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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Hunde zum "Rückwärtsdenken" erziehen

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Interessante Frage!

Kann ich einen Hund mit bestimmten Übungen und hier geht es tatsächlich um die Übungen selber von seiner Bereitschaft nach vorne zu gehen wegbekommen?

Nach meinen Erfahrungen mit Jule, die auch stark vorwärts denkt, sage ich: nein.

Die Bereitschaft konnte ich nicht wegtrainieren, noch nicht einmal beeinflussen.

Wohl aber konnte ich über Training zu guter Selbstbeherrschung (Impulskontrolle) erreichen, dass sie sich selbst zügelt in Situationen, in denen sie weiß, vorwärts donnern mag ich nicht.

Oder wenn ich ihr das sage. Bleib, hinter mich, bei mir, steh ... das sind so unsere Bremsworte. Allerdings geb ich zu, bei Wildsichtung klappt das (noch?) nicht, da gehen immer noch die Gäule mit ihr durch.

Günther Bloch teilt die Hunde vom Charakter bzw. Persönlichkeitstyp her in A- und B-Typen ein*. Ganz grob gesagt, der A-Typ ist der Vorwärts-, der B-Typ der Rückwärtsdenker. Natürlich gibts Mischtypen.

Und ich sehe eben bei Jule (A-Typ in Reinform :zunge: ), dass ihre Bereitschaft, ihre Art zu denken und zu (re-)agieren, sich trotz all der Übungen und des jahrelangen Trainings nicht verändert hat.

Lediglich die Ausführung, sozusagen. Aber das ist ja auch was wert :)

LG Antonia

* edit

http://www.animal-info.de/pages/protokoll_hundepolitischer_abend_201004.pdf

bissel runterscrollen, dort werden die Persönlichkeitstypen erläutert

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Originalbeitrag

Klassisches "Bringen" im Schutzhunde-Sport ist eigentlich auch so aufgebaut, dass der Hund in Hochgeschwindigkeit das Bringsel holt und bringt, viele Hunde drehen schon im letzten Galoppsprung in der Luft, greifen das Bringsel und sausen zurueck.

Aufgebaut wird in der Regel, indem das Bringsel zwischen Hund und HF gelegt wird und somit zunächst immer eine Bewegung zum HF stattfindet. Erst später kommt das hinschicken oder wegwerfen. Also ist es für mich eine Uebung, bei der der Hund im Kopf haben sollte "so schnell wie möglich zurueck", obwohl er sich im ersten Moment ja weg bewegt.

Danke Cartolina. Dann wäre das ja auch eine Übung zum "Rückwärtsdenken". :)

So nen Kandidaten habe ich ja auch, nur ist die keine 5 Monate mehr

Das korrigiere ich mal. Minos war 5 Monate, als er zu uns kam, jetzt ist er 3. :)

Also was ihr und mir wirklich Spaß macht, ist jagdmäßige Aufgaben zu verteilen.

Dann habe ich nochwas:

Im Wald: Sie muss die ganze Zeit hinter mir laufen, aber der "Deal" dabei ist, dass wir Wege laufen, die sie sonst nicht gehen darf, also so richtig geheime Trampelpfade und so. Musste dir halt gute Schuhe anziehen. Aber auf diese Weise haben wir z.B. schon einen geheimen Waldteich entdeckt ,-)

Wieso nimmst du sie konsequent nach hinten? Würde sie sonst zu erregt sein, wenn sie vorne läuft? Bei uns läuft es umgekehrt. :) Erst darf Minos vorne laufen und nur dann, wenn er zu erregt ist, muss er nach hinten. Das kann aber teilweise auch nur bei jedem 5. Gassigang so sein, oder auch noch länger gar nicht. :)

Beute suchen wir gar nicht, aber interessant, wie und was du da schilderst. :)

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Interessante Frage!

Fiona01:

Kann ich einen Hund mit bestimmten Übungen und hier geht es tatsächlich um die Übungen selber von seiner Bereitschaft nach vorne zu gehen wegbekommen?

Nach meinen Erfahrungen mit Jule, die auch stark vorwärts denkt, sage ich: nein.

Die Bereitschaft konnte ich nicht wegtrainieren, noch nicht einmal beeinflussen.

Wohl aber konnte ich über Training zu guter Selbstbeherrschung (Impulskontrolle) erreichen, dass sie sich selbst zügelt in Situationen, in denen sie weiß, vorwärts donnern mag ich nicht.

Oder wenn ich ihr das sage. Bleib, hinter mich, bei mir, steh ... das sind so unsere Bremsworte. Allerdings geb ich zu, bei Wildsichtung klappt das (noch?) nicht, da gehen immer noch die Gäule mit ihr durch.

Huhu Antonia,

was die Selbstbeherrschung angeht, da arbeiten wir glaube ich ähnlich. Mittlerweile reicht bei uns auch schon ein Räuspern, dann weiß der Knilch Bscheid, ;)

Was Wildsichtung angeht, da sieht es bei uns auch noch so aus, dass Minos kurz auslöst, aber dann sofort abdreht, wenn er meinen Rückruf hört. Da ist er wieder ein großes Stück weiter gekommen. :)

Günther Bloch teilt die Hunde vom Charakter bzw. Persönlichkeitstyp her in A- und B-Typen ein*. Ganz grob gesagt, der A-Typ ist der Vorwärts-, der B-Typ der Rückwärtsdenker. Natürlich gibts Mischtypen.

Und ich sehe eben bei Jule (A-Typ in Reinform ), dass ihre Bereitschaft, ihre Art zu denken und zu (re-)agieren, sich trotz all der Übungen und des jahrelangen Trainings nicht verändert hat.

Lediglich die Ausführung, sozusagen. Aber das ist ja auch was wert

LG Antonia

* edit

http://www.animal-info.de/pages/protokoll_hundepolitischer_abend_201004.pdf

bissel runterscrollen, dort werden die Persönlichkeitstypen erläutertzitieren

Danke auch für das Einstellen des interessanten Links.

Minos wird kein reiner A-Typ sein, wie du deine Jule beschreibst, hat aber ganz klare Tendenzen dazu. Auch die Stressanfälligkeit sehe ich bei ihm gegeben, allerdings haben wir hier zweigleisig über die Gewöhnungsschiene und Homöopathie gut gegen arbeiten können. :)

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Ich sehe es tendenziell ähnlich wie Juline und sage: es kommt in erster Linie auf den Hund an. Es gibt Hunde, die haben sich immer mehr angewöhnt (oder es ist ihnen sogar anerzogen worden), vorne zu laufen, aber es entspricht ihnen eigentlich nicht. Bei Lotte ist das so. Wenn diese Hunde erstmal wieder gelernt haben, hinten zu laufen, werden sie mit der Zeit entspannter und dankbar, dass der Mensch vor ihnen läuft, sie sichert, und es ihnen abnimmt, Situationen selbst regeln zu müssen.

Dann gibt es Hunde, die würde es im Gegenteil total stressen, wenn sie immer hinten laufen müssen, weil sie dafür einfach nicht gemacht sind. Sie müssten sich dafür "verbiegen", sie können es natürlich lernen, aber eigentlich entspricht es ihnen nicht.

Und dann gibt es noch welche, die wollen von sich aus gar nicht vorlaufen (Dany ist so ein Kandidat) und man muss erstmal gar nichts dafür tun, dass sie hinten bleiben. Aber auch die gehen irgendwann nach vorn, wenn sie sich nicht ausreichend vom Menschen gesichert fühlen.

Ich habe Anita immer so verstanden, dass das hinten Laufen gerade nicht durch ein Kommando eingefordert wird, denn dadurch wird der Hund nicht dazu gebracht, rückwärts zu denken, sondern spult etwas Gelerntes ab (etwas Konditioniertes - bitte über die Wortwahl jetzt keine Diskussion, ihr wisst was ich meine). Das wird ihn aber, wenn er im Trieb steht, z. B. bei Wildsichtung, nicht am Vorpreschen hindern, im Gegenteil, er wird es dann gar nicht hören (Level 10).

Deshalb wird das Rückwärtsdenken über Bewegungseinschränkung und Korrektur (in ruhigen Situationen, NICHT auf Level 10!) erreicht und deshalb ist der sogenannte "Anfang" so wichtig.

So habe ich es verstanden... :)

Übungen, die den Hund von mir weg bringen, mache ich mit meinen Hunden nicht. Okay, es wird gaaanz selten mal ein auf dem Spaziergang gefundener Apfel geworfen oder sowas, aber ich achte dann darauf, dass ich nach hinten werfe (weit kann ich sowieso nicht werfen), dann freut sich Lotte, wenn sie wieder zum "Rudel" (auch hier die Goldwaage bitte in der Schublade lassen ;) ) aufschließen kann und auch noch etwas selbst Erlegtes mitbringt. :D

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Huhu Heike,

das mit dem Vorwärtsdenken von HTS hatte ich erst einmal nur eingebracht, damit man versteht, dass es tatsächlich Hunde gibt, die nach vorne drängen, warum auch immer. :)

Davon bin ich auch überzeugt, wobei die Intention dahinter mir auch nicht immer klar ist.

Beispiel: Minos zieht gerne mal an der Leine. Wenn ich ihn dann mit Körpersprache einschränke, lässt er es.

Uns kommt ein Hund entgegen, Minos zieht wieder ...

Früher dachte ich, er zieht, weil er zum Hund will, aber heute bin ich mir sicher, dass er bei vielen Hunden genau das Gegenteil will. Er will möglichst schnell von dem Hund weg!!!

Er will eine Distanz zwischen sich und den Hund bringen.

Hat das dann mit Vorwärtsdenken noch was zu tun? Keine Ahnung. :)

Bewegungseinschränkung oder auch eine Korrektur ist für mich ein weg, den Hund zum Rückwärtsdenken zu bringen, aber warum kann man nicht gleich Übungen einbauen, die den Hund bei einem halten oder zurückbringen?

Ich muss dann ja nicht mehr so viel korregieren, sprich dem Hund sagen das war falsch.

Ich kann gleich, wenn die Übung/das Kommando was ich anbringe ausgeführt wird, positiv belohnen und sagen, Hund du machst das richtig. :)

Ich hoffe man versteht den Unterschied und deshalb auch die Frage, die ich für mich ja schon beantwortet habe, nach Kommandos/ Verhaltensweisen, die rückwärts gehen. :)

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Huhu, ich nochmal. :D

Zu deiner Frage: sie muss nur bei diesem "Spiel" hinter mir laufen konstant im Wald.

Ansonsten halte ich das auch ein bisschen wie Du. Bei Aufregung oder fremden Aussenreizen hinter mir bleiben. Kommt was von hinten, laufe ich hinter ihr! Ich versuche meinen Koerper immer durchdacht fuer sie zu platzieren, was aber nicht immer sehr einfach ist, da sie nicht diesnen schoenen langsamen Hundetrab hat/kann wie die meisten Hunde. :D:D

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Ah ok, danke für deine Aufklärung. :)

Na den Trab würde ich dann auch gerne mal sehen ;):D

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Bewegungseinschränkung oder auch eine Korrektur ist für mich ein weg, den Hund zum Rückwärtsdenken zu bringen, aber warum kann man nicht gleich Übungen einbauen, die den Hund bei einem halten oder zurückbringen?

Irgendwie tu ich mich schwer mit den Formulierungen. "Zum Rückwärtsdenken bringen" -ich glaube eben nicht, dass dies grundsätzlich möglich ist.

Der Versuch, einen "vorwärtsdenkenden" Hund, ich nenn ihn jetzt absichtlich mal den A-Typ, zum Rückwärtsdenken zu bringen, wäre mMn der Versuch, ihm Charaktereigenschaften des B-Typs einzutrainieren.

Wenn das ginge, wäre es nicht ein systematisches Verbiegen des Hundes und gleichzeitig ein Nicht-Anerkennen seines Charakters? Ist (oder wäre) das erstrebenswert?

Ich sehe vielmehr unzählige A-Typ-Hunde, deren Fähigkeiten und Wesenszüge geknebelt und gedrosselt werden, weil ihr Mensch nicht damit umgehen kann. Die werden dann so zurechtkorrigiert und abgestraft, dass sie am Ende nichts mehr wagen. Ein trauriger Anblick.

Klar ist es auch für den Menschen ein Lernprozess, mit einem solchen Charakter zu leben und ihn zu lenken, und nicht immer einfach.

Günther Bloch beschreibt ihn (angelehnt an das Protokoll, siehe Link in meinem ersten Beitrag)als wagemutig, risikobereit, als einen Hund der sich bereitwillig neuen noch unbekannten Situationen stellt, auch ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Er zeigt oftmals eine aktive Erkundigung seiner Umgebung und wirkt scheinbar aggressiver. Er sucht viele Kontakte und ist dadurch auch öfter in Auseinandersetzungen verwickelt. Der A-Typ liebt es, sein soziales und nicht soziales Umfeld zu kontrollieren. Solange ihm das gelingt ist er zufrieden, er neigt jedoch auch zu einer sehr geringen Frustrationstoleranz.

Lässt sich die Umwelt nicht kontrollieren kommt es oft zu einem erheblichen Stressproblem, das sich im Auftreten stressbedingter Krankheiten zeigen kann. Der A-Typ wird im Stresssystem durch die Hormone des Nebennierenmarks (Adrenalin/Noradrenalin) und auch verwandte Botenstoffe im Gehirn (Dopamin) beeinflusst.

Wie ich Anita verstanden habe, sucht und zeigt sie Wege, diese Typen nicht in ihrer eigenen Erregung hochkochen zu lassen, zu der sie neigen. Ich hab jetzt den Text nicht wörtlich im Kopf, erinnere mich aber, dass es in erster Linie um ausbremsen bzw. gar nicht erst hochpuschen lassen geht.

Kontrolle der Erregung --> Kontrolle des Gemütszustandes --> im Endeffekt Kontrolle des Hundes, da Aktivitäten im direkten Zusammenhang mit Erregung /Entspannung stehen.

Oder, Anita, falls du hier mitliest, kommt das so hin?

LG Antonia

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Kennst du Traberpferde? Ungefaehr so. Selbst wenn ich im Gelaende im Jagdgalopp bin, trabt sie noch und zwar inselber Geschwindigkeit - das ist echt ein Phaenomen! :Oo:D

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Huhu,

anni ja, die kenne ich. Na dann musst du echt schnell sein, wenn sie so ein Tempo vorlegt. Puh!

Fiona01:Bewegungseinschränkung oder auch eine Korrektur ist für mich ein weg, den Hund zum Rückwärtsdenken zu bringen, aber warum kann man nicht gleich Übungen einbauen, die den Hund bei einem halten oder zurückbringen?

Irgendwie tu ich mich schwer mit den Formulierungen. "Zum Rückwärtsdenken bringen" -ich glaube eben nicht, dass dies grundsätzlich möglich ist.

Huhu Antonia!

Zum Rückwärtsdenken soll einfach nur heißen, dass ein Hund durch Übungen/Kommandos, die er gelernt hat so entscheidet, dass er sich bei dir einordnet.

Entweder weil er gelernt hat, du regelst, oder auch durch eine Gewöhnung.

Der Versuch, einen "vorwärtsdenkenden" Hund, ich nenn ihn jetzt absichtlich mal den A-Typ, zum Rückwärtsdenken zu bringen, wäre mMn der Versuch, ihm Charaktereigenschaften des B-Typs einzutrainieren.

Wenn das ginge, wäre es nicht ein systematisches Verbiegen des Hundes und gleichzeitig ein Nicht-Anerkennen seines Charakters? Ist (oder wäre) das erstrebenswert?

Ich will gar nicht, dass der Hund sich verändert, sondern dass er durch die Souveränität in der Führung begreift, dass er bei mir gut aufgehoben ist.

Erstrebenswert den Charakter zu verändern würde ich das jetzt so nicht nennen. Durch Erziehung MUSS ich einen Hund immer ein Stück einordnen. Wenn ich irgendwo in der Pampa wohnen würde, wo ein Jagdhund jagen kann, dann könnte ich ihn gewähren lassen, aber so muss ich doch am Jagdtrieb arbeiten. Kann ich da durchweg auf den Hund Rücksicht nehmen?

Bekommt er, wenn er trotz Jagdtrieb frei laufen kann, nicht so von mir ein Entgegenkommen auf seine Charaktereigenschaft, nur eben mit der Maßgabe, dass er sich hier nach meinen Vorgaben zu richten hat?

Ich sehe vielmehr unzählige A-Typ-Hunde, deren Fähigkeiten und Wesenszüge geknebelt und gedrosselt werden, weil ihr Mensch nicht damit umgehen kann. Die werden dann so zurechtkorrigiert und abgestraft, dass sie am Ende nichts mehr wagen. Ein trauriger Anblick.

Klar ist es auch für den Menschen ein Lernprozess, mit einem solchen Charakter zu leben und ihn zu lenken, und nicht immer einfach.

Günther Bloch beschreibt ihn (angelehnt an das Protokoll, siehe Link in meinem ersten Beitrag)als wagemutig, risikobereit, als einen Hund der sich bereitwillig neuen noch unbekannten Situationen stellt, auch ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Er zeigt oftmals eine aktive Erkundigung seiner Umgebung und wirkt scheinbar aggressiver. Er sucht viele Kontakte und ist dadurch auch öfter in Auseinandersetzungen verwickelt. Der A-Typ liebt es, sein soziales und nicht soziales Umfeld zu kontrollieren. Solange ihm das gelingt ist er zufrieden, er neigt jedoch auch zu einer sehr geringen Frustrationstoleranz.

Lässt sich die Umwelt nicht kontrollieren kommt es oft zu einem erheblichen Stressproblem, das sich im Auftreten stressbedingter Krankheiten zeigen kann. Der A-Typ wird im Stresssystem durch die Hormone des Nebennierenmarks (Adrenalin/Noradrenalin) und auch verwandte Botenstoffe im Gehirn (Dopamin) beeinflusst.

Antonia, ich finde das auf jeden Fall interessant zu lesen, aber auch wenn der A-Typ so beschrieben ist, gehe ich meinen Weg mit meinem Typ Hund. Er darf sehr viel, muss aber anderseits auch mit mir Kompromisse eingehen. Ich sehe uns als Einheit (Hund und Halter) und da müssen von beiden Seiten Zugeständnisse kommen und um die Durchführung, das WIE, habe ich versucht mir Gedanken zu machen, eben auch mit Kommandos, die zurückführen zu mir.

Wie ich Anita verstanden habe, sucht und zeigt sie Wege, diese Typen nicht in ihrer eigenen Erregung hochkochen zu lassen, zu der sie neigen. Ich hab jetzt den Text nicht wörtlich im Kopf, erinnere mich aber, dass es in erster Linie um ausbremsen bzw. gar nicht erst hochpuschen lassen geht.

Kontrolle der Erregung --> Kontrolle des Gemütszustandes --> im Endeffekt Kontrolle des Hundes, da Aktivitäten im direkten Zusammenhang mit Erregung /Entspannung stehen.

Hier bin ich wieder dabei.

Ein Hund spürt auch, ob ich eine Situation beherrsche. Ein Hund spürt, ob ich souverän bin.

Damit und wenn ich das bin, gebe ich ihm auch wieder Ruhe zurück, die er ja im Grunde genommen will.

LG Antonia

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Astrid, ich habe festgestellt, dass Lotte sich mittlerweile viel öfter selbst korrigiert, es reicht oft ein kurzer Hinweis (Räuspern, Ansprache, irgendwas - manchmal einfach nur stehenbleiben und fixieren), damit sie sich nach kurzem Nachdenken wieder hinten einordnet. Das ist erst so, seit wir bei HTS waren. Es hat aber meiner Meinung nach auch damit zu tun, dass Dany jetzt dabei ist.

Ich lasse aber oftmals auch einfach Fünfe gerade sein, die Hunde können normalerweise laufen, wo sie wollen, wenn keine Außenreize zu erwarten sind. Und sie laufen dann auch mal vor mir, neben mir, mäuseln, schnuppern und bummeln herum... ;)

Antonia, ich glaube ich denke da ähnlich wie Du, aber ich habe das "zum Rückwärtsdenken bringen" immer nur situationsbezogen verstanden, also nicht als grundsätzliche Regel, so dass es womöglich dem Charakter des Hundes widerspricht.

Herr Bloch würde meine Hunde wahrscheinlich in seiner B-Kategorie einordnen. Sie sind eher langsam denkend. :)

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