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polar-chat.de  Der Hund
Andrea2011

Schmerzmedikation bei HD

Empfohlene Beiträge

Moin...

Ich habe gestern die Diagnose für meine humpelnde Paula (Schäfrador, 2 Jahre jung) bekommen: schwere HD, 92 und 96 Grad.. Arthritische Erscheinungen links (92 Grad)

Die arme Maus humpelt seit einigen Tagen, überkötet dabei, also gings Montag zum Haus-TA und gestern zum Röntgen.. Da kam die Wahrheit ans Licht..

Nachdem ich mit heulen fertig war, halbwegs zumindest, hab ich versucht, etwas über die Behandlung / Schmerztherapie in Bezug auf die HD heraus zu bekommen. Schmerzen hat Paula definitiv, sonst würde sie nicht humpeln.

Welche Schmerzmedikation könnt ihr empfehlen?

Momentan bekommt sie Cimalgex 80mg (verschrieben vom Haus-TA), ist davon allerdings matschig und müde, dazu kommt ungeformter Kot bei normalem Appetit. Also nicht das Non Plus Ultra..

Vom anderen Tierarzt (Facharzt für Bewegungsapparat von Hund und Pferd) habe ich CaniCox bekommen. Wie sind eure Erfahrungen damit? Reicht das aus? Oder sollte ich lieber ausprobieren (wie lange ist vertretbar? Ab wann setzt die Wirkung ein? Parallel dazu Schmerz-Medis, bis die Wirkung einsetzt?) oder gleich die Finger von "dem Kräuterzeugs" lassen? Die TÄ hat mir keine Wunder von dem CaniCox versprochen, sie meinte, manche kommen damit aus und laufen halbwegs vernünftig, bei manchen schlägt es garnicht an... Und ganz ehrlich - ich will nicht, dass mein armes Paulchen Schmerzen leidet...

Eine Kollegin, ihr Hund hat starke Arthrose, gibt ihrem Wuff Tocoxil und er läuft damit gut. Kennt das einer? Würde es Sinn machen, sie zeitnah auf Trocoxil einzustellen oder lieber erst andere Mittel probieren?

Freitag geht es zu unserem Haus-TA, ganz klar, ich wollt hier nur mal nach Meinungen und Erfahrungen fischen...

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Hallo!

Unser Rüde hatte mit einem Jahr auch schon Probleme und Schmerzen, auch bei ihm wurde HD festgestellt.

Nach Beratung wurde er an 38 Stellen "vergoldet", seither läuft er problem- und schmerzlos, das ist nun 1,5 Jahre her. Wir brauchen keine Schmerzmittel.

Ich wünsche euch alles Gute!

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Hat Dich der TA, der geröntgt hat, denn nicht beraten? Habt ihr nicht über verschiedene Therapiemoeglichkeiten gesprochen? Bei so einem jungen Hund steht doch auch die Frage im Raum, ob man chirurgisch etwas machen sollte?

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Oh Weh...das ist schlimm... :(

Gibt es die Möglichkeit, die schon vorhandenen arthitischen Veränderungen jetzt noch operativ entfernen zu lassen? Ich weiß, dass dies bei ED beim jungen Hund gemacht werden kann, keine Ahnung, ob dies auch bei HD möglich ist... :think:

Die Schmerzen werden zumeist verursacht durch einen entzündlichen Prozess, der durch die Arthrose hervorgerufen wird; da die meisten hierbei angewandten Schmerzmittel auch gleichzeitig entzündungshemmende Wirkung haben, würde ich in der momentanen Phase nicht darauf verzichten wollen.

Was du noch für Paula tun kannst: Grünlippmuschelextrakt ist gut, weil es positive Auswirkungen auf Sehnen, Knorpel und die Bildung der "Gelenkschmiere" hat - gerade diese Gelenkschmiere ist wichtig, um weitere Verschleißerscheinungen und ein Fortschreiten der Arthrose einzudämmen.

Hierbei ist aber die Konzentration der Inhaltsstoffe wichtig, da gibt es sowohl sehr große Unterschiede bei der Zusammensetzung und auch beim Preis. Googel das mal, und auch hier im Forum nachfragen ;)

Viele haben sehr gute Erfahrungen mit der "Goldakkupunktur" gemacht, allerdings ist nicht jeder gut, der diese anbietet - solltest du dich dafür interessieren, frage hier im Forum nach Erfahrungsberichten.

Gute Muskulatur und keinerlei Stop-and-Go Spiele/Bewegungen sind wichtig, bei entsprechender Haltung können auch Hunde mit schwerer HD ein langes, gutes, bewegtes Leben führen - also Kopf hoch, du stehst gerade am Anfang der Diagnose und der Behandlungsmöglichkeiten!

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@ Jasbandu

Doch, der Tierarzt hat mich über mögliche Behandlungsmöglichkeiten beraten - ich habe aber nicht 100 %ig zuhören können...

Was ich verstanden/aufgenommen habe: Eine OP ( künstliche Hüftgelenke) ist wegen der besonderheit von Paulas Hüfte nicht möglich. Sie ist so vermurkst, sie könnte nichtmals auf natürlichem Wege Nachwuchs bekommen, das Becken ist viel zu eng. Ein neuer Kugelkopf ginge, jedoch nicht die Pfanne. Die Arthrose ist - wie das Leben so spielt - in der Pfanne.

Desweiteren hat sie die Goldimplantation angesprochen. Ihre Patienten, die das haben machen lassen, sind geteilter Meinung. Manchen hilft es wohl, bei manchen garnicht. Sie meint aber selbst, es liegt am Operateur, nicht jeder kann es richtig. Und den richtigen zu finden, ist wohl schwer.. Um das ins Leistungsverzeichnis der Praxis aufzunehmen, reicht wohl ein "besseres Selbststudium".. Da muss ich mich erst eingehend schlau machen.

Eine Option wäre noch, wenns ganz arg kommt, einen speziellen Nerv durchtrennen zu lassen. Dann werden die Schmerzen nicht mehr ans Gehirn übermittelt. Aber ganz ehrlich? Ich finde das pervers. Der Gedanke graut mich irgendwie.. Fragt mich nicht warum, aber ich finde das total gruselig.

Und - was mich bis zum Abschluss meiner "Studien" über Goldimplantation interessiert, medikamentöse Schmerztherapie. Bis sich ein guter Tierarzt gefunden hat, muss sie ja schmerzfrei sein.

@ marcolino

In CaniCox HD ist Glykosaminoglykan drin, ist m.E. der Wirkstoff aus den Grünlippmuscheln.

Das Zeug schmeckt Paula auch ganz gut, und schaden tut es definitiv nicht.

An die Arthrose kommt man so einfach nicht dran, der Kopf vom Gelenk ist im Weg. Ich mag mir garnicht vorstellen, was man tun müsste, um daran zu kommen...

Gute Muskulatur hat Paula GsD, die wird auch noch weiter aufgebaut. Paula soll am Rand des Untergewichts gehalten werden, kein Gramm zu viel mit sich rumtragen. Das wird noch lustig..

Sie soll am Rad locker traben, aber nicht zu viel, schwimmen, aber nicht zu viel, laufen, aber nicht zu viel etc. Balli und wilde Toberein sind tabu ab sofort. Trauriger Weise kann sie so ihre Freundin wahrscheinlich nie wieder sehen.. Die beiden spielen so gerne "packen" miteinander, mal wetzt die eine vorweg, mal die andere.. Kann sie wohl knicken..

Ich bin nur froh, dass ich gleich zum Röntgen gefahren bin und nicht erst alle möglichen Mittelchen ausprobiert habe.. Warum ich darüber froh bin, weiss ich jetzt grade selbst nicht..

Hoffentlich wird Paula mit ihrer HD alt.. Ich werde mein Möglichstes daran setzen, dass sie bis zu letzt fit und beweglich bleibt..

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Eine Bekannte von mir hatte eine Hovihündin, die bereits als Welpe schwere HD hatte. Die Hündin durfte Zeit ihres Lebens keine Zerrspiele machen, oder Sachen wie Bällchen jagen. Alle Spiele/ Tätigkeiten die schnelles losrennen, plötzliches stoppen, oder springen beinhalteten waren tabu.

Es gab die üblichen Schwankungen. Mal lief sie einen Tag besser, dann wieder etwas schlechter. Die Hündin hat ihr ganzes Leben lang KEINE Schmerzmedikamente bekommen und auch keine Schmerzen gehabt. Ihr Frauchen gab ihr ein hömeopathisches Mittel namens Rhus toxicodendron D12. Die Hündin starb im Alter von 15 Jahren altersbedingt. Sie hatte also ein schönes Leben, trotz schwerer HD. Des Weiteren könntest du deinem Hund Grünlippmuschel geben, dass ist für die Gelenke auch gut.

Die Hovibesitzerin hat das Mittel auch schon anderen Hundebesitzern mit Hunden, die HD haben empfohlen und soweit ich weiß, gab es bei allen eine Besserung.

Solltest du noch Fragen haben zur Dosierung, oder wo man die Medis am besten herbekommt, oder ..., dann kannst du dich ja einfach nocheinmal melden.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Gute Besserung deinem Hund!

Lg Lu(cky)

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Hallo

Also ich kann auch nur die Goldimplantation empfehlen!

Mein Süßer hat ED und HD im Endstadium genauso wie die Arthrose! Er humpelte ziehmlich stark und auch ich war am Ende meiner Kräfte.

Ich war in Travemünde, habe auch ncht sonderlich viel Geld dagelassen und er konnte SOFORT nach der OP wieder normal laufen!

Bei manchen dauert die Wirkung des Goldes auch länger, aber ihm hat man den Unterschied sofort gesehen.

Vorne humpelt er manchmal noch etwas, aber ansonsten ist der Gute komplett schmerzfrei!

Alleridngs ist die Goldimplantation nichts anderes, als den Schmerzimpuls an das Hirn zu unterbrechen!

Das heißt, am Gelenk selbst wird gar nichts verändrt, die Hunde laufen einfach nur schmerzfrei!

Mein "Goldstück" wird jetzt 7 Jahre alt und ich hoffe er bleibt mir noch einige Jahre erhalten :)

Zu den Schmerzen, bis zur Operation.

Ich gebe Max jeden Tag Grünlippmuschelextrakt von Lunderland und anfangs bekam er von mir Remadyl und damit sind wir super gefahren!

Ich wünsche euch alles Gute :)

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@ SchauberLucky

Genau das ist der Punkt, mal läuft der Hund besser, mal schlechter. Und warum hinkt er? Weil er Schmerzen verspürt.

Hunde sind Weltmeister im Schauspielern, wenn es um das Vertuschen von Schmerzen geht... Das ist ein Rest Wolf, wer im Rudel schwächelt, wird ausgestossen, da unnützer Fresser.

Und allein und angeschlagen ist das ein Todesurteil.

Ich könnte es Paula gegenüber nicht verantworten, sie humpeln (also Schmerzen leiden) zu lassen... Zumal beim Humpeln das Bein auf der anderen Seite überbelastet wird...

Mit was homäopatischen brauche ich glaube ich nicht anfangen.. Wie wollen Selbstheilungskräfte eine Kluft von mehren mm zwischen 2 Gelenken mit den dazugehörigen Problemen und Schmerzen verbessern? Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit gebe (und nehme) ich gerne was natürliches, auch homäophatisches, aber das wird hier wohl nichts..

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@ Anns_HST

Magst du mir deinen Tierarzt verraten? Per PN ist auch ok.

@ Cassya

Die gleiche Bitte an dich.

Ich muss erstmal die TÄ abchecken, wer gut ist.

Die diversen Homepages lesen sich ja immer super, aber ich hätte gerne Erfahrungsberichte.

Zu meinem Leidwesen muss ich grade feststellen, dass ich ein Vollidiot bin.. In einem Bericht über HD steht, betroffene Hunde würden auffällig auf der Seite sitzen, also quasi auf dem Schinken. Ich Idiot hab diese Art zu sitzen als Gemütlich abgetan... :wall: Paula tut mir soooo leid... Ich hätte es eher sehen können... :(

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Ok, dann drücke ich dir und deinem Hund trotzdem die Daumen, dass ihr noch lange gemeinsame viele schöne, schmerzfreie Stunden habt.

Lg Lu(cky)

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