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polar-chat.de  Der Hund
EggitheYork

Jugendliche mit eigenem Hund

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Hallo,

sorry, aber ich muss mich jetzt mal aufregen.

Traut ihr Erwachsenen uns Jugendlichen eigentlich gar nichts zu?

Heute war ich mit unserem Nachbarshund spazieren, weil die Besitzerin den ganzen Tag weg war. Es ist ein Dackel, gut erzogen, haben eine gute Bindung zueinnander. Waren also unterwegs, haben apportierspiele gemacht und sind ein paar Hunden begegnet. Auf einmal kommt eine Frau auf mich zu, total hysterisch und meint zu mir: Ja, weisst du denn nicht, dass so ein Dackel nicht in die Hand einer Jugendlichen gehört und viel Auslauf und Beschäftigung braucht? Ist dir nicht klar, dass so ein Hund eingeht mit 30 min Gassi am Tag? Das sind JAGDHUNDE!! Gib den Hund schnellstens ab, wahrscheinlich hast du ihn eh nicht erzogen und vom Hundevermehrer gekauft. So ging der Vortrag weiter, bis ich etwas perlex gesagt habe: Stop! Das ist nicht mein Hund. Ich habe sie darüber aufgeklärt, dass ich nur mit ihm Gassi gehe und sehr wohl was von Hunden verstehe. Sie war ganz überrascht, dass ich mir der Verantwortung eines Hundes bewusst war und was ein Hund brauchte.

Ich fand das alles andere als witzig und sehr anmaßend von ihr so über mich zu urteilen, obwohl sie mich nicht kennt. Aber so reagieren fast alle erwachsenen Hundehalter die mich mit einem Hund sehen, wenn ich mit ihnen ins Gespräch komme. Nicht alle sind so forsch wie diese Dame aber man merkt schon, dass sie uns das nicht zutrauen.

Es gibt viele Vorurteile: Wir sind unzuverlässig, interessieren uns bald für den Hund nicht mehr, haben keine Ahnung von Hundehaltung, wissen nichts über Hunde, usw.

So sind die meisten von uns nicht! Ausnahmelos alle Jungendliche mit eigenem Hund (den sie führen, mit dem sie meistens Gassi gehen, ihn erziehen) sind sehr vorbildlich, zumindest die ich kenne. Jeder von ihnen wir finanziell unterstützt, aber steuern auch viel vom Taschengeld bei. Und jedem ist klar, dass es ohne die Eltern nicht geht.

Nicht alle Erwachsenen verurteilen uns so, aber viele, die ich kenne. Vielleicht bin ich im falschen Umfeld, aber wenige trauen uns zu, uns um einen Hund zu kümmern. Traut uns ruhig mehr zu, wir sind junge Erwachsene!

Lg Lea, die einen -eigenen- Hund hatte

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Och, das wird Dir auch noch passieren wenn Du "erwachsen" bist, denn irgendeine weiß immer alles besser. Ich glaube meistens sind es Frauen. Woran das liegt weiß ich nicht genau..... Unzufriedenheit mit sich selber ;) ?

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ich find eigener Hund und Jugendlicher schwierig, nicht dass ich es jemanden nicht zutrauen würde einen Hund zu erziehen, mit ihm Gassi zu gehen, etwas Taschengeld zu opfern.. aber.. was ist wenn man sich verliebt? Jungs/Mädchen interessanter werden? Was ist wenn man einen Job hat? Wenn man studiert? Wenn man auszieht? Wer weiss was die nahe Zukunft mit sich bringt und sorry.. wenn man Jugendlicher ist, dann ändert sich extrem viel im Leben. Das ist toll und gut so, aber es ist schade wenn dann ein Hund oder die eigenen Vorstellungen Träume wegen dem Hund auf der Strecke bleiben. Find es ist eine wichtige Lebensphase, die man frei von Zwängen ganz flexibel erleben sollte und für mich ist ein Hund eine Einschränkung.. egal wie toll das Leben mit Hund auch sein mag..

Ich find die Phase schwierig, aber die würde ich bei einem erwachsenen Menschen (Ende des Studiums, Jobwechsel, Auszug daheim in fremde Stadt) schwierig finden. Aber jeder muss selbst wissen was richtig ist. Ich hab sehr lange gewartet, weil ich meinen Tieren gerecht werden wollte und auch die richtige Entscheidung für mein weiteres Leben treffen wollte. Nun passt alles.. und nun hab ich zwei Hunde und geniese unser gemeinsames Leben. Klar kann nun immer noch was unvorhersehbares passieren, aber als Jugendliche wusste ich, dass mein Leben sich extrem verändern wird und da hätte mich ein Hund nur gestört. Egal wie gerne ich einen gehabt hätte, aber ich bin stolz, dass ich so lange gewartet hab und damals nicht einfach einen gekauft habe..

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Was willst du jetzt für eine Antwort?

Ich bin eigentlich nicht davon ausgegangen, dass Hunde bei Jugendlichen schlechter aufgehoben sind. Gute und schlechte Hundehalter gibt es wohl sowohl bei jungen Leute wie bei Erwachsenen, da sollte man sich nichts vormachen.

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"Ausnahmslos alle Jugendlichen die einen eigen Hund führen sind vorbildlich" wage ich stark zu bezweifeln..genauso wie alle Erwachsenen, alle mit 20 jahren Hundeerfahrung usw..

Wenn du weißt und merkst, du hast das Dackeltier gut im Griff, hör dir das Gequake an, nicke mit dem Kopf und denk dir deinen blablablarhabarbar-Teil ;-) bzw geh mit einem brav folgendem Dackeltier davon.

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Traut ihr Erwachsenen uns Jugendlichen eigentlich gar nichts zu?

Nicht alle Erwachsenen sagen soetwas und nicht alle Jugendlichen sind verantwortungsvoll im Umgang mit Hunden

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Ich finde dein Thema hier gut.

Natürlich gibt es immer sone und sone, aber bei dir habe ich das Gefühl, dass du das Thema Hund sehr verantwortungsvoll betrachtest. :)

Es mag aber auch sein, dass ich es deshalb so sehe, weil ich selber mit 14 angefangen habe erst einen Schäferhund und dann einen Airedale-Terrier Gassi zu führen und das täglich. :)

Das waren noch andere Zeiten, wo nicht immer alles schnell über einen Kamm geschoren wurde und man es einfacher hatte.

Ich kann jedenfalls gut verstehen, dass du dich hier auch mal aufregst und dich ungerecht behandelt fühlst.

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Hallo,

dieses "Schubladendenken" in unserer Gesellschaft wird man wohl nie wegtherapiert kriegen.

Aber so einen Anpfiff wie Lea von dieser "Alten" erfahren musste hab ich glücklicherweise noch nicht miterleben müssen.

Mir sind Kids, sorry meine eher "kleine Erwachsene" bei weitem lieber als alte unbelehrbare Esel!!!!

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@Linsengericht: Wieso?

@Junie: Ja, ich weiß... meistens ist es so, dass der Hund in der Familie bleibt und der Hund dann 2 Hauptpersonen hat und wenn die eine dann weggeht... Sicher man hat Hobby, Freunde ect. aber man kann es schaffen. Ich habe das alles gehabt und Zeit für meinen Hund. Es war nicht immer einfach, aber es geht. Zum studieren: Wir haben beschlossen, dass ich erstmal bei meinen Eltern bleibe oder mir eine Wohnung ganz in der Nähe suche. Der Hund wird Vormittags bei ihnen bleiben und nachmittags und abends bei mir bleiben. Wenn ich unbedingt wegziehen muss, dann in unsere 2. oder 3. Haus in deren Nähe immer Verwante wohnen um auf den Hund aufzupassen.

@Jerrick: Schön, dass du so denkst. Mein Problem ist eben, dass viele von meinen Freunden, gleich abgestempelt werden, ohne nähreres zu wissen.

Es sollte nicht so gemeint werden, dass niemand uns irgendwas zutraut oder dass jeder Jungendliche hundegeeignet wäre, aber es wird viel bedacht und auch studieren ist möglich mit Hund. Natürlich einige Abzüge, aber die muss man immer in Kauf nehmen. Niemand wird 15 Jahre im voraus planen können. Aber nach langem suchen, nach dem passenden Hund, insbesondere eines BC, habe ich etwas den Mut verlohren und mich entschieden, mit dem Eiverständnis meiner Eltern, eine Pflegestelle für Hunde zu werden. Im nächsten Jahr wird es dann anfangen mit dem Pfegi dasein und bin schon ganz gespannt! :)

Vielleicht ein paar gute Beispiele: http://www.dogforum.de/jugendliche-mit-eigenem-hund-der-talk-thread-t129802.html

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@Lupinchen: die ich kenne wohlgemerkt ;) Wenn alle so wären, wäre das zuviel verlangt. :kaffee:

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