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Hundeforum Der Hund
Tina1969

Kläffender Junghund! SOS

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo alle miteinander! Ich hoffe, ihr könnt mir ein bisschen auf die Sprünge helfen :)

ich habe eine mittlerweile 7 Monate alte Hündin aus dem Andalusischen Tierschutz. Sie ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen :) nur haben wir ein großes Problem.

Molly kläfft bei jeder Gelegenheit, nicht nur ein oder zweimal Wuff nein, richtig hysterisch fast völlig außer sich. Das Kläffen wenn jemand klingelt oder wenn ein Nachbar durchs Haus geht, habe ich mittlerweile im Griff, ich lobe sie, spreche in meiner höchsten Stimme, d.h. ich versuche ihr zu suggerieren dass alles in Ordnung ist. Klappt mittlerweile sehr gut.

Aber...... über uns wohnt ein kleiner Jack Russel, der sobald wir den Hausflur betreten fürchterlich kläfft einfach nur logisch, dass meine Antwortet :( und so schallt es durchs ganze Haus. Ferner sobald uns im Hausflur jemand begegnet oder sich die Aufzugtür öffnet und jemand wagt es tatsächlich drin zu sein, geht es los.

Ich habe schon alles versucht, loben, sie auf den Arm nehmen, mit Wasser ansprühen... nichts hilft wirklich. Als hätte ich es geahnt ist nunmehr die erste Beschwerde bei der Hausverwaltung eingegangen und ich erhielt eine Abmahnung, noch zwei Beschwerden und ich muss den Hund abgeben.

Soweit möchte ich es nicht kommen lassen, nur was soll ich tun? Draußen ist das selbe Problem, nähert sich uns jemand, egal ob von vorne, von der Seite oder sonstwie, wird gekläfft und geknurrt was das Zeug hält.

Mittlerweile versuche ich mich 100mal zu versichern, dass niemand im Hausflur ist und schleiche wie ein Einbrecher mit dem Hund auf dem Arm durch den Hausflur, komme mir echt bescheuert dabei vor, aber ich habe irgendwie den richtigen Weg noch nicht gefunden.

Bitte könnt ihr mir helfen. Wäre für jeden Tipp äußert dankbar. Liebe Grüße Tina

P.S: Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, ist das sie oft richtig panisch ist und auf alles neue mit sofortigem Durchfall reagiert.

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Genau das selbe Problem habe ich auch =(

Weiß leider auch nichts dagegen und weiß mir auch nicht mehr zu helfen.

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Jedes mal wenn meine Ebby ein anzeichen von einem leisen wuff gemacht hat flogen ihr Trainingsdisks hinterher, wenn die gerade nicht zur Hand waren, waren es PET Flaschen oder etwas anderes das Lärm macht.

Saß sie neben mir und wollte anfangen zu kläffen habe ich ihr die Schnauze zugehalten und scharf Nein! gesagt.

Wenn ich was sind ab kann sind das Terrorzwerge an der Leine die nur am kläffen sind...

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Haben ja auch gerade so ein (ähnliches) Problem.

Da ich bei Zlavia nicht mit Wasser spritzen oder Gegenständen schmeißen reagieren kann/soll (wegen Unsicherheit / Angst durch Vergangenheit) probiere ich es auch gerade mit Befehl und bei nichtreagieren mit Schnautze zuhalten. Scheint (zumindest sehr oft) zu funktionieren. Außer ich bin alleine und es ist der Brieträger - sprich ich kann mich nicht auf sie konzentrieren, da ich zur Türe muß...

Wir haben auch ab und an anderen Hund im Haus unten, da klappt es so auch ganz gut....

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Hi,

du solltest nach einem guten Trainer suchen und zwar sehr schnell!

Bei einem Verhalten, dass sich so manifestiert hat, würde ich nicht rumdoktern. Zumal es hier ums Ganze geht - Hund ins Tierheim oder nicht.

Bei einem Hund, der vom HH als ängstlich bis panisch beschreiben wird, das Werfen von Petflaschen zu empfehlen, finde ich etwas fragwürdig.

Gruß

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Weil ich es gerade so gerne sage, ich würde nach der Ursache schauen.

Wieso bellt sie und was will sie damit erreichen.

Disks, Wasser, Schlüssel etc sind nicht das richtige Mittel, wenn der Hund sowieso schon sehr unsicher ist.

Gerade da kann es passieren, dass sich das Verhalten noch verstärkt.

Bei einem Hund, der relativ sicher ist, kann es das richtige Mittel sein, muss es aber nicht.

Lieber zum Hundetrainer und gezielt mit diesem Hund arbeiten.

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Originalbeitrag

... Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, ist das sie oft richtig panisch ist und auf alles neue mit sofortigem Durchfall reagiert.

Das ist für mich der Schlüsselsatz:

der Hund hat Panik, hat keine Sicherheit von der HuHalterin, ist noch nicht an die hier normlaen Umweltreize gewöhnt, kennt aus Andalusien vielleicht nur die Straße.

BITTE keine Trainingsdisks, PET Flaschen oder sonstiges werfen - du jagst deinem Hund nur noch mehr Schrecken ein.

Das ansprühen mit Wasser... was soll das bei einem panischen Hund???

Stell dir vor, du hast Panik, bist völlig ausßer dir vor Angst, und dann schmeißt dir einer was schepperndes vor die Füße oder kippt Wasser über dich. Toll, gell?

So wirst du nie das Vertrauen deines Hundes gewinnen, du machst im ja nur noch mehr Streß als er schon hat.

Du mußt souverän sein, ihn an alle Dinge in eurem Umfeld langsam heranführen und das gelingt die möglicherweise nur mit einem guten einfühlsamen Hundetrainer, der Ahnung hat. Nicht nur von SitzPlatzBleib, sondern von Hunde, die Angst haben und Menschen, die noch nicht wissen, wie sie mit der Angst ihres Hundes umgehen sollen.

Das Verhalten deiner Hündin hat sich evtl. schon gefestigt, laß einen Trainer kommen, der dir in der Situation beisteht (aber nicht mit Zeugs werfen, Hund maßregeln, Alphawurf, Schnauzengriff und so nem Scheiß).

Gewinne das Vertrauen deines Hundes, arbeite an der Bindung. Zeige ihr, dass "was auch immer" nicht schlimm ist, dass ihr nichst passiert, dass DU die Dinge im Griff hast.

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Danke, Danke, Danke.

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Da schließe ich mich an - Danke Monika, toll geschrieben!

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Und ich würde mit den Nachbarn (!!!) und der Hausverwaltung reden, dass Du dabei bist an dem Problem zu arbeiten! :)

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