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polar-chat.de  Der Hund
Kathy♥Sioux

Problem mit Haffi

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Hallo,

Ich habe eine Haffistute as Rb. Alles klappt super mit ihr, nur beim ausreiten ist eine sache nicht wie es sein sollte...

... wenn ich mit ihr galloppiere zB Dauert es viel zulange, bis ich sie durchpariert bekomme... Das ärgert mich schon, vorallem weil sie auch scho flott ist und sie besser parieren sollte. Es kommt mirdann so vor, als wenn sie entscheiden will, wann schluss ist... Ist jetzt nicht s das sie einfach weiter rennt, aber es dauert viiel zu lange bis sie wieder trabt.

Liegt da am fetzten(laufen lassen) ?! Also ich geh wohl mal auf felder wo sie rennen darf ist das verkehrt? Kann ich mir selbst eig. nicht vorstellen...

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Mh vielleicht einfach nur zu viel Energie?

Longierst du?

wenn nicht probier mal sie vorher ein paar Runden zu longieren.^^

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Wie ist sie denn sonst ausgelastet? Ist das Problem denn nur wenn du sie laufen lässt oder generell immer? Und nur vom Galopp in den Trab oder auch Trab - Schritt?

Wenn mein Pferd sowas macht, übe ich wieder mehr Übergänge. Also auf dem Platz ist das bei ihm kein Problem, aber draußen vergisst er das ganz selten auch mal ;)

Wenn du sie mal auf nem Feld laufen lässt, sehe ich da an sich kein Problem. WENN du auch andere Strecken galoppierst, wo es eben nicht nur ums fetzen geht?

Als ich mein Pferd vor einigen Jahren bekommen habe, hatte er auch so seine Macken. Bei ihm wars buckeln im Galopp, und das vom allerfeinsten. ;)

Ich hab mich langsam rangetastet. Bin also nicht den vollen Weg durchgaloppiert. "Laufen lassen" war am Anfang absolut undenkbar, weil das grundsätzlich in Rodeo ausgeartet ist.

Am Anfang bin ich mit ihm dann nur die letzten 50 m zum Beispiel galoppiert, so dass er nicht mehr die volle "Rennstrecke" im Auge hatte, sondern halt das Ende des Weges, wo er zu bremsen hat, schon im Visier hat. (Versteht man wie ich das meine?)

Das hat immer besser funktioniert, so dass ich die Strecke die ich galoppiert bin auch immer weiter ausgedehnt habe. Das buckeln wurde im Laufe der Jahre auch immer weniger. Jetzt inzwischen sind laufen lassen und sehr lange Galoppstrecken gar kein Problem mehr.

Also ich würde mal versuchen, verstärkt Übergänge zu reiten.

Such dir mal einen schönen Weg, und mach Schritt- Trab - Galopp Übergänge. Ich würde das Standardmäßig bei Ausritten einbauen, ein bisschen Übung schadet da nicht.

Bei meinem Pferdchen ist es so, dass das wirklich super geholfen hat. Ich kann mit ihm inzwischen im vollen Renngalopp über die Reitwege brettern, und auf minimale Hilfen pariert er durch. Das war früher echt undenkbar. Und dafür lieb ich ihn. Er hat Charakter, aber mit Übung ist er zum absoluten Verlasspferd geworden, nur gaaanz selten bricht mal die Sturheit durch, aber auch das ist absolut im Rahmen. :)

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Steht das Pferdchen denn an den Hilfen? Ist es "am Band und am Bein"?

Oder kann es ansonsten selber Entscheidungen treffen?

Ich würde sie dressurmäßig gut arbeiten (Reitlehrer?) und Übergänge üben, üben, üben......

Schritt - Halt; Trab - Schritt; Trab - Halt; Galopp - Trab; Galopp - Schritt; Galopp - Halt; und auch auf dem Feld beim "knattern" Übergänge wie Rennen - Arbeitsgalopp.... mit einbauen.

Vorher müssen allerdings die Grundlagen stimmen.

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(bearbeitet)
Liegt da am fetzten(laufen lassen) ?! Also ich geh wohl mal auf felder wo sie rennen darf ist das verkehrt?

Jo - ist falsch!

ein ruhiger Galopp kommt immer aus einem ruhigen Trab, ein zügiger Galopp kommt immer aus einem ruhigen Galopp und wird auch wieder in einen ruhigen Galopp zurück geführt.

Finden Pferde Fetzen wirklich toll - oder doch nur wir Menschen :think:

Ich selber habe den Eindruck, dass Pferde beim "Fetzen" total aufgepuscht sind, ob sie diesen Stress wirklich brauchen???

Pferde sind Fluchttiere, das von Angst hochgepuschte Adrenalin verleitet sie zum Renn/Jagdgalopp.

Nur Pferde, die wirklich auf Rennen oder Jagd trainiert werden, gehen einen rasanten Galopp, ohne sich "auf der Flucht" mit entsprechend hoch aufgepuschtem Adrenalin zu fühlen.

Was Pferde wirklich brauchen sind entspannte Bewegungsabläufe - dass kann bei entsprechendem Training auch ein zügiger Arbeitsgalopp sein.

Um da hin zu kommen ... siehe oben :)

Viele Übergänge reiten, dabei darauf achten dass dies IN RUHE geschieht.

Dazu dann auch Tempounterschiede in den einzelnen Gangarten, zunächst im Schritt und - wenn es klappt, auch im Trab, später dann auch im Galopp.

Dazu ist viel Gymnastizieren (unter Anleitung eines Reitlehrers) notwendig.

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Finden Pferde Fetzen wirklich toll - oder doch nur wir Menschen :think:

Ich selber habe den Eindruck, dass Pferde beim "Fetzen" total aufgepuscht sind, ob sie diesen Stress wirklich brauchen???

Jaein. ;)

Kommt in meinen Augen völlig auf das jeweilige Pferd an.

Mein erstes Pferd war eine Englische Vollblutstute, von der Rennbahn.

Bei der war fetzen lassen grundverkehrt, weil sie sich , wie du ja geschrieben hast, völlig aufgepuscht hat. Bei ihr war ruhiger Arbeitsgalopp für beide Seiten sehr viel entspannter (was am Anfang nicht einfach war, weil sie auf der Rennbahn natürlich das Gegenteil gelernt hat)

Mein heutiges Pferd, ein Traber Wallach aus Russland oder Polen - unklar ob jemals Rennen gegangen, warscheinlich aber nicht - ist da ganz ganz anders. Bei ihm ist fetzen sehr kontrolliert. Er puscht sich gar nicht hoch. Quasi mit einem Fingerschnips ist er sofort wieder voll da, ohne sich in irgendeiner Form hochgepusht zu haben. Das Fetzen geht wenn von ihm aus. Wir haben hier Gott sei Dank sehr wunderschöne, Kilometerlange und sehr breite Sand-Reitwege. Ich galoppiere an, und wenn er laufen möchte, deutet er dass sehr nett an ;) Also er macht einfach riesen Galopp-Sprünge, wenn ich dann die Zügel nachgebe gibt er Gas. Sobald ich sie wieder annehme, ist er sofort wieder da. Er braucht das einfach, mal zwischendurch.

Ich würde es also sehr vom Pferd abhängig machen.

Und vorallem davon, wie das Pferd ansonsten an den Hilfen steht.

Wenn ich danach, wie sie schreibt, Probleme mit dem Bremsen habe, dann würde ich das mindestens so lange lassen, bis ich das mit Training richtig in den Griff kriege.

Ist natürlich auch die Frage warum ihr Haflinger sich so hochpuscht, deswegen meine Frage wie er/sie ansonsten ausgelastet ist, und wie er geritten wird.

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Mein Stütchen hat alle paar Wochen auch mal so Anwandlungen, wo sie so richtig Gas geben will. Wenn alles passt, lasse ich sie auch laufen, aber zuerst kommt z.B. der ruhige Galapp solange ICH möchte und dann "ab die Post". An den Hilfen muß sie schon stehen, klar.

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Klar ist das abhängig vom Pferd und dessen Trainingszustand - der Unterschied liegt eben darin ob ein Pferd sich aufpuscht (und dadurch die Kontrolle verloren geht) oder zügig aber entspannt unterwegs ist.

Ein Pferd das sich so aufpuscht, dass ich es nur unter massiver Einwirkung wieder bremsen kann (wenn überhaupt), ist weder entspannt noch steht es an den Hilfen.

Ich kenne (leider) etliche Reiter, die es ganz toll finden ihr Pferd so richtig aufzupuschen...um es dann mit einer Vollbremsung zum Stehen zu bringen :wall: Du siehst dann Schaum, aufgerissene Augen, aufgerissenes Maul, dick angeschwollener Bizeps beim Reiter...und den Stolz in deren Augen: Seht her wie toll ich mein Pferd beherrsche :motz:

Ich reite lieber so vorausschauend, dass ich deutlich vor dem Ende einer Galoppstrecke das Tempo langsam reduziere, bis mein Pferd aus einem langsamen Galopp in einen ruhigen Trab "reinkullert", der dann in einen ruhigen Schritt übergeht.

Am Schönsten ist es für meinen Max und mich, wenn ich an der langen Galoppstrecke zunächst das Tempo vorgebe, und dann die Hände auf den Hals ablege - die Zügel hängen dann durch, ich versuche nur noch, mein Pferd möglichst nicht mehr zu stören, und mein Max geht dann in dem vorgegebenem Tempo weiter.

Das ist, was mein Pferd - neben seinen Möhren - am Meisten liebt: Mit mir als Gast auf dem Rücken ruhig und gelassen mal so richtig die Lungen durchzupusten.

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Überprüfe mal ob Du sie in der Dressur wirklich an den Hilfen hast. Klappen die Paraden in der Bahn wirklich oder schummelt sie sich dort auch ein wenig durch?

Verlagere die Dressur einfach nach draussen. Übe im Gelände in kurzen Sequenzen Übergänge. Da solltest Du allerdings aufpassen, dass deine Stute nicht hochdreht.

Übe das ruhige reiten über Felder, solange sie nicht durchlässig ist reite im Schritt oder im ruhigen Trab. Erst wenn sie dort gelassen läuft, nimm den Galopp dazu. Versuche im Schritt am längeren Zügel vorwärts abwärts zu reiten. Ganz wichtig dabei: Denke Schritt, denke Ruhe, bei allem atmen nicht vergessen. Stelle dir einen ruhigen Ritt im Schritt oder gelassenem Trab über das Feld vor.

Wenn sie zu kirre ist, über es erstmal auf den Feldwegen und erst wenn sie dort gelassen ist, dann auf´s Feld.

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