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Hundeforum Der Hund
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Zweithund - Rasse?

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Hallo :-),

ich überlege, mir einen zweiten Hund anzuschaffen. Ein bisschen dauert's noch, aber ich muss ja erstmal nach Züchtern suchen und habe dann ggf. noch Wartezeit.

Beruflich, wohnlich und finanziell ist alles klar, sodass es "ans Eingemachte" gehen kann.

Mein Ersthund (und auch erster Hund) ist eine Boxerhündin, drei Jahre alt, von der Erziehung fast perfekt (an ein bis zwei Kleinigkeiten arbeiten wir noch).

Bedingung, die ich an den zweiten Hund stelle: Robust, wachsam, keine kurze Schnauze, mittelgroß (bis +/- 50 cm), kooperativ. Vielleicht im Vergleich zum Boxer: Etwas kleiner, "normale" Schnauze.

Bieten kann ich dem Hund täglich zwei bis drei Stunden Auslauf, Hundeschule (ggf. auch Agility, Longieren, ZOS usw.) sowieso und eine absolut konsequente Erziehung - war/ist beim Boxer halt nötig :o .

Wer hat eine Idee? Ich habe mich in den Appenzeller/Entlebucher Sennenhund verliebt, da die Rassebeschreibungen im Prinzip das aussagen, das ich möchte. Je mehr Erfahrungen zu den Rassen ich allerdings lese, desto unsicherer werde ich :kaffee: .

Danke :winken:

Susanne

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Für mich wäre es das allerwichtigste, dass sich die Hunde verstehen...

Ich würde, wenn es soweit ist, mal im Tierheim schauen, dort gibt es auch Rassehunde und du kannst den Hund bveor du ihn zu dir holst ein wenig kennenlernen.

Es gibt auch Welpen im TH....

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Ich würde auch erstmal im Tierheim schauen, vielleicht gibt es da was.

Ansonsten von den Rassen: Damlatiner oder vielleicht was Retrieverartiges.

Wieso bist du unsicher wegen dem Appenzeller/ Entlebucher? Wieso nicht noch ein Boxer? Was sind das für Themen an denen du arbeiten musst? Ich würde die definitiv in Angriff nehmen, bevor der neue kommt! Ansonsten, erzähl etwas mehr über dich.

Viel Glück bei der Suche :winken:

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Ich rate auch zum TH, dort könnten sich die Hunde auch kennenlernen.

Ich bin mit einem Appenzeller mehr oder weniger aufgewachsen (gehörte meinem Onkel) und hier hat es auch den ein oder anderen.

Tolle Hunde, nur der Wach/Schutztrieb ist nicht zu unterschätzen.

Die meisten Appenzeller die ich kenne/kannte sind/waren nur bedingt artgenossenverträglich und fremden gegenüber meist eher misstrauisch.

Für einen Haushalt wo jeden Tag ein anderer Besucher ein und ausgeht sicher nix.

Anouschka (die Hündin die meinem Onkel gehörte) liebte mich und ihre Besis über alles, ich nahm sie auch oft mit, auf Erkundungstour durch den Wald.

Aber sie liess keinen für sie fremden an mich ran, auch keine anderen Kinder.

Da wurde geknurrt und sie hat auch geschnappt.

Sicher ist dies auch Erziehungsbedingt und ein Hofhund sollte halt so sein, nur kenne ich auch viele Appenzeller sonst, bei guten Haltern, die immer und immer wieder da gegenlenken müssen.

Ist natürlich auch von Hund zu Hund verschieden, aber wenn man einen Hund will der alle mag, immer freundlich ist etc, ist der Appenzeller nicht so die Top Wahl.

Ist auch vom Charakter her schon sehr anders als ein Boxer..

Wie klein darfs eigentlich sein? Gibt ja viele tolle Hunde auch in der Grösse zwischen 30 und 40cm..

Meine mögen auch problemlos 7 Stunden wandern, normalerweise sind wir ca. 3h pro Tag unterwegs :)

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Hallo,

danke für eure Antworten! Ich versuche mal alle Fragen zu beantworten.

Ans Tierheim habe ich natürlich auch gedacht - für einen Hundeliebhaber gibt es schließlich nichts Schöneres als einer Notseele ein schönes Zuhause zu schenken. Aber ich habe Bedenken bei einem älteren Hund wegen der Vorerfahrungen (ich habe ja nicht so viel Hundeerfahrung) und bei einem Welpen muss ich mir wieder die Frage der Rasse stellen (wenn es auch ein Mischling ist, aber ich muss ja grob einschätzen können, ob's passen könnte oder nicht).

Haben Retriver einen Schutztrieb? Ich kenne keinen mit einem solchen. Außerdem möchte ich lieber etwas Kleineres dazu, denn zwei große Hunde... Eigentlich will ich das nicht. Aber eine Begründung habe ich nicht - nur ein Bauchgefühl ;-).

Die Themen, die ich noch angehen muss, sind: 1) Aufmerksamkeit in Ankunft anderer Hunde, 2) zu rüpeliges Spielen.

Noch einen Boxer möchte ich eigentlich nicht. Ich suche einen Hund, der etwas kooperativer ist (= nicht ganz so ewig jung) und nicht erst mit drei Jahren erwachsen. Außerdem finde ich eine Kurznase nicht immer praktisch. Versteht mich nicht falsch - ich liebe meinen Hund und würde ihn um nichts in der Welt hergeben. Aber man lernt halt das eine oder andere schätzen oder eben nicht und ein gewisser Lerneffekt ist halt da.

@ Lindowyn: Genau das ist das, was ich meine. In den Rassebeschreibungen ist halt von Schutzinstinkt die Rede, was ja völlig ok ist. Liest/Hört man aber Erfahrungen, ist der einfach zu heftig. Welche Rasse hast du denn?

Die "Kleine" des Hunde ist mir relativ egal. Aber der Hund soll schon auch mal eine Spielerei mit einem Boxer wollen und darf deshalb nicht die Figur eines Chihuahuas haben.

Danke nochmal! :-)

Susanne

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Rein nach deiner Beschreibung ist mir sofort der Cattle Dog eingefallen.

Ist aber nicht immer ein einfacher Hund, den muß man sich schon zutrauen.

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Rein nach deiner Beschreibung ist mir sofort der Cattle Dog eingefallen.

Ist aber nicht immer ein einfacher Hund, den muß man sich schon zutrauen.

Wow, der gefällt mir ja mal richtig gut :klatsch:

EDIT: Mal kurz im Internet geschaut - gibt's ja nicht mal ansatzweise eine einheitliche Meinung zu :kaffee: .

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Ich habe das jetzt so ganz nicht verstanden, heißt das, das du Schutztrieb möchtest?

Ähm, wie wäre es mit dem Aussie? Ist aber bestimmt nicht super, duper einfach. Aber auch nicht allzu schwer.

Du brauchst keine Angst wegen den Senioren zu haben. Meistens sind das super Tiere, die einfach nur ihren Lebensabend genießen wollen. Und haben trotzdem noch viel Energie, nur nicht so viel wie in jungen Jahren.

Du brauchst keine 100 Hunde gehabt zu haben um eine "schwierige" Rasse zu nehmen, aber du musst dich halt auf sie und ihre Bedürfnisse einlassen.

Aber wie gesagt, ich finde den Dalmi noch geeignet.

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Ich habe das jetzt so ganz nicht verstanden, heißt das, das du Schutztrieb möchtest?

Ähm, wie wäre es mit dem Aussie? Ist aber bestimmt nicht super, duper einfach. Aber auch nicht allzu schwer.

Du brauchst keine Angst wegen den Senioren zu haben. Meistens sind das super Tiere, die einfach nur ihren Lebensabend genießen wollen. Und haben trotzdem noch viel Energie, nur nicht so viel wie in jungen Jahren.

Du brauchst keine 100 Hunde gehabt zu haben um eine "schwierige" Rasse zu nehmen, aber du musst dich halt auf sie und ihre Bedürfnisse einlassen.

Aber wie gesagt, ich finde den Dalmi noch geeignet.

An einen Aussie habe ich tatsächlich auch schon gedacht. Du bestärkst mich darin. Ich werde mich hier nochmal informieren. Kommt mal auf meine Liste.

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Ich habe zwei Promenadenmixe aus Spanien.

Beim einen hat wohl ein Pudel und ein Podenco eine gewisse Rolle gespielt, beim anderen ein Malteser und ein Westi..

Was sonst noch drin ist, keine Ahnung.

Meine beiden spielen problemlos mit 40kg Hunden, die kennen da gar nix ;)

Liam hat ausserdem durchaus Wach und Schutztrieb, ich muss auch noch daran arbeiten, denn Nachts will er am liebsten alle fressen.

Allerdings nehmen die meisten einen 5.5kg Hund nicht wirklich ernst, auch wenn er es durchaus ernst meint.

Nicht alle Tierheimhunde haben eine schwierige Vorgeschichte, es gibt auch relativ einfache, die einfach abgegeben wurden, weil z..b der Vorbesitzer ernsthaft krank wurde, verstarb, wegen Scheidung etc..

Also im TH schauen lohnt sich auf jeden Fall, wenns nix ist, kann man ja immer noch wegen Züchter schauen :)

Darf ich fragen warum der Hund denn Wach/Schutztrieb haben soll?

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