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Hundeforum Der Hund
Myrna

Kleiner Hund immer Opfer?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich möchte wirklich mal eure Meinung wissen (bitte OHNE persönlich zu werden!):

Viele kleine Rassen, gerade die Rattenjäger, sind ja schon aufgrund ihrer Genetik darauf programmiert, letztlich bis auf das Äußerste zu gehen.

Dies stellt sich in Hundebegegnungen oft als problematisch da. So knurrt bsp. ein Dackel-Yorki-Mix jeden größeren Hund an und schreckt auch nicht vor Schnappen zurück.

Leider sind viele große Hunde dann nicht in der Lage, der Situation gelassen zu begegnen und es kommt zu verdammt unschönen Korrekturen, in denen der kleine Hund - der ja nur seiner Natur folgt - leider das Nachsehen hat.

Ein Situationsbeispiel: Rattenjäger sieht von weitem großen Hund, welcher sich niederlegt.

Rattenjäger läuft auf großen Hund zu, kläffend und knurrend. Großer Hund raus aus dem Platz und hechtet auf den Rattenjäger zu, der dann - plötzlich - schreiend (und ja, das ist genau der richtige Ausdruck) wegläuft, zwischen die Beine seines Frauchens.

Großer Hund hin, Vorderbeine dann abgesenkt, will am Rattenjäger schnüffeln. Der aber zwischen Frauchens Beinen plötzlich wieder knurrend und großen Hund anschnappend.

Frauchen vom Rattenjäger zu Herrchen vom Großhund: "Ihr Hund ist aber sehr aufdringlich. Können Sie ihn denn nicht abrufen? Nicht, dass meine Kleine noch zuschnappt!!!"

Herrchen darauf: "Hm...dann sieht sie ja, was sie davon hat" (also die Kleine).

Frauchen: "Das kann es doch aber nicht sein. Nur weil Ihr Hund groß ist, darf meine nicht Stellung beziehen, weil Ihr Hund stärker ist?" Usw. usf.

Hehe, glücklicherweise war ich mit meinen Hunden hier mal NICHT involviert :klatsch:

Meine Frage ist jetzt: Sollten alle Halter von großen Hunden diese so konditionieren, dass sie kleine Hunde, egal ob sie richtig oder falsch agieren in der Kommunikation, gelassen übersehen oder kann man auch erwarten, dass Halter kleiner Hunde sie entsprechend - ggf. auch entgegen ihrer Natur - entsprechend konditionieren, was das Verhalten gegenüber anderen Hunden angeht?

Ich persönlich bin Großhundehalter. Ich kann jedoch sehr gut verstehen, wenn Halter von kleinen Hunden darum bitten, dass große Hunde nicht auf ihre Kleinen reagieren, da es im Falle eines Zusammenstoßes immer nur übel für den kleinen Hund ausgehen kann.

Nichts desto Trotz nervt es mich manchmal, wenn kleine Hunde meine beiden großen fett anpöbeln, und ICH dann diejenige bin, die ihre großen Hunde unter Kontrolle halten muss.

Wie seht ihr das?

Edit: Der Meinungsunterschied war heute fast ein Riesen Stresspunkt zwischen meiner Freundin

und mir:))

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Ich denke, jeder, egal ob Klein- oder Großhundhalter, hat dafür zu Sorgen, dass der Hund sich angemessen verhält. Wo kämen wir denn hin, wenn kleine Hunde keine Erziehung mehr brauchen..?

Kenne da aber auch sonen Fall. Ein Chihuahua, der absolut aggressiv auf Hunde jeder Größe zugeht. Frauchen ist aber auch nicht der Meinung, dass sie daran arbeiten müsste. Ihrer kann ja keinem was tun.

Doch mich, als ebenfalls Großhundebesitzer, nervt es maßlos, wenn kleine Hunde auf uns zugerannt kommen und knurrend und kleffend den Dicken markieren.

Ich würde das NIE dulden, egal welche Größe oder welches Naturell mein Hund hat.

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Ich sehe das genauso wie Amai.

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Ich bin Kleinhundehalter und hatte vor einer Stunde etwa eine ähnliche Situation, die mich völlig aus meiner Haut fahren lassen hat.

Großer Schäfer mit Maulkorb kommt ohne Leine auf uns zugebrettert. Wollte laut Halter nur schnüffeln. War meiner Meinung nach aber sehr respekteinflößend und mir viel zu schnell und starr im Gang. Ruby Angst bekommen paar Meter weg gerannt. Ich zu lahm mit anleinen. Schäfer angestachelt hinter her. Ich auch hinter her gerannt Leine dazwischen geschmissen, weil Schäfer seeehr aufdringlich wurde Ruby quitschte. Alles mist. :motz:

Hundehalter schreit mich zusammen, warum ich meinen Hund nicht erziehen würde und seinen auch noch mit ner Leine beschmeißen würde. Hab nicht mal getroffen und hätte ihm am liebsten die Leine durchs Gesicht gezogen. "Seiner wollte ja nur schnüffeln, wenn meine dann so blöd und klein ist und auch noch weg rennt. Sei ich doch selber schuld." Ist klar, den Maulkorb trägt der nur zum Spaß.

War da gerade mit nem größeren Hund (der Raika aussem Forum) zusammen unterwegs. Mit dem großen Hund war die Begegnung nur ein kurzes Gegrummel beiderseits und wurde dann von der anderen Hundehalterin aufgelöst.

Mit meiner Kleinen wars natürlich wieder viel blöder. Mir gehen diese Größenunterschiede wahnsinnig auf den Zeiger. Natürlich haben die Kleinen keine Narrenfreiheit und ich achte tunlichst darauf, dass Ruby bei Großen nicht rumstänkert (traut sie sich ja auch bei den "Gefährlichen" nie) ABER es gibts auch echt viele Hundehalter die ihre Großen einfach drauf brettern lassen und die Kleinen sind die Dummen. Heute wünschte ich mir für ein paar Sekunden, ich wäre Großhundehalter und hätte diese elendigen Diskussionen nicht...

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Hi,

Originalbeitrag

.

Meine Frage ist jetzt: Sollten alle Halter von großen Hunden diese so konditionieren, dass sie kleine Hunde, egal ob sie richtig oder falsch agieren in der Kommunikation, gelassen übersehen oder kann man auch erwarten, dass Halter kleiner Hunde sie entsprechend - ggf. auch entgegen ihrer Natur - entsprechend konditionieren, was das Verhalten gegenüber anderen Hunden angeht?

)

Alle Hundehalter ,sollten sich möglichst frei machen , von "groß-klein-Projektionen".

Ist aber `ne schwere Übung für das Mensch. :so

Physische Größe ist für Hunde wenigstens zweitrangig.

Durch erlerntes Verhalten ,zeigen sie bedauerlicherweise oft genug etwas anderes.... :(

Dies entsteht aber nicht durch "ihre Natur ".

LG Jörg

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Originalbeitrag

Physische Größe ist für Hunde wenigstens zweitrangig.

Das habe ich anders beobachtet. Mein Hund (groß) lässt sich von kleinen ungerührt ankläffen, anknurren, anspringen und abschnappen. Das würde er bei gleich großen nicht ohne weiteres unkommentiert stehen lassen. Ich denke, er nimmt die gar nicht als Konkurrenz war. Eigentlich fast alle größeren Hunde, die ich kenne, haben eine sehr große Toleranzschwelle gegenüber Kleinhunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Verhalten eine Projektion der Hundehalter ist.

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Hallo, ich möchte dazu auch mal was sagen ;)

Ich finde, dass viele Halter von kleinen Hunden oft "überreagieren", heißt wenn der große Hund den kleinen nur mal kurz anbellt denken manche Hundehalter schon er wolle beißen. Außerdem sehen manche Kleinhundehalter auch nicht, dass ihr Hund eigentlich an dem bellen des größeren Hundes schuld ist. Zum Beispiel wenn der kleine Hund den großen bedrängt. (Die Betonung liegt auf manchen, ich will bitte nicht sagen dass so alle sind ;) )

Gerade vorhin war ich auch in so einer Situation. Kleiner Hund rennt auf uns zu bellend. Besitzer rufen ihren Hund noch nicht mal, ich hab darum gebeten, dass sie bitte ihren Hund anleinen sollen. Darauf kam dann, dass das nicht nötig sei, weil sich ja unsere Hunde kennen. Ich habe dann meinen Hund abgeleint um irgendeinen Konflikt zwischen den Hunden zu vermeiden ;) habe aber trotzdem meinen Hund gebeten mit mir weiter zu laufen und nicht zu spielen. Der kleine Hund war so aufdringlich sodass meine Hündin dann kurz den kleinen Hund angebellt hat. Der kleine Hund ist dann auch kurz zurück geschreckt und hat sich bei den Besitzern verkrochen. Ich habe der Besitzerin dann klar gemacht, dass sich unsere Hunde nicht kennen und ich keinen Leinen Kontakt wünsche, erst recht nicht wenn nur einer an der Leine ist. Die Besitzerin meinte nur, dass mein Hund ihren beißen wollte und sie doch das Opfer wäre :Oo Ich bin einfach weiter gegangen...

Meiner Meinung nach sollte jeder seinen Hund erziehen und unter Kontrolle haben! Es gibt bestimmt auch Großhundehalter die sehr Verantwortungslos sind. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele als "Freischein" sehen weil sie einen kleinen Hund haben. Bei uns sind die großen Hunde alle bestens erzogen und ich habe eigentlich noch keine negativen Erfahrungen gemacht ;) Allerdings glaube ich, dass es sich in der Waage hält.

Ich selber habe einen großen Hund, heißt aber nicht, dass ich alle Halter von kleinen Hunden verurteilen will im Gegenteil es geht auch anders, das habe ich auch schon oft gesehen ;)

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Also ich gehöre auch zu den Kleinhundehaltern...

ich denke auch, dass alle Hunde - egal ob groß oder klein - erzogen gehören und abrufbar sein sollten.

Da ich meinen Benji ja erst vor gut 11 Wochen aus dem Tierheim geholt habe, hatte ich ähnliche Probleme, die aber viele Großhundehalter hier im Viertel nicht verstehen wollten... Benji war sehr...jaaa sehr provokant anderen Hunden gegenüber (jetzt ist er "nur" noch sehr angespannt, aber verhältnismäßig gut händel- und ansprechbar). Bei angleinten Hunden in der Siedlung ja völlig unproblematisch, leider gibt es hier aber Herrschaften, die ihren (großen) Hund grundsätzlich frei laufen lassen IN DER SIEDLUNG, weil "der ja sooo lieb ist" *würg*

...blöd nur, wenn der kleine Neue aber noch nicht "lieb" ist und der Große stürmisch spielen wollend auf den Kurzen zurennt und ich jedesmal in 2 sek. erklären musste, warum der Große vielleicht doch mal anzuleinen oder zu mindest auf Abstand zu halten ist...ich habe hier bei uns die Erfahrung machen müssen, dass die hiesigen Großhundebesitzer immer nur davon ausgehen, dass andere vor ihrem Hund Angst haben, aber nicht dass es auch andere Konstellationen gibt.

Deshalb habe ich umso mehr mit Benji gearbeitet und bin auch immer noch dabei, da man sich leider nur auf sich selbst verlassen kan und nicht auf andere Hundehalter.

*aufreg* ...genauuuu mein Thema

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Alle Hundehalter ,sollten sich möglichst frei machen , von "groß-klein-Projektionen".

Ist aber `ne schwere Übung für das Mensch. :so

Physische Größe ist für Hunde wenigstens zweitrangig.

Durch erlerntes Verhalten ,zeigen sie bedauerlicherweise oft genug etwas anderes.... :(

Dies entsteht aber nicht durch "ihre Natur ".

LG Jörg

Hm, Jörg..

so sollte es eigentlich sein. Ist aber leider nicht so. Meine Genie z.B. (entweder MBH oder NL2), steht manchen Kleinhunden total gelassen gegenüber. Selbst, wenn sie kläffend hinterher rennen. Anderen wiederum zeigt sie ganz klar, wer hier der Stärkere ist.

Da Genie - wie gerade gelernt - tatsächlich eigentlich gar nicht auf fremde Hundebegegnungen steht, versuche ich, es mit ihr zu vermeiden.

Geht aber leider nicht immer, wenn anderer (Klein-)hund angerast kommt. Ich würde z.B. gerne wissen, warum sie manche Kleinhunde so gar nicht interessieren, egal welchen Aufstand sie veranstalten, sie sich aber von anderen herausgefordert fühlt.

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Ich bin "Großhundehalter", und da einer der großen von uns kleine Hunde gerne frühstückt (oder zu Mittag frisst - er ist da nicht auf eine Zeit eingestellt... ) wäre es mir SEHR recht, wenn Kleinhundehalter ihre Hunde unter Kontrolle haben. Sei es an der Leine oder eben frei, sofern der Kleine seiner Wege geht oder eben abrufbar ist.

Das gilt natürlich auch für Großhunde - ist ja nicht so, dass ich mit drei Hunden bei mir unbedingt andere Hunde mitten drin brauche. :Oo

Nun sind wir immerhin schon "außer Gefecht", da Higgins Maulkorb trägt, aber die Aufregung die eine doofe Begegnung auslöst brauch ich echt nicht.

Physische Größe ist für Hunde wenigstens zweitrangig.

Durch erlerntes Verhalten ,zeigen sie bedauerlicherweise oft genug etwas anderes....

Dies entsteht aber nicht durch "ihre Natur ".

Leider ist Größe zweitrangig - dadurch dass viele Hunde keinen Unterschied machen, WER ihnen da frech kommt (zu Recht) schwebt so ein kleiner Hund nunmal in Lebensgefahr, wenn er sich benimmt wie Graf Rotz.

Ist der Schäferhund oder die Dogge dann der Meinung, der Kleine hat nun mal absolut GAR NICHTS zu melden, dann reicht eventuell ein fehlplatzierter (oder gut platzierter) Haps, und Fifi ist nicht mehr :( Da hilft es dem Kleinhundehalter auch nicht, wenn man ihm sagt der Kleine hat angefangen... Schon alleine deshalb ist es doch in dem Sinne aller nicht-Riesenhunde-Halter, ihre Hunde so zu erziehen, dass Konflikte vermeidbar sind.

Und ebenso wäre es den Großhundehaltern zum Vorteil, denn so ein Maulkorbzwang ist schon eher lästig - und vergessen wir nicht die doppelten Steuern :Oo

Das habe ich anders beobachtet. Mein Hund (groß) lässt sich von kleinen ungerührt ankläffen, anknurren, anspringen und abschnappen. Das würde er bei gleich großen nicht ohne weiteres unkommentiert stehen lassen. Ich denke, er nimmt die gar nicht als Konkurrenz war. Eigentlich fast alle größeren Hunde, die ich kenne, haben eine sehr große Toleranzschwelle gegenüber Kleinhunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Verhalten eine Projektion der Hundehalter ist.

Hm, Lemmy ist in der Regel auch toleranter gegen Kleine - aber auch die gehen manchmal den einen Schritt zu weit. Und wie ich sagte, das kann dann im Unglücksfall dann der eine Schritt zu viel sein.

Lemmy ist zB völlig untolerant gegenüber rammelnden Rüden - zu Recht! - aber wenn er nen Chihuahua artgerecht darauf hinweist, dass er das doof findet, ist der Kleine dann unter Umständen kaputt :(

Verlassen würde ich mich nie auf die Toleranz der Großen...

Originalbeitrag

da man sich leider nur auf sich selbst verlassen kan und nicht auf andere Hundehalter.

Japp, genau das. Ich kann NUR meine Hunde unter Kontrolle haben, und selbst dann kann man noch der Gelackmeierte sein. Aber Rücksicht fängt eben vor der eigenen Haustür an ... ich sollte nichts verlangen, was ich nicht selber zu geben bereit bin.

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