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Hundeforum Der Hund
LauraCaity

Hund hat sich komplett verändert!

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

also meine Hündin (Yorkshire Terrier, 1 Jahr alt) war früher nicht frech, hat gehorcht wenn ich ihr was gesagt habe und war nur kurze Zeit überdreht.

Vor ein paar Wochen kam der Schreck: Ich war morgens mit ihr Gassi und sie fing an sich zu schütteln, also bin ich gleich in die Wohnung mit ihr um zu schauen ob sie eventuell was an der Nase oder sonstiges hat. Aber als wir reingingen, rannte sie sofort auf die Couch, drehte und schüttelte sich und rann rund herum, ich dachte mir nichts dabei weil sie öfters solche "Anfälle" kriegt ( sie rennt durch die Wohnung wie verrückt und spielt sozusagen :D ). Dann War ich auf dem Balkon und als sie sich schüttelte kam eine Erdbiene (wie der Tierarzt festgestellt hatte) aus ihrem Fell. 5 Minuten später ging ich wieder rein. Als ich meinen Hund dann unter dem Tisch schlafen sah ( sie lag dort zusammengekugelt wie immer ), bin ich zu ihr und habe sie gestubst, weil mir das komisch vorkam. Als sie nicht reagierte hab ich sie geschüttelt und sie reagierte nicht. Und dann kam der Schock: Sie war fast bewusstlos, hat weißen Schaum erbrochen, sich eingenässt und gekotet. Sie konnte sich nicht mehr halten und wurde dann komplett bewusstlos. Es war Samstag und ich dachte alle Tierärzte hatten zu aber ich rief dann doch bei meinem Tierarzt an und ich solle sofort kommen. Dann bekam sie eine Infusion, Kortison etc.

Dann in den nächsten Tage war sie sehr, sehr sensibel. Sie musste immer jemanden bei sich haben, war nicht hippelig und garnichts. Und jetzt nach ein paar Wochen ist sie durchgedrehter denn je! Sie rennt durch die Wohnung was ja für mich mittlerweile normal ist, aber wenn ich sie wegen etwas bestrafe oder sie anmecker wegen etwas, sieht sie das nur als Spiel. :o Sie rennt dann um mich rum, bellt mich frech an und wenn ich zu ihr komme und sie hochnehmen will oder festhalten damit sie merkt dass es kein Spiel ist rennt sie natürlich weg. Egal was ich mache es bringt nichts ausser ich mache ihr angst was ich um Gottes Willen NICHT als Option sehe.

Und wenn ich das unterbinge mit Aus, dann setzt und legt sie sich hin und "murmelt" vor sich hin. Ach und wenn sie sich hinlegen möchte dann legt sie sich immer auf mich, auch wenn ich den Laptop auf den Beinen habe, klettert sie auf mich und legt sich prompt hin.

Hat jemand eventuell schon mal sowas gehört oder erlebt? Kann mir jemand Tipps geben oder irgendetwas darüber sagen?

Liebe Grüße von Laura und Caity.

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1. Epilepsie (ich kann dir dringend den Dr. König in Wiesbaden ans Herz legen!)

2. Pubertät (dafür kann Dir ein Trainer vor Ort viel bringen)

Alles Gute!

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Was hat jetzt der geschilderte Vorfall mit der Biene (und der vermutlichen Reaktion auf das Gift?) mit ihrem heutigen Verhalten zu tun?

Bzw wieso siehst du da offenbar einen Zusammenhang?

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Das war der Zwischenfall. Ab dem Zeitpunkt hat sie sich verändert und ich meinte damit nicht, dass das Gift oder die Biene sie verändert hat. Ich wollte nur den Vorfall schildern, vielleicht hat jemand die selbe Erfahrung gemacht?

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Hättest du den Zwischenfall gar nicht geschildert, würde man einfach vermuten, es sei die Pubertät. Der Hund wird erwachsen und damit ist es völlig normal, dass der sich verhält, wie er sich grad verhält.

Vlt besteht überhaupt kein Zusammenhang zu der Geschichte mit der Biene.

Wenn einer besteht, könnte ich mir höchstens vorstellen, dein Hund habe durch die lange Bewusstlosigkeit evt auch Atemaussetzer (die man vlt einfach nicht bemerkte während der Fahrt zum TA) nen Hirnschaden davon getragen.

Aber das ist wirklich weit hergeholt.

Vlt ist es auch was völlig anderes. Schilddrüse. Oder, oder, oder...

Du siehst: ein Stochern im Nebel und mit so einer Geschichte legt man den Fokus mitunter völlig anders/falsch, weil man von vornherein davon ausgehen mag, dass es ein medizinisches und weniger ein erzieherisches Problem ist.

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Ich kann verstehen was du meinst. Mich hat es einfach nur stark gewundert, dass das jetzt erst eingetreten ist, also so stark, denn in der Pubertät war sie auch früher das habe ich schon gemerkt.

Und ich muss auch dazu sagen dass sie leider nicht sehr erzogen ist, denn alles was ich ihr beibringe ist bei meiner Mutter wieder vergessen weil sie sie komplett verzieht. -.-

Und das soll nicht heißen dass ich mich nicht um meinen Hund kümmer oder es ihr deswegen schlecht geht, denn das ist ganz und garnicht so!

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      Guten Tag zusammen, *knicksmach*   da wir unseren Trotzkopf einfach nicht in den Griff kriegen, was andere Hunde angeht (Leinenpöbeln), haben wir nun beschlossen, nochmal die Hundeschule zu wechseln, bzw, den Trainer. Gibt nun Einzelstunden, weil Gruppenstunden mit direkter Konfrontation nicht fruchten, noch nicht mal im Ansatz.

      Der neue Trainer arbeitet komplett anders. Kurz zusammengefasst ist es so, dass wir Sammy immer mit Leckerli belohnt haben, wenn er (vermeintlich) was richtig gemacht hat, nur war wohl zu 99% das Timing falsch. Es muss also komplett alles neu aufgebaut werden, was nicht funktioniert. Das ist die Leinenführigkeit, das ist das Bellen an der Leine, das ist seine Respektlosigkeit seinem Umfeld gegenüber. Belohnt wird nur noch für Sachen, die sitzen, wo man nichts mehr falsch machen kann (Sitz, Platz, Bleib, Abruf), oder weil die Sonne scheint, jedenfalls nicht mehr beim Training an sich. Alles soll über Stimme und Körpersprache laufen.

      Soooooooooooo lange Vorrede....ich brauche neue Kommandos für folgendes:
      - Fuß (für strenges bei Fuß)
      -  eins für lockeres Leinelaufen, kurz und knackig am besten, oder für Freilauf, wenn man denn einfach mal weiter laufen will, ohne anzuleinen... - eins als Ersatz für Nein, weil das ständig vorhanden ist, auch im normalen Sprachgebrauch - Das Wichtigste überhaupt: ein Schlusswort als Abbruch beim Bellen, an der Leine und überhaupt.....

      Das sollten natürlich keine Worte sein, die jeder benutzt!

      Fällt euch dazu was ein, habt ihr Beispiele für mich?

      in Hundeerziehung & Probleme


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