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Hundeforum Der Hund
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Kann er wieder ein "normaler" Hund werden?

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Hallo.. Ich hab n kleines Problemchen mit meinem Border Collie (1 Jahr).

Und zwar hatten wir mal ein tolles Erlebnis Nachts auf dem Feld. Uns ist da einer endgegen gekommen mit nem Fahrradlicht.. also haben wir gedacht es ist n Fahrradfahrer und sind zur Seite gegangen.

Jedoch ist dieser "Fahrradfahrer" langsamer geworden und schwankend direkt auf uns zugekommen.

Ich konnte nichts erkennen, nur eine gestallt die geschätz 2 Meter groß war und sehr breit war.. da das Licht mich geblendet hat. Somit habe ich natürlich Angst bekommen (Nachts auf dem Feld ist ja bekanntlich alles dunkel) mein Hund hat darauf reagiert und hat seine Haare gestellt und los gebellt, ich hab ihn natürlich kurz genommen.

Doch dieser "Fahrradfahrer" ist ohne zu zögern weiterhin gerade aus und schwankend direkt auf uns zu geloffen ohne die Wegseite zu wechseln.

Als er an uns vorbei geloffen ist.. hab ich erst gesehen das es kein Fahrradfahrer war sondern ein Inlinefahrer der auf der Wiese geloffen ist (Da er auf Kiesweg nicht fahren konnte) etwas molliger war, und durch die Inliner war er auch so rießig und dieses "Fahrradlicht" war seine Taschenlampe..

Seit diesem Erlebniss bellt mein Border sobald es dunkel wird jeden Menschen an wenn er weit genug steht (also praktisch wenn er ne Menschengestalt sieht). Sind diese Menschen nah genug das man sie gut erkennt dann ignoriert er sie. Ich kann auch seit dem nirgendwo mit ihm Nachts hin bzw Abends wenns dunkel ist wo es kein Licht gibt.. Also sobald es dunkel ist kann ich das Feld vergessen. Er ist dann voll aufmerksam und sobald irgendwas raschelt oder er ein Gerräusch wahr nicht was ich nichtmal wahr nehme.. bellt er die ganze Zeit durch

Ich weiß nicht was ich erst im Winter machen soll wenn es so spät erst hell und dann ziemlich früh wieder dunkel wird.. das werden keine schönen Gassirunden für uns beide. Ableinen kann ich da vergessen und der ist die ganze Zeit unter Spannung

Kann man das noch abtrainieren oder ist er geprägt von diesem Erlebnis auf dem Feld? Weiß jemand Rat?

?!?

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(bearbeitet)

Versuche mit ihm zunächst in der Dämmerung zu gehen.

Auf dem Rückweg kann es dann langsam dunkel werden...

Er hat gemerkt, dass du Angst hattest oder sehr unsicher warst.

Wäre ich auch gewesen....

Übt das noch vor dem Winter.

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wie übe ich genau?

Ihn bestätigen wenn ne Person von weiten steht und er nicht auf ihn reagiert?

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Tu so, als sei alles ganz normal, versuche dich auch innerlich zu entspannen. Sonst überträgst du deine Erwartungshaltung auf deinen Hund.

Und wenn die Person so nahe ist, dass er sie sowieso fast akzeptieren würde, würde ich ihn ganz dicke Loben

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OHMMMMMM----

Ruhe bewahren und Sicheren umgang mit Menschen trainieren.

Das dauert nicht ne Woche sondern kann Monate und Jahre gehen.

Ich hab nen halb Border und hab das gleiche problem/gehabt.

Bei meinem hilft regelmässige sichere überkonfrontation. Eben ein Spaziergang in der Innenstatt mitten in der Nacht. Aber so das DU alles unter kontrolle hast.

Du muss sicher sein + auch noch dem Hund WIRKLICH vertrauen.

Ein Border (und auch andere Hunde) lesen dich permanent. Egal was du denkst geht sofort in Aktion über. Entspannst du tut er es auch. Erwartest du etwas ist er in Allarmbereitschaft/attakiert schon. Denkst du nur an "es könnte ja etwas endgegen kommen" sieht er schon gespenster.

Ich würde eine gute Hundeschule besuchen und Vertrauen/Selbstvertrauen beim Hund und bei dir aufbauen lernen.

Sowas wir sehr leicht zum "Teufelskreis" (du denkst immer im Hinterkopf "er könnte ja")

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Zeig deinem Hund dass er dich nicht beschützen muss. Das dauert etwas. Dein Hund hat jetzt in der Dunkelheit das vertrauen an dich, als Rudelführer verloren. Das kann man wieder herstellen, also auf den Titel deines Threads kann ich nur sagen: "Ja"

Dein Hund ist außerdem nicht abnormal, er macht das was ein Hund eben macht, er verteidigt das Rudel.

Und um dir einen Lichtblick zu geben, mein Malinois hat, als ich sie bekommen habe alles angeknurrt und angebellt......vor allem Kinder, Jugendliche, Menschen mit Stöcken, Männer mit Bärten........gestern hat sie mit einem 6 jährigen gespielt und die einzige Attacke war eine Knutschattacke! Also......er wird normal.

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Wie wäre es, wenn du dir Leute bestellst, die dein Hund sehr gut kennt und mag.

Denen begegnet ih dann "zufällig", ein Leckerli, das der Hund dann bekommt, von

dem Passanten kann seine Erwartungshaltung ändern.

Und es wird dir leichter fallen zu entspannen, wenn du weißt wer da kommt und das

es dir nicht unangenehm sein muß wenn dein Hund bellt.

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@ Sabine: Sehr guter Trainingsansatz. Finde ich eine gute Idee!

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Super Sabine an sowas hab ich noch garnicht gedacht.. werd ich gleich mal heute abend machen und paar Leute bestellen :)

Hab mir jetzt ne Hundetrainerin besorgt damit ich das langsam in den Griff bekomme.. liegt denk ich auch 70% an mir weil ich halt eben wie schon hier erwähnt wurde mit der haltung "er könnte wieder "austicken" " ran gehe.. muss selber entspannter werden aber leichter gesagt als getan :(

aber ihr habt mir wieder mut gemacht das es wird.. danke :D

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bleibst du immer stehen, wenn dir menschen im dunkeln entgegen kommen...falls ja, nicht stehen blieben sondern ganz relaxt weiter gehen. wenn der hund bellt verbiete es ihm mit dem kommando nein. wenn er nicht hört disziplinieren. es ist richtig. er hat deine unsicherheit gespürt und für diese eine situation das kommando übernommen, weil du dazu nicht in der lage warst. die idee mit den bekannten ist gut. aber nicht stehen bleiben sondern an den menschen vorbei gehen als wenn du einen ganz normalen spaziergang machst.

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