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polar-chat.de  Der Hund
Choochoo

Welche Rasse ist die richtige?

Empfohlene Beiträge

Hallihallo!

Ich überlege, unsere Familie (2 Erwachsene, 1 Präpubertierender, 3 Katzen) um einen Hund zu erweitern.

Grundsätzlich finde ich fast alle Tiere sehr spannend. Bisher habe ich mich eher als Katzenmensch empfunden, denn diese sind meinem eigenen Wesen näher. Allerdings habe ich in den letzten Monaten mehrere sehr interessante Hundeerfahrungen gemacht, die den Ausschlag gegeben haben, mich nochmal intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Der Wunsch nimmt Formen an und ich mich treibt die Rassefrage um. Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben.

Aus meiner Kindheit kenne ich Haus- und Hütehunde, die relativ selbständig und genügsam, aber sehr freundlich im Umgang mit allen Menschen und Tieren sind. Für meinen zukünftigen Hund wünsche ich mir, dass er ebenso verträglich mit allen Lebewesen ist (insbesondere natürlich den Bewohnern und Besuchern des Hauses, worunter auch oft Kleinkinder sind). Im Haus sollte er möglichst ruhig und unauffällig sein, wenig Extra-Betreuung brauchen (außer logischerweise in der Welpenzeit). Als Ausgleich dazu möchte ich aber unbedingt mit ihm arbeiten, d.h. Obedience, Dummy, evtl. Agility o.ä. und dort eine enge Bindung aufbauen. Hier soll auf jeden Fall der Schwerpunkt liegen. Bewachen/beschützen des Hauses und der Bewohner ist mir nicht wichtig.

Von der Größe her erwarte ich einen "richtigen" Hund, also ca. ab 45 cm Schulterhöhe, gerne (aber nicht zwingend) "Kuschelfell". Ich möchte auf jeden Fall einen Welpen haben, damit ich seine Sozialisierung selbst in der Hand habe und so auch sicher sein kann, dass er keine Aggressionen gegen Babys/Kleinkinder entwickelt.

Habt Ihr Ideen?

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Hallo und Willkommen!

Dummyarbeit und Obedience...dazu Kinder....da fällt mir immer zuerst ein Retriever ein.

Wir hatten bis vor Kurzem einen Golden, der recht aufgedreht und...."ungeschickt"/unsensibel war...

Dabei liebte er jede Art von Beschäftigung und war sehr freundlich zu jedem.

Ich habe einen Flat Coated Retriever. Diese Retriever-Rasse ist sensibler, in ihrem Denken und Handeln schneller und für mich daher passender.

Sie ist freundlich und im Haus sehr ruhig, wenn sie denn die passende Beschäftigung hat.

Um Dir einen guten Überblick zu verschaffen, kannst Du beim DRC schauen.

Da Retriever immer "in Mode" sind, suche bitte nach einem guten Züchter. :)

Viel Glück!

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Also mir fiel als ersten, bei der Beschreibung, ein Cavalier King Charles Spaniel ein.

Bis ich gelesen hatte AB 45cm....

Lese sowas immer (wegen Agility, etc. und dann ab 45 +cm) und es irritiert mich einfach jedesmal wieder..

Warum ? Wird da vermutet das "kleine" Hunde das nicht können ? *Interessiert frag*

Also ich kann nur sagen die Cavaliere können auch alles wie ein großer Hund !

Unsere Cavaliere können mit unseren Podencos gut mithalten,

Agility, Mantrailing, Obedience, an allem hatten sie bis jetzt Spaß.

Selbst Spaziergänge von 3-5km machen die mit...

Vielleicht würden die auch weitergehen, aber da streike ich ;)

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Mein Tipp wie immer: Springer Spaniel.

Offen, freundlich, recht gut verträglich, sportlich. jagdnahes Arbeiten wie Dummytraining gut möglich, recht gesunde Rasse, gute Größe, schickes Äußeres, recht einfach zu führen, Showlinien-Springer haben wenig bis gar keinen Jagdtrieb (zumindest die, die ich kenne).

Ob der Hund sich nachher mit Kindern und anderen Tieren ordentlich verhält, habt ihr selbst in der Hand, aber es gibt bestimmt Rassen, bei denen es einfacher ist als bei anderen (z.B. Terrier oder eben auch Hütehunde, Treiberhunde).

Alternativ gibt es noch Welsh Springer Spaniel oder Bretonenspaniel oder Koikerhondje, ich gehe aber davon aus, dass diese hier schwieriger beim Züchter zu bekommen sind.

Ansonsten gibt es vielleicht im Jagdhundbereich vielleicht noch die ein oder andere Rasse, die in Frage kommen könnte.

Ich selbst habe einen Spinone Italiano, der von der Rasse her eher ruhig und gemächlich ist, eine hohe Affinität zu Kindern besitzt, mit anderen Tieren gut zu vergesellschaften ist, zum Arbeiten recht gut geeignet, eine wesensfeste und gesunde Rasse. Allerdings sehr großrahmig (bis zu 70 SH, 40 kg), sabbern etwas (vor allem die Rüden), aber dafür pflegeleichtes Trimmfell, haaren also nicht.

Mit Züchteradressen könnte ich dienen.

Ansonsten fällt mir noch spontan der Großpudel und vielleicht ein Dalmatiner ein.

Von "Moderassen" (Golden Retriever, Labrador Retriever, Australian Sheperd usw.) würde ich eher abraten, die Züchtersuche gestaltet sich da eher schwierig, da muss man schon genau hinsehen und sich mit Erbkrankheiten ein bisschen auskennen.

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Bei 10 Usern wirst du 10 verschiedene Antworten bekommen ;)

Ich schlage vor, du machst dir eine Liste mit den Dingen, die dir wichtig sind. Dazu Dinge, die du gerne hättest (wie Größe, Haarlänge usw).

Dann guckst du in mehrere gute Hundebücher, auch in eins, in der die Rassen hübsch übersichtlich nach Größe und/oder Eigenschaft geordnet sind.

Anschließend besuchst du eine Hundeausstellung mit für dich interessanten Rassen und besuchst ein, zwei Tierheime (manchmal findet man dort den für sich idealen Hund - unabhängig von der Rasse. Mein erster hund war aus dem Tierheim - ein toller und problemloser Kerl!!!).

Diese Dinge dienen zur Vorbereitung und dazu, die Auswahl - falls es wirklich ein Rassehund sein soll - auf 4, 5 zu reduzieren. Dann wird der Vergleich einfacher - und die User eines Forums haben es leichter, zu helfen.

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Also mein erster Gedanke ging auch Richtung Labrador oder Retriever... OK du bevorzugst Kuschelfell... dann wohl eher in Richtung Retriever ;)

Nur weil sie eigentlich nie aus der Mode gekommen sind,bedeutet das nicht das es keine guten Züchter gibt. Man sollte sich nur wirklich gut umsehen und etwas schlau darüber machen - verschiedene Züchter besuchen.

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Hallo und willkommen :)

Dein Beitrag gefällt mir sehr, sehr gut duchdacht und strukturiert, gleich klargestellt was der Hund soll und was nicht - prima!

Ja, manchmal muss man sowas auch einfach mal loben ;)

Zu deiner Frage nach der Rasse, kommen mir natürlich auch als erstes die Retriever in den Sinn. Aber Springer Spaniel wäre sicherlich auch ein interessanter Begleiter - wenn auch nicht ganz so groß.

Pudel - ja, warum nicht. Ich hab neulich einen Pudel im Natur-Look gesehen, kein ausrasiertes Gesicht sondern mit Wuschelbart - wow. Gefiel mir richtig gut - nicht so zierlich wie Pudel ohne Gesichtsfell oft daher kommen. Charakterlich sind sie sicher gut geeignet für euch :)

Setter vielleicht noch? Ich bin mir aber nicht sicher, wie es da inzwischen mit der Rasse aussieht, ich kenne nur zwei Irish Setter-Damen, die beide sehr tolle Hunde sind, aber komplett unterschiedlich. Anspruchsvoll im Haus und Hof allerdings sind beide nicht :)

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Hier kannst Du auch mal schauen http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Haushunde

Die Liste finde ich gut, weil da auch was über die Lebenserwartung von den jeweiligen Hunden steht, wo sie Gesundheitliche schwächen haben KÖNNEN und welche Macken sie haben können die zu dem Rassestandart gehört.

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Dummyarbeit und Obedience...dazu Kinder....da fällt mir immer zuerst ein Retriever ein.

Retriever finde ich toll, vor allem die arbeitenden. Das war auch so die Richtung, in die ich dachte, wollte das nur nicht schon im ersten Beitrag sagen. ;)

JB-6

Lese sowas immer (wegen Agility, etc. und dann ab 45 +cm) und es irritiert mich einfach jedesmal wieder..

Warum ? Wird da vermutet das "kleine" Hunde das nicht können ?

Ich persönlich mag einfach große Hunde lieber. Meine Katzen sind schon fast so wie ein Cavalier :D Es hat also absolut nichts damit zu tun, dass ich denen nichts zutraue. Nur für meinen persönlichen Begleiter hätte ich es gerne groß.

vreni76

Mein Tipp wie immer: Springer Spaniel.

Offen, freundlich, recht gut verträglich, sportlich. jagdnahes Arbeiten wie Dummytraining gut möglich, recht gesunde Rasse, gute Größe, schickes Äußeres, recht einfach zu führen, Showlinien-Springer haben wenig bis gar keinen Jagdtrieb (zumindest die, die ich kenne).

Interessanter Tipp :) Optisch sind sie irgendwie nicht sooo mein Fall, haben so einen traurigen Ausdruck finde ich. Aber auf jeden Fall eine Überlegung.

Lemmy

Dein Beitrag gefällt mir sehr, sehr gut duchdacht und strukturiert, gleich klargestellt was der Hund soll und was nicht - prima!

Ja, manchmal muss man sowas auch einfach mal loben

Danke! Das freut mich, dass du bemerkt hast, dass ich mich bemüht habe und schon einige Gedanken gemacht. Hauptsache Hund gilt für mich nicht. Er muss wirklich zu mir (uns) passen, sonst haben beide Seiten nichts davon. (Gemeinsam entwickeln tut man sich ja dann eh, wenn man erstmal zusammen ist.)

Pudel sind vom Typ her zwar passen, aber ich habe nicht viel Lust auf regelmäßigen Besuch beim Hundefrisör. Dalmatiner kenne ich als sehr jagdtriebig, aber kenne mich zugegebenermaßen mit ihnen nicht gut aus. Werde ich mal schauen...

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Ich hätte auch zu einem Retriever geraten.

Ich selbst habe einen Labrador. Sie liebt wirklich jeden Menschen und jeden Hund. Noch nie hat sie einen Menschen nicht gemocht. Jeder darf sie sehr gern streicheln und sie geht mit jedem mit. Kinder findet sie noch besser als Erwachsene. Schutztrieb ist natürlich gar keiner vorhanden, aber du sagtest ja, dass dir das eh nicht wichtig sei.

Im Haus ist mein Hund nahezu unsichtbar. Sie hat z.B. noch nie innerhalb der eigenen 4 Wände gebellt und tut das auch draußen nur extrem selten mal beim Spielen. Das finde ich total angenehm.

Bezüglich Züchtern habe ich mich im LCD umgesehen. Da müssen die Hunde gewisse Grundvoraussetzungen erfüllen, um zur Zucht zugelassen zu werden. Dazu gehört ein Wesenstest, um zu sehen, ob der Hund sich überhaupt rassetypisch zeigt, eine Röntgenuntersuchung von Hüften und Ellenbogen, Augenuntersuchungen und ich meine, gewisse Gentests wären auch dabei. Du kannst die Ahnen zurückverfolgen, online einsehen, wie z.B. die Geschwister der Elterntiere bei den Tests und Untersuchungen abgeschnitten haben usw. Diese Transparanz finde ich super. Sie gab mir damals ein Gefühl von Sicherheit beim Kauf.

Wenn man sich nur seriöse Züchter vom VDH (dem eben der LCD und der DRC unterstellt sind) ansieht, sind die übelsten Verbrecher schon mal aussortiert. Innerhalb des Verbandes gilt es dann, den Züchter zu finden, der am besten zu einem passt und dessen Leben mit den Hunden einem gefällt. Mir gefiel eine Züchterin, die selbst etwa 20 Hunde besitzt, genau deshalb nicht so gut. Ihre Hunde schneiden bei Untersuchung und Wesen wohl ziemlich gut ab, aber mir gefiel es einfach nicht, dass die Hunde für sie wahrscheinlich weniger besonders sind, eben weil es soooo viele sind. Mir war ein Züchter lieber, der nur 2, 3 eigene Hunde hat und vielleicht einen Jahr pro Wurf.

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