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polar-chat.de  Der Hund
Mäusebier

Mit dem Bulli im Norden Frankreichs (Achtung, Bilderflut und Textgeschwalle)

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Timon und mich (+ Anhang ) hat es dieses Jahr mit dem Bulli für drei Wochen in den Norden Frankreichs verschlagen, nachdem wir im letzten Jahr den Süden dort unsicher gemacht hatten.

Da ich die Unberechenbarkeit des Wetters dort schon kannte, hatte ich warme Strümpfe, den obligatorischen Fleece und Unmengen an Hundehandtüchern im Gepäck, um auf alle typischen Kapriolen vorbereitet zu sein.

1. Station: Sangatte, Stehplatz hinter auf Dünen gelegenen Ferienhäuschen

Verdammt windig, aber sehr sonnig. Nebenan: Berner-Mix-Hündin zum Spielen. Hundi entdeckt, dass Meer klasse ist: Auf dem Strand kann man dank der Gezeiten prima abfetzen, andauernd lernt man neue Hunde kennen und es ist total spannend alles zu beobachten. Die besten Moment habe ich mal wieder nicht aufgenommen ;)

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2.Station: Berck Plage, Wohnmobilstehplatz auf einem Parkplatz hinter Dünen

Superschönes Wetter, zum Strandgammeln geeignet. Leider durfte man dort nbur zwei Male übernachten, sonst wären wir mit Sicherheit länger geblieben.

Auch hier wimmelt es von Hunden, sowohl am Strand, als auch direkt am Stehplatz.

Uuuuund: Timon ist zum allerersten Mal in seinem Leben richtig geschwommen. Danach musste er sich gefühlte 1000 Mal schütteln, bis seine Welt wieder in Ordnung war.

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3. Station: Veulettes-sur-mer, Wohnmobilstehplatz, nur durch eine Straße vom Meer getrennt (und duch einen Berg vom Atomkraftwerk)

Hier ist es „endlich“: Das viel besprochene unberechenbare Wetter des Nordens. Morgens gejoggt: Sonne; Frühstück: Regen; Nachmittagswanderung: Mittelding; Abendessen und gesamte Nacht: Strumböen, die das kleine Bullileinchen zum Schwanken bringen und den Hund zwischen uns im Bett Sicherheit suchen lässt.

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4.Station: Port-en-Bessin, Campingplatz

Übergangsstation, aber klasse für Timon, da nebenan ein holländisches Ehepaar mit einer netten Hündin steht. So darf Timon direkt nach dem Aussteigen spielen, meine Kamera verweilte leider noch im Gepäck.

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5. Station: Omaha Beach, Parkplatz des Amerikanischen Soldatenfriedhofs

Diese Übernachtungsmöglichkeit kennen wir seit Jahren und es wundert mich immer wieder auf Neue, dass es immer noch nicht verboten ist, dort zu stehen. Ganz früher konnte man dort auch unten am Strand stehen, aber da sind leider inzwischen Höhenschranken und Verbotsschilder. Die Aussicht auf diesem Stehplatz ist dennoch einfach fantastisch, weil man direkt aufs Meer und die Steilküste guckt. Der Fußweg zum Badestrand führt über die auf beklemmende Art und Weise sehenswerten Bunkeranlagen.

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6. Station: Le Mont-Saint-Michel, Wohnmobilstehplatz in 5 km Entfernung desselben

In Erwartung des ruhigen (und günstigen) Platzes direkt am Fuße des Weltkulturerbes fuhren wir diesen Touri-Magneten an, um einen monströsen neuen Parkplatz (tatsächlich nicht mehr) für 25 (!!!) Euro für eine Übernachtung vorzufinden. Ich fuhr durch die Schranke, drehte und fuhr erneut durch die Schranke…

Ein paar Kilometer weiter fanden wir dann einen neuen Wohnmobilstehplatz und da es bereits recht spät war, blieben wir dort. Am nächsten Morgen dann entschlossen wir uns, die 5 km zum „Michel“ mit Timon zu wandern, weil das Wetter so schön sei und es gar nicht voll zu sein schien. Wir also losgezogen, um in einen derben Regenguss zu geraten, der uns natürlich direkt auf der Mitte des Weges ereilte. Dort angekommen (mit Plüschhund inkl. Minipli-Frisur) stellten wir fest, dass es doch ganz schön voll sei. Timon hat das Gewusel aber vorbildlich gemeistert und hat sich sogar von Fremden begrabbeln lassen (nein, in Frankreich fragt kein Mensch, ob das in Ordnung ist). Höhepunkt: Timon und ich wurden von einer Horde Japanerinnen gefilmt, die haben immerhin gefragt (aber nicht verstanden, dass ich die Frage verneint habe)

(vom Spaziergang auf der anderen Seite der Bucht:)

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7. Station: Roscoff: Campingplatz mit eigenem Strandzugang

Das Wetter mal wieder typisch Bretagne: tagsüber sonnig, aber sauwindig, nachts sehr kühl. Der Atlantik ist so kalt, dass man sich beim Reingehen jedes Mal fragt, warum man sich das antut.

Einen Tag lang hatten wir hier zwei Hunde. Am Strand schloss sich uns ein junger Labrador an, der ebenfalls auf den Namen Timon zu hören schien. Selbst andere Hunde lenkten ihn nur kurz ab und irgendwann kam er uns wieder hinterher. Nach mehreren Stunden, die wir mit unseren Hunde Timon und Remis am Strand verbrachten, kam eine Frau und sammelte den traurigen Hundekumpel wortlos ein… Schade ;)

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8. Station: Grez-en-Bouère, Wohnmobilstehplatz

Nur eine Übergangsstation, aber echt schön an einem kleineren See und der mittelalterlichen Innenstadt gelegen. Besonders toll: kleine einzelne Stehbuchten und alles kostenlos.

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9. Station: Vézelay, Campingplatz direkt am Jakobsweg

Irgendwie landen wir jedes Mal in diesem tollen Städtchen, obwohl wir anfangs immer sagen „nein, dieses Jahr nicht“. Aber dieser Platz hat etwas! Ob das am Jakobsweg liegt (bin nicht tief gläubig und auch nicht katholisch) oder einfach an allem insgesamt, ich weiß es nicht, aber an kaum einem Ort fühle ich mich so wohl wie dort. Dazu kam dieses Mal, dass das Wetter einfach nur jeden einzelnen Tag perfekt war.

Dieses Jahr haben wir uns endlich mal eine Wanderkarte gegönnt, so dass wir insgesamt 3x gejoggt (hui, einmal bergauf, bergab durch die Weinberge, Hund streikte nach 3 km, obwohl er sonst nie aufhören möchte) sind und vier längere Strecken durch die wunderschöne burgundische Landschaft und gelaufen sind. Der Jakobsweg war dabei natürlich allgegenwärtig. Am Ende des Tages sind wir jeweils noch kurz in die Stadt, um Baguette für uns alle zu kaufen.

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10. und letzte Station: Charny-sur-Meuse, Campingplatz

Unsere letzte Urlaubsnacht verbrachten wir an der Grenze zu Luxemburg, über das wir wegen des Sprits immer gerne nach Hause fahren. Auch hier war das Wetter immer noch richtig schön, obwohl man merkte, dass der Herbst naht, da es abends schon recht früh dunkel wurde.

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Zum Schluss: Es war wie immer ein toller und entspannter Urlaub und wie immer leide ich danach wahrscheinlich wieder wochenlang unter Fernweh. Wirklich loben muss ich Timon, er hat sich so zuverlässig geziegt, dass er zu 98 % ohne Leine herumlaufen konnte und sogar ohne am Bulli geblieben ist, wenn andere Hunde in der Nähe waren. Ich könnte ihn einfach täglich knutschen (aber meinen Freund auch, der es mit mir Glucke und dem Hasi immer noch aushält :D )!

Vielen Dank an alle, die bis hierhin durchgehalten haben! (Wollte gar nicht soooo viel schreiben)

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Wow, echt klasse Bilder und die Gegenden sehen wunderschön aus.

Da kann man schon fast neidisch werden ;)

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Da hattet ihr aber einen schönen Urlaub! :yes:

Eine wundervolle Landschaft, traumhaftes Meer, Sonnenschein und einen tollen Timon :klatsch:

Das Gebäude bei Le Mont-Saint-Michel sieht ja gigantisch aus! Super schön!

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Sieht nach einem sehr super Urlaub aus!

Der Strand war ja ziemlich leer. Genial :)

LG Antonia

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Danke für eure netten Kommentare :)

In der Tat waren die Strände ziemlich leer, ob das wohl mit den Vorurteilen zu tun hat, wie man sie auch in "Willkommen bei den Sch'tis" präsentiert bekommt?

(Der Ort Bergues, wo der der Film spielt ist übrigens ganz in der Nähe von Berck und wir sind auf der Hinfahrt daran vorbei gekommen...)

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Wow das sieht ja alles toll aus. War bestimmt ein schöner Urlaub.

Timon sieht auch super zufrieden aus :)

Schön das ihr gesund und munter wieder zu Hause angekommen seit :)

PS: Nächste Woche ist Burbach, nä ;):D

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Ich weiß, leider *schnief* können wir nicht kommen, da ich sogar an beiden Tagen mit Volleyball unterwegs bin :(

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:( Schade

Vielleicht klappt es nächstes Jahr ;)

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Das war sicher ein super schöner Urlaub, klasse Bilderchen.

Wir waren letztes Jahr (leider ohne Hund) ebenfalls in der Bretagne und auch am Mont St. Michele.

Respekt für deinen Hund - meiner wäre bei diesen Maßen von Menschen ausgetickt. Noch dazu ist es ja so eng dort - keine Möglichkeit den Menschen auszuweichen.

Und der Wind - ja an den kann ich mich auch erinnern :D Aber ist trotzdem sehr sehr schön und wir haben viele viele Camper wie euch mit ihren Hunden angetroffen.

Aber von München aus ist es halt schon verdammt weit für einen Hund, der das Autofahren hasst.

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Was für ein toller Urlaubsbericht, danke dafür :)

Eine wunderschöne Landschaft und ein entspannter Urlaub, was will Mann/Frau/Hund

mehr =) Na ja gut, bis auf das Wetter manchmal, aber damit kann man sich ja

arrangieren.

Ganz genial finde ich die "Windlicht" Lösung :klatsch:

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