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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Hunde zum "Rückwärtsdenken" erziehen

Empfohlene Beiträge

:D

Eine Übung ist, dass mein Mann mit einem Hasenfelldummy in der Hand losrennt und dann so Yiipppiiihhh ruft oder so, damit ich den Abbruch von mir Weg üben kann. Ab und an versteckt er sich auch im Gebüsch und zieht den Dummy über den Weg. Sie bringt auch meine Trainerinnen auch so langsam zum Rotieren.

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Wow, da könnte ich meinen Mann glaube ich nicht zu überreden. :D

Aber toll, wie ihr das trainiert.

Ja, so einige Hunde fordern echt alles. :)

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Mein Fazit: Nein durch reine Korrektur, wird man es nie schaffen, dass ein Hund vom vorwärtsdenker zur coolen Socke wird.zitieren

da sagst du was Wahres :)

Finn ist ja auch so ein kleines Raketchen :D und ja, die erste Zeit wurde sehr viel korrigiert, weil er zum Teil auch gar nicht mehr richtig ansprechbar war sobald er an der Leine andere Hunde gesehen hat... das hatte den Zweck das, was er tat zu unterbrechen und eine Kommunikationsbereitschaft herzustellen...

danach kam die Ruhe rein...

inzwischen sehen wir einen anderen Hund und entweder passiert nichts, ausser dass er sich ein bisschen anspannt, weil es ihm unangenehm ist so nah vorbeilaufen zu muessen... dabei haut er dann nach vorne ab, sobald wir auf gleicher Hoehe sind...

oder er blaest die Backen auf... dann unterbreche ich und lasse ihn dann in Ruhe die Situation erleben... ohne ihn da rauszunehmen... er soll selber feststellen, dass ihm tatsaechlich ncihts passiert, wenn ich ihm signalisiere, dass alles ok ist... damit fahre ich gut :)

Allerdings haette mir das Ruhe reinbringen gar nichts genutzt, weil er sie einfach nicht angenommen haette...

Bei uns war es von daher auch erst rueckwaerts, dann ruhig :)

dabei musste er aber nie permanent hinter mir laufen... warum auch? wenn alles in Ordnung ist, dann kann er ruhig vorne rumduesen... aber er muss sich halt hinter mich bringen lassen...

Bei CHarlie, meinem Jaeger war das anders... er durfte sich tatsaechlich eine ganze Weile nur in meinem direkten Umfeld aufhalten... weil, wer stiften geht, kriegt keinerlei Privilegien... inzwischen funktioniert das bei uns so, dass er frei laufen darf, wo er mag bis er mir durch sein Verhalten anzeigt, dass er irgendwas in der Nase hat... dann rufe ich ihn ab und beordere ihn zu mir... direkt neben mir wuerde er naemlich nicht einfach durchstarten... wenn er entspannt neben oder hinter mir laeuft, dann darf er den Radius wieder erweitern... bin ich am Tratschen oder hab keine Lust mich in solchem Mass um ihn zu kuemmern, wie er es zum Beispiel im Wald braeucht, dann kommt er eben an die 3m Leine... und fertig... da darf er dann rumduempeln wie er mag... mir wurscht...

Helena

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Hey

Es gibt keine vorwärts, rückwärts oder sonst wie denkende Hunde, da es eine Hundeschule schreibt, wird nicht mehr reflektiert, sondern nur noch nachgeplappert.

Viele Hunde, denen man nachsagt, sie seien vorwärtsdenkend, sind plötzlich ruhig und verhalten sich anders, wenn ein freilaufender Hund auf einmal bei ihnen ist, das geglaubte Vorwärtsdenken ist schlagartig weg.

Das, was wir oft zusehen bekommen, sind, Emotionen, Gefühle, Reaktionen usw., die alles andere als vorwärtsdenken bedeuten. Es entsteht aus den Funktionskreisen des agonistischen Verhaltens, deshalb muss man schauen, welche möglichen Ursachen hier zugrunde liegen könnten. Was allerdings nicht so leicht sein dürfte.

Wenn eine Katze eine Maus fängt, sie aber nicht gleich tötet, sagen wir allgemein, dass die Katze mit der Maus spiele, nur ist das nicht zutreffend, denn es hat ganz andere Gründe, als wir denken und uns vorstellen können.

Erst verhaltens-, und neurobiologische Untersuchungen, können aufzeigen, was die wahren Gründe sind.

Mit anderen Worten, etwas beobachten und interpretieren führt nun mal nicht unbedingt zu den Tatsachen, oft sind es Experimente, die den Sachverhalt klären/erklären können.

Oft sind es Motivationen, die die Hunde sich situationsbedingt, vorwärts oder rückwärts gerichtet verhalten lassen, das gilt es zu erkennen, um den Hebel anzusetzen, mit denken hat das nicht viel zu tun.

Da es sich um Motivationen handelt, lässt sich auch in aller Regel etwas dagegen machen.

Beweise haben nicht wirklich die Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass etwas wahr ist. Sie dienen nur dazu, um zu zeigen, warum etwas wahr ist. (Andrew Gleason)

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Auch huhu,

das rückwärts stammt von mir, steht extra in Anführungszeichen und wenn du die Erklärungen auf Seite 1 liest, wirst auch du nachvollziehen können, worum es in dem Thema geht. Da hat auch keine Hundeschule was mit zutun.

Es geht darum, ob man mit Kommandos einen Hund der seinem Jagdtrieb nachgehen will, tendenziell mit Kommandos dazu erziehen kann, sich nach hinten (rückwärts) zu orientieren.

Rückwärts deshalb, weil ich als Hundehalter meistens hinterm Hund bin, wenn der von der Fahne gehen will und erziehen, damit er es nicht mehr tut.

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Hey Fiona01

Originalbeitrag

Auch huhu,

das rückwärts stammt von mir, steht extra in Anführungszeichen und wenn du die Erklärungen auf Seite 1 liest, wirst auch du nachvollziehen können, worum es in dem Thema geht. Da hat auch keine Hundeschule was mit zutun.

Es geht darum, ob man mit Kommandos einen Hund der seinem Jagdtrieb nachgehen will, tendenziell mit Kommandos dazu erziehen kann, sich nach hinten (rückwärts) zu orientieren.

Rückwärts deshalb, weil ich als Hundehalter meistens hinterm Hund bin, wenn der von der Fahne gehen will und erziehen, damit er es nicht mehr tut.

Merkwürdig :???

Sieh mal aus deinem Eröffnungsbeitrag, auf wen du dich da beziehst, Karl (Anita HTS), keine Hundeschule???

Hier dein Zitat!

Originalbeitrag

Hallo ihr Lieben,

Vor langer Zeit hat Anita (Karl) hier einen Bericht im Forum verfasst, der um den vorwärtsdenkenden Hund und die Hundeformel geht. Wer den Bericht nicht kennt, hier noch mal der Link dazu. http://www.polar-chat.de/topic.php?id=24737&goto=427981&

Ich selber fand damals schon viel plausibel von dem was dort geschrieben stand.

Ich musste mich damals aber nicht weiter damit beschäftigen, weil ich keine Hunde hatte, die "vorwärts denken", jedenfalls nicht außergewöhnlich viel.

Beweise haben nicht wirklich die Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass etwas wahr ist. Sie dienen nur dazu, um zu zeigen, warum etwas wahr ist. (Andrew Gleason)

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Hallo hansgeorg,

dass ich dieses Beispiel (vorwärtsdenkender Hund) angebracht habe, um zu erklären, dass es Hunde gibt, die von der Tendenz her nach vorne gehen, hat hier glaube ich jeder verstanden, nur du nicht?

Das war meine Brücke um auf MEIN Thema "rückwärtsdenkender" Hund zu kommen.

Wird aber glaube ich auch klar, vor allem dann, wenn ich mich immer wieder hierauf beziehe, was auch im ersten Beitrag von mir steht:

Originalbeitrag

Kann ich einen Hund mit bestimmten Übungen und hier geht es tatsächlich um die Übungen selber von seiner Bereitschaft nach vorne zu gehen wegbekommen?

Sollte ich alle Übungen, die ihn vorwiegend nach vorne bringen erst einmal außen vor lassen?

Was für Übungen fallen euch ein, die nach vorne bringen, oder rückwärts?

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Originalbeitrag

Hallo hansgeorg,

dass ich dieses Beispiel (vorwärtsdenkender Hund) angebracht habe, um zu erklären, dass es Hunde gibt, die von der Tendenz her nach vorne gehen, hat hier glaube ich jeder verstanden, nur du nicht?

Das war meine Brücke um auf MEIN Thema "rückwärtsdenkender" Hund zu kommen.

Wird aber glaube ich auch klar, vor allem dann, wenn ich mich immer wieder hierauf beziehe, was auch im ersten Beitrag von mir steht:

Was sollte daran schwer zu verstehen sein?

Wo es ohne selbst mal darüber nachzudenken, angeblich geglaubt vorwärtsdenkende Hunde gibt, gibt es nach diesem Glauben auch angeblich unreflektiert geglaubt, rückwärtsdenkende Hunde.

So wie z. B. dein Glauben!

Nur, es gibt weder vorwärts-, noch rückwärtsdenkende Hunde, falls du noch nicht verstanden hast, was ich geschrieben hatte.

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Originalbeitrag

Was sollte daran schwer zu verstehen sein?

Scheinbar alles für dich, aber macht nichts, hansgeorg. :D

Lass es doch einfach und bleibe aus diesem Thema raus, wenn du wieder nur auf Begrifflichkeiten herumreiten willst.

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Originalbeitrag
Originalbeitrag

Ich muss jetzt mal ne ganz doofe Frage stellen.

Mir erschließt sich zwar, dass es Sinn macht, den Hund in manchen Situationen hinter sich zu halten, um Anspannung raus zu nehmen.

Inwiefern soll das aber beim Jagdtrieb helfen, denn gerade beim Jagen erwartet der Hund ja nicht von mir, dass ich als Rudelführer die Angelegenheit regle, sondern er bekommt den Impuls: Wild rennt weg, ich hinterher.

Erhöht es nicht den Stress, wenn ich ihn in diesem Fall dauerhaft hinter mir halte? Ich löse die Situation ja nicht über einen kontrollierten Impuls auf, sprich ich lasse ihn ja nachher nicht auf Freigabe hetzen, und lenke den Trieb auch nicht um, sondern versuche, ihn komplett zu unterdrücken.

Ich hab es bisher so gehalten(auch bei unsren Afghanen früher), dass ich ein Abbruchsignal gegeben habe, und dem Hund bei befolgen des Kommandos sofort eine Ersatzbefriedigung in Form von Apportspielen gegeben habe.

Erstaunlich war immer, dass der Hund nach dem "Beute" machen immer viel entspannter wurde, als ohne die Ersatzbefriedigung.

Ich seh es auch jetzt wieder, dass er immer nervöser wird, wenn ich ihm nach Abbruch der Hatz keinen Ersatz biete. Er ist wahnsinnig gestresst, bis er irgendwas und sei es nur ein Stock, hetzen und fangen durfte. Kontrolliert natürlich. Manchmal(leider nicht immer^^) schaut er mich, wenn ein Kaninchen den weg kreuzt schon an und wartet.

Das bedeutet für mich lediglich, dass ich immer irgendwas zum werfen in der Hand habe und ein waches Auge behalten muss.

Hallo Amai,

vorab, Minos hat Jagdtrieb, aber inwiefern und mit welcher Intensität, kann ich nicht ermessen. :)

Diese Diskussion soll ja auch nur eine Anregung sein, ob es überhaupt machbar ist, mit Kommandos den Hund tendentiell dazu zu bringen, sich zurück zum Halter zu orientieren und womit.

Wenn ich meinen Hund, Betonung auf meinen :) , BEVOR er im Jagdmodus ist hinter mich nehme, dann funktioniert das bei uns, dass er runter fährt.

Ich muss natürlich vorher schon genau beobachten, wie intensiv er Witterung aufnimmt. Hat er zu viel "dope", dann wirds schwierig oder zumindest schwieriger, ihn zu erreichen.

Ich für mich entscheide dann immer nach dem Bauch. Ich teste ihn auch teilweise vorne und rufe seine Erreichbarkeit ab. Dann gibt es ein Halt oder ich lege ihn ins Platz, wenn er "wuselig" wird und der Erregungspegel höher geht. Befolgt er mein Kommando, ist erreichbar und gleichzeitig nehme ich ihm seine Spur; sein dope.

Da sieht man mal, wie unterschiedlich die lieben Hunde sind. Meiner geht z.B. Garkeinen Fährten nach. OK für Windhunde normal. Aber ich fahre bei ihm mit der Ersatzhandlung am besten. Heute hat er auch wieder ein Kaninchen gesehen und gleich mich angesehen. Da war ich wieder stolz wie Bolle :) Das war am Anfang undenkbar. Da hat der Kopf in millesekunden ausgesetzt und er preschte los. Abrufen lässt er sich zum Glück sehr gut, aber gerade über die Ersatzhandlung Apportieren, konnte ich seinen ersten Impuls umlenken. Ich glaube fast, so verschieden die Hunde, so verschieden die Möglichkeiten.

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