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polar-chat.de  Der Hund
Angelina92

Hund zieht an der Leine (trotz Tipps aus dem Internet)

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Hallo,

ich brauche Hilfe!

Ich habe einen 10 Monate alten Chihuahua, der super verpielt ist und alles liebt was sich draußen befindet und der Leine überhaupt nicht gehen kann. Der zieht wie ein Großer. Ich hab schon alles, was ich im Internet lesen konnte versucht. Aber es bringt alles nichts. Ich bin kurz davor zur Hundeschule zugehen, wobei mir das eigentlich ein bisschen zu teuer ist.

Folgende Dinge habe ich ausprobiert:

1. wenn er zieht bleibe ich stehen und warte bis er mich anguckt, dann lobe ich ihn und gehe weiter

Erfolg: 0

2. wenn er zieht bleibe ich stehen und warte bis er zu mir kommt, dann lobe ich ihn und gehe weiter. Allerdings nur 2 Schritte, denn dann haben wir wieder das gleiche Problem.

Erfolg: er hat gelernt dass er zu mir kommen muss, wenn er weiter will, aber dass er bei Fuß gehen soll, hat er daraus nicht verstanden

3. wenn er zieht ziehe ich ganz kurz an der Leine, sodass er einen kleinen Stoß bekommt

Erfolg: 0

Und seit dem ich das alles ausprobiere, also verschiedene Möglichkeiten ihn zum netten Chihuahua zu erziehen, hört er, wenn wir auf die Wiese gehen und er ohne Leine laufen darf gar nicht mehr. Früher hat das wenigstens funktioniert.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Lg Angelina

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Hundeschule Vereine sind nicht teuer und das sind Basics.Du SPARST ein haufen Nerven!

lg Bj

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Mein Tipp:

Mehr Ignoranz.

Hallo, du hast nen CHI! Da wirst du körperlich ja gegenan kommen ;)

Also: Leine kurz, Hund neben dich nehmen, und dann GEHST du halt, und gibst ihm keine Leine. Will er links - geh rechts. Will er rechts - geh links.

Notfalls schubs ihn (vorsichtig - ist ja keine Dogge ;) ) mit dem Fuß bei Seite.

Will er dich überholen, stell deinen Fuß davor, und schneid ihm den Weg ab.

Irgendwann kommt der Moment (denke mal recht fix) wo er merkt, dass du auch noch da bist und huch, nen eigenen Willen hast.

Wie gesagt, das wäre mein Tipp.

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Gerade bei den kleinen Hund hat sich die Doppelführung am Geschirr und Halsband gut bewährt.

Doppelführleine mit dem Haken am Geschirr festmachen, den anderen Haken am Halsband.

Die Leine am Geschirr bleibt immer nur so lang, wie der Hund Fuß laufen kann. Nicht mehr!

Zieht der Hund, merkt er erst einmal sein eigenes Gewicht, welches ihn abbremst und irgendwann macht es bei ihm Klick, dass "anders" laufen viel angenehmer ist.

Die Leine am Halsband: damit lenkst Du; damit kannst Du die Aufmerksamkeit zu Dir holen.

Wenn Du beim Üben noch viele und plötzliche Wechsel einbaust, muss Dein Hund sich viel mehr an Dir orientieren, als wenn Du längere Strecken stur geradeaus läufst.

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(bearbeitet)

Ich würd es so machen wie Lemmy, aber mit Geschirr und nicht zu dolle rucken.

Und dann brauchst du etwas geduld, den er ist grad voll in der Pubertät und alles was vorher mal super geklappt hat ist jetzt erstmal passe und du musst konsequent bleiben.

Das ist teilweise so als ob die hunde "geblitzdingst" wurden und alles vergessen haben.

War bei meiner auch so. Bis zum knapp5 Monat war alles super, hören, sitz, platz usw. Bums war sie in der Pubertät konnte sie nichts mehr. Trotzdem muss man dran bleiben weil sie jetzt testen wie ernst es dir ist it den "Komandos" und der erziehung, aber normalerweise wird es später auch wieder einfacher.

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Okay, super. Das sind jetzt wenigstens schon mal ganz andere Tips, als die, die ich bisher gehört und gelesen habe. Vielen Dank. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren.

Ich hoffe mal, dass es klappt. [sMILIE][/sMILIE]

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wie lange hast du denn die Sachen ausprobiert ?

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Richtungswechsel find ich am einfachsten

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Richtungswechsel lassen bei nicht sehr achtsamen Menschen gerade so leichten Hunde aber mal gut fliegen - habe ich leider schon gesehen.

Ansonsten musst du einfach geduldig bleiben... Geduld, Konsequenz und noch mehr Geduld. Vielleicht wäre ein wenig Hundeschule dazu nicht verkehrt.... das kostet auch tatsächlich kein Vermögen - der Vorteil ist, du bekommt neutrales Feedback und man sagt dir ob du auf dem richtigen Weg bist oder nicht. Vielleicht bist du bei deinen bisherigen "Versuchen" zu ungeduldig, vielleicht kannst du auch dem Hund gar nicht klar machen, was du eigentlich von ihm willst? Da wäre es eher kontraproduktiv x verschieden Möglichkeiten an deinem Hund "auszuprobieren".

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bei Raika klappt gut, sie einfach nicht nach vorne zu lassen. am besten funktioniert das am Anfang auf strecken, die einseitig begrenzt sind oder wenn man zu zweit unterwegs ist. Manchmal nehme ich auch einen beutel mit, da der Hund sich ja manchmal schnell hin- und herdrängelt.

ich nehme den Hund also hinter mich, wenn er dort bleibt lobeich ihn, manchmal gibts auch kleine futterbelohnungen und ich habe später ein kommando z.B. hinten eingeführt.

Will er nach vorne, schneide ich ihm den Weg ab.

Ich hatte vorher auch alles bei Raika versucht und nix fruchtete. Das hat sie ganz schnell kappiert. Im Prinzip machen Hunde das untereinander ja auch so, dass sie einen Hund, der nicht vor soll, einfach blockieren.

Vorher habe ich aber noch mit ihr Fußgehen geübt, erst ohne leine, dann mit, damit der Hund überhaupt erst mal lernt sich an mir zu orientieren.

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