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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Hi!

Irgendwann wird bei uns ein Zweithund einziehen. Nicht sofort, aber allzu lange will ich auch nicht mehr warten.

Eigentlich wollte ich ja einen zweiten Collie aus einer ganz bestimmten Zucht ... allerdings schwebt mir immer mal wieder der Hovawart im Kopf rum.

Ich selber kenne nur eine blonde Hovi-Hündin die ich ab und zu auf dem Gassigang treffe ... souveräne Hündin, die aber immer zu einem Späßchen aufgelegt ist und gerne mit anderen Hunden spielt. Ich mag sie vom Wesen her sehr gern.

Früher hatten die Eltern meiner besten Freundin öfter eine schwarzmarkene Hovi-Hündin zur Urlaubs-/Wochenendbetreuung. Ebenfalls eine sehr souvärene, aber eher ernsthafte Hündin (zumindest so wie ich mich an sie erinnere, ich war allerdings auch erst umd die 10 Jahre alt)

Bei meinen Freunden/Bekannten (zumindest bei den engsten Bekannten) aus dem Hundeverein ist der Hovi eher verrufen. Zu ernshaft, zu viel Schutztrieb, schwer zu führen.

Da ich nur einen Hovi kenne kann ich es schlecht beurteilen, aber die Hündin die ich kenne ist in keinster Weise ernsthaft und laut Besitzer auch nicht wirklich schwer zu führen.

Was meint ihr? Wie beurteilt ihr die Hovis?

Jagdtrieb ... Schutztrieb ... Wesen im Allgemeinen

Es ist ja nicht so, dass ich keine Hundeerfahrung habe. Ich habe Mia (die zugegeben recht leichtführig ist) und im Hundeverein habe ich als "Aushilfstrainer" diverse UO-Gruppen geführt (von Welpen über Rüpel bis hin zu den Fortgeschrittenen).

Trotz Allem habe ich aufgrund der Abneigung meiner Bekannten Bedenken, den Hund evtl nicht händeln zu können.

Ach ja, Familienhund ist blöd ausgedrückt, es sind keine Kinder im Haushalt und es sind auch keine geplant

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Für souveräne Menschen ein toller Hund!

Aber du hast recht, leichtführig wie dein Collie wird ein Hovi ( egal wie nett) nicht ;)

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(bearbeitet)

Auf jeden Fall ganz, ganz, ganz genau gucken wie die Elterntiere sind und die Charakteranlagen des Welpen checken.

Ich hatte damals, jung und :wall: mir einen Hovawardwelpen von einem Züchter andrehen lassen der total ängstlich war vor Menschen und allen möglichen Umweltreizen.

Ich hatte richtig Arbteit mit ihr, hab oft geheult aber auch ganz viel geschafft. Aber die Ängstlichkeit des Hundes gepaart mit Schutztrieb blieb immer sehr brisant und anstrengend.

Ich glaub die Welten zwischen Hovi und Hovi klaffen extrem auseinander.

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Charakter würde ich nun nicht unbedingt an der Rasse festmachen.

kommt ja auch auf die Erfahrungen, Sozialisierung und Führung des Hundes an...

Trotz "Rasseeigenschaften" ist jeder Hund inidviduell....

Tipp: Wenn es dann mal soweit ist, evtl. ins TH schauen....dort kann man die Hunde sehr gut kennenlernen und sehen, ob sie zu einem und den gegebenen Lebensumständen passen.

Kannst ja auch jetzt schon ein wenig gucken.....

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Also eine Freundin von mir hat eine Hovawart-Hündin, die ist so ich hab keine Worte dafür, haha. Sie ist sehr menschenbezogen und tut alles was meine Freundin macht.

Also ich würde sagen, dass man daus auf keinen Fall von der Rasse abhängig machen sollte. Es kommt immer auf das Wesen/die Erziehung des Hundes an :)

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Hovawart sind ursprünglich eigentlich Hofhunde und können als solche einen recht großen Beschützer-Instinkt entwickeln. Konsequente Erziehung ist wichtig. Vom Charakter her kann ein Hovawart aus meiner Erfahrung ein ganz toller Hund sein sofern richtig erzogen.

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Ein Hovi kann ein klasse Hund sein- was soll ich auch sagen mit einem im Haus :D

Er kann ein klasse Hund sein, wenn man denn einen solchen Hund möchte.

Hovis sind schon "eigen".

Klar, man kann ein wenig durch die Auswahl "steuern" in welche Richtung der Hovi mehr geht.

Unterm Strich muss man aber wissen, dass ein Hovi nicht in dem Sinne "leichtführig" ist, wie es allgemein meist verstanden wird.

Er brauch von Anfang an eine konsequente- manchmal oder auch öfter eine sehr konsequente- aber sehr liebevolle Führung.

Ein Hovi ist definitiv ein Familienhund- wird er in der Familie "richtig" behandelt, hat eine "Aufgabe" und weiß, wo seine Grenzen sind, liebt er seine Familie über alles.

Wie er mit fremden Menschen ist oder auch mit fremden Hunden ist völlig unterschiedlich- was aber sicherlich nicht nur auf die "Prägung" ankommt, sondern auch auf den Hund selbst.

Generell sagt man aber, dass andere Hunde mit dem Hovi nicht so zurecht kommen.

Hovis wirken von ihrer Kommunikation oft sehr dominant, auch wenn sie es nicht so meinen. Auch spielen sie sehr rüpelig, laut und mit viel Körpereinsatz.

Er ist mit Sicherheit kein Hund, der "nebenher" läuft.

Ein Hovawart fordert einen immer wieder heraus.

Auch sollte man wissen, dass sie Spätentwickler sind- erst mit 3 Jahren wirklich "erwachsen".

Der Schutztrieb ist in aller Regel ausreichend vorhanden. Klar, von Hund zu Hund auch unterschiedlich, aber generell gehört er zu dieser Rasse.

Es ist nunmal ein Hund, der den Hof verwahrt...ein Wachhund und er zählt zu den Gebrauchshunderassen.

Eine Seite mit viel guter Information finde ich diese hier: Hovawart

Unterm Strich denke ich, dass der Hovawart eine genauso tolle Rasse ist, wie jede andere- wenn man den Charakter dieser Hunde mag, das Wesen zu schätzen weiss und ihnen gerecht werden möchte.

edit: richtiger Link....

PS: ein gutes Buch ist übrigens "Der Hovawart" von Susanne Kerl

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Ich tu mir mit dem Wort "Familienhund" irgendwie schwer. Was ist damit gemeint? Ist nicht jeder Hund, wenn er nicht gerade im Kaukasus Schafe hütet, automatisch auch Familienhund?

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