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zumi

So viele Probleme (Pflegehund)

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Hallo,

wir haben derzeit einen Hund in Pflege, seine bisherige Familie musste umziehen und konnte ihn nicht mitnehmen. Zuerst hatte ich ihn eine Woche jetzt ist er bei meiner Mutter, da bleibt er solange bis er gut vermittelt wird. Es ist ein 4-jähriger, fast 5 Jahre alter Rauhhaardackelrüde, nicht kastriert. Es ist der Hund in meinem Profilbild. Der kleine ist wirklich sehr anstrengend, er ist zwar ein sehr lieber Hund der auf jeden Menschen und anderen Hunden sehr freundlich zugeht, er ist sehr verschmust und sehr verspielt und seeeehr süss, aber er hat auch etliche Macken, was wohl daran liegt das er bisher überhaupt keine Erziehung bekommen hat.

Natürlich hat der Hund jetzt viel Stress, da seine Familie ihn abgeben musste und jetzt alles für ihn neu ist, aber er verhält sich teilweise wieder wie ein Welpe! Er macht sein Geschäft im Haus (hat er bei mir nicht gemacht in der ersten Woche), er zerbeisst die Leine (schon 3 Leinen kaputt gemacht) und er kann überhaupt nicht alleine bleiben (bellt und jault). Das sind nur die gröbsten Probleme. Er hat natürlich auch extremen Jagdtrieb, man kann ihn also garnicht frei laufen lassen, das Grundstück ist nicht eingezäunt sodass wir ihn selbst zum pinkeln rauslassen immer an die Leine nehmen müssen, da gibt es jedesmal ein riesen Theater, er möchte dann die Leine wieder zerbeissen, jetzt haben wir schon so eine Kettenleine.

Ehrlich gesagt haben wir auch nicht so viel Ahnung von Hundeerziehung, wir haben den Hund aufgenommen weil die Familie ihn sonst wohl ins Tierheim hätte bringen müssen. Er bleibt auf jeden Fall bei meiner Mutter bis er vermittelt wird, er soll auf gar keinen Fall ins Tierheim, aber mit dem Verhalten was er derzeit an den Tag legt ist er ja absolut nicht vermittelbar, wer möchte schon einen erwachsenen Hund der in die Wohnung macht und nicht alleine sein kann? Er verfolgt uns auch in jeden Raum, wenn er in einen Raum (Badezimmer) nicht mit rein darf, steht er vor der Tür und jault. Ich bin Single und meine Mutter lebt auch alleine, vorher hatte er eine Familie (2 Erwachsene und 1 Kind). Wahrscheinlich hat er grosse Trennungs-Verlust Angst?

Ich weiss gar nciht was ich weiter schreiben soll, vielleicht könnt ihr ja was dazu schreiben was wir evtl. machen können, aber wie gesagt der kleine Zwerg soll eigentlich so schnell wie möglich weiter vermittelt werden damit er sich gar nicht erst zu sehr an uns gewöhnt, aber mit seinen Macken wird das wohl echt schwierig? Wir haben allerdings schon festgestellt das er überhaupt nicht doof ist, im Gegenteil er ist durchaus gelehrig und er braucht eine Autoritätsperson, er braucht wohl eine ruhige aber bestimmte Ansage.

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Naja, da werdet Ihr dran arbeiten müssen, von alleine lernt er das nicht.

Ich würde zum Hundesportverein gehen, dort wird trainiert, den Haltern das nötige Wissen bei gebracht und es kostet auch nicht sooo viel.

Aber daran arbeiten müsst Ihr, auch um problemfrei miteinander leben zu können.

Trotzdem finde ich schön, dass Ihr das macht.

Nur reicht das Aufbewahren leider nicht aus.

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Oh je, das hört sich stressig an. Erst mal finde ich es toll, daß ihr Euch als Pflegestelle für den kleinen Kerl anbietet.

Ich glaube aber auch, um das Trainieren mit ihm werdet ihr nicht herum kommen. Denn wenn er vermittelt werden soll, dann stehen die Chancen natürlich besser, wenn manche Probleme schon bearbeitet sind.

Wobei es auch sein kann, daß das ins-Haus-machen und das Jammern wenn er alleine sein muß mit der Trennung von der Familie zusammenhängt? Und dann ist er ja nach einer Woche nochmal umgezogen? Von Dir zu Deiner Mutter? Das ist schon ne Menge, die der kleine Kerl zu verkraften hat. Vielleicht braucht er in der Hinsicht einfach noch etwas Eingewöhnungszeit.

Wie lang muß er denn im Moment alleine bleiben?

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Wollt ihr den Hund privat weiter vermitteln? Dann wäre es natürlich gut, ihr würdet etwas mit ihm arbeiten, damit er bessere Chancen hat. Mit den Baustellen wird eine Vermittlung sehr schwer werden.

Ansonsten würde ich drüber nachdenken, bei einem entsprechenden Verein anzufragen (Teckelhilfe z.B.), ob die bei der Vermittlung helfen können bzw. eine Pflegestelle anbieten können, die es leisten kann, den Hund für die neuen Besitzer etwas vorzubereiten.

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(bearbeitet)

Hi,

der arme Kleine hat auf einen Schlag alle seine Bindungspartner verloren, da ist so ein Verhalten nicht verwunderlich. Und es gab ja auch bei seiner ehemaligen Familie schon Erziehungsdefizite...

So wie Du die Situation beschreibst - Hund mit Trauma und Erziehungsdefiziten in Verbindung mit wenig Wissen darüber, wie man so etwas handelt - kann ich Dir nur dringend empfehlen einen guten Trainer aufzusuchen, der Dir hilft und Dir wenigstens Grundbegriffe mit auf den Weg geben kann.

Achtet nur darauf, dass es ein Trainer ist, der eher BEziehungsspezifisch, als ERziehungsspezifisch mit Euch arbeitet....

Gesetzt den Fall, Du bekommst das kleine Tierchen so gut in den Griff, dass es vermittelbar wird, ist m.E. davon auszugehen, dass der bei einem erneuten Partnerverlust ( Du machst Dich ja automatisch zu seinem neuen Bindungspartner) ähnlich reagiert wie jetzt.

Habt Ihr schon mal daran gedacht, mit ihm zu arbeiten und ihn dann zu behalten? (Wäre für gerade dieses Hündchen wohl die beste Lösung - wenn Ihr Spaß daran habt und die nötige Zeit..)

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:winken: Hast eine PN

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Ja das war eine Menge was er verkraften musste, und er war ja vorher stubenrein. Das ist für meine Mutter sehr unangenehm jetzt. In seiner vorigen Familie war er sehr oft alleine. Bei mir war er maximal 2 Std. alleine. Meine Mutter ist eigentlich auch den ganzen Tag zu Hause, aber sie muss ja zwischendurch mal Besorgungen machen oder hat einen Arzttermin, dann ist er halt auch mal 2-3 Std. alleine, und dann bellt er die ganze Zeit.

Sein Geschäft macht er allerdings nur wenn sie anwesend ist und dann verzieht er sich sofort, offenbar weiss er das das nicht in Ordnung war was er gerade gemacht hat, meine Mutter macht das dann komentarlos weg.

Behalten können wir ihn leider nicht, meine Mutter zieht selbst bald um (erst im nächsten Jahr) aber von derzeit Einfamilienhaus in eine Wohnung, geht also nicht. Bei mir geht es leider auch nicht. Das wäre natürlich das beste für den kleinen Kerl, denn ich habe auch die Befürchtung wenn wir jetzt mit ihm arbeiten und er eine neue Bindung aufbaut das er dann bei Vermittlung wieder in sein derzeitiges Verhalten zurück fällt. Deswegen möchten wir ihn ja auch gerne so schnell wie möglich vermitteln.

Wie sollen wir uns verhalten wenn er wieder sein Geschäft macht? Bisher hat meine Mutter es kommentarlos weg gemacht und ihn nicht weiter beachtet.

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Strafen auf keinen Fall. Wenn er es nur in Anwesenheit deiner Mutter macht, dann soll sie ihn bei den ersten Anzeichen nehmen und in den Garten bringen. Wenn's dort klappt, ausgiebig loben! So mit hoher Stimme,z.B. "feiner Hund, suuupiii!", vlt.noch ein Leckerchen geben,Dackel sind ja im allgemeinen sehr verfressen.

Die Nachbarn werden vlt. komisch gucken, aber der Zweck heiligt die Mittel!

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:winken: Hallo, wie klappt's denn inzwischen mit dem Pflegedackel?

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insgesamt hat sich leider noch nicht viel verbessert, er läuft jetzt aber ganz gut an der Leine, er will die Leine zwar weiterhin zerbeissen am Anfang, aber wenn er erst mal läuft dann läuft er ... :zunge:

hab Dir eine Pn geschrieben

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