Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
ulli1969

Spezialfutter

Empfohlene Beiträge

Hallihallo :winken:

ich bin Ulli, neu hier und bräuchte mal unbedingt Hilfe.

Dazu muss ich erstmal ein bißchen ausholen.

Ich habe eine 5 Jahre alte Mischlingshündin (Golden Retriever/Husky).

Vor einiger Zeit hatte sie ständig Ohrentzündungen, starken Juckreiz am Körper und auch einen unangenehmen Körpergeruch.

Sie bekam vom Tierarzt Ohrentropfen und natürlich wurde mir auch eine Futterumstellung empfohlen und zwar auf ein getreidefreies Futter, da die Ohrentzündungen und der Juckreiz auch ein Hinweis auf eine Allergie sein könnten.

Es änderte sich nicht viel und ich entschloß mich irgendwann, auf ein hochwertiges, getreidefreies Futter von www.bestes-futter.de umzusteigen. Auch das brachte nichts und ich ging zu einem anderen TA, der sagte, dass die meisten Hunde nicht allergisch auf Getreide reagieren, sondern auf zu viele unterschiedliche Eiweißquellen. Und die seien in meinem Futter wohl enthalten.

Er empfohl mir wiederrum eins seiner Futter und zwar Eukanuba dermatosis.

Einen Allergietest hat er nicht gemacht, da er sagte, der könne sowieso kein 100%iges Ergebnis liefern. Es könnte ja auch eine Allergie auf Pollen, Flohbisse oder sonstwas sein.

Mit dem Futter ist es nun besser geworden - die Ohrentzündungen hat sie aber nach wie vor alle Nase lang mal.

Aber ich habe kein gutes Gefühl dabei, ihr jetzt für den Rest ihres Lebens dieses Futter zu füttern, da ich nicht sicher bin, ob darin nicht doch irgendwelche Medikamente enthalten sind (wie z.B. Cortison) ....in einer solch geringen Dosierung, dass es nicht angabepflichtig ist.

Jetzt meine Frage: könnte es denn sein, dass das Futter ein Medikament enthält?

Ist es in Deutschland erlaubt, dass dies zugesetzt werden darf ohne es anzugeben?

Ich hab nirgends Informationen darüber gefunden, aber vielleicht gibt es ja hier jemanden, der sich damit auskennt.

Liebe Grüße

Ulli

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Cortison ist wie viele Medikamente apotheken- und verschreibungspflichtig.

Also nicht im freien Handel erhältlich.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Cortison so nem Futtersack zugesetzt wird.

Eukanuba lehne ich persönlich aus verschiedenen Gründen ab, und würde ein anderes Futter mit nur einer Proteinquelle suchen.

Zum Beispiel "Nature Line Ente und Kartoffel"

http://www.futterfreund.de/futterfreund-nature-line-artemis-ente-kartoffel-p-10807-1.html?cPath=29_615&sessID=99ujvoepup4el3hgjvme3a7lp9h4ge6a

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

ich denke auch nicht das dem Futter Medikamente zugesetzt sind die nicht auf der Packung angegeben sind.

Unabhängig davon würde ich das Futter in der Tat nicht lebenslang geben, einfach weil es Spezialnahrung ist und für den Notfall einsetzbar sein sollte ( verstehst Du was ich meine ?).

Unser Hund hat auch eine Weile Spezialfutter bekommen weil er ähnliche Symptome wie Dein Hund zeigte zusätzlich noch Erbrechen und Durchfall.

Nach dem Spezialfutter habe ich auf Barf umgestellt. Rohes Fleisch verträgt er ohne Probleme wohl keine Innereien und Knochen. Wäre das eine Alternative für Dich (möchte Dich nicht bekehren also bitte nicht falsch verstehen!) ?. Dann könntest Du mit einer Eiweißquelle ( am besten eine die es noch nie gab ) anfangen und eine Ausschlußdiät machen. Dann hättest Du schon nach 6 Wochen erste Ergebnisse. Rein theoretisch kann Dein Hund auf Futtermilben reagieren dann kannst Du jedes Trockenfuttertter nehmen und er wird reagieren.

Wenn Du kein Barf möchtest würde ich ein Trockenfuttertter sich mit möglichst wenigen Stoffen , vielleicht wie schon empfohlen nur Ente und Kartoffeln oder Protein X und Reis. Dann darauf achten das nicht soviele Kräuter und Schnick Schnack drin sind.

Wir haben eine Zeit lang erfolgreich Hirsch und Kartoffel von Dr.Clauders Best Choice gefüttert, als Beispiel.

:winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich an deiner Stelle würde wissen wollen, auf welche Stoffe der Hund allergisch reagiert.

Evtl. sind diese Stoffe ja auch in Leckerchen oder Kauartikel vorhanden und eine Futterumstellung wird dann nicht viel bringen. Die Substanzen werden ja weiterhin aufgenommen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Er empfohl mir wiederrum eins seiner Futter und zwar Eukanuba dermatosis.

Einen Allergietest hat er nicht gemacht, da er sagte, der könne sowieso kein 100%iges Ergebnis liefern. Da hat er recht mit, die Bluttests af Allergien sind recht wage, vor allem bei Fütterungs-Allergenen Es könnte ja auch eine Allergie auf Pollen, Flohbisse oder sonstwas sein.

Mit dem Futter ist es nun besser geworden - die Ohrentzündungen hat sie aber nach wie vor alle Nase lang mal.

Aber ich habe kein gutes Gefühl dabei, ihr jetzt für den Rest ihres Lebens dieses Futter zu füttern, da ich nicht sicher bin, ob darin nicht doch irgendwelche Medikamente enthalten sind (wie z.B. Cortison) ....in einer solch geringen Dosierung, dass es nicht angabepflichtig ist. Ganz sicher: KEIN Apothekenpflichtiger Wirkstoff wird in irgendeinem Futtermittel enthalten sein! Und undeklariert schon mal gar nicht ;)

Jetzt meine Frage: könnte es denn sein, dass das Futter ein Medikament enthält? Nein!

Ist es in Deutschland erlaubt, dass dies zugesetzt werden darf ohne es anzugeben? Nein!

Ich hab nirgends Informationen darüber gefunden, aber vielleicht gibt es ja hier jemanden, der sich damit auskennt.

Liebe Grüße

Ulli

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke für eure raschen Antworten :-)

Also ich hab es mit Barfen versucht und auch das ging in die Hose :???

Entweder falsche Fleischsorte oder sonstwas...und bis ich jetzt ausprobiert hab, worauf sie letzten Endes allergisch reagiert...naja... :(

Tierarzt kannste da ja keinen fragen...gibt ja keinen, der nicht irgend nen Vertrag mit nem Futtermittelhersteller hat.

Meiner ist KOMPLETT gegen Barfen - klar - verdient er ja nix! :[

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Danke für eure raschen Antworten :-)

Also ich hab es mit Barfen versucht und auch das ging in die Hose :???

Entweder falsche Fleischsorte oder sonstwas...und bis ich jetzt ausprobiert hab, worauf sie letzten Endes allergisch reagiert...naja... :(

Tierarzt kannste da ja keinen fragen...gibt ja keinen, der nicht irgend nen Vertrag mit nem Futtermittelhersteller hat. Jetzt tut´s mir schon wieder leid, geantwortet zu haben.... :Oo

Meiner ist KOMPLETT gegen Barfen - klar - verdient er ja nix! :[

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@tutnix: sie bekommt keine Leckerchen oder sonstwas anderes als dieses Futter.

@skita: Danke! :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sorry Skita, ich wollte dir nicht auf die Füße treten....das ist bisher nur meine Erfahrung gewesen :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Ulli,

ich denke Skita kann man vertrauen nur leider wohnt sie auch für mich zu weit weg.

Die Tierarzt die ich hier kennengelernt habe entsprechen so in etwa Deinen Vorstellungen aber das soll nicht das Thema sein.

Ich würde nochmal den Weg zum Barf wählen und zwar mit Hilfe einer Ausschlußdiät. Das ist meiner Meinung nach der einzig vernünftige und stichhaltige Weg Allergien konsequent erkennen zu können. Dazu gehört natürlich ein konsequent und detailliertes Futtertagebuch in das alles wichtige notiert wird. Ich weiß wovon ich spreche ich habe das fast ein Jahr lang mit meinem Hund gemacht um herauszufinden was er verträgt und was nicht.

Das hat mir aber kein Tierarzt gesagt, das musste ich mir alles anlesen und in Foren erfragen.

Am Ende kann ich aber sagen das es sich gelohnt hat. Bis auf ein paar Ausreißer die jeder Hund mal haben kann ( MagenDarmGrippe, was blödes aufgenommen , zuviel Knochen) hatten wir aber seit der Diät keine Probleme mehr. Der Weg hat sich nach über zwei Jahren leiden und suchen sicher gelohnt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.