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Hundeforum Der Hund
Dackelfreundin

Verdickte Blasenwand und vergrößerte Gebärmutter

Empfohlene Beiträge

Ich war mit meiner jetzt fast 16jährige Dackeldame gestern beim TA, weil ihre Läufigkeitsblutung für ihre Verhältnisse zu lange gedauert hat. Die TÄ'in äußerte den Verdacht auf Gebärmutterentzündung. Temperatur war gestern bei 38,4. Ultraschalluntersuchung zeigte eine vedickte Blasenwand und eine vergrößerte Gebärmutter. Diagnose: Blasenentzündung und Gebärmutterentzündung. Ihr wurde erstmal ein Antibiotikum gespritzt. Total-OP erstmal nicht, aufgrund auch des Alters und weil mein Dackel keine anderen Anzeichen wie vermehrten Durst, Appetitlosigkeit oder Probleme beim Urin absetzen aufweist.

Eiter war auf dem Ultraschall auch nicht ersichtlich und Ausfluss ist nur blutig und nicht eitrig.

Die TÄ'in sagte, im schlimmsten Fall könnte es auch eine tumoröse Geschichte sein, zumal mein Dackel schon Mammatumore hatte.

Hat einer evtl. schon Erfahrung hinsichtlich der Antibiotikum-Behandlung von Gebärmutterentzüdung bei seiner Hündin?

Falls es ein bisschen wirr klingt, entschuldigung. Aber ich bin doch ein bisschen durch den Wind.

Heute nachmittag muss ich dann wieder hin zum TA.

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Oje, ich hoffe das die Medis anschlagen und deine Oma um die OP herumkommt

Lg Birgit

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Ich habe keine Erfahrung mit Medikamenten bei Gebärmutterentzündung, aber Erfahrung bei einer Not OP bei einer 12 jährigen Hündin mit Gebärmutterentzündung.

Meine damalige Hündin hat die OP super gut überstanden trotz des Alters.

Ich drück euch die Daumen, dass ihr es irgendwie wieder hinbekommt

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Originalbeitrag

Hat einer evtl. schon Erfahrung hinsichtlich der Antibiotikum-Behandlung von Gebärmutterentzüdung bei seiner Hündin?

Meine erste Hündin hatte mit ca. 13 Jahren eine offene Pyometra - d.h., das Sekret konnte abfließen. Deshalb haben wir und die Tierärztin es gewagt, es zuerst mit einer Behandlung mit einem Antibiotikum zu versuchen. Das hat zu keinem Erfolg geführt ... Zum Glück hat Tina dann die Operation (Kastration) trotz ihres Alters gut überstanden.

Meine jetzt ältesten Hündin hatte vor ein paar Jahren eine geschlossene Pyometra. Die sonstigen Symptome der Krankheit waren sehr gering, eigentlich hatte sie bloß mäßig hohes Fieber und ihr schien ein bisschen übel zu sein - sie hat erbrochen, aber nicht übermäßig. Zunächst sah es so aus, als ob die OP nicht ganz so eilig wäre, weil die Gebärmutter nur wenig mit Sekret gefüllt war. Die OP war also geplant, aber es sollten noch einige Voruntersuchungen gemacht werden. Zwei Tage nach der Erstdiagnose hatte sich die Gebärmutter dann aber doch rasch gefüllt, sodass die OP von einem Tag auf den anderen gemacht werden musste. Zum Glück ist aber alles gut verlaufen.

Deiner Dackeldame wünsche ich alles Gute und dass sie keine Pyometra, sondern "nur" eine Blasenentzündung hat. Aber den Ultraschall würde ich in nicht zu großem Zeitabstand wiederholen lassen ...

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Danke für Eure Rückmeldung und Eure liebe Aufmunterung!

@Saluki: Das es "nur" eine Blasenentzündung ist, kann ich mir eigentlich nicht so recht vorstellen, auch wenn es schön wäe, wenn es das nur wäre. Das Bluten wird ja vermutl. eher nicht durch die Blasenentzündung verursacht werden.

Wie lange hat denn der Versuch mit dem Antibiotikum gedauert bis Tina dann doch operiert worden ist?

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Originalbeitrag

@Saluki: Das es "nur" eine Blasenentzündung ist, kann ich mir eigentlich nicht so recht vorstellen, auch wenn es schön wäe, wenn es das nur wäre. Das Bluten wird ja vermutl. eher nicht durch die Blasenentzündung verursacht werden.

Klar, die Wahrscheinlichkeit, dass es "nur" eine Blasenentzündung ist, ist eher gering ... Es war ein Wunsch für deine Dackelin ... Wie lange hält denn die Läufigkeitsblutung inzwischen an?

OriginalbeitragWie lange hat denn der Versuch mit dem Antibiotikum gedauert bis Tina dann doch operiert worden ist?

Oh je, das liegt nun schon sehr lange Zeit zurück. Genau kann ich es nicht mehr sagen. Es waren jedenfalls mehrere Wochen, bis die Tierärztin empfohlen hat, Tina nun doch zu operieren. Zwischenzeitlich trat auch mal eine Besserung ein und der Ausfluss ließ nach. Dann ging es kurze Zeit später aber wieder los ... Die "klassischen" Pyometra-Symptome hatte sie auch nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, bloß blutigen Ausfluss - und sie hat dauernd "gejodelt". Das waren Geräusche, die ich nie zuvor von ihr gehört hatte. Und auch von anderen Hündinnen nicht. Sie wollte sich wohl für Rüden bemerkbar machen ... Ein ziemlicher Hormonüberschuss hat da vermutlich auch eine Rolle gespielt.

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Die Läufigkeitsblutung hält jetzt schon seit ca. 5 1/2 Wochen an. Genauer kann ich es nicht sagen, weil sie so wenig blutet, wenn sie läufig ist, dass es nicht gleich auffällt. Und die Länge ist dann ja doch eher ungewöhnlich, was die TÄ'in gleich stutzig gemacht hat und sie schnell auf Gebärmutterentzündung zu sprechen gekommen ist.

Meine Dackeldame muss wohl auch einen mächtigen Hormonüberschuss haben, weil sie, als ich in der Mittagspause mit ihr draußen war, sich regelrecht an den Nachbarsrüden rangeschmissen hat und schmusig wurde etc., was sie sonst nicht macht und ihre "richtigen Stehtage" sind eigentlich schon vorbei.

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