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Hundeforum Der Hund
maravia

Hund kotzt viel

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Hallo ihr Lieben,

wie die meisten warscheinlich mitbekommen haben, habe ich vor kurzem zwei JRT aufs barfen umgestellt. Das klappt soweit super und Hunde finden es klasse.

Leider ist einer der Hunde sehr magensensibel. Dies ist unbedingt nicht mit einer Unverträglichkeit verbunden, sondern sie hat Probleme mit zuviel Magensäure. Sprich, wenn der Magen zu lange nichts zu arbeiten hat, erbricht sie Magensäure.

Dies kam mit dem alten TF (Platinum) kaum mehr vor (wobei sie da das Futter weniger gut vertragen hat und dies manchmal ausgekotzt hat). Die ersten Wochen nach der Umstellungs aufs Rohlfleisch wars auch ok, und bis auf die Innerein (die sie leider immer zweimal fressen muss :so ) hat sie auch nicht mehr gekotzt.

Seit letzter Woche ist hier bekanntes Magenproblem aber leider wieder da und sie erbricht morgens Magensäure.

Die THP sagt wir sollen sie auch mittags füttern (bekam bisher morgens und abends), was wir auch tun werden.

Sie bekommt nun als Zwischenmahlzeit was Dörrfleisch oder mal einen Knochen. Morgens wird generell immer zwischen Pansen und Innerein abgewechselt, abends Muskelfleisch mit Obst/Gemüse/ Öl ect.

Besser gehts ihr noch nicht.

Achso wegen der Magensäure Problematik war sie schon oft in der Klinik, aber bis auf Säureblocker hatten die Ärzte keine besonderen Ratschläge.

Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit solchen Hunden und BARF?

Was können wir noch tun?

Die armen Maus kann einem echt leid tun.

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(bearbeitet)

Hallo, meiner hat das Problem auch. Ich geb ihm abends, vorm schlafen gehen, einfach noch 1-2 Hundekekse oder ne halbe Banane und Fütter Obst und Gemüse morgens, um die Übersäuerung noch besser im schach zu halten.

Und wenn sie mittags schon kotzt, kann mans da ja genau so machen, um die zeit zu überbrücken.

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Hallo,

wir haben hier auch so einen Kandidaten der zudem auch noch sehr mäkelig ist was sein Futter angeht.

Mittags Knochen geben würde ich schon mal nicht, da Knochen noch mehr die Magensäureproduktion anregen weil von irgendwas muss der Knochen verdaut werden.

Wenn dann würde ich morgens schon Sachen beimischen die die Magensäure aufsaugen wie Flocken oder Zwieback (kurzfristig wegen Zucker ) .

Regelmässig füttern dreimal am Tag ist schon mal keine schlechte Idee. Unser Hund wird auch dreimal am Tag gefüttert. Ansonsten wie schon geschrieben wurde abends spät nochmal was Trockenes wie Hundekekse oder so damit die Magensäure gebunden wird. Säureblocker würde ich nicht durchgängig geben da sonst die rohe Nahrung nicht ausreichend verdaut werden kann bzw. die Gefahr dazu groß ist. Innereien erstmal weglassen bis der Magen stabil ist.

Eventuell würde ich auch mal die Reihenfolge wechseln und gucken wie der Hund das verträgt sprich abends Pansen da dann die guten Darmbakterien aus dem Pansen auf den Darm des Hundes einwirken können und morgens Muskelfleisch mit Obst/Gemüse oder eben Flocken.

Ist eine Sache des Ausprobierens wie der Hund das verträgt.

Gute Besserung :winken:

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Ich kenne das Problem mit der Übersäuerung auch von meiner vorherigen Hündin, als sie älter wurde. Sie hat dann häufig morgens erbrochen.

Uns wurde vom Tierarzt auch empfohlen abends später ncoh was kleines zu füttern und mittags/nachmittags nochmal was (sonst gab's auch nur morgens und abends).

Das ist ja unabhängig von barf oder Trockenfutter Fütterung.

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Abends, ehe du schlafen gehst, kannst du ihm ein halbes trockenes Brötchen geben. Wegen des hier schon mehrfach angesprochenen Saugeffekts.

Was wirklich Wunder bewirkt und besser ist als jede Magensäuretablette sind Reiswaffeln. Ein Freund von uns hatte Darmkrebs und u.a. sehr mit Magenübersäuerung zu kämpfen. Er bekam natürlich allerlei Tabletten dagegen, aber wirklich geholfen haben nur die Reiswaffeln. Bei Hund ebenso. Eine am Tag reicht. Es gibt sie ungesüßt und manchmal auch gesalzen. Die, die ich kenne, sind so wenig gesalzen, dass man sie als Barfer ruhig geben kann. Man sollte ja ohnehin eine Prise Salz am Tag hinzufügen, das wäre dann damit auch abgegolten.

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Vielen Dank für eure zahlreichen Tips, ich komme leider erst jetzt dazu darauf einzugehen, da die Situation sich etwas zugespitzt hat.

Der Hund erbricht jetzt eigentlich immer nach dem Fressen :( . Dann frisst sie es meist wieder, und dann bleibts einigermaßen drin.

Ich versteh das gar nicht, die ersten 4 Wochen der Umstellung von TF auf Barf hat sie SUPER vertragen. und nun seit 1 1/2 Wochen gar nicht mehr.

Wir haben nun einiges probiert, andere Tips von euch möchten wir noch umsetzen.

Achso leider verträgt der Hund kein Getreide, weswegen Brötchen und Reiswaffeln wegfallen.

Wir versuchen es jetzt mal mit TF nachts vorm schlafen gehen. Zumindest ein paar Happen.

Mal sehen.

Ich freue mich über weitere Tips und Anregungen.

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Der Hund verträgt kein Getreide? Bist du sicher, dass er auch Reis nicht verträgt? Der ist ja glutenfrei (genauso wie z.b. Amaranth, Qunoa und Hirse). Diese Getreidesorten oder auch gekochte Kartoffeln könntest du evtl. als Ersatz nehmen.

Bei vielen Hunden ist es sogar so, dass sie Getreide im Trockenfutter nicht vertragen, frisch gekochtes aber doch.

:)

Bekommt dein Hund zurzeit gar keine Kohlenhydrate? Dann könnte es durchaus sein,dass er übersäuert ist.

Auf jeden Fall drücke ich die aAumen, dass es bald klappt und Hundi sein Futter verträgt. :)

LG

Renate

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Hallo,

hast Du nochmal mit der THP Rücksprache gehalten ?

Ein Hund der nach jeder Mahlzeit erbricht oder über einen längeren Zeitraum ( sprich 1 bis 2 Wochen) regelmässig erbricht egal in welcher Konsistenz , Farbe oder aus welchem Grund hat ein anderes Problem außer "nur " eine Übersäuerung so zumindestens meine Erfahrung aus den letzten 2 1/2 Jahren mit einem eigenen dauererbrechenden Hund und Austausch mit anderen Leidensgenossen.

Ich kann nur von unserem Hund sagen: Hat er über mehrere Tage erbrochen und das musste nicht an einem Stück sein , oft war es auch nur einmal am Tag der Fall dann hatte er eine Magenschleimhautreizung und/oder Magenschleimhautenzündung. Davon zweimal blutig.

Hast Du das Fleisch mal auf Knochenanteil und Innereienanteil überprüft ?

Selten macht das magere Fleisch ( Tartar, Gehacktes , Hähnchenabschnitte) die Probleme sondern die fettigen Anteile (Lachs gegeben ?) , die Knochen und die Innereien. Je nachdem wie empfindlich der Magen/Darm Trakt des Hundes ist kann dies zu einem permanenten Erbrechen führen. Muss natürlich nicht, jeder Hund ist speziell.

Was auch geht aber das würde ich vorher mit der THP oder dem Tierarzt abklären ist Heilerde.

Diese kann man zwischendurch füttern ( nicht zum eigentlichen Fressen). Es beruhigt den Magen und bindet Giftstoffe. IN der Apotheke für ein paar Euro zu bekommen.

Erstmal würde ich aber den Hund der THP oder dem Tierarzt vorstellen und genau erklären was wann und wie gefüttert worden ist.

Gute Besserung an den Wuff :winken:

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Hi,

danke dir für deine Antwort.

Rücksprache mit THP ist erfolgt. Sie meinte es wäre aufgrund der Umstellung, und das selbe Problem wie eh und je mit der Übersäuerung. Allerdings war sie letzte Woche da, und da war es noch nicht ganz so schlimm.

Probleme mit der Magenschleimhaut hatte sie heute vor genau einem Jahr. Daraufhin wurde sie behandelt, kastriert (ging leider nicht anders), und seitdem war es auch nicht mehr so schlimm wie im Moment.

Also das sie generell ein Magensensibelchen ist, wissen wir, aber was tun?

Das ist nun die 7 Futterumstellung in kurzer Zeit, in der Hoffnung das wir endlich mal was finden was ihr bekommt.

Wir waren nun richtig richtig glücklich mit der Rohfütterung, das der Hund zumindest SUPEr toll aussieht, trotz der kotzerei.

Sie ist immer ein totaler Hungerharken, und mit dem Barfen bekommen wir endlich mal was rausfgefüttert.

Aber nützt ja alles nichts wenn sie es nicht verträgt.

Wir haben nun schon Knochen und Innerein komplett weggelassen und füttern eigentlich nur noch Pansen/Blättermagen und margeres Muskelfleisch (alles vom Rind).

Lachs bekommt sie nicht, nur ausreichend Lachsöl! Kann das schon das Problem sein?

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