderst.

Sicherlich wird sich jemand finden, der die Geduld für diesen Hund haben wird und gerne mit ihm arbeiten möchte!

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(bearbeitet)

@Rockmaster @MaramitJule

Genau solche blöden Reaktionen führen dazu, dass es sich hochschaukelt.

Falls es irgendwen interessiert, es soll auch Menschen geben, die sich ehrenamtlich mit verhaltensauffälligen Hunden im Tierheim befassen. Hab ich irgendwo mal gelesen, dass es Menschen geben soll, die so blöd sind, und ihre Freizeit mit sowas verschwänden...

Leute die mit ihm arbeiten würden gibt es, inklusive mir. Nur kein potentieller Besitzer, den es dazu bräuchte. Oder eine Möglichkeit, den Hund agressionsfrei zu bekommen, ohne dass er einen Rudelführer hat nach dem er sich richtet... Falls dazu jemand einen Vorschlag einbringen möchte.

Gruß Shiny.

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Originalbeitrag

Oder eine Möglichkeit, den Hund agressionsfrei zu bekommen, ohne dass er einen Rudelführer hat nach dem er sich richtet... Falls dazu jemand einen Vorschlag einbringen möchte.

Gruß Shiny.

Wo siehst Du denn in dem "schnappen" aggressives Verhalten?

Ich sehe da eher Unsicherheit. und darus folgende Übersprungshandlungen. Völlig normal bei einem unsicheren Hund und kein Aggressionsverhalten (würde der Hund das zeigen würde er zubeißen und nicht kurz schnappen!)

Von daher wäre mein Weg: Dem Hund Sicherheit vermitteln. Nicht, indem man sich als "Führer" aufspielt und "dem Hund zeigt, wo´s längs geht", sondern indem man ihn durch Ruhe und Souveränität immer wieder mit steigendem Schwierigkeitsgrad an Situationen heranführt, die ihn verunsichern. Und dann rausholen aus der Situation, bevor sich zuviel Angst / Unsicherheit/ Stress aufbaut.

Tja, wie gesagt, das wäre wohl mein Weg.

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Dann arbeite mit dem Hund, es geht doch auch um grundsätzliche Probleme.

Und wegen Engagement, glaub mir, Du bist da nicht der Einzige. Ich bin auch Ehrenamtler, na und. Deswegen bin ich kein besserer Mensch.

Mich stört nur Deine Art.

Du sagtest, dass sich unsere Hunde ins Fäustchen lachen, weil wir keine Rudelführer wären.

Da erwartest Du ernthaft, dass ich sage, Du bist toll?

Du kennst meinem Hund nicht, was ich schon einmal sagte.

Wenn Du so schlau bist, was Hunde angeht, dann arbeite mit dem Hund und später gemeinsam mit den neuen Halter. Beziehe die später ein.

Aber so wie ich Dich heute kennen lernen durfte, weißt Du doch alles.

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