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Hundeforum Der Hund
Norwich

Besuch beim Orthopäden: Röntgen und Narkose

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

gestern war ich bei einer orthopädischen Tierarztpraxis hier in der Nähe. Eigentlich nur mit Dany, weil er so komisch läuft, die Hinterbeine, insbesondere das rechte, wirken immer irgendwie steif.

Nun hat die TÄ ihn gründlich untersucht, Gangbild, Triggerpunkte abtasten, alles was dazu gehört. Das Gangbild ist nicht normal, wie wir ja schon selbst gesehen hatten, er "bügelt" stark, so heißt das wohl. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er ein Problem in der Lendenwirbelsäule, und er hat Schmerzen im rechten Knie (hat das Abtasten ergeben).

Außerdem ist seine gesamte Muskulatur völlig verhärtet, es ließ sich rein gar keine Hautfalte hochziehen.

Die TÄ hat uns nun dringend geraten, Dany röntgen zu lassen, Hüfte und Kniegelenk (da er so klein ist, passt das alles auf ein Bild).

Lotte war bei dem Termin mit dabei und als wir reingingen, fragte die TÄ, welches denn eigentlich der Patient sei, denn sie hätte auch kein normales Gangbild. Also habe ich sie gleich mit untersuchen lassen. Das Abtasten ergab, dass ihr wohl das rechte Ellenbogengelenk weh tut - für mich völlig überraschend, ihre Muskeln sind ganz weich, sie hüpft und springt wie ein junges Reh.

Auch Lotte könnte etwas an der Lendenwirbelsäule haben, weil sie am hinteren Rücken überempfindlich beim Anfassen ist - wir hatten das bisher für Juckreiz gehalten, dessen Ursache wir (und zwei andere TÄ) immer noch nicht auf die Spur gekommen sind.

Also wurde uns empfohlen, Lotte ebenfalls röntgen zu lassen.

Das Röntgen findet unter Narkose statt. :(

Da es gestern furchtbar viele Informationen auf einmal waren (der Termin dauerte über zwei Stunden), habe ich mir nicht alles merken können, wir werden heute auf jeden Fall nochmal anrufen und genau nachfragen.

Was mir momentan noch nicht klar ist: was genau wird durch das Röntgen festgestellt bzw. ausgeschlossen - anders gefragt: gibt es eine Alternative der Diagnosestellung zum Röntgen? Könnte man beispielsweise stattdessen auch damit anfangen, Sehnen oder Muskulatur zu behandeln um herauszufinden, ob es dadurch besser wird?

Versteht mich bitte nicht falsch - wir lassen die Röntgenbilder auf jeden Fall machen, wenn es sinnvoll ist und weiter hilft. Aber ganz abgesehen von den Kosten (250 € pro Hund) wird mir bei der Vorstellung von Narkose schlicht mulmig, ich möchte das Narkoserisiko vernünftig abwägen gegen den Nutzen der Bilder. Das Röntgen ist ja keine Therapie, sondern dient "nur" der Diagnose. Und ich frage mich eben, ob es da andere Möglichkeiten gibt...

Mir ist noch nicht einmal klar, was denn theoretisch mit den Knochen nicht in Ordnung sein könnte - bei Lotte schon mal gar nicht. Und Dany? Er wird doch kein HD oder sowas haben? :???

Ich kenne mich einfach noch zu wenig aus mit Knochenkrankheiten beim Hund... :redface

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Also bei Rückenproblemen fällt mir auf Anhieb Spondylose und natürlich bei kleinerem Hund sofort Bandscheibenprobleme ein.

Und am Bein natürlich ED - also Ellbogenproblematik.

Soweit ich weiß, läßt sich soetwas genau wie HD nur durch Röntgendiagnostik richtig abklären

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(bearbeitet)

Ach so, Bandscheibenproblem hat die TÄ ausgeschlossen beim Abtasten, wenn ich es richtig verstanden habe.

ED und Spondylose werde ich mal googlen...danke, Sabine!

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Originalbeitrag

Was mir momentan noch nicht klar ist: was genau wird durch das Röntgen festgestellt bzw. ausgeschlossen - anders gefragt: gibt es eine Alternative der Diagnosestellung zum Röntgen?

Keine wirklich sinnvolle!

(Außer natürlich Szini, CT, MRT...., also noch aufwendiger) Könnte man beispielsweise stattdessen auch damit anfangen, Sehnen oder Muskulatur zu behandeln um herauszufinden, ob es dadurch besser wird? Sehnen und Muskeln tun meistens sekundär bei Gelenks-/ Wirbelsäulenveränderungen weh. durch die Fehlbelastung und Schonhaltung. Wenn Du die jetzt behandeltst, geht es dem Patienten erstmal besser. Aber die Ursache bleibt bestehen und die Weichteilschmerzen werden wiederkommen, wenn eine Skelettveränderung vorliegt. Das sind dann die "Fälle", wo der Tierhalter sagt: "Das und das hat letztes Mal geholfen, das möchte ich nochmal!" Und damit wird dann an den Symtomen "rumgedoktort" und nicht an der Ursache ;) (verständlich?)

Versteht mich bitte nicht falsch - wir lassen die Röntgenbilder auf jeden Fall machen, wenn es sinnvoll ist und weiter hilft. Aber ganz abgesehen von den Kosten (250 € pro Hund) Sorry, NUR FÜR´S RÖNTGEN??? wird mir bei der Vorstellung von Narkose schlicht mulmig, ich möchte das Narkoserisiko vernünftig abwägen gegen den Nutzen der Bilder. Das ist nur eine Kurzzeitnarkose, das Risiko, das was passiert ist äußerst gering (auch wenn ich´s bei meinen eigenen Tieren auch nicht leiden kann ;) )Das Röntgen ist ja keine Therapie, sondern dient "nur" der Diagnose. Und ich frage mich eben, ob es da andere Möglichkeiten gibt... Keine wirklich sinnvollen!

Auch ein guter THP würde Dir, raten, VOR der Behandlung erstmal eine genaue Diagnose machen zu lassen, bevor er mit anderen Maßnahmen (Akupunktur, o.a.) beginnt

Mir ist noch nicht einmal klar, was denn theoretisch mit den Knochen nicht in Ordnung sein könnte - bei Lotte schon mal gar nicht. Und Dany? Er wird doch kein HD oder sowas haben? :???

Ich kenne mich einfach noch zu wenig aus mit Knochenkrankheiten beim Hund... :redface

Dann ist es doch umso besser, wenn bei den Röntgenbildern alles ok sein sollte:)

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Maike, danke für die Erklärungen! :kuss:

Ja, ist verständlich. :)

Und - ja, ca. 250 Euro pro Hund. Fürs Röntgen inklusive Narkose. Der Termin gestern kostet extra, die Rechnung ist noch nicht da.

Ist das teuer? Ich habe echt keine Ahnung...

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Sauteuer! Ein Röntgenbild kostet im einfachen Satz laut GOT im einfachen Satz knapp 30 Euro.....

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:o

Ach Du Jeh - was mach ich denn jetzt? Woanders hingehen? Verhandeln?

Wie blöd, reicht doch eigentlich dass man sich um die Hunde sorgt, nun muss man sich auch noch über den Preis Gedanken machen. :(

Aber Danke dass Du mir das sagst - ich Naivling hätte das anstandslos bezahlt!

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Skita, Dein PN-Fach ist voll - müsstest eine Email bekommen haben...

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Ich hab 130 Euro für Röntgen inkl. Untersuchung und Narkose bezahlt ;) und das war im teuren Hamburg (und dafür hat sie für die Zeit die Praxis geschlossen, damit wir Ruhe haben)

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Hast ´ne PN ;)

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