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Hundeforum Der Hund
cloud

Überfordert

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Wenn Du in der ersten Welpenstunde warst mit dem Kleinen, dann wirst Du mit anderen "Betroffenen" sprechen und Du wirst sehen, dass das ein völlig normaler Ablauf ist. Jaja, das Leben besteht die nächste Zeit (aber achtung: ABSEHBARE Zeit) aus schlafen, aufwischen, füttern, spielen, aufwischen, schlafen, aufwischen, füttern, spielen, aufwischen, Erziehung, Erziehungsrückschläge...

Aber die Zeit geht rum und es wird von Tag zu Tag besser und schöner mit dem Würmchen.

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Danach war ich wieder draußen mit ihm, aber er hat nicht gemacht. Kaum kam ich rein, zwei Pfützen auf einmal. Wenn ich die wegwischen will, ist er hinterm Lappen her. Ich geh in verschiedene Räume, Tüchter wegschmeißen, was holen, etc. Er folgt mir auf Schritt und Tritt. Gespielt, wieder raus, wieder nichts gemacht. Reingekommen, ein Häufchen und zwei Pfützen. Kleinen Ausraster gehabt, dann gefressen und wieder raus. Wieder nur drin gemacht.

ds sind die Dinge, über die man später lacht.

Später = wenn es vorbei ist. Vorher glaubt man, die Welt ginge unter, aber in absehbarer Zeit wirst du dich darüber amüsieren.

Das glaubst du aber erst, wenn es soweit ist.

:zunge:

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Hallo Cloud,

mir ging das am Anfang ganz genauso. Seit 10 Jahren habe ich mir einen Hund gewünscht. Jeder hat mich belehrt, mir sogar einen Hund ausgeredet, weil ein Welpe in der Anfangszeit sehr sehr anstrengend sei. Ich wollte aber trotz der vielen Belehrungen einen Hund und es hat sehr lange gedauert bis es dann auch geklappt hat. Ich habe, genau wie du, unzählige Bücher gelesen, Internetberichte gelesen und mich über sehr viele Rassen schlau gemacht. Doch als ich ihn dann hatte, war das für mich so eine körperliche Belastung. Besonders die erste Woche war es sehr schlimm. Ich war müde, konnte nichts mehr essen. Es war so ein Druck, wobei ich doch Unterstützung bekam. Ich konnte mir das selbst nicht erklären. Es ging mir einfach sehr schlecht und ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt ihn wieder abzugeben, aber nach und nach hat sich der Druck gelegt und jetzt komme ich gut mit ihm klar. Das ist wie als wenn du ein Baby bekommst. Es ist eine völlig neue Situation, und so ein kleiner Welpe braucht schon viel Aufmerksamkeit. Ich habe selbst auch Rückenprobleme, aber ich denke dein Retriver wird wohl noch um einiges schwerer werden. Gut 30 kg kann das schon werden und darüber muss man sich einfach im Klaren sein. Aber nur im Welpenalter muss man sie ja durch die Gegend tragen und später ja nicht mehr. Ich denke das ist dann auch einfach nicht mehr so möglich und auch nicht unbedingt nötig. Wenn die Kleinen erstmal groß geworden sind, machen sie das ja alles allein. Das Ziehen musst du ihm aber abgewöhnen, weil das kann mächtig in den Rücken gehen. Meiner hat gerade mal 13 kg und ich merks schon enorm. Am besten einfach von jemandem Rat holen, der sich mit Hunden auskennt oder in eine Hundeschule gehen. Die Sache mit der Überanstrengung legt sich aber wieder!

LG

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Wuppertal ist ganz um die Ecke, wenn du magst können wir uns ja mal treffen und gemeinsam Gassi gehen.

Also irgendwo hin, denn der Kleine darf ja noch nicht so viel machen.

Mein Rüde liebt Welpen und ist sehr vorsichtig mit ihnen. Die Hündin lasse ich einfach bei meinem Mann wenn du magst.

Barney hatte ich mir auch mitten im Studium geholt. Das ist wirklich schwierig.

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Ist ja schon viel geschrieben worden, also nur zu dem draußen nicht machen.

Geh mit dem Hund auf eine Wiese (trag ihn notfall dorthin, wenn er nicht laufen will) und setz dich dorthin und warte einfach bis er irgendwann wirklich macht. Dann super doll loben.

Das er trotzdem in die Wohnung macht, ist auch völlig normal, der Welpe kann es noch garnicht kontrollieren.

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Glaube mir, ich habe nach einer Woche Welpe entschieden, dass ich keine Kinder haben mag :D

Jedes Mal, wenn wieder was in die Wohnung geht, denkt man sich: "Oh mein Gott - das wird NIE aufhören und ich muss die nächsten 100 Jahre wischen!!!!!!!" (Ich habe entschieden, dass meine Tiere alle über 105 Jahre alt werden ;) ;) ;) ;) )

Naja, und irgendwann denkt man leise in sich hinein: "Cool, schon seit 2 Wochen nix mehr passiert!!!!" Und dann schreit man :D :D

Der Übergang ist so nahtlos, dass man ihn verpasst - aber ich verspreche Dir, er wird kommen.

Ich wünsche Dir viel Geduld, Freude und Spaß mit dem Welp!

Und noch einen Rat hinterher: Bei all der Theorie: Höre auf Dein Bauchgefühl.

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und noch was zum draußen machen.. nein nicht spielen, toben. geh mit ihm oder trag ih zur nächsten Wiese und dort soll er erst sein Geschäftchen machen und dann spiel mit ihm. Ich kenn es so, dass wenn man vorher spielt, alles - wirklich alles interessanter ist und man das Geschäftchen, egal wie dringend man musste einfach vergisst. Dann macht man wenn man das Gefühl hat nichts mehr zu verpassen, wenn man herunterkommt, sich entspannt und das ist leider in der Wohnung. Weil in eine Wohnung doch meist eine sehr reizarme Umgebung ist..

Und ansonsten mach dir keinen so großen Kopf, versuch jeden Schlaf zu bekommen, den du bekommen kannst. Leb erst einmal nur für den Welpen.. Lad Freunde ein, sie sollen den Kleinen kennenlernen. Vielleicht ergibt sich so eine große Liebe und du hast einen Hundesitter gewonnen. Hat den Vorteil, dass du auch mal sagen kannst, dass du nun einen Nachmittag in der Uni für die Prüfung lernst und dein Hund ist gut versorgt. Nutz die Niedlichkeit des Welpen! Und meist scheitert es an irgendwelchen Details, die man noch nich weiß. Wie "ich mach kein Pipi, wenn ich spielen kann".. vielleicht ist er ja nur deswegen unsauber. Vielleicht hast du das Problem bald nicht mehr. Kopf hoch, genies die Zeit trotzdem und denk an viele Bilder. Weil so klein und niedlich ist er bald nicht mehr..

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Welche zeit man braucht. Puh also bei mir hats so 3-4 wochen gedauert dann ist man über das schlimste weg. geliebt hab ich sie vorher schon aber da hatte man eben solche gedanken wie soll das leben weiter gehen usw.

Mit schlimmste meine ich diese Gedanken. das schlimmste vom Hund kommt erst noch :D

Irgendwann liebst du deinen Welpen abgöttisch und dann kommt die Pubertät und das drama fängt erneut an. :D

Aber auch das geht nach einigen Wochen, Monaten vorbei und dann hat man das "schlimste" hinter sich :D

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Wuppertal ist ganz um die Ecke, wenn du magst können wir uns ja mal treffen und gemeinsam Gassi gehen.

Ja gerne :-)

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Hab kein schlechtes Gewissen, auch nicht, wenn du ihn innerlich ablehnst. Auch das ist normal, auch wenn es nicht jedem so ergeht. Das legt sich!

Und in den Urlaub fliegen kannst du auch so, dann musst du dir eben eine Infrastruktur aufbauen, jemanden finden, der den Hund für die Zeit nimmt (man schließt durchaus auch Freundschaften unter Hundebesitzern) oder was auch immer - aber das ist jetzt nicht wichtig. Das findet sich! :)

Lass diese katastrophisierenden Gedanken nicht zu, vor allem nicht, was die Zukunft betrifft. Nimm sie wahr, aber verschiebe sie auf später. Dann kannst du dich immer noch damit beschäftigen, und du wirst sehen, einiges davon löst dich ganz von selbst.

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