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Hundeforum Der Hund
roxy_herzerl

Wie verbiete ich dem Hund das Sofa und das Bett?

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Eigentlich ist unsere Lilly sehr lieb aber auch sehr aufgeweckt.

Bisher durfte sie nicht aufs Sofa und ins Bett. Gestern habe ich sie, als ich auf dem Sofa sass hochgenommen und gestreichelt, dann wieder auf den Boden gesetzt. Wahrscheinlich war das eine Aufforderung für sie, dass sie das Sofa nun auch benützen darf. Sie konnte plötzlich erstmals ganz alleine raufhüpfen. Auf mein NEIN hat sie gar nicht reagiert, als ich sie hinunternehmen wollte hat sie mich angekurrt und wollte nach mir schnappen. Das Selbe hat sie dann abends im Bett gemacht. Auch dort ist sie vorher noch nie alleine raufgehüpft. Ich wusste gar nicht, dass sie das schon kann.

Gerade vorhin ist sie wieder mehrmals auf das Sofa gehüpft, ich hab sie dann mehrmals wieder auf den Boden gesetzt, wobei sie wieder versucht hat nach mir zu schnappen. Ich habe sie dann in ein geschlossenes Körbchen neben dem Sofa gesetzt. Nach einer Weile habe ich den Deckel geöffnet und sie ging dann zu ihrem Schlafplatz

Habt ihr Tipps für mich, wie ich ihr das Sofa und das Bett abgewöhnen kann ?

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Du machst es doch schon richtig. Immer wieder runtersetzen, konsequent bleiben! Streichel die Kleine nur unten und mach es ihr dort schön bequem. Dann wird sie schnell lernen, dass es unten toll und auf dem Sofa nicht so schön ist.

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(bearbeitet)

Also ich weiß ja nicht, wie alt deine Hündin ist, aber das Knurren und Schnappen solltest du schnellstens unterbinden. Du bist der Resourcenverwalter, und ALLES gehört dir, und wenn du etwas haben möchtest, dann hat der Hund die das zu gewähren. So verhält es sich insbesondere mit Couch und Bett. Mein Hund darf jederzeit auf die Couch und schläft auch im Bett, aber wenn ich möchte, dass er geht, dann geht er.

Achte genau drauf, wenn sie aufs Sofa springen möchte, und unterbinde den Sprung schon mit einem scharfen NEIN! Und halte sie zur Not mit Arm oder Bein im Weg vom Sprung ab. Beobachte sie auch, wenn sie meint allein im Raum zu sein.

Macht sie dann den Ansatz, aufs Sofa zu hüpfen, wirfst du einfach eine Klapperdose aus dem Nebenzimmer(nur wenn sie keine ängstliche Hündin ist bitte).

Sie wird den Sprung aufs Sofa mit dem Knall der Dose verknüpfen.

Wenn sie schon auf dem Sofa sitzt, ebenfalls ein scharfes nein und runter vom Sofa. Das muss nicht auf die sanfteste Art erfolgen, aber sie soll sich auch nicht weh tun. Sie wollte lediglich merken, dass es eine Konsequenz hat, wenn sie dein Nein ignoriert.

Edit: Ich sehe grad, das klingt alles irgendwie sehr rabiat und fast bösartig. Also nur vorweg, ich habe meinem Hund nie wehgetan^^ oh man das klingt so viel bösartiger, als es egtl. Gemeint ist. Hoffe man versteht mich :/

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Da kann ich Amai nur recht geben.

Lizzy darf aufs Sofa und auch ins Bett, aber sie muss runter, wenn wir das wollen und schnappen und knurren geht garnicht.

Aber Du machst das schon ganz richtig, wie Du vorgehst.

Das wird schon werden.

LG Iris

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Überlege Dir, wie Deine Regeln für die Zukunft sind. Soll sie auf Sofa und Bett dürfen? Nur, wenn sie fragt? Nur, wenn Du sie aufforderst?

Ich würde auch den Ansatz des Springens schon mit einem Abbruch regeln. Und dann ein Alternativverhalten anbieten (Hund auf ihren Platz schicken) und dort kannst Du wieder loben.

Wenn Du sie Dir auch mal auf Sofa holen willst, leg am besten nur dann immer eine bestimmte Decke hin, damit der Hund unterscheiden lernt.

Du kannst es auch so handhaben, dass sie auch alleine aufs Sofa darf, wenn ihre Decke da liegt. Liegt die nicht dort, ist das Sofa tabu.

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Moin,

die mächste Zeit würde ich sie gar nicht mehr aufs Sofa oder Bett lassen, sondern ihr wie schon geschrieben eine Decke zuteilen. Dort sollte sie liegen, wenn Du auf dem Sofa bist.

Versuche, hoch zu springen würde ich im Ansatz ( schon wenn sie auf das Sofa zugeht) blocken. Zieh Dir eine imaginäre rote Linie vor dem Sofa, die sie nicht überschreiten darf.

Macht sie das doch, aufstehen, körperlich zurückdrängen - ohne Wut und Hast, ganz ruhig aber bestimmt.

Das Verteidigen des Sofas ist aber mal wieder nur ein Symptom. Ihr müsst dringend an Eurer Beziehung arbeiten. Die "Symptomtherapie" ist aber in diesem Fall ein erster Schritt. Sie muss wissen und akzeptieren, dass Du der Entscheidungsträger bist.

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Danke für eure Antworten und gute Tipps, ich werde versuchen sie umzusetzten

Es ist mir schon klar, dass Knurren und Beißen nicht geht und wir arbeiten daran es umzusetzen, was nicht ganz einfach ist. Meist ist ja sehr lieb und brav, dann plötzlich wenn ihr etwas nicht passt versucht sie sich durchzusetzten. Ein strenges Nein beeindruckt sie nicht immer. Manchmal funktioniert es wenn ich in so einer Situation dann Sitz oder Platz sage, dann ist sie abgelenkt und hört auf. Soll ich sie dann loben ?

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Hi,

generell solltest Du Hausregeln einführen, die von Dir auch durchgesetzt werden müssen.

Wenn Dein Hund Dich anknurrt, weil ihm etwas "nicht passt", heißt das nicht unbedingt, dass an genau dieser einen Geschichte, die ihm "nicht passt" gearbeitet werden muss, sondern dass generell etwas anders gemacht werden sollte.

Es hilft m.E. nicht viel, ihn durch konditionierte Kommandos abzulenken, wenn er Dir gegenüber aggressiv reagiert.

Das "Nein" versteht er auch nur, wenn es vorher als Abbruchsign konditioniert wurde.

Ich würde nicht mit ihr sprechen und ihr in solchen Momenten keine Kommandos erteilen.

Mach ihr körperaktiv klar, was Du gerade nicht möchtest-nicht zögerlich, nicht hektisch.

Beispiel Sofa:

Willst Du Dich setzen, geh mit ihr vorher zu ihrem Platz / ihrer Decke und bleib kurz vor ihr stehen. Dann umdrehen und aufs Sofa setzen. Nicht rückwärts gehen und beobachten, was sie macht, einfach rumdrehen und weggehen.Will sie folgen, im Ansatz durch auf sie zugehen unterbinden. Warst Du zu spät und sie ist schon von ihrem Platz runter, ruhig wieder draufführen , kurz ihr zugewandt stehen bleiben und wieder setzen.Will sie wieder runter, sofort blockieren. Das Timing ist hier sehr wichtig.

Sie wird das schnell verstehen, denn solche Aktionen müssen nicht konditioniert werden, sondern werden quasi artübergreifend verstanden.

Bleibt sie auf der Decke, hinsetzen und den Hund nicht mehr direkt ansehen, das könnte sie als Aufforderung zum Kommen verstehen, bzw meinen, Du würdest eine Aktion von Ihr erwarten.

Sie sollte etwas auf der Decke verweile und sich im Idealfall dort entspannen / setzen / legen. Du brauchst ihr beim auf die Decke führen kein Sitz oder Platz - Kommando zu erteilen, sie kann dort machen, was sie möchte- so siehst Du auch, ob sie sich im Endeffekt entspannt oder nicht.

Irgendwann wird sie vielleicht aufstehen und rumlaufen. lass sie das ruhig machen. Sobald sie die imagimäre Linie vor dem Sofa überschreitet, kannst Du sie zunächst mal per Aufstehen und ihr entgegen treten / sie so zurückdrängen blocken. Ist sie hinter der Linie, den Druck sofort wieder wegnehmen. Sollte sie wieder näher kommen , wieder blocken.

Bleibt Sie hartnäckig, wieder auf die Decke führen Dich ihr kurz zuwenden und wieder setzen.

Irgendwann sollte sie auf die Decke gehen, wenn Du sie an der Linie blockst und später automatisch auf die Decke oder sonstwo hin gehen, wenn Du Dich aufs Sofa setzt.

Du brauchst in diesem Falle weder Lob noch Tadel noch nusdt Du Kommandieren oder reden .

So würde ich es machen, bestimmt gibt es auch andere Wege. Ich finde den direkten kommunikativen Weg immer am Besten - und da ist der von mir beschriebene m. E. ein möglicher.

Wenn Du so oder ähnlich verfährst und zusätzlich ein paar andere Regeln durchsetzt, wird Sie Dich bald respektieren und darf auch nach Aufforderung wieder aufs Sofa...

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@luftkraft

:klatsch::klatsch::klatsch:

Sehe ich genauso!

:respekt: Hast du super gut erklärt :winken:

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... oh, vielen Dank.... :)

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