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Hundeforum Der Hund
bbina

Hund von Reh gejagt ...

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.... klingt gut, gelle? Naja, ganz sooo wars nicht. ;)

Wir waren abends spazieren. Jomi war an der SL, denn Wiesenweg mit kleinem Graben, Gebüsch auf der einen und Maisfeld auf der anderen Seite riefen geradezu nach Wild.

Tatsächlich lagen im Entwässerungsgraben direkt neben uns zwei junge Rehe, die panisch davon rannten, als sie uns bemerkten. Ein Reh rannte von uns weg (sehr vernünftig), das andere direkt in Jomi hinein. Ups...

Jomi war erst mal total verdutzt, fand sich aber schnell wieder in der Rolle des Jägers und ich war wirklich heilfroh, dass er an der SL war.

Ob er jedoch das Reh laufen ließ, weil es plötzlich kurz "bellte" (ich vermute aus Schreck - hoffentlich nicht aus Schmerz), oder weil die Leine ihn zurück hielt (oder beides?), weiß ich nicht.

Meine Frage an euch:

Weiß jemand, WIE ein Hund Rehe jagt? Also die Technik ist hier gefragt.

Ich hatte das Gefühl, dass Jomi das Reh zum Straucheln / Hinfallen bringen wollte, was ihm jedoch nicht gelang. Ist das typisch?

Ich habe schon gehört, dass ein Hund einen Hasen erlegte, indem er ihn über den Haufen rannte und ihn dann mit Griff ins Genick tot schüttelte.

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Ein Reh wird ein Hund bestimmt nicht überrennen und im Nacken packen und schütteln. Das kann nicht funktionieren. Ich denke, er wird es in die Beine beißen, vielleicht sogar da festhalten und so zum Fall bringen, wenn´s nicht gerade ein kapitaler Hirsch ist. Ähnlich wie Raubtiere es machen. Ist aber nur Vermutung, zum Glück noch nie erlebt.

Allerdings konnte ich unglücklicherweise meinen Hund im Junghundalter schon mal beim Schafe jagen beobachten.

Auf einem Spaziergang in der Eifel waren wir schon ne Weile an ner Schafweide vorbei gelaufen, als ich irgendwann zu meinem Bekannten meinte, hier ist ja gar kein Zaun, der lag an der Stelle umgekippt auf der Wiese. Und bevor ich reagieren konnte, hatte Finja das wohl auch spitz bekommen. Und ab ging die Post.

Mein Hund hat Hütehundqualitäten, nur in der letzten Instanz hat sie wohl was falsch verstanden;-).

Ein Schaf war ganz schnell von der Herde getrennt und irgendwann hatte sie es am Hinterlauf. Zum Glück war das Schaf dick bewollt, war im Winter. Aber bis ich endlich bei denen war, hielt sie es daran auch fest. Aber das wars auch. Soviel zum Jagdverhalten. Außer nen Haufen Wolle im Maul war aber nichts. Das Schaf hatte nen Schock, ich auch, der Besitzer, der wohl dort auch wohnte und dazu kam, auch. Zum Glück war nichts passiert und Besitzer hatte wohl noch nichts von dem kaputten Zaun bemerkt und war deshalb auch nicht groß sauer, sondern dankbar, daß wir ihm anschließend halfen, das verstörte Schaf von der Straße wegzutreiben.

Ich glaube aber zum letzten tödlichen Biß gehört wahrscheinlich auch ne Veranlagung. Finja hatte auch schon mal ne Ente im Maul, die sie wohl im Uferbereich überrascht hatte. Die hätte sie locker mit einem Biß erledigen können. Hat sie aber auf meinen Zuruf ganz schnell fallen lassen, Ente tauchte erst mal ab um 10 Meter weiter wieder aufzutauchen und unauffällig und platt auf dem Wasser sich wegzuschleichen.

Zum Glück hatten wir danach nie wieder Zwischenfälle dieser Art, dank unserem Antijagdtraining.

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Ich hoffe, dass das Reh nicht jetzt verletzt irgendwo unterwegs ist. Hast du es gemeldet?

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Nein, ich habe es nicht gemeldet. Dem Reh ist nichts passiert - naja, außer einem Riesenschreck, den es sicher hatte.

Es ging zwar alles ziemlich schnell, aber es war doch nah genug, dass ich gesehen hätte, wenn er es verletzt hätte.

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Also wie ich nun aus eigener Erfahrung sicher weiß - meine beißt nicht!

Wir hatten vor ca. 4 Wochen eine Begegnung mit einem erkranktem Reh im Wald - es lag unversehens 2 m neben dem Weg, als wir um eine Kurve gingen.

Lotta ist nur zum schnuppern ran, ich hatte es erst gar nicht gesehen, aber es hat sich aufgerappelt und ist geflüchtet, Lotta erst hinterher, kam aber auf Zuruf zurück.

Dummerweise gab es kurz darauf eine zweite Begegnung ( da das Reh nicht über alle Berge ist) und da hat Lotta das Reh dann gestellt, aber nicht angerührt!

DA dieses VErhalten ( des Rehs) in dieser Form so absolut atypisch war, hab ich dem Pächter Bescheid geben lassen, der dann auch kam und sich von mir zeigen ließ, wo das Reh lag.

Es war immer noch dort, wurde abgeschossen und obduziert.

Der Hund des Jägers hingegen geht an die Kehle - und zwar nicht nur beim Reh, sondern bei allen Tieren .

Da er mein direkter NAchbar ist, lebe ich immer in Angst um meine Katze....

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Meine Frage an euch:

Weiß jemand, WIE ein Hund Rehe jagt? Also die Technik ist hier gefragt.

Ich hatte das Gefühl, dass Jomi das Reh zum Straucheln / Hinfallen bringen wollte, was ihm jedoch nicht gelang. Ist das typisch?

Ich habe schon gehört, dass ein Hund einen Hasen erlegte, indem er ihn über den Haufen rannte und ihn dann mit Griff ins Genick tot schüttelte.

Ein Hund der noch nie ein Reh erfolgreich gejagt hat, wird alles was er erreichen kann packen und das Tier zu Boden ringen. So machen es die Wildhunde in Afrika, so machen es Wölfe, so machen es jagende Hunde. Ob Bein oder Bauch - packen, festhalten, das ist der normale Weg.

Leider sind die meisten unserer Haushunde nicht in der Lage, den nächsten Schritt zu machen und schnell zu töten (Wildhunde übrigens auch nicht) und dann passiert entweder

a) der Hund lässt verdutzt los und das Reh rennt verletzt weiter und verendet kläglich bzw wird krank

B) der Hund lässt verdutzt los und das Reh rennt verletzt weiter und der Hund rennt wieder hinterher, reißt es wieder um und lässt wieder los etc etc bis das Tier endlich stirbt oder sich einfach nicht mehr bewegen kann

c) der Hund hält fest und fasst immer wieder nach bis er das Tier so schwer verletzt hat, dass es stirbt

Es heißt nicht umsonst, ein Tier wurde "gerissen"...

Wölfe die in Rudeln jagen arbeiten im Team, auch wenn dort der Tod des Tieres nicht viel weniger brutal ist, so geht es insgesamt doch schneller, da mit Sicherheit einer von den Wölfen schnell einen Biss in die Kehle anbringt. In Meuten wildernde Hunde haben sind nicht automatisch genau so gut darin - auch hier kann es sein, dass das Tier noch bei lebendigem Leib gefressen wird :(

Die Welt ist brutal, fressen und gefressen werden. Der Unterschied, den ich sehe zwischen Wolf und Hund (auch wenn dieser eine Hund ausnahmsweise mal richtig töten kann - die gibt es durchaus) ist der, dass der Hund selten das Reh/Wild frisst, oder gar es mitnimmt nach Hause für den Halter. *

Was leider ein noch größeres Problem ist in meinen Augen: ein Wolf kann es sich nicht leisten, sinnlos hinter einem Reh herzujagen wenn die erste Attacke nicht erfolgreich war. Er muss mit seiner Energie haushalten.

Ein Hund nicht - der rennt und rennt und rennt und hetzt das Reh zu Tode, selbst dann, wenn er es nie tatsächlich berührt kann er noch dessen Tod verursachen (also ich rede hier von hochbeinigen Hunden, nicht grade vom Dackel oder einem langsamen Gesellen ;) )

Für den Hund ist das ne riesen Gaudi - für das Reh geht es ums Überleben.

Rehe sind Sprinter, keine Dauerläufer. Sie sind blitzschnell, viel schneller als ein Hund oder Wolf - aber sie halten nicht lange durch. Daher sieht eine typische Reh-Flucht so aus:

SPRINT in ein entferntes Gebüsch - stoppen, gucken ob Feind noch da ist - SPRINT weiter zum nächsten Versteck - stoppen, gucken ob Feind noch da ist - SPRINT ....

Ein Hund kann so etwas locker durch Dauerlauf wett machen, und lange hält so ein Reh dieses Sprint-Stop nicht aus (Hirsche sind da anders, die sind Dauerläufer und laufen auch mal nem Hund davon).

Durch das Stoppen kommt es oft vor, dass ungeübte Hunde einfach am Reh vorbei rennen, welches dann gemütlich langsam ein neues Versteck suchen kann, bis der Dummhund die Fährte wiedergefunden hat. DAS ist die Taktik, die ein Reh verwendet - bei großen, schnellen Hunden wie Schäferhund, Kurzhaar, etc allerdings schafft es es nicht, einen entsprechend großen Abstand zum Feind zu gewinnen und wird so bis zur Erschöpfung gejagt.

* - ich habe schon von zuverlässiger Seite gehört, wie der Vorstehhund des Jägers auf einer Gesellschaftsjagd in ein Gebüsch schoss und dem Jäger das dort versteckte Reh brav getötet vor die Füße legte - und das sogar zwei mal!

Es geht also - ist aber eher die Ausnahme als die Norm (und nicht erlaubt laut Jagdgesetz!)

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Boah, das hört sich ja echt brutal an, aber ich glaube unbesehen, dass es genauso ist!

Ich möchte echt nicht, dass mein Hund für so eine Qual verantwortlich ist - ne, eigentlich bin ICH dann dafür verantwortlich!! - und werde ihn in unsicheren Gebieten weiterhin an der SL lassen.

Auch wenn er bei Sicht von Wild mittlerweile schon sehr ordentlich bei mir bleibt und nach seinem Spielzeug fragt, bringt ihn überraschend aufgescheuchtes Getier doch noch sehr aus der Fassung.

Und wo was im Dickicht steckt weiß man vor nachher eben nun mal nicht.

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