Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Amai

Eine schwere Entscheidung

Empfohlene Beiträge

Puhhhh, ich musste meiner Schwiegermutter heute leider sagen, dass ich keinen Kontakt mehr zwischen ihrem und meinem Hund wünsche, solange ihrer nicht erzogen ist.

Meiner rutscht grad voll in die Pubertät und testet natürlich schon aus, wo es nur geht. Heute war der Spaß dann vollkommen, als meine liebe Schwiegermama meinem Hund eins mit nem Stock übergebraten hat, als sie ihrem Hund Blutwurst geben wollte und meiner sich dazu gesetzt hat. Da bin ich richtig sauer geworden.

Schlimmer war aber eigentlich, dass sie mir heute mal wieder jeden Trainingserfolg zu nichte gemacht hat, als sie mal wieder nicht die Klappe gehalten hat und die Leckerlies auspackt, als ich meinen Hund zu MIR rufe.

Dazu macht sich ihrer ewig selbstständig und sie findet das auch noch toll(Ausrede:ist halt n Terrier, die sind so)

Boah ich bin irgendwie immernoch so geladen. Eigentlich mag ich sie ja sehr gerne, aber beim Thema Hunde scheiden sich da die Geister. Ich bin ja sowieso viel zu streng mit meinem Hund(NEIN!! Ich übe!!!)

Und überhaupt, es ist mein Hund, der alles falsch macht. Es ist auch mein Hund, der ihren dazu bringt, abzuhauen. Nur komisch, dass meiner immer in Sichtweite bleibt und zu mir kommt, wenn ich es möchte.

Mein Hund ist Futterneidisch, obwohl ihrer alles von Kauknochen, bis Tannenzapfen (sogar das Futter meines Hundes) bis zur Beißerei verteidigt.

Und ich mach mir ja eh zu viele Gedanken. Es ist ja schließlich natürlich, dass ihrer 6Std lang versucht auf meinen aufzureiten, und ich diejenige bin, die ewig eingreift. Es ist auch nur normales Spiel, wenn meiner bereits in Angriffsstellung mit gefletschten Zähnen vor ihrem steht, und Ruhe einfordert.

Auch "Barft" sie ihren Hund mit Tag täglich 400gramm Karkassen(6kg Hund) weil der ja nichts andres frisst.

Ich kann mir den Mund fusselig reden. Es hilft nicht.

Heute musste ich dann leider den Hundekontakt unterbinden. So leid es mir tut und so sehr ich mir einen familieninternen Spielkameraden gewünscht hab. Es geht leider nicht :(

Danke fürs auskotzen dürfen

LG Anne

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das tut mir leid, aber manchmal ist es besser so.

Du hast die Verantwortung für Deinen hund und dass es ihm gut geht.

Wenn dazu gehört, dass dieser Kontakt nicht gut ist, dann ist das die beste Entscheidung FÜR Deinen Hund.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir haben ja schon ein wenig drüber gesprochen, als ich da war - und kann DIch nur bestärken, so ne Situation ist wirklich total blöd :(

Hoffentlich hängt nun der Segen nicht schief, kann ja dann schnell passieren bei sowas.

Schau mal, wie sie sich gibt - eventuell hat sie ja doch ein Einsehen ( ich weiß, die unverbesserliche Optimistin ;):) ) und bittet Dich um Erziehungshilfe :think:

Dass Dein Hund gerade in der Jugend und im Flegelalter erzogen werden sollte - völlig klar, irgendwann können sie uach ganz gut unterscheiden, bei wem siw wasdürfen, wie mit Kindern :)

Joss weiß zu 100 %, dass er bei meinem Freund mehr reißen darf / kann - der ist zu nett :zunge:

Ich drück Dir die Daumen, dass sie es nicht so eng sieht und alles gut ist!!! :):kuss:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Schwiegertigerproblem habe ich auch...

Meine Schwiemu wohnt mit uns im Haus....

alles was man ihr sagt, hat sie leider am nächsten Tag vergessen....

Augen zu und durch ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Schwiegermutter? Heisst es nicht Schwierigkeitsmutter? ;):kaffee:

Schwiegertier hin oder her, du musst sehen dass du mit dem Hund klarkommst, wenn es Schwigermama nicht gefällt....so what?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kann mir gut vorstellen, das das nicht einfach war, so eine Entscheidung zu treffen aber, wenn sie schlägt, nee, das geht ja nun mal gar nicht und wenn deine SchwieMu euch nicht gut tut ist es das Beste was du tun kannst.

Alles andere bringt rein gar nix.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

DANKE :) nu gehts mir schon etwas besser damit. Ja den Haussegen hats natürlich ersma angeknackst. Aber nu was solls. Ich kanns nicht jedem recht machen, vorallen nicht, wenn mein Hund drunter leidet. Mein Männe hat mich da zum Glück vollends unterstützt. Ihn nervt das Verhalten seiner Mutter mit dem Hund schon lang. Anfangs dachte er auch noch, Erziehung dauert wohl ewig(zumindest Grundgehorsam), bis unsrer dann da war und er selbst gesehn hat, dass dem NICHT so ist.

Puhh und heut muss ich nochmal zu ihr :/ aber ohne Hund

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
DANKE :) nu gehts mir schon etwas besser

na dann schreib ich dir auch noch: Ich finde es gut, dass du den Mut hattest dich so zu entscheiden - Respekt!

Gerade Familienangehörigen (oder auch Freunden) gegenüber ist es nicht leicht, so eine Entscheidung zu treffen - aber für deinen Hund ist es die richtige Entscheidung.

Schön dass dein Mann dich dabei unterstützt.

Ich wünsch dir viel Glück bei dem heutigen Gespräch :kuss:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Puhhh.. Gespräch mit Schwiegertier über die Runden gebracht... Sieh einer an, sie hat sich sogar Tips geben lassen. Ist wohl so etwas wie ein schlechtes Geqissen aufgekommen und die Einsicht hat gekeimt :) zumindest für den Anfang.

Ich hoffe, alles regelt sich

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dann hoffe ich mal mit. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Schwere Entscheidung...

      Hallo alle Miteinander,   Ich bin neu hier und mich belastet eine Frage und ich, keine Ahnung, erhoffe mir vielleicht ein paar Meinungen, um eine Entscheidung zu treffen.   Ich weiß nicht, ob dieser Beitrag hier passt, gerne verschieben oder Bescheid sagen.   Ich habe einen Hund und ich liebe ihn abgöttisch, er ist mein bester Freund, in seiner Nähe fühle ich mich immer wohl, er gibt mir einen Grund zum Lächeln.   Doch bereits seit Ende Juli bin ich nur noch in Krankenhäusern, normales Krankenhaus, dann Reha usw... Bis 07.11 war mein Hund untergebracht und es war so schwierig...Freunde hatten ihn genommen, aber ihr Hund hat sich mit meinem nicht verstanden. Dann war er bei einem anderen Freund, der dann aber irgendwann meinte, ich solle ihn weg holen, weil er ihm zu sehr ans Herz wachsen würde und er nicht wisse, ob er ihn mir sonst zurück geben würde...Freundschaft beendet...und dann war er wieder bei anderen Freunden. Ein ewiges Hin und Her, mir hat das Herz geblutet...   Als ich endlich raus durfte aus der Klinik, waren wir beide so glücklich endlich wieder zusammen zu sein.    Und jetzt bin ich seit zwei Tagen wieder im Krankenhaus, wieder Rückfall...und mein Schatz ist im Tierheim, weil ihn so plötzlich niemand zu sich nehmen konnte. Die beiden Freunde, die ihn als Letztes hatten, könnten ihn für eine Woche nehmen, dsnn fahren sie in Urlaub...und wenn ich bis dahin nicht wieder entlassen bin, und das ist leider sehr unwahrscheinlich, muss er wieder wo hin, wo alles neu ist...   Er war so geduldig mit allem, mit dem monatelangen Stress, und ich ertrage es nicht, ihn wieder so leiden zu lassen. Alleine dass er noch bis Montag im Tierheim bleiben muss... Er ist aus einem Zwinger in Rumänien, ich will mir gar nicht vorstellen, wie es ihm da geht...   Ich will nicht mehr, dass er leidet und  so sehr ich es hasse, ich habe ihn die letzten Monate im Stich gelassen und jetzt schon wieder. Er hat etwas Besseres verdient und deswegen Kämpfe ich mit der Entscheidung ob ich diese Tortur für ihn endlich beende und anstelle einer neuen Unterkunft ein neues Zuhause für ihn suche...wo man sich um ihn so kümmern kann, wie er es verdient. Wo er nicht nur aus der Ferne geliebt wird, sondern auch vor Ort...   Aber es kommt nicht in Frage ihn bei Ebay oder dem Ganzen Dreck reinzustellen, als wäre er irgendein Ding...   Deswegen wollte ich bei euch nach fragen ob ihr einen Rat geben könnt, wo ich mich an seriöse Menschen wenden kann, damit er definitiv in gute Hände kommt?   Vielen Dank im Voraus

      in Plauderecke

    • Schwere HD und künstliches Hüftgelenk, wer hat Erfahrung.

      Hallo ihr lieben! Ich bin wirklich unendlich traurig und hoffe hier Menschen zu finden, die mit mir ihre Erfahrungen zum o.g. Thema teilen würden.  Wir haben einen 11 Monate jungen kaukasen, den abgöttisch lieben... Er lahmte hinten immer mal, heute ganz doll und nun kam die niederschmetternde Diagnose: HD. Nun haben wir von unserem, wirklich super Tierarzt, die Empfehlung bekommen an der Uniklinik in Berlin künstliche Gelenke einsetzten zu lassen.  Meine eigentliche Frage ist jetzt, ob irgendjemand von euch Erfahrungen hat, was das Ergebnis eines solchen Eingriffs betrifft? Man liest leider immer dubiose Meinungen von sämtlichen Leuten aber nicht von jemandem, der so etwas hat machen lassen.  Ich wäre wahnsinnig für eine Antwort dankbar, falls jemand persönliche Erfahrungen damit gemacht hat.    Danke! 

      in Gesundheit

    • Schwere HD

      Hallo Mein Hund ist 2.5 Jahre und jetzt wurde schwere HD festgestellt. Da ich viel gutes über die Goldimplatate gelesen habe, denke ich auch darüber nach dies bei meinem Hund anzuwenden. Zur vor haben wir letzten Donnerstag eine Akupunktur gemacht um zu schauen ob Goldimplatate anschlagen würden. Die ersten zwei Tage nach der Akupunktur waren furchtbar. Er hat sich kaum getraut auf zu stehen. Seit der Akupunktur hatte er zwar keine großen Schmerzen mehr gezeigt. Aber ich denke kleinere Schmerzen hat er noch. Da es auch mal vorkommt das er leicht winselte oder jault bei Bewegungen. Aber seit der Akupunktur steigt er nicht mehr ins Auto (hatte einmal etwas gejault beim einsteigen). Er tut sich auch schwer 3 Stufen ins Haus zu gehen. Mal klappt es gut und ein anderes mal blockiert er total und bleibt einfach draußen. Des weiteren kommt er auch nicht mehr auf die Couch oder ins Bett. Er würde gern, versucht es mit einer Pfote und geht dann wieder rückwärts und schont leicht das rechte Hinterbein (wo die Hd schlimmer ist). Vielleicht 2 mal kam er wieder seit dem auf die Couch und mit dem Bett genauso. Ab und zu geht er einfach rein und beim nächsten mal blockiert er wieder und traut sich nicht. Meine Frage an euch habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin mir nicht sicher ob er noch Schmerzen hat oder ob er Angst hat, dass es ihn wieder weh tun könnte? Was habt ihr noch für Erfahrungen mit Akupunktur oder den Goldimplataten gemacht? Hat es eurem Hund geholfen? Wir hoch ist die Lebenserwartung? Lg Leoni

      in Hundekrankheiten

    • Die schwerste Entscheidung meines Lebens

      Hallo, ich weiß es ist ein sehr langer Text geworden aber ich musste mir das von der Seele schreiben. Evtl. ist jemand der das liest vom Fach und kann mir die ein oder andere Frage beantworten, vielleicht hilft dieser Text in irgendeiner Form auch Menschen die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen.   Mein Chihuahua Mädchen, 8 Jahre,  hatte einen Lebertumor. Ich hatte sehr viel Pech mit Tierärzten und habe dadurch leider viel Zeit verloren. Weil bereits ein ganzer Leberlappen betroffen war und aufgrund des rasanten Tumorwachstums, musste ich mich schnell entscheiden ob ich sie operieren lasse oder nicht. Anfang des Jahres und im Spätsommer hatte sie ein paar kurze Anfälle, die Ärzte konnten nichts genaues dazu sagen. Bis auf die Anfälle die sich bis zuletzt einstellten, ging es ihr gut und sie war wie immer, lebenslustig, verspielt und total verfressen.   Die Tierärztin/ Onkologin meinte das könnte in 6 Monaten schon ganz anders sein, völlig unabhängig davon ob der Tumor gut – oder bösartig ist, denn er wächst schnell, auch gutartige Tumore können schnell wachsen.  Sie sagte mir auch, wenn es ihr Hund wäre, würde sie ihn auf jeden Fall operieren und das sie diese Op sehr oft durchführt mit sehr geringer Sterberate. Komplikationen könnten sein, das sie die Op nicht übersteht, also nicht aus der Narkose aufwacht oder postoperative Nachblutungen der Leber, die, wenn sie nicht zu stoppen wären ein einschläfern zur Folge hätten.   Es war die schwerste Entscheidung meines Lebens! Meine Kleine und ich hatten eine sehr starke Bindung, mein Baby war ein Ultra –Sensibelchen,  immer schrecklich ängstlich und eingeschüchtert beim Tierarzt. Nur der Gedanke sie ein paar Tage in der Klinik allein lassen zu müssen für den Fall ich würde sie operieren lassen quälte mich unheimlich,  gefolgt vom schlimmsten Gedanken, sie könnte die Op gar nicht überleben.   Meine Gedankenwelt brachte mich fast um den Verstand. Was wenn ich es nicht tue? Wird sie dann schon bald körperlich abbauen und leiden? Würde ich dann bereuen es nicht versucht zu haben aber für eine Op wäre es dann schon zu spät sein?  Überlebt sie die Op nicht dann verliere ich sie ja gleich! Wie lange haben wir noch zusammen wenn ich es nicht tue?? Ist es nicht besser ich lasse der Natur ihren Lauf und erlöse sie zu gegebener Zeit, in ihrem zu Hause, in Geborgenheit, bei den Menschen die sie lieben? Aber Sie ist doch erst 8 Jahre alt, ich möchte mindestens noch weitere 8 Jahre mit ihr zusammen sein!! Was soll ich nur tun!!!?   Letztendlich habe ich mich entschieden sie operieren zu lassen, denn ginge es um einen Menschen würde man doch auch nichts unversucht lassen sein Leben zu retten. Meine Kleine war robust, fit und eine Kämpferin, ihr Tumor riesig, ihre Blutwerte im Verhältnis dazu noch nicht allzu schlecht , all dies ließ mich hoffen das es sich hier um was gutartiges handelt und sie es schaffen würde. Letzten Freitag brachte ich sie in die Klinik. Ich hatte eine Riesenangst. Die Nacht zuvor konnte ich kaum schlafen und spielte noch mit den Gedanken die Op am Morgen abzusagen, was ich leider nicht tat.   Bis zur Vollnarkose durfte ich sie begleiten. Nach kurzer Zeit kam die Ärztin zurück und informierte mich das im CT keine Metastasen gefunden wurden und sie nun die Op beginnen. Es dauerte ca. weitere 3 Stunden bis sie endlich wieder zurückkam. Sie sagte mir,  dass mein Baby die Op gut überstanden hat und sie sogar schon ihr Köpfchen angehoben hat. Der entfernte Leberlappen muss extrem vergrössert und verwuchert gewesen sein, die schützende Netzschicht der Leber war bereits beschädigt und sehr verklebt, woraus die Ärztin schlussfolgerte, dass in den letzten Wochen oder Monaten schon mal irgendwas in der Leber passiert sein muss, evtl. sogar eine kleine Blutung, was evtl. die kurzen Anfälle im Spätsommer begründen könnte. Die anderen Leberlappen und Bauchorgane waren völlig in Ordnung.. Sie sagte mir das ich nun nach Hause gehen soll und wenn meine Kleine am nächsten Tag isst und fit ist könnte ich sie gleich abholen kommen.  Am folgenden Tag bekam ich am Mittag endlich ihren Anruf, sie teilte mir mit  das es meiner Kleinen sehr gut geht, keine Nachblutungen aber sie soll noch eine Nacht zur Beobachtung in der Klinik bleiben.   Sie fragte mich noch ob ich sie besuchen kommen möchte. Das wollte ich auf jeden Fall, nur hat mich ihre Kollegin ein paar Tage zuvor sehr verunsichert mit der Aussage, dass die Tiere oft mehr leiden würden wenn Besuch kommt und wieder geht als wenn man gar nicht erst auftaucht. Ich war eigentlich davon überzeugt das mein Baby mehr leiden würde wenn ich nicht komme, habe mich aber leider von diesem Kommentar so verunsichern und beeinflussen lassen, dass ich schließlich die Ärztin fragte, ob Aufregung die Leber evtl. zum nachbluten bringen könnte und sie sagte das könnte passieren und betonte noch wie schade es doch wäre wenn ich sie am nächsten Tag abholen könnte  und meine Kleine nach meinem Besuch den restlichen Tag weint. So entschied ich mich schweren Herzens ihr was zu kochen und es in der Klinik abzugeben ohne sie zu besuchen. Ich fragte die Sprechstunde noch ob ich sie sehen könnte ohne dass sie mich sehen kann, sie verneinte, hat mir aber angeboten mit meinem Handy ein Bild von ihr zu machen. Als ich sie auf dem Foto sah konnte ich seit langem wieder lächeln, sie machte einen super Eindruck. Ich konnte es nicht abwarten sie am nächsten Tag endlich nach Hause zu holen.   Am nächsten Morgen wartete ich sehnlichst auf den Anruf der Klinik, ich war soooo nervös und bereitete zu Hause schon alles für meinen kleinen tapferen Patienten vor. Ich hatte mich sooo darauf gefreut sie wieder bei mir zu haben, sie gesund zu pflegen und zu verwöhnen. Endlich klingelte das Telefon, die Arzthelferin am anderen Ende der Leitung  sagte mir das es meiner Kleinen nicht gut geht, die Leber etwas nachgeblutet hat, man sie nochmal operieren müsste falls die Blutung stärker wird und nicht aufhört, außerdem würde sie nichts essen und ihre roten Blutkörperchen wären zu niedrig was auch erklären würde warum sie etwas Blut im Urin hätte. Sie sagte mit meinem Einverständnis würden sie ihr eine Bluttransfusion geben. Unaufgeklärt und nichtsahnend welch Komplikationen solch eine Bluttransfusion mit sich bringen kann, willigte ich sofort ein. Sie sagte ich soll meine Kleine besuchen kommen und ihr was zum essen mitbringen. In Panik machte ich ihr schnell was zum essen  und mein Bruder hat mich in die Klinik gefahren damit ich keinen Unfall baue.   Als wir in der Klinik angekommen sind holte man sie sofort und drückte sie mir in die Arme und ließ uns in einem Behandlungszimmer mit ihr alleine. Die folgenden Szenen waren herzzerreißend und verfolgen mich, noch nie habe ich meine Kleine so gesehen. Mein Bruder hat direkt angefangen zu weinen. Sie war in Angst und Panik, ihr ganzer Körper zitterte wie ich es vorher nie erlebt habe. Sie wimmerte, nicht wie ein Hund sondern wie ein Mensch, wie ein Baby. Ich kann mir nicht erklären wie ich so ruhig bleiben konnte aber ich bin so dankbar das ich es war.   Ich habe ihren zitternden, wimmernden Köper festgehalten und versuchte sie zu beruhigen. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen das sie ein Halsband anhatte welches wirklich viel zu eng angelegt war. Während mein Bruder sie davon befreit hatte, habe ich weiter beruhigend auf sie eingeredet. Nach einer Weile hörte sie auf zu zittern, sie wurde ruhig, dass Wimmern hatte sich gelegt. Ich setzte sie auf den Boden auf ein Handtuch weil ich Angst hatte ihre Narbe zu drücken. Sie saß da, ich streichelte sie und sagte ihr Dinge die sie versteht, ich sagte ihr das wir bald in den Garten gehen und das wir bald nach Hause gehen, sie schaute mich mit schräg gehaltenem Kopf aufmerksam an.   Nun war sie beruhigt, sie wimmerte zwar nicht mehr durchgehend aber immer mal wieder. Ich habe versucht sie zum essen zu bewegen aber jeder Versuch scheiterte. Immer wieder wieder tippte sie mich mit ihrer Pfote an was bedeutete das sie an der Brust gestreichelt werden möchte, im Nebenzimmer bekam in der Zwischenzeit ein anderer Hundi Besuch und sie schaute aufmerksam schnüffelnd in diese Richtung, Kleinigkeiten die mich etwas aufatmen ließen. Dann kam die Arzthelferin zurück und sagte ich solle mich langsam verabschieden denn sie muss zurück an die Bluttransfusion und da sie auch bei mir nichts gegessen hat müssten sie meine Kleine Zwangsernähren. Sie legte ihr wieder das Halsband an, diesmal aber schön locker. Sie nahm mein Baby auf den Arm und ich verabschiedete mich mit den Worten dass ich bald da bin, was sie versteht. Dann lief sie mit ihr weg. Wir hatten keinen Blickkontakt mehr aber ich konnte noch sehen wie sich ihr kleiner Kopf suchend nach mir drehte. Es hat mir regelrecht das Herz zerfetzt das ich nicht bei ihr sein durfte, gerade jetzt wo sie mich so sehr brauchte.   Total geschockt zu Hause angekommen lief es mir bei dem Gedanken an eine Zwangsernährung eiskalt den Rücken runter. Ich machte mich sofort daran ihr was Neues zu Kochen, zu pürieren und zu verflüssigen, packte alles ein und machte mich wieder auf den Weg zur Klinik, in der Hoffnung ihr die flüssige Nahrung selbst per Pipette einflößen zu dürfen. Dort angekommen durfte ich sie nicht mehr sehen und nur das Essen abgeben. Ich sollte mich bitte gedulden bis zum nächsten Tag weil die Bluttransfusion mehrere Stunden dauern würde.   Nach 23 Uhr in der Nacht klingelte das Telefon. Der Nachtdienst teilte mir mit das mein kleiner Engel einen starken Krampfanfall hatte, sie ihr ein entkrampfendes Medikament gespritzt haben und sie in einem akut kritischen Zustand ist. Ich machte mich sofort auf den Weg in die Klinik. Während der Fahrt habe ich nochmal angerufen um mich nach ihr zu erkundigen, sie sagten mir dass mein Baby nun bewusstlos wäre. Ich fragte wie bewusstlos? Wurde sie in Narkose gelegt? Nein sagte sie, würden sie ihr keine Medikamente geben und sie beatmen, wäre sie schon tot. Ich traute meinen Ohren nicht!   Es dauerte noch 20 Minuten bis ich da war. Mein kleiner Engel lag auf der Seite, wurde künstlich beatmet und ich konnte ihren Puls hören als ich den Raum betrat. Sie sagten mir das ihr Herz in der Zwischenzeit aufgehört hätte zu schlagen und sie wiederbelebt wurde, ihr Herz würde nun zwar schön schlagen aber sie kann nicht selbständig atmen. Ich streichelte sie und redetet mit ihr, in diesem Moment konnte ich hören wie ihr Puls schneller anstieg. Man sagte mir dass ihr Körper eine Gegenreaktion auf die Bluttransfusion hatte und sie ihr gerade ein Gegenmittel gespritzt haben sie aber nicht darauf anspricht, außerdem hätten sie auch gerade einen Ultraschall gemacht und mit der Leber wäre alles in Ordnung. Herz Kreislauf Schock.   Sie sagte wenn das Herz nochmal stehen bleiben würde sehen sie keinen Sinn weiter etwas zu tun und fragte wie lange sie überhaupt noch beatmen sollen. Ich war wie gelähmt! Ich soll jetzt nach Hause gehen sagte die eine. Ich erwiderte dass ich nicht gehen möchte. Hier können sie nicht bleiben sagte sie mir. Ok dann gehe ich ins Wartezimmer oder nach draußen rauchen. Sie sagte sie kommt in 15 Minuten und gibt mir Bescheid was sich getan hat. Ich lief draußen auf und ab, von links nach rechts, von rechts nach links. Ich war wie in Trance. Nach 15 Minuten kam sie raus und teilte mir mit das der Zustand unverändert wäre und fragte wie lange sie noch beatmen sollen. Ich konnte nicht antworten. Ob ich ihr ein Limit geben könnte wie lange sie noch beatmen sollen fragte sie, 30 min.? 1h? Wieder konnte ich nichts sagen. Ich bat sie weiter zu machen und nicht nach 1 h aufzuhören sondern mir Bescheid zu geben was los ist. Ich wollte nochmal mein Baby sehen. Nur ein paar Minuten sagte sie. Wieder habe ich sie gestreichelt und mit ihr geredet und wieder konnte ich hören wie sich ihr Puls erhöht. Dann sagten sie mir sie müssen mein Baby auf die Intensiv Station legen zum beatmen. Wieder habe ich mich wegschicken lassen und habe meine Maus im Stich gelassen.   Nach 10 Minuten haben sie mich dann schon angerufen und mir gesagt dass ihr Herz wieder stehen geblieben ist und sie nicht mehr zurückkommt. Dann habe ich mein mein Baby abgeholt, tot.   Die Ärztin die, die Op durchgeführt hatte, versicherte mir gleich in der Klinik zu sein falls es zu Komplikationen kommen würde. Ich war da, sie nicht.     Ich mache mir massive Vorwürfe. Jeder Gedanke fängt mit hätte oder wenn an.   Ich frage mich ob es was geändert hätte wenn ich sie am ersten Tag besucht hätte. Es tut mir so leid was ich meinem Baby angetan habe! Ich bereue es so mich überhaupt für die Op entschieden zu haben. Das Schlimmste für mich ist das sie lange gelitten hat und sie mit sich alleine war, in einer Umgebung vor der sie sich immer gefürchtet hat. Sie hat mir vertraut und ich habe sie im Stich gelassen. Sogar als sie im Sterben lag habe ich mich wieder wegschicken lassen.   Ich wünschte ich wäre energischer gewesen und hätte bei meinem Besuch sofort nach meiner Ärztin verlangt, die mir ganz genau erklärt was hier los ist, oder gefragt wann sie denn zuletzt ein Schmerzmittel bekommen hat, wann sie den nächsten Ultraschall bekommt, darauf bestanden das sie kein Halsband tragen muss, sie hatte doch sowieso schon Schmerzen an der riesigen Narbe, einen Venenzugang, sie wusste wahrscheinlich gar nicht wie liegen oder sitzen, alles muss gestört und geschmerzt haben und dann noch zu allem Überfluss ein Halsband das zusätzlich  stört und drückt.   Man geht halt einfach davon aus dass die schon wissen was zu tun ist und alles machen um zu helfen, dazu kommt das man manchmal selbst durch seine eigene Angst wie gelähmt ist und evtl. Dinge übersieht oder verpasst.   Was mir ganz besonders zu denken gibt ist die Bluttransfusion. War eine Transfusion überhaupt notwendig? Kommt diese nicht erst in den Einsatz bei massivem Blutverlust und wäre das der Fall gewesen, dann hätten sie doch wieder operieren müssen. Wurde die Entscheidung nur wegen der niedrigen roten Blutkörperchen getroffen, denn im Nachhinein weiß ich das dies hätte auch medikamentös hätte behandelt werden können.   Ich wusste nichts von Komplikationen bei einer Transfusion, die Ärzte aber schon. Wurde sie nicht richtig überwacht und untersucht? Warum haben sie erst gemerkt das meine Kleine das Blut nicht verträgt als sie schon im sterben lag? Warum haben sie auch erst dann im Ultraschall gesehen das ihre Leber in Ordnung war. Wurde über Stunden Blut in sie reingepumpt obwohl sie keins verloren hat?   Ich habe einfach das Gefühl das hier etwas schief gelaufen ist.   Es ist jetzt 8 tage her und ich bin immernoch fassungslos, ich möchte endlich aus diesem Alptraum aufwachen aber es ist kein Traum. Keiner aus der Klinik hat mich seither angerufen, als ich die Ärztin letzte Woche sprechen wollte hieß es dass sie die ganze Woche im Urlaub ist, dass erklärt natürlich auch warum sie mich seit Samstag nicht mehr selbst angerufen hat und nicht wie zugesichert da war als es zu Komplikationen kam.   Was mich auch sehr erschüttert hat war das Verhalten der beiden Tierarzthelferinnen/ Ärztinnen die an diesem Abend Dienst hatten.   Ich vermisse meinen kleinen Engel so sehr.  

      in Regenbogenbrücke

    • Garry: schwere Wundinfektion nach Darmverschluss-OP

      Ich kann kaum sitzen wegen der Bandscheibe, ich habe Bauchkrämpfe aber schlafen kann ich auch nicht.   Garry braucht eure Daumen!   Am Montag habe ich, nachdem es ihm Sonntag schon nicht gut ging und wir um Mitternacht beim Notdienst waren, Garry eingepackt und nach Hofheim gefahren. Ein Garry, der nichts isst, ist krank!   Mit Verdacht auf Darmverschluss wurde er dort am Abend operiert. Die OP verlief gut, ein Stück Maiskolben haben sie gefunden und herausgenommen. Dienstag holte ich ihn ab und wir waren so froh, dass er wieder hier sein durfte. Die Naht sah gut aus, Garry hat mit Appetit seine Schonkost gegessen und wir dachten es sei überstanden.   Heute am frühen Nachmittag beim Gartengassi habe ich dann gesehen, dass der Bauch geschwollen war, der Penis geschwollen war und der Eiter lief. Wieder habe ich ihn eingepackt und nach Hofheim gefahren: 40,6 Grad Fieber, Ultraschall ergab kein freies Wasser im Bauchraum. Man wolle ihn dabehalten, infundieren, damit das Fieber runtergeht und morgen früh entscheiden, ob man evtl. noch mal aufmachen muss. Als ich zuhause zur Tür reinkomme, klingelt direkt das Telefon und Hofheim ist dran. Der Eiterfluss habe zugenommen und man wolle ihn nun doch noch heute operieren. Trotz Fieber und Mittagessen.   Dann hat es gedauert und um halb elf nachts kam der Anruf, die OP sei beendet, Garry beim Aufwachen.   Die Darmnaht ist in Ordnung aber die Bauchnaht ist total infiziert. Viel Haut- und Fettgewebe nekrotisch musste abgetragen werden, der Bauch wurde gespült, die Wundränder aufgefrischt, eine Drainage wurde gelegt. Die Prognose? Wenn es heilt, gut, war die Antwort. Irgendein Keim! Was für ein verfluchter Keim? Wo kommt der her?   Heute Vormittag ging es ihm noch gut! Als ich mit Faja ca. 12:00h vom Gassi kam, brachte er mir wie üblich meine Hausschuhe. Um halb eins habe ich ihm eine Schonkostration gegeben, die er mit Begeisterung nahm. Und um halb drei lief der Eiter…   Ich habe solche Angst! Der Bube tut mir so leid!   Entschuldigt die Kurzform, aber die Fahrerei und das Rumstehen und Warten haben meiner lädierten Bandscheibe noch mal mehr mitgegeben, ich kann einfach nicht länger hier sitzen.   Für euch, die uns nicht kennen: Es war keine Liebe auf den ersten Blick mit Garry und mir. Es war ein langes, schwieriges Ringen aber es hat sich so gelohnt! Er ist ein so wunderbares Wesen und er muss das einfach packen!   Bitte denkt an ihn!

      in Hundekrankheiten


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.