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Hundeforum Der Hund
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Überfordert

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Also, ich glaube, ihr habt das alles eni bisschen zur krass aufgenommen, was ich geschrieben habe :D

ich fange mal von vorne an :)

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Sorry, aber Dein letzter Beitrag liest sich für mich so: "ich würde gerne das und das mit ihm machen, aber Einschränkungen will ich nicht haben".

Das ist keine gute Voraussetzung für eine 15jährige Hundehaltung!

Natürlich habe ich mir darüber vorher Gedanken gemacht. Und zwar 4 Jahre lang und noch länger. Und es war auch alles klar - ich wollte zurückstecken für den Hund. Alles wenn nötig. Aber wenn man den Knirps dann hier hat, wird es einem wirklich erstmla richtig bewusst, wie viel man gerade anfangs zurückstecken muss. Und das macht mir, glaube ich, ein bisschen Angst.

Originalbeitrag

Der Kleine (wie heißt er überhaupt? Oder hab ichs überlesen?) muss erst alleine bleiben lernen.

Er heißt Milo -das hatte ich aber schon geschrieben irgendwo.

Dass er alleine bleibenl ernen muss, ist mir klar. Es ging mir nur darum, dass -wenn ich einkaufen will und mein Freund hier bleibt- er jault und schreit, weil ich nicht da bin.

Den Welpen vorm Geschäft anbinden geht gar nicht.

Das hatte ich auch nicht vor. Wie ich geschrieben habe, will ich gerade das nicht, weil mir bewusst ist, dass man sowas nicht mit einem Welpen machen kann.

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Also, für mich gehören zu den essentiellen Dingen nicht nur die Urlaube, sondern vorrangig erstmal der normale Alltag, den es zu meistern gilt, denn der existiert, wie der Name schon sagt, alltäglich, und nicht wie ein Urlaub einmal im Jahr ( oder wie oft auch immer ^^ )

Klar, hab ich das Thema in Gedanken auch durchgekaut vorher. Aber man -oder ich zumindest- denkt sich das irgendwie so, das ist alltäglich und zu zweit ist das auf jeden Fall machbar. Wird es auch sein, ich wollte nur meine Gedanken in diesem Moment eben runterschreiben.

Aber dann liebt man doch so ein Fellpuschel trotzdem schon, oder nicht? Bin ich da zu blauäugig?

Natürlich ist er ein kleiner Wonneproppen und toll und niedlich und es ist ja nicht so, dass er mir gleichgültig ist oder ich ihn hasse. Ich bin nur im moment ein bisschen durch mit allem, weil ich wirklich kaum zum Essen komme und wahrscheinlcih spielt auch noch eine Rolle, adss ich meinen Freund ein wenig vermisse und mich deshalb jetzt gerade noch nicht 100%ig über das alles freuen kann.

Denke, Du siehst eher den Stress und das Negative, als dass Du Dich am Welpen erfreuen kannst und das finde ich sehr schade und empfinde es als einen sehr holprigen Anfang.

Ja, ich kann im Moment leider nur das Negative sehen, weil ich -wie oben gesagt- ziemlich fertig bin mit allem. Vielleicht wird es jetzt besser, wenn ich im Haus meiner Eltern bin. Da ist auch mehr Fläche zum Gassigehen.

Vielleicht ist es jetzt einfach noch nicht die Zeit für Dich, sich auf einen Hund einzulassen, das ist ja möglich - und auch nix verwerfliches in der Form, schlimm würde ich nur finden, wenn eine solche Situation dann nicht im Sinne von allen Beteiligten gelöst wird!

Das (dass jetzt noch nicht meine Zeit ist) sich darauf einzulassen, ist eben meine wage Befürchtung. Das fände ich ziemlich schade, ich will nur erstmal noch abwarten, weil er gerade mal eine Woche da ist.

Ich drücke Dir die Daumen ( und dem Hund genauso :) )

Danke. :)

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Aber: das wird noch eine ganze Weile lang so bleiben. Das Gefühl, meine ich. Mach Dir bewusst, dass Du Dich die nächsten Wochen permanent genau so fühlen wirst, nämlich überfordert.

Und eben weiß ich noch nicht, ob ich dazu wirklich bereit bin im Moment. Ich denke, es pendelt sich alles langsam ein, wenn der Alltag wieder mein Alltag ist (also mit meinem Freund zusammen wenn er mir dann auch helfen kann).

So ein Welp wächst einem doch innerhalb kürzester Zeit ans Herz, oder etwa nicht?

Ja klar, wenn ich ihn da so liegen sehe wie er träumt usw. dann könnt ich ihn knuddeln und wenn ich sehe, dass er schon Sitz und Platz kann, ebenfalls.

Aber hätte ich mein Welplein nachts pumpen gehört, wäre ich aus dem Bett gesprungen, um nachzusehen ob sie erbrochen hat oder sonst etwas nicht in Ordnung ist. Da hätte ich nicht liegen bleiben können.

Wie gesagt habe ich das nur im Halbschlaf wahrgenommen -habe es zunächst noch halb in meinen Traum eingebaut- und wurde erst später richtig wach.

Und vor einem Geschäft anbinden? Tja, schneller wirst Du Deinen Milo nicht loswerden können... Sorry für den Sarkasmus, aber bitte bitte tu das nicht, lass ihn dann zuhause!

Wie oben schon erwähnt, war das nie mein Plan. Das habe ich aber auch so nicht in meinem Beitrag geschrieben.

Ja, leider bin ich wirklich etwas ungeduldig..

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Deine ganzen Beiträge hören sich für mich sehr unreif an und nach mangelnder Fürsorge ! Du bist noch gar nicht bereit, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen und auch mal zurück zu stecken bei Deinen Unternehmungen.

Das liegt daran, dass ich im Moment einfach nicht ganz ich selbst bin, weil überfordert. Kennt ihr das nicht, dass ihr in Müdigkeit und Frustration und Überforderung Dinge teilweise maßlos übertreibt in Gedanken?

Es kommt so unglaublich lieblos und gleichgültig rüber und da tut mir der Kleine Milo wirklich leid, er hätte ein liebevolleres Zuhause verdient, wo er wirklich angenommen wird!

Vermutlich, weil ich hier nur die Probleme schildere und nicht das, was gut läuft.

Natürlich verhalte ich mich nicht lieblos ihm gegenüber - dann hätte ich das mit dem Hund auch gleich lassen können.

Ich sage schon jedes Mal "mach schnell", aber irgendwie...

Bei einem Welpen geht mal gar nichts schnell !

Diese Sätze sagen eigentlich alles aus :so - Ungeduld und Gleichgültigkeit und überhaupt Null Bock :(

Hierbei geht es um das Signal, das ich ihm gebe, wenn er Pipi macht, damit es irgendwann auf Signal klappt - nicht darum, dass er schnell macht. Ich sage das mit hoher, freundlicher Stimme und nicht mit Null-Bock-Einstellung und Ungeduld.

@Sina:

Danke für die ausführliche Beschreibung :) Das klingt auch ziemlicch nach Stress.

Die anderen haben recht: Jetzt ist spätestens der Moment, wo Du Dir überlegen solltest: Will ich das auf mich nehmen? Ist das Leben mit Hund wirklich ein Leben für mich? Alles andere wäre dem Knirps gegenüber unfair!

Ich denke, gerade jetzt ist eben noch nicht die Zeit dafür. Ich muss mich ja auch erst einmal an ihn gewöhnen. Nicht nur er sich an mich. Und er ist gerade mal eine Woche da. Ich fände es eher unfair, ihn ejtzt schon wieder wegzuschicken, obwohl noch nicht einmal ein Alltag mit ihm eingekehrt ist.

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Aber wenn ich nicht da bin, dann heult und jault Milo total rum.

Meine Liebe, das muss man üben, üben, üben - genauso wie das Gassigehen, Leinelaufen, Autofahren, nichts vom Tisch klauen, nicht betteln etc.pp. Was glaubst Du, welch ein Geheul mir unsere Kleine hinterherschickt, wenn ich mit den Großen oder allein aus dem Haus gehe?

Wie bereits oben mehrfach erwähnt, war damit nicht gemeint, ihn alleine zu lassen (ist mir klar, dass ein welpe sowas lernen muss!! :motz: ). Es ging darum, dass ich den Gedanken hatte, dass ich allein enikaufen fahre und mein Freund mit ihm heir bleibt. Und dass er, wenn er bei wem anders ist dann jault und bellt, weil ich nicht da bin.

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Hast Du Deinem Freund schon mal Deine Gedanken erzählt ? Was sagt er dazu ?

Oder weiß er davon noch garnix, das Du Dich überfordert fühlst ?

Ja, das habe ich, als er vor 2 Tagen angerufen hat. Und er war auch der Meinung, ich solle erstmal abwarten und mich ein bisschen entspannen innerlich. Wenn er wiederkommt dann gucken wir, wie es wird und wenn es dann wirklich für mich gar nicht geht, dann kann man immer noch entscheiden. Er sieht es also so wie ich.

Auf jedenfall solltest Du Dir überlegen ob Du den Hund behalten möchtest, denn....

Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever ist ein Hund, der ein sehr ausgeprägtes Spielverhalten zeigt. Er schwimmt gern, apportiert gut und gilt als intelligent und sehr gelehrig. Der Rasse ist hohe Ausdauer und Schnelligkeit eigen.[2] Retrieveruntypisch zeigt er bisweilen einen deutlichen Hütetrieb.[1] Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever ist eine geeignete Rasse für erfahrene Hundeführer oder Anfänger, die bereit sind, sich mit der Rasse auseinanderzusetzen und dem Hund ein adäquates Umfeld mit entsprechender Beschäftigung zu bieten,[3] beispielsweise mit Agility oder Dummyarbeit[4].

Über die Rasse habe ich mich logischerweise schon seit 2 Jahren informiert. Und natürlich will ih auch mit ihm arbeiten. Das habe ich auch nie abgestritten o.ä.

Dummyarbeit und Obedience oder ZOS waren meine Pläne für ihn. Und natürlich habe ich daran auch Spaß.

Ich will mich auch mit ihm beschäftigen. Das tu ich ja auch natürlich jetzt schon! Ich weiß ja nicht, was ihr alle denkt, wie es hier zugeht... aber sicher nicht so lieblos und ohne Beschäftigung, wie es hier dargestellt wird.

Ich bin einfach nur fertig vom Pfützenwischen und seinen 5 Minuten, die ich aber seit gestern Abend ein bisschen besser einschätzen und im Keim ersticken kann.

Ich würde nur gern einfach mal wieder was kochen und essen. Ich kmme nicht mal zum Trinken. In einer Woche habe ich gerade mal 5 1,5Liter Flaschen getrunken. Normalerweilse sind es pro Tag anderthalb. Müdigkeit macht mir einfach immer zu schaffen und ich mache Elefanten aus Mücken.

Trotzedm habt ihr natürlich Recht und ich muss ernsthaft darüber nachdenken, was ich nun will. Aber das kann ich -wie gesagt- erst, wenn der Alltag wieder komplett ist. Wenn es dann wirklich für mich nicht gehen sollte -ich muss sagen die letzten 2 Tage waren schon besser- dann werde ich wohl den Züchter darüber informieren, dass es tatsächlich noch nicht meine Zeit ist, so leid es mir auch tut.

Ich verstehe auch nicht, wieso ich überhaupt sowas denken kann -ihn wieder abgeben zu wollen. Ich wünsche mir einen Hund seit ich 7 bin. Und war überglücklich, ihn endlich abholen zu können. Ich vermute einfach, dass es damit zuasmmenhängt, dass ich gleichzeitig noch meinen Freund vermisse.

Ich halte euch auf dem Laufenden ;)

LG, Lisa

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Meine Güte, wenn ich hier lese, du kommst nicht zum essen und zum trinken, dann sorry, aber finde ich ehrlich gesagt, dass du gewaltig übertreibst.

Ein Welpe schläft doch sehr viel und wenn du etwas anderes zu tun hast, dann pack ihn in den Kennel, gibt ihm was zu knabbern, Tür zu und mach dein Ding. Fertig.

Der Welpe ist nicht der Nabel der Welt, sondern soll sich in deinen Alltag integrieren.

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Liebe Lisa,

zwei Dinge noch, die mir eben spontan beim Lesen aufgefallen sind:

1. Die verrückten fünf Minuten. Ich würde das nicht im Keim ersticken, ich denke eher dass das normal ist für einen Welpen. Es sei denn er hat das alle zwei Sunden oder so? Ansonsten: zurücklehnen und genießen! ;)

2. Sitz und Platz - kann er mit Sicherheit noch nicht. Und er ist auch noch viel zu jung dafür, das können zu müssen. Meine ich, so wie alles andere auch, überhaupt nicht böse, nur sei nicht enttäuscht, wenn er das nächste Woche auf einmal nicht mehr kann. Das dauert. Mitunter Monate. Und es gibt so viel Wichtigeres. :)

Weiterhin alles Gute für Euch und berichte mal, wie es so läuft!

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Meine Güte, wenn ich hier lese, du kommst nicht zum essen und zum trinken, dann sorry, aber finde ich ehrlich gesagt, dass du gewaltig übertreibst.

Ein Welpe schläft doch sehr viel und wenn du etwas anderes zu tun hast, dann pack ihn in den Kennel, gibt ihm was zu knabbern, Tür zu und mach dein Ding. Fertig.

Der Welpe ist nicht der Nabel der Welt, sondern soll sich in deinen Alltag integrieren.

Ja nur das muss ich ja auch erstmal lernen, dass es nicht immer gleich Aufmerksamkeit gibt. Wenn er im Kennel ist und ich rausgehe dann rastet er vollkommen aus da drin. Das wollte ich ihm gerade in den ersten paar Tagen halt ersparen. Klar schläft er auch. Aber eben nicht abends, wenn ich kochen und essen möchte. Da hilft auch Ignorieren nichts.

Wenn ein Freund hier ist dann klappt das, aber wenn ich alleine bin, lässt er mir keine Ruhe. Und ich will nicht, dass er mit dem Kennel Strafe verbindet o.ä.

Ich bin nunmal Hundeanfängerin. Gelesen habe ich unendlcih viel, aber es dann auch anzuwenden finde ich schwer.

LG, Lisa

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Liebe Lisa,

zwei Dinge noch, die mir eben spontan beim Lesen aufgefallen sind:

1. Die verrückten fünf Minuten. Ich würde das nicht im Keim ersticken, ich denke eher dass das normal ist für einen Welpen. Es sei denn er hat das alle zwei Sunden oder so? Ansonsten: zurücklehnen und genießen! ;)

2. Sitz und Platz - kann er mit Sicherheit noch nicht. Und er ist auch noch viel zu jung dafür, das können zu müssen. Meine ich, so wie alles andere auch, überhaupt nicht böse, nur sei nicht enttäuscht, wenn er das nächste Woche auf einmal nicht mehr kann. Das dauert. Mitunter Monate. Und es gibt so viel Wichtigeres. :)

Weiterhin alles Gute für Euch und berichte mal, wie es so läuft!

Ich wollte damit sagen, er kann es drin und ohne Ablenkung. Und ich finde das eben für die paar Tage erstaunilch, dass es schon ganz gut klappt.

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Noch was, wie viel schläft er denn so tagsüber?

Ich frage nur, weil mich das auch etwas wundert. Lotte hat echt immer den halben Tag verpennt. Zwei Stunden schlafen, dann wach, nach spätestens zwei Stunden wieder schlafen, so in etwa habe ich es in Erinnerung.

Ist das bei Milo auch so? Und schläft er dann nicht weiter, wenn Du etwas anderes machst?

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Verstehe nicht, wie es mit Deinem Freund zusammenhängt, aber da ticken eben verschiedene Menschen auch unterschiedlich :think:

Auch Deine Erklärungen jetzt lesen sich nicht viel besser für mich :(

Weißt Du, wenn Du Dir so lange schon darüber Gedanken gemacht hast - dann hattest Du auch lange genug Zeit, Dich an den Gedanken zu gewöhnen, verschiedene "Problematiken" anzugehen.

Mir zeigt es nur, dass Du Dir wohl eher 4 Jahre lang Gedanken gemacht hast, Du hättest gerne einen Hund und dementsprechend nur unheimlich oberflächlich an dem ganzen Thema gekratzt hast.....

Weißt Du, es gibt andere Leute, die stemmen einen Welpen, Kinder, den Haushalt, die Arbeit, alles zeitgleich - aber wie war nochmal mein erster Satz? Den rufe ich mir gerade nochmal ins Gedächtnis :)

Entschuldige bitte, wenn ich jetzt hier vielleicht etwas krass rüberkomme - ich selbst habe mir seit Kindheit an einen eigenen Hund gewünscht und mir diesen Traum letztes Jahr erfüllt - trotz Kinder, Haus, Firma / selbstständiger Arbeit usw.

Natürlich hatte auch ich Schlafmangel und fühlte mich teilweise durch den Wolf ( des Fleisches ) gedreht, aber niemals hatte ich den Gedanken, meinen Traumhund wieder abzugeben, und da hapert es eben meiner Meinung nach noch bei Dir, eben WEIL Du diese Gedanken hast :think:

Überfordert sein - jo, verstehe ich.

Übermüdet sein und deshalb überreizt - absolut nachvollziehbar.

Nichts mehr im Haushalt hinzubekommen oder so extrem negativ, wie Du zu schreiben - nö, kein Verständnis :) Und also bitte - es liegt doch an Dir, ob Du genug trinkst, oder? Das nicht ausreichende Trinken nun auf die Hundehaltung zu schieben, da läuten bei mir die Alarmglocken, weil Du einfach ( meiner Meinung nach ) Sachen auf den Hund münzt, auf die Hundehaltung beziehst, die damit nichts zu tun haben - fürs trinken ist immer Zeit , oder nicht ???

Nochmals: Ich meine das alles nicht böse, nicht so, wie es eventuell rüberkommt - aber als kleinen Tritt in den Hintern schon! Was ist denn, wenn Dein Freund jetzt da ist und alles ist top und Ihr trennt Euch?

Du musst einfach bedenken, dass der Alltag mit einem Hund eben Alltag ist und es auch passieren kann, dass Du allein da stehst und Du musst Dein Leben dementsprechend neu ausrichten - und da scheiterts jetzt schon an der Gefühlswelt dem Hund gegenüber, Milo gegenüber, denke ich.....

Ach, ich weiß nicht, wie ich das etwas "netter" ausdrücken soll - geh einfach in Dich, auch ohne Freund, mit genug zu trinken :kaffee: und überleg ganz genau, ob Milo zu diesem Zeitpunkt die richtige Entscheidung war.

Gib dem Hund ansonsten die Chance, eine dauerhaft gute Familie zu finden, die sich voll und ganz auf ihn einlassen WILL.....

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Noch was, wie viel schläft er denn so tagsüber?

Ich frage nur, weil mich das auch etwas wundert. Lotte hat echt immer den halben Tag verpennt. Zwei Stunden schlafen, dann wach, nach spätestens zwei Stunden wieder schlafen, so in etwa habe ich es in Erinnerung.

Ist das bei Milo auch so? Und schläft er dann nicht weiter, wenn Du etwas anderes machst?

Also er schläft erstmal von 23 bis 9 Uhr, kurze Pipiwachphase um halb 7. Wenn ich ihn aus dem Kennel hole, dann ist er meistens danach 2 Stunden wach. Wenn ich Glück habe, schläft er dann eine Stunde in der ich dusche und frühstücke. Heute morgen war ads z.B. dann nicht der Fall.

Danach ist er wieder 2-3 Stunden wach, auch wenn ich ihn ignoriere oder in den Kenenl setze. Er bleibt wach.

Wenn ich es überschlage, dann schläft er zwischen 9 und 23 Uhr vielleicht 4 Stunden, höchstens 5.

Seit gestern ist sein Schlaf auch noch unruhig - also wenn erm al ne Stunde schläft, dann wird er ca. 5 Mal wach, guckt einfach nur durch die Gegend und legt sich woanders hin zum weiterschlafen.

Eben das ist es ja, wenn ich rasugehe, muss er schon tief schlafen, damit er nicht hinterherkommt und wieder wach ist. Und das ist meistens nicht der Fall. Gehe ich aus dem Raum, um kurz was zu holen, ist er schon hinter mir.

Gerade auch wieder. Er schläft seit einer dreiviertel Stunde. Ich wollte was zu Essen holen, er ist wieder wach und muss raus. Im Kennel das gleiche Spiel.

Gehe ich weg und er schläft nicht wirklich super tief, dann ist das Gejaule groß, obwohl ich nur gegenüber bin nud bei de Türen auflasse, admit er mich noch sehen kann.

LG, Lisa

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Hmmm...aus Deinen Beschreibungen kommt er mir so unentspannt vor. Oder habe ich da mit Lotte vielleicht einfach ein Riesenglück gehabt?

Ich habe bei ihr von Anfang an darauf geachtet, dass alles super ruhig abläuft, und wenn ich so zurück denke - stimmt, die Zeit in der sie schlief, habe ich normalerweise bei ihr verbracht. Auf dem Sofa, am Rechner, am Telefon...aber immer neben ihr sitzend. Wenn sie wach wurde, natürlich gleich raus, und ansonsten die Zeit in der sie wach war genutzt für Haushalt, Dusche, alles was eben so anfällt.

Kannst Du Milo nicht vielleicht mitlaufen lassen mit Dir, wenn Du so im Haus herumwuselst? Also nicht rausschleichen, wenn er schläft, sondern genau andersrum, Dir etwas zu essen holen, wenn er wach ist (na ja und es ist ja auch kein Drama, wenn er ansonsten mal davon aufwacht)?

Aber in einem muss ich Silvi auch Recht geben: wenn Du nicht richtig für Dich sorgst und zu wenig trinkst, dann liegt das ganz und gar nicht am Hund. Das wäre auch schlimm. ;)

Ihr werdet schon noch Euren Rhythmus finden. Und ehe Du Dich versiehst, wirst Du denken, wo ist bloß die schöne Welpenzeit abgeblieben!

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@ Silvi:

Also nur das kurz vorweg ohne es böse zu meinen.

Ich habe mich mehr als tiefgründig mit dem Thema Hund auseinandergesetzt. Bücher gelesen, Tierheimhunde ausgeführt, hin und herüberlegt, was ich wie machen kann, dass es ihm bei mir gut geht. In Foren unterwegs gewesen, um Fragen zu stellen usw. Oberflächlich war das wirklich nicht.

Aber du hast Recht, es klingt unreif von mir, ich weiß das auch selbst. Aber so bin ihc leider immer in übermüdeten Situationen. Das ist einfach so ein Schalter, der sich umklappt.

Haushalt etc. auf einmal zu managen mag einiger Leute Ding sein. MEins ist es anscheinend nicht :D

Ich weiß auch nihct.. Das Ding ist, ich studiere und habe wirklich vorher 2 Monate lang gar nichts gemacht außer ab und an zu lernen. Und ich glaube so viel auf einmal Kochen, Hund, Waschen, geregelterer Tagesablauf als vorher (mein Freund kocht normalerweise), ist einfach auch eine Umstellung für mich. DAs klingt blöd, aber es war halt ein Studentenleben bis letzten Samstag.

Mit meinem Freund hängt es so zusammen, dass ich ihn einfach gerade vermisse und deshalb auch noch ein bisschen melancholischer bin, denke ich. Ich bin da leider ein kleines Sensibelchen.

Ich habe auch Momente, in denen ich das kalr sehe: NAtürlich schaffe ich das, das wollte ich solang und die schwere Zeit jetzt geht auch vorüber.

Aber ich schreibe halt immer hier rein, wenn ich grad meine schwache Phase habe.. ;)

Es ist nicht alles so tragisch wie es sich anhört. Geheult deswegen habe ich z.B. seit Mittwoch nicht mehr :D

So, wir fahren jetzt zur Hundeschule ;) Ich denke danach geht es auch wieder ein bisschen besser.

LG, Lisa

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