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polar-chat.de  Der Hund
Lillebo

Welpe + Kleinkinder + 3. Stock = Problem?

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Hallo Leute,

der Wunsch nach einem Hund wird bei mir immer dringlicher. Ich bin in eine Kleinhundrasse verliebt (Tibet Spaniel), beobachte seit Jahren Websites, habe sie mir auf Ausstellungen und einem Züchtertreffen angesehen. Eine Züchterseite hat mich nun stark angesprochen. Ich habe Kontakt aufgenommen. Der Züchter wohnt sehr weit weg,so dass wir nicht so schnell mal rüber fahren können. Wir haben nun telefoniert und die Züchterin hat mich verunsichert. Sie meinte ich müsse mir sicher sein, dass ich diese Belastung mit einem Welpen auch schaffe. Der Welpe wäre 14 Wochen bei Abholung.

Die Situation ist folgende:

Wir haben 2 Kinder (5 J. + 2 J.). Wir wohnen in einer 4 Zi Wohnung im 3. Stock ohne Aufzug. Mein Mann arbeitet voll, ich gar nicht. Das 5 j. Kind geht bis 12.30 Uhr in die Kita, der 2 jähr. ist mit mir zu Hause.

Mein Mann geht morgens mit dem 5 jähr. aus dem Haus und bringt es in die Kita. Um 12 Uhr holen mein Sohn und ich meine Tochter aus der Kita ab (mit dem Bus). Danach sind wir entweder zu Hause, im Park, Spielplatz, Cafe, einkaufen.

Um 18 Uhr kommt mein Mann nach Hause dann könnte ich nur mit dem Hund Gassi gehen.

Ich habe einerseits viel Zeit, mehr Zeit als sonst andererseits immer mind. ein Kind zu betreuen.

Folgende Situationen machen mir Sorgen:

1. Stubenreinheit

Wenn der Hund muss, müsste ich schlagartig mit Kind und Hund auf dem Arm 3 Stockwerke runterrennen. Mein Sohn geht zwar gern raus, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich mit Anziehen usw. noch rechtzeitig unten ankomme.

Wie lange dauert diese Phase wo der Welpe so oft muss? 2 Wochen?

2. Zuverlässigeit

Ich bin draußen, wenn wir unterwegs sind oft durch meine Kinder abgelenkt. Ich würde nicht immer den Hund richtig erziehen können sprich in 20 % der Fälle könnte ich nicht rechtzeitig auf sein Fehlverhalten oder erwünschtes Verhalten reagieren. Würde sich das schon negativ auf seine Erziehung auswirken?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet und mir nicht pauschal ratet, dass wir mit der Anschaffung warten sollen. Denn wenn mein Sohn in einem Jahr in der Kita ist, werde ich versuchen halbtags zu arbeiten. Ich hätte dann also noch weniger Zeit für einen Welpen.

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(bearbeitet)

Ich kann dir nur erzählen wie es bei uns war und wir den Welpen hatten und das ohne Kinder (darüber bin ich froh)

Punkt 1 Stubenreinheit

Wir waren was diese Sache angeht ziemlich konsequent.. und jedes mal sofort Welpe geschnappt und raus (nach dem essen,schlafen,spielen ca. ale 2std vom 2.stock aus).. das ganze hat 4 wochen gedauert trotz purer konsequent.. auch nachts hieß es raus (alle 3std. ca) Nach ner weile ist das ziemlich anstrengend und es geht an die Nerven, wenn man jede Nacht nicht schlafen kann. Es gibt jedoch Welpen die schlafen nachts durch!

In diesen 4 wochen hatte unserer lauter kleine Phasen.. ne weile ist er an die Tür hat sich gemeldet, dann wieder ne phase gehabt wo er es verlernt hat, dann wieder ne Phase gehabt wo er nur an die Tür ist und sobald man nicht innerhalb von einer sek. an der Tür war ging das pieseln schon los.

Das meiste was wir da angezogen haben.. waren schnell Schuhe und dann ab nach drausen (zum glück war es sommer) mit Kind noch unterm arm.. wäre mir es zu stressig gewesen des über wochen mit zu machen.. noch dazu weil ja n kind nicht in schnelle so angezogen ist wie n Erwachsener.

Wenn man den Welpen hoch hebt dann hört er im normalfall sofort auf zu pieseln aber all zu lange bis man unten ist sollte es trotzdem nicht sein.. meine Schwester hatte das "Glück" das ihr Welpe im arm weiter gepieselt hat :wall:

Punkt 2 Zuverlässigkeit

Als unser Hund n Welpe war mussten wir 24Std auf den achten.. weil er ein blödsinn nach dem anderen gemacht hat.. wir waren froh als er geschlafen hat.. mein damaliger Partner ist Abends von der Arbeit gekommen und ich war den ganzen Tag mit dem Welpen alleine und es gab Tage wo ich über glücklich war als mein Partner abends daheim war weil ich manchmal überfordert war aus dem grund weil ich zu nichts mehr gekommen bin.. geht man kurz duschen kommt wieder raus hat der in der zeit wieder ein blödsinn angestellt, haushalt konnte ich in der Zeit auch nicht so führen wie geplant. Es war ne menge Arbeit und ich bin froh das ich zu dem Zeitpunkt keine Kinder hatte.

Noch dazu mit einem Welpen sollte man nicht so lange drausen bleiben zwecks den neuen reizen etc. da gibts die regel pro Lebensmonat 5 minuten.

Wenn der Welpe zu euch kommt ist er 14 wochen alt.. heißt nach der regel 20min.

Hoffe hab dich nicht zu sehr verschreckt.. aber das sind die erfahrungen die ich gemacht habe :)

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Ich hatte auch noch keinen Welpen, der nach 2 Wochen SICHER sauber war. Auch wenn Dein Kleiner schon 14 Wochen alt ist - das kann locker bis zu einem Alter von 6 Monaten dauern, bis der Hund richtig gelernt hat, einzuhalten und nicht kurz nach der Meldung loszupieseln. 3. Stock ist da schon eine große Herausforderung, auch ohne Kleinkind, das Du ja nicht (sinngemäß) aus den Händen fallen lassen kannst, wenn Welpe "muß".

Dann wirst Du feststellen, daß Du plötzlich 2 Kleinkinder im Haus hast, eines mit Zähnen, die ungeheuer kreativ sein werden, Deine Nerven auf die Probe zu stellen. 24 Stunden am Tag.

Noch ein Kindergartenkind dazu - ich würde mir und meiner Familie zuliebe den Streß noch nicht antun. Entweder kommen die Kinder, oder der Welpe zu kurz. Von Deinen Kräften rede ich noch gar nicht... ;)

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Machbar ist das sicherlich, ich stelle es mir aber mehr als stressig vor. Einfach nur aus dem Grund, weil man nach draußen so lange Wege hat.

Vielleicht kannst Du noch ein bisschen warten, bis beide Kinder in der Schule/Kindergarten sind. Dann hast Du doch bestimmt etwas mehr Zeit und kannst Dich dann mit Ruhe einem Welpen widmen.

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Ich hatte einen Rottweiler und Kinder mit knapp 3 und knapp 1 Jahr als ein Cattle Dog Welpe dazu kam.Allerdings haben wir einen Garten und die Pipsache war einfacher als aus dem 3.Stock.

Stubenreinheit kann einige Wochen bis Monate dauern. Ansonsten sehe ich kein Problem in der beschriebenen Konstellation.

Ich hatte morgens erst noch das eine Kind in den Kiga zu bringen, bin dann mit den anderen dreien raus, Mittags wieder abholen, mit den Hunden raus wenn Mann da ist oder eben nochmal mit allen vieren dann :)

Abends alleine mit den Hunden. Hundeplatz , später Rettungshundetraining, Welpenschule etc. hab ich immer dann gemacht, wenn Mann zu Hause war.

2 Jahre später (kinder 3 und 5) starb der Rotti und ein zweiter Cattlewelpe kam.

Ich muß zugeben, es habe so einige den Kopf geschüttetl und gesagt, diesen Stress würden sie sich nciht antun.

Ich selbst hab es nicht so empfunden und hatte auch überhaupt keine Probleme mit Stress, Zeit oder Organisation.

Aber das muß jeder selber wissen . Mit Sicherheit kann ich dir sagen, daß ein Welpe dich grob gesagt, bis er ein Jahr alt ist, extrem fordert. Ob dein Hundewunsch wirklich so groß ist, daß du das in Kauf nimmst, mußt du selbst entscheiden.

Vergessen kannst du, wenn Welpi Pipi muß, dann mal aben noch das Kind anziehen......dann gehts daneben ;)

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Ich an Deiner Stelle würde es nicht machen, meine Vorredner haben schon wichtige Punkte gebracht.

Es wird auf jedenfalls jemand auf der Strecke bleiben, wahrscheinlich der Hund...

Es ist nicht so einfach wie man sich das alles vorstellt.

Gerade mit Kindern UND Hund im 3. Stock stelle ich es mir schwer vor.

Wir haben auch (mit unseren Hunden) im 3. Stk. gewohnt gehabt,

über uns eine Frau mit 3 kleinen Kindern (1, 2 1/2, 6) und wenn ich gesehen habe wie die sich da, mit 3 Kindern,

hochgequält hatte und mir jetzt noch das mit Hund vorstelle.

Da stehen mir die Haare zu Berge...das würde keiner auf Dauer aushalten.

Stell es Dir nicht so einfach vor Hund und Kind die Treppen hoch/runter zutragen, die halten nicht immer still.

Was passiert wenn der Welpe in seine Zahnzeit kommt (thema Beißhemmungen) ?

Spätestens da wenn der Welpe knappst und ein Kind plärrt, ist das Thema durch, vermute ich.

(Wie viele Welpen gibt es im Tierschutz, wo es heißt der hat geschnappt ?)

Du musst auch mal an eine Zeit denken wo es Dir vielleicht gesundheitlich nicht gut geht oder wo die Kinder zicken,

Streß mit dem Mann, also mal einen bescheidenen Tag und dann hast Du da einen Hund der raus muß...

Was ist wenn was mit den Kindern ist ? Krankenhaus, oder, oder ?

Wer kann sich dann um den Hund kümmern wenn es bei Dir überhaupt nicht geht ?

(Das sind auch Fragen die bei Vorkontrollen beim Tierschutz vor kommen. Nur mal als Erklärung, falls mich jemand für kleinkariert hält oder so :kaffee: )

Ach und wenn Du denkst Du hast alles überstanden fängt die Pupertät bei den Hunden an...

Wenn Du dann noch eine Hündin hast, dann hast Du mit der Läufigkeit zu tun...

es heißt so ab 6 Monate -12Monate da fängt die Pupertät an, wo man bei manchen Hunden denkt man steht wieder bei 0

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Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet und mir nicht pauschal ratet, dass wir mit der Anschaffung warten sollen. Denn wenn mein Sohn in einem Jahr in der Kita ist, werde ich versuchen halbtags zu arbeiten. Ich hätte dann also noch weniger Zeit für einen Welpen.

Dann wäre der Hund ja ein Jahr und wenn die Erziehung vielleicht vorher ja etwas stümperhaft war weil

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Ich bin draußen, wenn wir unterwegs sind oft durch meine Kinder abgelenkt. Ich würde nicht immer den Hund richtig erziehen können sprich in 20 % der Fälle könnte ich nicht rechtzeitig auf sein Fehlverhalten oder erwünschtes Verhalten reagieren.

Dann könntest Du "Spaß" haben wenn Du dann nach Hause kommst...

Er könnte die Wohnung umdekoriert haben...

Wenn das alleine sein nicht geübt wurde dann könnte es Probleme geben....

Man muß an so vieles mehr denken als nur an einen niedlichen Welpen !

Also ich war immer so froh das zu der Welpenzeit kein (klein)Kind da war.

Warte noch lieber bis die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, Ihr vielleicht eine andere Wohnung (?) habt..

....auch wenn Du DIESEN Rat nicht haben wolltest ;)

Wenn man wie Kreacher einen Garten hat, sieht es wieder anders aus..

..aber im 3. Stock und so würde ich das so wirklich nicht machen.

Nur meine Meinung....

P.S. Ist es Eure Wohnung ?

Wenn nicht sollte eh vorher mit dem Vermieter geklärt werden ob da Hundehaltung erlaubt ist.

Sowas wird auch meist gerne vergessen...

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Ganz ehrlich?

Ich hatte lange jahre ähnliche Konstellationen und hab mir den Hund verkniffen.

In Abbys Welpenzeit ging es um Sekunden, und das sehr viel länger als zwei Wochen. Eher zwei bis drei Monate und am morgen, nach der Nachtruhe, muss sie bis heute (sie wird ein Jahr) sehr schnell raus. Da blieb nicht genug Zeit, als dass meine damals Fünfjährige sich noch hätte die Schuhe anziehen können. Nunist das bei einem fünfjährigen Kind nicht so schlimm, das kann mal 5 Minuten allein im Haus bleiben. Mit zwei Jahren geht das nicht.

Meine Kinder hätten sich auch bedankt, wenn ich sie so oft rausgeschleppt hätte. Nicht falschverstehen, die gehen alle gerne raus. Aber "Welpenrunden" bedeuten: Immer wieder ultra kurze, meist diesselben Runden drehen und den Hund dabei überwiegend in Ruhe lassen, damit er sich lösen kann. Und das ca 10-mal am Tag. Für Kinder wird das schnell wahnsinnig langweilig, zumal der Hund garantiert immer gerade dann will, wenn sie gerade schön schlafen, endlich mal gut essen, spielen ...

Denk auch an Mittagsschlaf oder so: Ein zweijährges Kind kann man nicht allein in der Wohnung lassen, erst recht nicht mit älterem Geschwister. Wenn der Welpe raus muss, heißt es, das Kind aus dem Bett zerren.

Ich würde warten, bis die Kinder groß genug sind, um auch mal Zuhause bleiben zu können - zumindest wenn kein Garten vorhanden ist.

Dann die Aufmerksamkeit: Ein junger oder pubertierender Hund wird das *sofort* ausnutzen, wenn du nicht mit Gedanken beim Hund sondern beim Kind bist, was beim Zweijährigen natürlich der Fall sein wird. Meiner Beobachtungen nach bleiben solche Hunde ewige Leinenhunde oder hören nicht.

Ich würde in deinem Fall noch 2-3 Jahre warten oder einen ausgewachsenen, halbwegs vorerzogenen Hund nehmen. Da ist die Situation schon viel entspannter.

ich trau mir schon viel zu, würde ich sagen (Vollzeitjob, drei Kinder, zwei junge Hunde), aber bei eurer Konstellation würde ich persönlich keinen Welpen nehmen, nee.

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Wenn du dir und deinen Kindern einen Gefallen tun und euer Familienleben auf entspannte Art und Weise mit einem Hund bereichern möchtest, hol dir einen freundlichen, ruhigen, erwachsenen Hund!

Frage dich z. B., ob deine Kinder damit umgehen könnten, wenn der Welpe zwickt und grob wird beim Spielen, oder ob sie ihn in seinen Ruhezeiten auch wirklich in Ruhe lassen würden. Die Möglichkeit, durch eigenes Unwissen oder Unvermögen oder unpassende Umstände, aus einem süßen Welpen einen stressigen Problemfall zu machen, ist recht groß. Lies einfach mal hier im Forum in den Bereichen "Hundewelpen" und "Junghunde" und überlege, wie sich die dort geschilderten Problem in deiner Familie anfühlen würden.

Als meine Tochter 3 Jahre alt war, kam unsere erster Familienhund zu uns. Eine ca. 6 Jahre alte, sehr, sehr liebe Hündin aus dem Tierheim. Sandy war einfach nur glücklich, bei uns zu sein. Ich konnte lange Waldspaziergänge mit ihr machen, musste das aber nicht. Genauso zufrieden war sie mit einer kleinen Runde durchs Dorf, wenn wir Laura in den Kindergarten gebracht haben. Laura hat mir ihr gelernt, wie man mit Hunden umgeht, denn Sandy war die Geduld in Person. Ich musste mir keine Gedanken machen, wie der Hund reagiert, wenn drei, vier Kinder durchs Haus tobten. Sie konnte auch von Anfang an allein zu Hause bleiben und sie fuhr gern in Auto mit.

Ein Bild, was ich nie vergessen werde, ist, wie Laura mit Ausdauer die "Arztinstrumente" aus dem kleinen Arztköfferchen, welches sie zu Weihnachten bekam, an Sandy ausprobierte. Da wurde endlos abgehorcht, ins Ohr geguckt, "Spritzen" gegeben, Beine verbunden, die haarsträubendsten Diagnosen gestellt - und Sandy lang einfach nur ganz entspannt auf der Seite, mimte den "Patienten" und freute sich über die Zuwendung. So sieht ein entspanntes Zusammenleben mit einem Hund für mich aus. :)

LG, Angela

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(bearbeitet)

Ich stelle mir das schon seeeehr anstrengend vor -

3.Stock - Kleinkinder - Welpe, der alle 2 Stunden oder öfter raus muss (manchmal monatelang)

auch nachts!

Da würde ich auch zu einem erwachsenen Hund raten!

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Ich würde auch eher zu einem erwachsenem Hund raten.

Vielleicht hat deine Züchterin einen bei sich ?

Oder du wartest bis auch dein 2 jähriges Kind in die Kita geht.

Dann hast du Zeit dich um die Erziehung Auslastung usw zu kümmern.

Meine Sunny war erst mit knap 6 Monaten komplett stubenrein.

Ich hätte ehrlich gesagt garkeine Lust 10 mal am Tag Treppe rauf Treppe runter.

Aber das musst du wissen.

Ich rate die Jetzt zu nem Hund so am 1 Jahr.

Oder eben 1-2 Jahre noch warten.

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